Sardinien Alle

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Essen & Trinken

Brot ist noch vor den Nudeln das Hauptnahrungsmittel Sardiniens. In den Hirtendörfern des Landesinneren, wo noch viele Familien selbst backen, gibt es das dünne, knusprige Fladenbrot, das die Sarden in seiner hauchdünnen, runden Form pane carasau nennen (die Italiener hingegen carta di musica - Notenpapier) und in der etwas dickeren, rechteckigen pane pistoccu. Zum pane frattau, zur "sardischen Pizza", wird es in Wasser eingeweicht und mit Lammragout, Tomaten, Käse und pochiertem Ei belegt - so einfach wie nahrhaft und köstlich.

Aber auch Teigwaren gehören zum festen Bestand sardischer Küche; Spaghetti sind, obwohl festlandsitalienischen Ursprungs, inzwischen dennoch sehr beliebt. In der Alltagsküche verdrängen sie sogar die traditionellen sardischen Nudelsorten wie malloreddus, fregola oder culurgiones.

Zu Festen und an Sonntagen finden oftmals große Bankette unter freiem Himmel statt; dann zieht feiner Ferkel- und Lammduft durch die Wälder. Schon Stunden bevor es ans Essen geht, werden die Tiere rund ums Feuer auf den Spieß gesteckt. Über das Braten wachen die alten Männer, deren Erfahrung die knusprige, goldbraune Kruste und saftiges und aromatisches Fleisch sichert. Wacholder-, Myrten- und Rosmarinzweige in der Glut geben im Rauch von ihrem aromatischen Duft ab. Die eigentliche Würze sind jedoch die Kräuter, die das Tier beim Weiden gefressen hat.

A carraxiau nennt sich die größte aller sardischen Spezialitäten, der legendäre Braten in der Erde. Zuerst wird in einer Grube ein riesiges Feuer abgebrannt, dann gart das Tier auf der Glut. Seinen Ursprung dürfte diese ungewöhnliche Zubereitung in den verbreiteten Viehdiebstählen haben. Wenn die Hirten ein fremdes Lamm verspeisen wollten, brannten sie zur Tarnung über der Glut des Erdlochs ein scheinbar unschuldiges Feuer ab.

Der Duft der kargen, aber kräuterreichen Weiden steckt auch im Käse, den es von cremig-zart bis steinhart gibt, meist vom Schaf. Der klassische pecorino sardo ist ein fester Schafskäse, der mindestens sechs Monate lagert; ist er noch älter, dient er fast ausschließlich als Reibekäse. Eine alte Tradition ist der streng riechende casu marzu, bei dem Fliegenlarven den harten Käse in eine streichfähige Creme verwandeln. Das ist sicher nicht jedermanns Sache und im Handel nicht erhältlich, weil verboten, denn die lebendigen Würmchen isst man mit. Weniger experimentierfreudige Gaumen freuen sich an den vielfältigen milden Käsesorten wie dem dolce sardo, einem Butterkäse aus Kuhmilch, dem milden ricotta, einem quarkähnlichen Frischkäse, am besten aus Schafsmilch, oder dem ricotta salata mit salzig-säuerlichem Geschmack.

Fangfrisch und auf dem Holzkohlengrill geröstet, sparsam nur mit aromatischen Kräutern und etwas Knoblauch gewürzt, entfalten auch weniger teure Fische wie die fleischige Meeräsche (muggine, cefalo) und sogar die billigen Sardinen (sarde) ein Aroma, das nur noch von den Strandpicknicks der Fischer übertroffen wird.

Die Blüten von Macchia und Wildkräutern sind Bienenweide. Der Honig ist dickflüssig und herb - der berühmte bittere Honig stammt vom corbezzolo, dem Erdbeerbaum. Eukalyptus- und Orangenblüten dagegen geben hellen, dünnflüssigen, sehr süßen Honig, der für Konfekt und Mandelgebäck verwendet wird.

