Schottland Alle

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Bei seiner Eröffnung heftig umstritten, stellt das Parlamentsgebäude nun Besucherrekorde auf: seiner poetischen Architektur wegen, die die schottische Landschaft und Edinburghs Altstadtenge mit…
Der grüne Hügel Calton Hill ist mit Denkmälern aus der ersten Hälfte des 19. Jhs. besetzt, darunter das unvollendete Kriegerdenkmal National Monument. Kurz vor Sonnenuntergang schleppen Fotografen…
Eine Burg zum Aufschauen und in der Tat der Höhepunkt der Stadt: nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern wegen der Exponiertheit auf einem der drei vulkanischen Innenstadthügel. König Edwin…
Die Kultstätte beim Ort Callanish auf Lewis wurde nach der Sonne gebaut und besteht aus 48 Steinen, deren Hauptanlage ein keltisches Kreuz ergibt. Ein magischer Ort der rund 5000 Jahre alt sein soll.
Die besterhaltene, beeindruckendste Abteiruine im Drei-Abteien-Eck der Borders. Seit dem 12. Jh. führten hier die Augustiner ihr Klosterleben. Eine Audiovision und Ausgrabungsstücke bringen einen…
Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18. Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals…
Die besterhaltene Siedlung der Jungsteinzeit in Europa. Die Ruinen an der Westküste zeigen, wie man sich vor 5000 Jahren einrichtete. Im Jahr 1850 legte ein Sturm die vom Sand verwehten acht Wohnhä…
Der populäre, gut 150 km lange Wanderweg führt u.a. direkt am ruhigen Ostufer des Loch Lomond vorbei, ist gut beschildert und lässt sich auch ohne Zelt erwandern.
Natürlich ist der See südwestlich von Inverness der schönste Schottlands: 36 km lang und 1,5 km breit, und dazu ungewöhnlich tief (325 m). Am Grund des tiefblauen Wassers wird noch immer "Nessie…
Das landschaftliche Bild der Halbinsel ist durch bizarre Felsen an der Küste geprägt. Von hier oben hat man tolle Ausblicke auf das Meer.
Gäbe es Michelin-Sterne für besonderes Flair sowie coolen und zugleich aufmerksamen Service - hier wäre ein Kandidat. Moderate Preise für Lunch und Dinner, Kerzenlicht, Gewölbewände,…
Im dörflichen Ambiente des Dean Village liegt das vielleicht beste Museum der Stadt, auch wenn man sich womöglich schon am neoklassizistischen Sandstein des Gebäudes satt sieht. Die internationale…
Die nobelste Achse durch New Town bietet klassische Mode. Sie lädt zum Schlendern ein, vorbei an meist britischen Modegeschäften mit Weltruf.
Die vielleicht grandioseste Bar der Stadt mit denkmalgeschütztem viktorianischem Design. Der Tresen ist eine Insel inmitten von Wänden mit Fliesengemälden von 1886, von denen prominente Erfinder…
Dieses französisch anmutende Schloss beweist, welch märchenhaften Reichtum die Grafen von Sutherland einst besaßen. Im britischen Weltreich waren sie die größten Grundbesitzer. Der Garten ist…
In Leith ist aus einer Hafenstadt mittlerweile ein Ausgehziel für Gourmets und Nachtschwärmer geworden ist.
Zu den traditionellen Highland Games in Braemar kommt auch die königliche Familie. Die Disziplinen reichen vom Baumstämmewerfen bis zum Dudelsackwettbewerb.
Dieses Event hat sich vom Edinburgh International Festival abgespalten, konzentriert sich auf die darstellenden Künste und ist nicht nur wegen der vielen Gratis-Events schon ein Riesenereignis.

Sport

Angeln

„Petri Heil“ heißt es überall dort, wo sich ein fließendes oder stehendes Gewässer findet. Erkundige dich bei der örtlichen Tourismusinformation nach Tageslizenzen, die du meist im Postladen oder beim Anglerverein erhälst. In der Regel werden dafür Gebühren ab £ 6 fällig, wie für Hechtoder Karpfenfang. Für den Lachsfang müssen allerdings an den besten Stellen schon mal mehr als £ 400 investiert werden.

