Wollseifen

Von Vogelsang führt ein 3 km langer Wanderweg ins Unglücksdorf. Im Krieg zerbombt, waren die geflohenen Wollseifener kaum wieder zu Hause, da erklärten die Briten die Gegend 1946 zum militärischen Sperrgebiet. Die 550 Einwohner mussten ihre Heimat innerhalb von drei Wochen verlassen. Bei den Truppenübungen in den Monaten danach blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Als 1947 die Kirche ausbrannte, starb jede Hoffnung der Dörfler auf Rückkehr. In der ehemaligen Schule ist die Geschichte des Orts dokumentiert. Die Kirche steht heute als Mahnmal für den Wahnsinn auch kalter Kriege. Die Rohbauten daneben sind übrigens nicht der Versuch einer Neubesiedelung, sondern Übungshäuser der belgischen Armee.
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