Sardischer Wein war jahrzehntelang nahezu unbekannt, denn produziert wurde überwiegend für den Massenmarkt, der "Weine aus verschiedenen Ländern der EU" in Flaschen füllt. Das hat sich enorm verändert, seit immer mehr Winzer auf Qualität setzen und in Zusammenarbeit mit führenden Önologen plötzlich Weine auf dem Markt bringen, die in Fachkreisen weltweit für Aufregung sorgen. Jahr für Jahr steigt die Zahl der sardischen Anbieter, deren Weine nationale und internationale Preise gewinnen.

Der sardische Spitzenwein schlechthin ist der rote Turriga der Cantina Argiolas aus Serdiana, dicht gefolgt vom ebenfalls roten Korem. International begehrt sind auch die roten Terre Brune und Rocca Rubia der Cantina von Santadi. Den besten Cannonau - die klassische Rotweinrebe Sardiniens - keltert die Cantina von Oliena, deren Nepente bereits von Gabriele D'Annunzio besungen wurde. Newcomer am Cannonauhimmel ist der kleine Winzer Giuseppe Sedilesu in Mamoiada, der mit seinen Roten Perda Pintà und Mamuthone Preise und Medaillen einfahren konnte. Eine Rarität ist der rote Mandrolisai, der nur um Sorgono am Fuß des Gennargentugebirges angebaut wird.

Der meiste und beste Weißwein - am bekanntesten ist hier der Vermentino -wird in der Gallura um die Orte Berchidda, Monti und Arzachena angebaut. Spitzenreiter aus Monti sind sind der herrlich fruchtig spritzige Funtanaliras und Arakena, die aus Berchidda der Giogantinu Superiore. Unangefochten die Nummer eins unter den Weißen ist jedoch der Capichera, ein ebenso edler wie hochpreisiger Wein der gleichnamigen Tenuta (Mo-Fr 8.30-13 und 14.30-17 Uhr | www.capichera.it) nahe Arzachena. Weitere bekannte Weiße sind der helle Nuragus aus dem Campidano und der Aragosta aus Alghero. Im Westen werden auch einige großartige Dessertweine angebaut, vor allem die Malvasia von Bosa, Sorso und Sennori und die Vernaccia von Oristano, der sardische Sherry.

Einkaufen

In den meisten sardischen Hirtendörfern stehen noch in vielen Häusern die Handwebstühle, an denen die Frauen aus der Wolle ihrer Schafe Teppiche und Decken nach uralten Mustern weben. In den letzten 40 Jahren haben die Abwanderung aus den Dörfern und die Konkurrenz mit modernen und preiswerten Industriewaren das Handwerk vielfach aussterben lassen. Tongefäße, Schüsseln, Schalen und Dosen aus Kork, Körbe und die wunderschönen Flechtarbeiten aus Asphodelosfasern und Stroh waren nicht mehr gefragt. Gerade noch rechtzeitig wurde das Sardische Institut zur Förderung des Kunsthandwerks I.S.O.L.A. gegründet, das in den Dörfern Räume für Verkauf und Ausstellung bereitstellte, Frauen zum Zusammenschluss zu Genossenschaften ermunterte und über Verkaufsausstellungen in Ferienorten, in den Provinzhauptstädten, in Mailand und schließlich auch in New York erfolgreich Verkaufsförderung betrieb. Das Verdienst der I.S.O.L.A. kann nicht hoch genug geschätzt werden, wenn man sieht, wie anderswo altes Handwerk mit Jahrhunderten an Tradition verschwand oder durch Waren aus Billiglohnländern in Fernost oder der dritten Welt verdrängt wurde.

Grillzubehör

Auf den zahlreichen Märkten gibt es eine meist große Auswahl an handgeschmiedeten Spießen, Brat- und Grillrosten, Kaminschaufeln und allem, was Sarden für das Braten am offenen Feuer brauchen.