Landhotels bieten ihren Gästen häufig kostenlose Angelmöglichkeiten. Forellenfang ist von März bis Oktober möglich, die Lachssaison geht von Januar bis Oktober. Besonders die Flüsse Tweed, Spey und Dee sind tolle Lachsreviere, die zahlreichen größeren Lochs in den Highlands sind Top-Forellengebiete: fishing-scotland. net

Golf

Es gibt mehr als 500 Golfplätze, und auch auf den entlegensten Inseln darf man ab etwa £ 20 aufs lokale green. Klopfe einfach an die Tür des Clubs. Wer zum ersten Mal einen Abschlag üben möchte, kann das in einem der vielen Golfhotels tun – es muss ja nicht gleich das berühmte Gleneagles in Perthshire sein. Geübte Spieler, die auf den Edelplätzen wie St Andrews oder Troon abschlagen wollen, zahlen ab £ 250 und sollten Monate im Voraus reservieren.

Im Land, das den Golfsport erfand und wo ihn gefühlt jeder Einwohner als Volkssport betreibt, gibt es atemberaubende Plätze, auf denen grandiose Landschaft fast vom Abschlag ablenkt. Plätze in den Dünen werden links genannt. Im Norden lohnt sich der famose Küstenkurs an der Balnakeil Bay, auf Orkney spielt man in der legendären Bucht Scapa Flow. Harris lockt dich mit neun Löchern nahe dem Ort, wo einst Meisterregisseur Stanley Kubrick den Sci-Fi-Klassiker „2001“ drehte. Hier geht das Platzgeld einfach in die honesty box.

Kanu & Kajak

Viele Flüsse, 6000 Seen und mehr als 18 000 km Küste halten für Kanuten und Kajakfahrer tolle Reviere aller Schwierigkeitsgrade bereit. Wassersportzentren wie etwa Elie Watersports (eliewatersports.com) im gleichnamigen Örtchen oder Croftna-Caber (Facebook: Croft-na-Caber Watersports Centre) am Loch Tay bieten Kurse und Boote an. Herausragend sind die Westküste und die Küste der Äußeren Hebriden – letztere gehört mit zu den besten Seekajakrevieren der Welt. Eine deutschsprachige, 15-tägige Seekajakwanderreise mit Wildlife- Sichtungen satt für sportliche Anfänger und Geübte bietet der Oldenburger Spezialist Club Aktiv (ab 1700 Euro pauschal | club-aktiv.de) an der Westcoast und vor Skye. Übernachtet wird im Zelt, gekocht in der Gruppe.

Rad fahren

Beschaulich ist das verkehrsarme, gut gekennzeichnete und hügelige Radwanderterrain der Borders-Region. Die 4 Abbeys Cycle Route verknüpft die Abteiruinen auf einem Rundkurs von 90 km; der Tweed Cycle Way erkundet die Borders von Biggar nach Berwick-upon-Tweed entlang der Ostküste auf satten 145 km (cyclescottishborders.com). Die gut markierte Great Glen Cycle Route führt über 130 km von Fort William nach Inverness. Infos über Langstreckenradwege: cycle-n-sleep.co.uk. Gute Infos für Reiseradler unter bikepackingscotland. com Sportliches Mountainbiken ist etwa im Leanachan Forest in der Nevis Range der Hit.

Reiten

Schottland im Galopp! Durch Flüsse, im Gebirge oder bei Sonnenuntergang am Strand entlang: Für jede Gangart im Sattel bietet das Land ein Terrain. Anbieter sind etwa Highlands Unbridled (highlandsunbridled.co.uk) in Tain oder Hollingwells Equestrian (hollingwells.co.uk) bei Ederton. Weitere gute, zertifizierte Anbieter findest du unter ridinginscotland.com

Segeln, Surfen & Windsurfen

Windsurfen und Dingi-Segeln lohnen sich für Anfänger auf dem Loch Lomond; für Fortgeschrittene gibt’s die Westküste. Die Tighnabruaich Sailing School (tssargyll.co.uk) gibt auch einwöchige Segelkurse. Surfer finden am Mull of Kintyre in Machrihanish und auf Lewis tolle Bedingungen vor: Hebridean Surf (hebrideansurf.co.uk). Die Insel Tiree – mit Fähre oder Flieger (Loganair) täglich erreichbar – hat die besten Windsurfbedingungen Schottlands. Allgemeine Segelinfos finden sich im Internet unter sailscotland.co.uk und scotland-sailing.com

Tauchen

In den Tauchzentren kannst du dir die nötige Ausrüstung leihen und Kurse belegen. Spektakulär für erfahrene Taucher sind die von Stromness aus erreichbaren, deutschen Schiffswracks aus dem Ersten Weltkrieg die bis fast 50 m tief im Scapa Flow auf Grund liegen. Gute Sicht unter Wasser hast du rund um die Äußeren Hebriden wie etwa vor North Uist oder bei den Summer Isles vor Ullapool. St Abb’s Head bei Eyemouth an der Ostküste ist eine Marine Reserve, also ein Unterwasserschutzgebiet, weshalb es unter den Wellen jede Menge Leben gibt (divestay.co.uk).

