Schottland Essen & Trinken

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Gäbe es Michelin-Sterne für besonderes Flair sowie coolen und zugleich aufmerksamen Service - hier wäre ein Kandidat. Moderate Preise für Lunch und Dinner, Kerzenlicht, Gewölbewände,…
Der Mann gilt als beste des halben Dutzends Starköche in Edinburgh - er verantwortet noch andere Küchen in der City und auf dem Land (wo er noch einen Stern hält). Er war der erste Koch, der 2001…
Nachdem du dich das schöne Landhaus angesehen hast, kannst du den Ausflug mit einem Glas vom Haus-Ale in diesem lauschigen Biergarten komplettieren.
Das italienische Delikatessencafé mit den von der Decke hängenden Schinken, dem Duft von Kaffee, Käse, Patisserie und Brotbäckerei ist das kulinarische Ergebnis einer Auswanderung von Italien nach…
Das bei Einheimischen sehr beliebte, freundliche Café-Restaurant serviert köstliche Tapas, Fisch, Geflügel und Brownies. Man schmaust mit gutem Gewissen, denn Chefkoch David Spanner liegt im…
Die schottische Küche ist ohne Fleisch kaum denkbar, weshalb dieses ausgezeichnete vegetarische Restaurant in der unteren Altstadt schon deshalb heraussticht. Risottos, galettes, polentas und…
Bezaubernde Macau-Portugiesische Küche, 15 Fußminuten südlich der Royal Mile. Die weitgereisten Besitzer kochen selbst; warme familiäre Atmosphäre. Weltaromen Welche Melange: portugiesisch-…
Mit Blick auf das Meer serviert das Restaurant seinen Gästen ausgezeichnete 5-Gänge-Menüs. Dazu gibt es erlesene Weine aus aller Welt.
Einen spektakulären Blick während des Essens hat man vom "Tower-Restaurant" aus. Von hier oben kann man über fast ganz Edinburgh blicken.
Den diskreten Gastgeben Jeff und Jacqui Kelly merkt man die Freude des Gastgebens an. Jacqui kocht wundervoll und die ruhige Atmosphäre des alten Pfarrhauses mit dem schönen Garten trägt dazu bei,…
Wohnzimmer der Westküste: urgemütliches Restaurant zum Verweilen, herrlicher Buchladen, Hotel Hostel und Musikbühne in einem.
Nirgendwo speist man schottischer. Egal, woher Fisch, Rind oder Dessertzutaten kommen, es ist vermerkt. Das Restaurant ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt.
Nicht zuletzt wegen seines gediegenen aber trotzdem individuellen Charmes ein Tipp: Das Restaurant ist großzügig, gemütlich und mit einem Schuss Schlosskelleratmosphäre. Der stilvoll umgebaute…
In diesem netten Café wird Kuchen und Suppe serviert.
Das im besten Sinne heimelige Restaurant ist erstklassig in der Zubereitung lokaler Produkte wie Lamm und Langustinen. Speisen mit Blick auf traumschönen Strand und Bergpanorama.
Das schicke Fischrestaurant serviert Meeresfrüchte von den Hebriden.
Eleganter, geschmackvoller Luxus in einer neuen Herberge am Strand. Zum tollen Drei-Gänge-Menü gibt es den Meerblick dazu. In der Küche steht ein Engländer mit Kochleidenschaft.
Im einsamen Highland-Pub gibt es leckeres Essen und einen grandiosen Inselblick auf die gegenüber liegende Insel Raasay.

Essen & Trinken

Herzhafter Start in den Tag

Schotten beginnen den Tag mit einem kräftigen Frühstück. Neben dem meist aus Dänemark importierten Bacon, Ei und Würstchen servieren Hotels und B&Bs auch ein deutlich abgespecktes continental breakfast. Speziell wird’s mit goldbraun geräuchertem, in Milch aufgekochtem Hering als poached kippers. Auch haddock, Schellfisch, kommt schon morgens auf den Tisch. Nicht fehlen wird beim guten Frühstück der Haferbrei, porridge, oder oatcake, ein mürber Haferkuchen, der dir auf Orkney mit lokalem Käse serviert wird. Einzige Süßigkeit ist oft die herbsüße Orangenmarmelade, dereinst in Dundee rezeptiert und zum Brit-Klassiker gereift.