Kunsthandwerk

Schalen, Krüge, Teller, Leuchter und Dosen aus Keramik werden nach überlieferten Mustern und in modernem Design in den Orten Assemini, Decimomannu, Elmas, San Sperate, Selargius und Serrenti im Hinterland von Cagliari hergestellt. Feine Flechtarbeiten aus Naturfasern wie Binsen, Stroh und Affodillgewächsen stammen überwiegend aus Castelsardo und San Vero Milis, Körbe für den Alltagsgebrauch findet man auf den großen Märkten, die es anlässlich von Festen besonders in den Ortschaften im Landesinneren gibt. Teppiche und Decken aus Wolle, Leinen und Baumwolle werden in Handarbeit in Aggius, Osilo, Nule, Bolotana, Dorgali, Fonni, Sarule, Samugheo, Mogoro, San Basilio und Isili gewebt. Vor Ort können Sie einen Blick in die Werkstätten werfen, sich Ihr Muster aussuchen, kaufen und bestellen.

Lederwaren

Ledergürtel, oft bunt eingefärbt, sind ein wichtiger Teil der alten Trachten und ein beliebtes Mitbringsel, ebenso Taschen und Rucksäcke aus Naturleder, die besonders in den Bergdörfern südlich von Nuoro hergestellt und angeboten werden.

Messer

Wenn Sarden ein Mitbringsel von ihrer Insel wählen könnten, wäre das wohl ein traditionelles Hirtenmesser aus Pattada und Arbus, handgeschmiedet aus bestem Stahl, der Griff aus poliertem, ausgesucht schönem Horn - ein Werkzeug und Schmuckstück, das jeder sardische Mann in der Tasche trägt.

Musik

Sardinien besitzt eine außergewöhnlich reiche und vielfältige Musikszene. Die traditionelle Musik reicht von den archaisch-sakral anmutenden polyfonen canti sardi über virtuose Spieler der steinzeitlichen Hirtenflöte launedda wie Cesare Carta oder Akkordeonvirtuosen wie den verehrten Francesco Bande bis zu vielköpfigen Männerchören wie den berühmten Tenores di Bitti. Auch Liedermacher wie die legendäre Maria Carta oder moderne sardische Rockbands wie die bejubelten Tazenda oder Janas greifen auf traditionelle Elemente zurück und erzeugen so einen sehr speziellen, unverwechselbar sardischen Sound. Einen guten Überblick finden Sie unter www.zentenoa.com.

Schmuck

Silber- und Goldfiligranarbeiten finden Sie in Alghero, Bosa, Gavoi, Nuoro, Dorgali, Iglesias und Cagliari. Korallenschmuck sollten Sie nicht kaufen; früher wurden Korallen in Alghero und Bosa aus dem Meer geholt. Diese Bestände sind längst geschützt, und so kommt das Rohmaterial heute aus fernen tropischen Meeren.

Freizeit & Sport

Sardinien bietet für alle Sportarten in der Natur ein Füllhorn an Möglichkeiten. Dabei sollten Sie noch etwas Pioniergeist mitbringen, denn außerhalb der beiden derzeitigen Outdoorzentren Dorgali/Cala Gonone und Oliena gibt es noch viel zu entdecken. Auf eigene Faust sollten dies jedoch nur Erfahrene mit guter Kondition und ebensolchem Orientierungssinn unternehmen, denn Wege und Wasserstellen sind meist nicht gekennzeichnet, und die Sonne kann im Sommer gnadenlos vom Himmel brennen. Besser ist es, sich einer der zahlreichen auf der ganzen Insel ansässigen Kooperativen mit ortskundigen und professionell ausgebildeten Führern anzuvertrauen.

Umfassende Informationen über das Sportangebot und sportliche Events finden Sie auf www.sardinien.com, Tipps und Details zu Touren und Angeboten in der Rubrik "Aktivitäten" auf www.sardinienforum.de. Über Termine und Veranstaltungen informieren die beiden sardischen Tageszeitungen unter www.lanuovasardegna.it und www.unionesarda.it.

Caving

Eine sardische Besonderheit ist Caving, das Erkunden von Höhlen. Von den mehr als 3000 bekannten Höhlen der Insel ist nur eine Hand voll für Besucher zugänglich. Exkursionen in unerschlossene unterirdische Welten können Sie mit den lokalen Höhlenclubs der FSS (Federazione Speleologica Sarda) oder mit Outdoorkooperativen unternehmen.