Wandern

Ideal, weil gut beschildert und ohne Zelt machbar, ist der wunderschöne West Highland Way (west-high land-way.co.uk) (152 km) von Milngavie (Glasgow) zum Ben Nevis bei Fort William. Der Southern Upland Way (southernuplandway.gov.uk) verbindet Portpatrick an der Westküste mit St Bathans an der Ostküste (350 km).

Der Auf- und Abstieg auf den Ben Nevis von Fort William aus dauert einen Tag. Ein wunderbares Wanderterrain ist die Hebrideninsel Skye mit leichten Moorwegen, Hügelwanderungen und Kletterpassagen in den anspruchsvollen Cuillins-Bergen. Geführte Wanderreisen bietet Wandern Schottland (Tel. in Deutschland 07661 9 99 18 | wandern-schottland.de) an.

Organisiertes Wandern in Kleingruppen hat der schottische Veranstalter Walk About Scotland (April–Okt. | Tel. 0131 2 43 26 64 (*) | walkaboutscotland.com) im Programm. Streu doch einen Wochenendtrip ab Edinburgh ein (ab £ 195). Wochentrips mit festen Daten nach Skye kosten ab £ 1025 inkl. Mahlzeiten, Führung (englisch), Übernachtungen und Transport.

Essen & Trinken

Herzhafter Start in den Tag

Schotten beginnen den Tag mit einem kräftigen Frühstück. Neben dem meist aus Dänemark importierten Bacon, Ei und Würstchen servieren Hotels und B&Bs auch ein deutlich abgespecktes continental breakfast. Speziell wird’s mit goldbraun geräuchertem, in Milch aufgekochtem Hering als poached kippers. Auch haddock, Schellfisch, kommt schon morgens auf den Tisch. Nicht fehlen wird beim guten Frühstück der Haferbrei, porridge, oder oatcake, ein mürber Haferkuchen, der dir auf Orkney mit lokalem Käse serviert wird. Einzige Süßigkeit ist oft die herbsüße Orangenmarmelade, dereinst in Dundee rezeptiert und zum Brit-Klassiker gereift.

Suppe oder Picknick mit Möwen

Wer morgens so zulangt, kann mittags mit einem Sandwich auskommen. Immer lohnt sich allerdings die hausgemachte Suppe im Pub. Cullen skink ist eine herzhaft-sämige Suppe aus geräuchertem Schellfisch, Zwiebeln, Kartoffeln und Milch. Bei viel Appetit versuche mal fish ’n‘ chips in Papier eingeschlagen, insbesondere, wenn die Pommes frites aus frischen Kartoffeln sind. Vorsicht vor den Möwen, wenn du auf einer Bank an der Küste schmaust! Gemütlich wird’s am Nachmittag beim traditionellen Highlight der schottischen Küche, dem high tea zwischen 16 und 17 Uhr. Das ist kein zartes Tässchen grünen Tees mit Keks, sondern eine fast opulent zu nennende Mahlzeit. Zum kräftigen Tee mit Milch werden Sandwiches oder scones gereicht, kleine Teigteilchen, die mit Konfitüre und Sahne genossen werden.

Pie, Ale und das Tasting-Dinner

Der Knigge beim Dinner hängt vom Lokal ab. Fine dining zwischen Drei-Gänge-Menü, à la carte und vielgängigem Probiermenü sollte vorgebucht werden. Wenn du einen Pub zum Abendessen wählst, wird deine Bestellung im Restaurantzimmer am Tisch aufgenommen, in der Bar bestellst du zusammen mit dem Getränk an der Theke und zahlst meist im Voraus. Bei der Auswahl des Pints Bier kannst du dich erst schluckweise durch einige obergärige Ale-Sorten testen. Ales werden gepumpt, nicht mit Druck gezapft und sind geschmacklich sehr unterschiedlich. Zum pie, einem typischen Blätterteiggericht, schmeckt ein blumiges Ale vorzüglich.

Best of Fish

Küche ist ohne Zweifel Fisch aus Fluss und Meer. Auf einer Reise entlang der Ostküste stößt du auf etliche kleine Orte mit Fischfanghistorie, etwa Arbroath. Da riecht es nach Holzkohle und Meer, im Hafen sind Kutter verankert, und Hummerfallen liegen am Pier. In den Räuchereien gibt es Heilbutt und Lachs, frisch gefangen, dann im Rauch gegart: köstlich! Die meisten Spitzenköche bevorzugen allerdings den Fisch von der Westküste. Hier ist die See sauberer und bewegter, Hummer und Schalentiere haben eine hohe Qualität. Die Idee, Jakobsmuscheln in eine Scheibe Bacon einzuwickeln, könnte schottischer nicht sein. Lachs ist der König!