Suppe oder Picknick mit Möwen

Wer morgens so zulangt, kann mittags mit einem Sandwich auskommen. Immer lohnt sich allerdings die hausgemachte Suppe im Pub. Cullen skink ist eine herzhaft-sämige Suppe aus geräuchertem Schellfisch, Zwiebeln, Kartoffeln und Milch. Bei viel Appetit versuche mal fish ’n‘ chips in Papier eingeschlagen, insbesondere, wenn die Pommes frites aus frischen Kartoffeln sind. Vorsicht vor den Möwen, wenn du auf einer Bank an der Küste schmaust! Gemütlich wird’s am Nachmittag beim traditionellen Highlight der schottischen Küche, dem high tea zwischen 16 und 17 Uhr. Das ist kein zartes Tässchen grünen Tees mit Keks, sondern eine fast opulent zu nennende Mahlzeit. Zum kräftigen Tee mit Milch werden Sandwiches oder scones gereicht, kleine Teigteilchen, die mit Konfitüre und Sahne genossen werden.

Pie, Ale und das Tasting-Dinner

Der Knigge beim Dinner hängt vom Lokal ab. Fine dining zwischen Drei-Gänge-Menü, à la carte und vielgängigem Probiermenü sollte vorgebucht werden. Wenn du einen Pub zum Abendessen wählst, wird deine Bestellung im Restaurantzimmer am Tisch aufgenommen, in der Bar bestellst du zusammen mit dem Getränk an der Theke und zahlst meist im Voraus. Bei der Auswahl des Pints Bier kannst du dich erst schluckweise durch einige obergärige Ale-Sorten testen. Ales werden gepumpt, nicht mit Druck gezapft und sind geschmacklich sehr unterschiedlich. Zum pie, einem typischen Blätterteiggericht, schmeckt ein blumiges Ale vorzüglich.

Best of Fish

Küche ist ohne Zweifel Fisch aus Fluss und Meer. Auf einer Reise entlang der Ostküste stößt du auf etliche kleine Orte mit Fischfanghistorie, etwa Arbroath. Da riecht es nach Holzkohle und Meer, im Hafen sind Kutter verankert, und Hummerfallen liegen am Pier. In den Räuchereien gibt es Heilbutt und Lachs, frisch gefangen, dann im Rauch gegart: köstlich! Die meisten Spitzenköche bevorzugen allerdings den Fisch von der Westküste. Hier ist die See sauberer und bewegter, Hummer und Schalentiere haben eine hohe Qualität. Die Idee, Jakobsmuscheln in eine Scheibe Bacon einzuwickeln, könnte schottischer nicht sein. Lachs ist der König!

Urbaner Appetit

Wirtschaftswachstum und ein florierender Tourismus haben gerade in den Städten für die Erweiterung des kulinarischen Angebots gesorgt. In Glasgow und Edinburgh gibt es von Sushi über Mexikanisch, Karibisch bis Vegetarisch alles – die wohlhabende Mittelschicht hat gesunde und mediterrane Kost für sich entdeckt. Schicke italienische Restaurants sind abends garantiert voll, und in den Städten gibt es viele Delikatessgeschäfte, die schottischen Lachs neben italienischem Parmaschinken und Balsamicoessig anbieten. Exemplarisch für den kulturellen Wandel hat sich in Glasgow der Industriefriedhof Finnieston in eine spannende multikulturelle Gourmetmeile entwickelt.