Golf

Golffreunde können auf insgesamt 13 Plätzen ganzjährig Golf spielen, darunter vier 18-Loch-Plätze: Pevero Golf Club (Tel. 0789958000 | www.golfclubpevero.com) an der Costa Smeralda ist der edelste Platz, is Molas (Tel. 0709241013) an der Südküste bei Santa Margherita di Pula ist Austragungsort internationaler Meisterschaften, der Platz is Arenas Golf Resort (Tel. 078352036 | www.isarenas.it) an der Westküste bei Oristano ist noch recht neu. Den Sa Tanca Golf Club (Tel. 070807145 | www.golfsatanca.it) finden Sie 15 Minuten östlich von Cagliari an der Küste in Quartu Sant'Elena. Aktuelle Infos im Internet gibt es unter www.federgolf.it.

Kajak

Die Steilküste im Osten zwischen Orosei, Cala Gonone und Santa Maria Navarrese ist bei ruhiger See ein ideales Terrain für Fahrten mit dem Kajak, das klein genug ist, um in die schmalsten Fjorde, die kleinsten Buchten und in Meeresgrotten zu gelangen. Geführte Kajaktouren rings um die Insel veranstaltet Sea Kayak Sardinia (Tel. 3664979671 | www.seakayaksardinia.com). Kanu- und Kajaktouren auf dem Riu Coghinas bei Valledoria unweit von Castelsardo bietet New Kayak Sardinia (Tel. 3381258403 | www.newkayaksardinia.it) an.

Radfahren

Die Fahrten von der Küste hinauf in die Berge fordern mit Höhenunterschieden weit über 1000 m heraus. Fahrräder können in den meisten Zügen und in vielen Linienbussen mitgenommen werden. Die Adresse für MTB- und Rennradtouren im Norden Sardiniens ist der Gallura Bike Point (Tel. 3341435042 | www.gallurabikepoint.com) unter deutsch-sardischer Leitung, die beste Anlaufstelle im Süden Dolce Vita Biketours (Tel. 0709209885 | www.dolcevitabiketours.com). Die beiden Anbieter arbeiten eng zusammen, sodass man auch bei Inseldurchquerungen stets bestens betreut ist. Einen umfassenden Radtourenatlas mit 24 detailliert auf Englisch beschriebenen Routen zum Downloaden finden Sie unter www.sardegnadigitallibrary.it/index.php?xsl=626&id=202368.

Reiten

Sarden sind Pferdenarren und exzellente Reiter. So findet man inselweit zahlreiche Möglichkeiten, die Insel bei ein- oder mehrtägigen Exkursionen zu Pferd zu entdecken. Auch viele agriturismi bieten ihren Gästen Reitmöglichkeiten. Tolle Pferdetrekkingtouren an der Costa Verde leitet der von einem Schweizer Paar geleitete Reitstall Maneggio Cabus de Figus (Tel. 078154943 | www.cavalloweb.de) bei Fluminimaggiore. An der Costa del Sud findet man beste Reitmöglichkeiten beim (auch deutschsprachigen) Maneggio di Giancarlo Cabras (Tel. 0709236045 | www.cavalcareachia.it). Im Norden organisiert Terranuragica (Tel. 3341435042 | www.terranuragica.de) mit Alessandro (spricht Deutsch) für Reiterfahrene tolle Touren durch die Gallura, an der Costa Rei das Centro Ippico Sarrabus (Tel. 070999078 | web.tiscali.it/agriturismosarrabus), und an der Ostküste ist die Associazione Ippica Montalbo (Tel. 0784854116 | www.posadacavallo.it) mit B & B eine Empfehlung.

Segeln & Bootscharter

Ideal zum Segeln ist die gesamte Galluraküste. Die Costa Smeralda, die Inseln des Nationalparks La Maddalena und Capo Testa ganz im Norden sind mit Sporthäfen bestens ausgestattet. Stark im Kommen ist im Nordwesten als Segelrevier der Golf von Asinara mit Häfen in Castelsardo, Stintino und Alghero. Informationen bekommen Sie unter www.ferien-in-sardinien.com, wo Sie auch Yachten und Segelboote verschiedener Klassen mieten können.