Urbaner Appetit

Wirtschaftswachstum und ein florierender Tourismus haben gerade in den Städten für die Erweiterung des kulinarischen Angebots gesorgt. In Glasgow und Edinburgh gibt es von Sushi über Mexikanisch, Karibisch bis Vegetarisch alles – die wohlhabende Mittelschicht hat gesunde und mediterrane Kost für sich entdeckt. Schicke italienische Restaurants sind abends garantiert voll, und in den Städten gibt es viele Delikatessgeschäfte, die schottischen Lachs neben italienischem Parmaschinken und Balsamicoessig anbieten. Exemplarisch für den kulturellen Wandel hat sich in Glasgow der Industriefriedhof Finnieston in eine spannende multikulturelle Gourmetmeile entwickelt.

Haggis und Sterneküche in der Einsamkeit

An der Rückbesinnung auf regionale Produkte ist die gehobene schottische Restaurantküche gesundet. Ein gutes Dutzend Michelinsterne bezeugen Spitzenqualität und Wertschätzung, vier davon schmücken Restaurants in Edinburgh. Als besonders wegbereitender Koch gilt Martin Wishart: Er hält Sterne in Leith und in Bannoch am Loch Lomond. Auch manch abgelegenes Landhotel in den highlands and islands ist einen Stern wert. Auf Haggis musst du in keinem guten Lokal verzichten, er wird, wie auch der black pudding (Blutwurst), nur neu interpretiert.

Wildgericht im Schnee, serviert im Kaminzimmer

Die harmonische Verbindung von wilder Natur, Kaminromantik und einer guten Landküche macht Schottland sogar für Winterreisen attraktiv. Dann wird selbst eine Vollpension recht erschwinglich. Der kulinarische Wandel hat inzwischen auch auf die Kochkunst mancher ländlicher Pubs mit Zimmern – traditionell als inns bezeichnet – abgefärbt. Oft locken günstige Tagesmenüs mit zwei und drei Gängen. Schneegepuderte Highlands und ein Wildgericht oder Angusfilet mit Steinpilzen, serviert im Herrenhaus oder urigen Landgasthof – Schottland ist ein Geheimtipp für die Winterreise.

Wein und Käse

Was Schottland zum Tafelglück immer fehlen wird, ist eigener Weinanbau. Man hält sich zwangsläufig an gute Tropfen aus Italien, Spanien, Südafrika oder Kalifornien – und natürlich aus Frankreich, denn in Leith, dem Hafen von Edinburgh, wurden schon früher Bordeaux-Weine angelandet. Zum Roten passt natürlich ausgezeichnet ein Käse – und hier solltest du zum schottischen greifen. Probier mal den Lanark Blue: Der Blauschimmelkäse wird aus Schafsmilch hergestellt und stammt aus der Borders-Region. Ganz vorzüglich zu Erdbeeren passt der White Diamond aus der Region Galloway, ein Frischkäse. Orkney hat mehr Kühe als Schafe und das Resultat sind auch hier leckere Käsesorten. Andere handwerkliche Käsereien findest du auf den Inseln Bute, Arran, Islay, Mull und Gigha. Etwa drei Viertel der schottischen Käseprodukte sind gereift und hart, cremig bis krümelig, meist Typ Cheddar. Und, na klar, es gibt Käse mit Rauch und Whisky, etwa den Ardmore Whisky Cheese oder den Auld Reekie – einfach in Käseshops wie von I.J.Mellis probieren.

Shoppen & Stöbern

Karierte Träume

Es gibt ihn, den modernen Kilt aus Seide, PVC, Leder oder auch klassisch maßgeschneidert (fall aber nicht auf die billigen Touristenmodelle rein) Wenn du dich gern daheim in Schottland einwickeln magst: Für Ihn gibt’s Tweedsakkos inzwischen sogar in schillernden modernen Farben. Und Sie findet auf den Hebriden einfach alles aus dem unverwüstlichen Traumstoff: Handtasche, Beautycase, Poncho.

Natur als Schmuckstück

Soviel Natur, Wetter und Gegend regen die Schmuckdesigner zu Stücken an, die sich an Wassertropfen, Traumstränden, Heidefarben bis hin zu den Wikingerrunen auf Orkney orientieren. Die besten Broschen, Ringe, Ohrringe und Halsketten sind dazu aus Silber oder Gold. Hier und da stöberst du sogar Designer in den highlands and islands auf.