Haggis und Sterneküche in der Einsamkeit

An der Rückbesinnung auf regionale Produkte ist die gehobene schottische Restaurantküche gesundet. Ein gutes Dutzend Michelinsterne bezeugen Spitzenqualität und Wertschätzung, vier davon schmücken Restaurants in Edinburgh. Als besonders wegbereitender Koch gilt Martin Wishart: Er hält Sterne in Leith und in Bannoch am Loch Lomond. Auch manch abgelegenes Landhotel in den highlands and islands ist einen Stern wert. Auf Haggis musst du in keinem guten Lokal verzichten, er wird, wie auch der black pudding (Blutwurst), nur neu interpretiert.

Wildgericht im Schnee, serviert im Kaminzimmer

Die harmonische Verbindung von wilder Natur, Kaminromantik und einer guten Landküche macht Schottland sogar für Winterreisen attraktiv. Dann wird selbst eine Vollpension recht erschwinglich. Der kulinarische Wandel hat inzwischen auch auf die Kochkunst mancher ländlicher Pubs mit Zimmern – traditionell als inns bezeichnet – abgefärbt. Oft locken günstige Tagesmenüs mit zwei und drei Gängen. Schneegepuderte Highlands und ein Wildgericht oder Angusfilet mit Steinpilzen, serviert im Herrenhaus oder urigen Landgasthof – Schottland ist ein Geheimtipp für die Winterreise.

Wein und Käse

Was Schottland zum Tafelglück immer fehlen wird, ist eigener Weinanbau. Man hält sich zwangsläufig an gute Tropfen aus Italien, Spanien, Südafrika oder Kalifornien – und natürlich aus Frankreich, denn in Leith, dem Hafen von Edinburgh, wurden schon früher Bordeaux-Weine angelandet. Zum Roten passt natürlich ausgezeichnet ein Käse – und hier solltest du zum schottischen greifen. Probier mal den Lanark Blue: Der Blauschimmelkäse wird aus Schafsmilch hergestellt und stammt aus der Borders-Region. Ganz vorzüglich zu Erdbeeren passt der White Diamond aus der Region Galloway, ein Frischkäse. Orkney hat mehr Kühe als Schafe und das Resultat sind auch hier leckere Käsesorten. Andere handwerkliche Käsereien findest du auf den Inseln Bute, Arran, Islay, Mull und Gigha. Etwa drei Viertel der schottischen Käseprodukte sind gereift und hart, cremig bis krümelig, meist Typ Cheddar. Und, na klar, es gibt Käse mit Rauch und Whisky, etwa den Ardmore Whisky Cheese oder den Auld Reekie – einfach in Käseshops wie von I.J.Mellis probieren.

Spezialitäten

Kleiner Hunger

Cock a leekie

Hühnersuppe mit Lauch, gerne an der Küste und auf den Inseln serviert

Cullen skink

Herzhaft-sämige Suppe aus geräuchertem Schellfisch, Zwiebeln, Kartoffeln und Milch

Scallops

Jakobsmuscheln sind an der Küste oft tagesfrisch

Fish Cakes

Fischfrikadellen aus Lachs im Kartoffelmantel

Hauptgerichte

Haggis

Mit Innereien und Hafermehl gefüllter Schafsmagen, gut gewürzt

Hotchpotch

Deftiger Eintopf aus Lammfleisch und Gemüse, den man gerne in der Borders-Region isst

Fish 'n' chips

Den Klassiker gibt’s meist frittiert, auch paniert. Klassische Beilage ist Erbsenbrei

Pie

Klassische Blätterteigtasche mit einer Füllung wahlweise aus Lamm, Rind oder Fisch

Desserts

Cranachan

Traditioneller Nachtisch im Glas zur Feier der Ernte: Schlagsahne, Himbeeren und Whisky plus Honig als rauchigsüßer Abgang

Deep-fried mars bar

Im Teigmantel frittierter gekühlter Marsriegel. Ironischer Kommentar der Schotten zu ihrer fetthaltigen Ernährung

Getränke

Drambuie

Schottenlikör aus Scotch, Honig und Gewürzen– geradezu herzerwärmend

Scottish Gin

Die eingeschworene Whiskynation kommt aktuell immer mehr auf den Gin – mit Tonic klassisch erfrischend