Tauchen

Ideale Bedingungen finden Taucher und Schnorchler an den Felsküsten, besonders dort, wo der Untergrund mit Klippen den Meerestieren Lebensraum mit Verstecken, Kinderstube und gutem Nahrungsangebot bietet. Tauchkurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis an den schönsten Stellen in der Inselwelt des Nationalparks La Maddalena bieten Orso Diving (Tel. 078999001 | www.tauchensardinien.de) in Porto Cervo und ganz im Südosten bei Villasimius Wrack- und Naturtauchen im Meerespark Capo Carbonara die Tauchschule MM (Torre delle Stelle | Tel. 070786718 | www.manni-diving.net).

Wandern & Bergsport

Die Berge, die einsamen Hochplateaus und besonders im Osten im Supramonte um Dorgali, Baunei, Urzulei und Oliena die beeindruckenden Schluchten sind zum Wandern perfekt. Wanderkarten sind unter www.sardinienshop.de erhältlich. Da die Wege nur im Ausnahmefall markiert sind, ist es ratsam, sich einer geführten Tour bei einer der inselweit existierenden Trekkingkooperativen anzuschließen. Empfehlenswert sind z. B. die von der Deutschen Lisa Dell geleiteten Keya Tours (Tel. 078498295 | www.keya-sardegna.it) in Orosei und die von der Berlinerin Sandra und dem Sarden Francesco geleitete Società Gorropu (Tel. 3338507157 | www.gorropu.com) in Urzulei (mit Info-Point auf der Passhöhe Genna Silana). In den Bergen des Sulcis und Iglesiente bietet die Società Start Uno (Tel. 0781580990 | www.startuno.it) in Fluminimaggiore ihre Dienste an, im Sarrabus die in Castiadas ansässige Coop Monte Sette Fratelli (Tel. 0709947200 | www.montesettefratelli.com).

Windsurfen

Zum Windsurfen sind vor allem die windreichen Küsten im Norden geeignet, besonders zwischen Olbia und Castelsardo (der Intreff ist Porto Pollo bei Palau), aber auch der Westen, soweit dort Flachstrände wie bei Stintino, Alghero, an der Sinishalbinsel (Capo Mannu, Putzu Idu, Funtana Meiga) und an der Costa Verde vorhanden sind. Im Süden sind das Gebiet um Torre Chia und Capo Carbonara bei Villasimius spitze.

Mit Kindern unterwegs

Bis auf den Lunapark mit Karussell und Ständen mit buntem Plastikspielzeug, den es im Sommer in den meisten Ferienorten am Meer gibt, sind auf Kinder ausgerichtete Angebote allerdings praktisch nicht vorhanden. Dafür bieten in der Hochsaison nahezu alle Campingplätze und Ferienresorts und viele Hotels ein breites Animationsangebot auch für Kinder an.

Ganz besonders beliebt bei Familien mit Kindern ist der sehr familiäre, direkt hinter dem Stand gelegene Camping Capo Ferrato (Tel. 070991012 | www.campingcapoferrato.it) an der Costa Rei, weil die junge, kreative Leiterin Patrizia sich ständig etwas Neues für ihre großen und kleinen Gäste ausdenkt. Ebenfalls bei jungen Familien sehr beliebt ist der kleine Camping Sa Prama (Tel. 078491072 | www.saprama.it) in Cala Liberotto, der einen direkten, autofreien Zugang zu einer bildschönen, kleinkindgerechten Strandbucht besitzt.

Ein spezielles Angebot für Jugendliche hat mit seinem Gulliver Camp der Camping La Foce (Tel. 079582109 | www.lafoce.eu) in Valledoria. Auch Amfibie Treks (Tel. 38348383870 | www.amfibietreks.de) mit seinen beiden Plätzen bei Santa Lucia richtet sich mit seinem Konzept und breiten Sport- und Freizeitangebot speziell an junge und jugendliche Gäste.