Herzhaft bis süß

Du willst noch lange was an Schottland zu knabbern haben? Dann gehören die berühmten oatcakes ins Gepäck. Zu gesund und nicht süß genug? Dann eben das shortbread aus süßem Mürbeteig. Noch sündiger? Mit Whisky- Fudge-Butterkaramell schmilzt die Erinnerung lustvoll langsam auf der Zunge. Last, but not least: Gerade die Gegend um Dundee ist berühmt für die Marmeladenherstellung.

Maltwhisky zum meditieren

Daheim entspannt im Sessel zurücklehnen und hochprozentige Achtsamkeit üben, das geht toll mit einem Malt Whisky, dem schottischen Exportschlager schlechthin. Wenn du in einer Brennerei einkaufst, fährst du damit nicht preiswerter als im Laden, bekommst aber eine Führung obendrauf und kannst dich zudem mit einem passenden Sweatshirt eindecken. Oder du lässt dich von Fantasienamen auf den Labels verführen, eine besondere Flasche ins heimische Regal zu stellen.

Bestialischer Wandschmuck fürs Wohnzimmer

Eine Rolle Tapete als Souvenir? Die Kreationen von Timorous Beasties (Mo–Do, Sa 10.30–18, Fr 10.30–17 | 384 Great Western Road | Glasgow | timorousbeasties.com) – „ängstliche Bestien“, aus Robert Burns’ Gedicht an eine Maus – sind so weit von Laura Ashley entfernt, dass nur Mutige zugreifen werden. Schräg, poetisch und manchmal provokativ bedruckte Textilien, Lampenschirme und Tapeten sorgen daheim für ein starkes Statement. Die Natur ist nicht immer lieblich, aber immer spannend und unverblümt, so könnte man die einzigartigen künstlerischen Ideen des schrägen Designerduos aus Glasgow umschreiben.

Sanfte Masche & kernige Inselschafwolle

Wenn dir Tweed zu rau oder vielleicht auch zu speziell ist, bist du im flauschigen Pullover zarter gewandet. Die Kaschmirprodukte sind das Kuschligste, was du dir aus Schottland mitbringen kannst. Diese weichen und leichten Pullover sind hier günstig, da die Wolle im großen Stil importiert wird. Kernige Inselschafwolle wird dagegen auf Fair Isle, Orkney und Shetland mit alten Mustern verstrickt.

Mit Kindern unterwegs

Sehenswertes

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Schottland ist die Hauptstadt Edinburgh, die gleichzeitig zu großen Teilen auch UNESCO Weltkulturerbe ist. Wandern Sie durch Glasgow und besuchen Sie das Science Center oder die University oder machen Sie Bilder am Fuße des Ben Nevis, dem höchsten Berg von Schottland. Sehenswürdigkeiten gibt es auch mitten in der Natur, denn hier befindet sich das berühmte Loch Ness.

Freizeit

Bei einer Reise nach Schottland erleben Sie ein wahres Paradies für Aktivurlauber. Hier wird es in der Freizeit nicht langweilig. Wildwasserfahrten, Segway-Touren oder lange Wanderungen durch die Natur sind hier an der Tagesordnung. Gehen Sie mit Ihrer Familie in den Klettergarten oder nehmen Sie sich etwas Zeit und brechen Sie von Gairloch aus zu einer Whalewatching-Tour auf, bei der Sie sicher auch Delfine beobachten können.

Übernachten

Wenn Sie in Schottland landestypisch übernachten möchten, dann sollten Sie ein Zimmer in einem Schloss buchen, Hausgeister inklusive. Da lässt das Harry Potter-Gefühl nicht lange auf sich warten. Ein Hotel in Schottland finden Sie in jedem größeren Ort und selbst dort, wo kaum etwas los ist, wartet immer ein Bed & Breakfast mit liebevollen Inhabern und einem reichhaltigen, schottischen Frühstück.

Am Abend

Das Essen in Schottland scheint auf den ersten Blick außergewöhnlich, ist jedoch sehr schmackhaft. Ein traditionelles Gericht ist der Haggis, ein gefüllter Schafsmagen, der Ihnen beim Ausgehen sicher immer angeboten wird. Genießen Sie frische Potatoe Scones oder Cullen Skink, eine wohlschmeckende Fischsuppe. In Schottland darf ein Abend in der Bar, beispielsweise in Aberdeen, bei schottischem Bier und Musik aus dem Dudelsack nicht fehlen.