Ein ganz eigenes Reich für Kinder bietet das luxuriöse Resort Forte Village (Tel. 0709218818 | www.fortevillageresort.com) an der Südküste. Hier werden die Kleinen ganztägig in der speziellen Kinderstadt betreut, und es gibt sogar ein eigenes, entsprechend möbliertes Kinderrestaurant.

Im Restaurant werden in Italien auch fünfjährige Kinder als normale Esser angesehen, die dann in jedem Gang etwas herumstochern. Wenn Ihr Kind einen Teller Spaghetti oder einen Fisch und sonst nichts haben möchte, erklären Sie das dem Kellner. Und machen Sie öfter mal ein Picknick, wie das die Sarden tun, am besten am Wochenende, wenn auf dem Land richtig Leben herrscht.

Flache Strände mit feinem, weichem Sand und sanften Wellen, an denen Kinder gefahrlos baden und planschen, buddeln und bauen können, gibt es nicht überall in Sardinien. Die Ost- und die Südküste sind kinderfreundlicher, weil sie weniger den heftigen Winden ausgesetzt sind.

Ideale Badereviere für Kinder sind die langen Feinsandbuchten an der nördlichen Ostküste um San Teodoro, Siniscola, Budoni und Orosei, auf deren Dünen oft Schatten spendende Pinienhaine stehen. Ebenso sanft sind die kleineren Strandbuchten weiter südlich um Santa Maria Navarrese, Bari Sardo, Marina di Gairo und im Südosten an der Costa Rei. Wenn der Poetto, der stadtnahe Strand von Cagliari mit seinem Lidobetrieb, nicht hochsommerlich überlaufen ist, finden Kinder dort ein Planschparadies mit weißem Sand, vielen Gleichaltrigen und Eisdielen. Porto Pino und Porto Botte nahe der Insel Sant'Antioco sind im sonst raueren Westen auch für Kleinkinder geeignet.

Die Costa Verde besticht mit ihrem kilometerlangen Sandstrand und hohen Dünen. Nehmen Sie Wasser und Getränke, Picknick und Sonnenschirm mit! Ähnlich unendliche Strände gibt es im Norden der Sinishalbinsel.

Schneeweiß und fein wie Grieß ist der Badestrand von Alghero. An der Nordküste sind bei Familien besonders die langen Feinsandstrände von Valledoria beliebt. Im Nordosten zwischen Santa Teresa di Gallura und Costa Smeralda sorgen die tiefen Buchten mit ihren vorgelagerten Klippen, Inselchen und Landzungen vielfach für den Schutz vor starker Brandung.

Der Nordosten

Aquadream

Für die ganze Familie hält diese weitläufige Badespaßwelt vielfältige nasse Vergnügungen bereit. Baia Sardinia, Ortsteil Mucchi Bianchi | Mitte Juni-Mitte Sept. tgl. 10.30-18 oder 19 Uhr | 18 Euro, Kinder bis 1,30 m 12 Euro | www.aquadream.it

Der Süden

Museo del Coltello Sardo

Eines der schönsten Mitbringsel aus Sardinien ist ein nach alter Tradition von Hand gefertigtes Hirtenmesser. In Arbus zeigt der Museumsvater, Künstler und Messermacher Signore Pusceddu nicht nur das mit 295 kg Gewicht und 4,85 m Länge größte, ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommene Messer der Welt, sondern Sie können ihm auch über die Schulter schauen und eines seiner wertvollen Stücke kaufen. Mo-Fr 9-12.30 und 15.30-19 Uhr | Eintritt frei | Via Roma 15 | Arbus | www.museodelcoltello.it

Die Ostküste

Kleinbahnfahrt

Eisenbahnromantik: Auf nostalgischer Schmalspur durch eine wildromantische Wildwestkulisse zu zuckeln ist ein Spaß für die ganze Familie. Die schönste Strecke für einen Tagesausflug ist die Fahrt von Arbatax nach Sadali. Mitte Juni-Mitte Sept. Mi-Mo zweimal tgl., Mitte Sept.-Okt. Sa/So einmal tgl. | hin und zurück 23 Euro, Kinder 11,50 Euro | Tel. 070580246 | www.treninoverde.com

Parco Museo S'Abba Frisca

Ein schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist dieses weitläufige, wasserreiche Gelände mit seinen Wasserfällen, Teichen und gurgelnden Bächlein nahe der Grotta di Ispinigoli bei Dorgali. Es erstreckt sich um eine romantische alte Mühle samt Gehöft, Museumsschmiede, historischen Werkstätten und einer Schildkrötenstation. An der Straße von Ispinigoli/Cartoe nach Cala Gonone | Juni-Sept. tgl. 9-12 und 15-19 Uhr | 7 Euro, Kinder bis 12 Jahre 4 Euro | www.sabbafrisca.com

Das Landesinnere

Sardegna in Miniatura

Sardisches Legoland bei Barumini mit Baudenkmälern, Folklore und Schaubildern sowie Planetarium und Astronomiemuseum. Mitte März-Sept. tgl. 10 Uhr-Sonnenuntergang, Okt.-Mitte März So 10-17 Uhr | 10 Euro, Kinder 8 Euro, unter 1 m frei, Planetarium/Astronomiemuseum 3 Euro extra | www.sardegnainminiatura.it

Wildpferde auf der Giara di Gesturi

Von Gesturi, Tuili und Genoni führen einspurige Straßen auf die Hochebene. Vom Eingang Tuili ist es nur ein kurzer Spaziergang zu einem der Tümpel, an denen man die kleinen Wildpferdchen gut beobachten kann. Zutritt frei, aber nur zu Fuß, Fahrrad oder Pferd | Auskunft und Führungen: Coop Sa Jara Manna | Tel. 0709368170 | www.sajaramanna.it

Sehenswertes

Die Großstadt Cagliari besitzt als Hauptstadt von Sardinien zahlreiche historische Bauwerke, die Urlauber unbedingt besichtigen sollten. Die Kathedrale Santa Maria di Castello aus dem 13. Jahrhundert prägt das Bild der Altstadt und gehört zu den imposantesten Sehenswürdigkeiten von Sardinien. Darüber hinaus gelten das prachtvolle Rathaus von Cagliari und die Bastione San Remy als interessante Ausflugsziele auf Sardinien.

Freizeit

Mit abwechslungsreichen Ausflugszielen und einem großartigen Unterhaltungsangebot begeistert Sardinien die Urlauber. Wer die einmaligen Naturschönheiten der Insel Sardinien erkunden möchte, plant in der Freizeit in die idyllischen Naturschutzgebiete - etwa in den Parco Assai oder Mui Macas. Bei einer Reise nach Sardinien können Urlauber zudem ausgiebige Wanderungen und entspannte Spaziergänge unternehmen, die Gastfreundschaft der Einheimischen kennenlernen und endlose Stunden am Strand verbringen.

Übernachten

Ein Hotelzimmer mit Blick auf das Mittelmeer oder ein exklusives Wellnesshotel - Reisende haben die freie Auswahl, wie sie auf Sardinien übernachten wollen. Um nach einem Hotel auf Sardinien zu suchen, empfehlen sich insbesondere die Städte Cagliari und Alghero, die auch über einen Flughafen verfügen. In den beschaulichen Dörfern haben Urlauber in Sardinien hingegen Gelegenheit, die ruhigen Seiten der Insel und Land und Leute kennenzulernen.

Am Abend

Nicht nur im malerischen betriebsamen Hafen der Hauptstadt Cagliari finden Urlauber einladende Restaurants, um das traditionelle Essen auf Sardinien kennenzulernen. Auch die Gaststätten in der Altstadt punkten mit einem herrlichen Ausblick auf die ansehnlichen Plätze und begeistern mit den Spezialitäten aus Sardinien. Aufregende Locations zum Ausgehen auf Sardinien finden Reisende außerdem in der Großstadt Sassari und in Quartu Sant'Elena.