Ruhrgebiet Alle

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Essen & Trinken

Not macht erfinderisch

Eine traditionelle Ruhrgebietsküche im eigentlichen Sinn gab und gibt es nicht. Die Region liegt zwischen dem Rheinland, dem historischen Durchzugsgebiet der Völkerwanderungen, und dem Westfälischen, das seit jeher mit landwirtschaftlichen Erträgen in Fülle aufwarten konnte. Die Bruchlandschaft entlang der Emscher im nördlichen Ruhrgebiet war hingegen nicht mit allzu vielen oberirdischen Bodenschätzen gesegnet. Und so haben letztlich die Menschen, die von überallher in diese Region strömten, mit ihren Essgewohnheiten und Vorlieben eine Art kulinarischen Flickenteppich geschaffen. Der Pott, der Schmelztiegel der Kulturen, bietet Handfestes, kaum etwas wirkt gekünstelt. Die ersten Einwanderer, die vornehmlich aus dem Osten Europas kamen, brachten deftige Gerichte aus preisgünstigen Zutaten mit. So gut wie immer gehörten Kartoffeln als Beilage dazu – gekocht oder gebraten, püriert oder als Salat. Viele Gerichte waren Eintöpfe oder Suppen, von der Schnibbelbohnensuppe bis zur Graupensuppe mit mehr oder weniger gehaltvoller Einlage. Eine regionale Küche mit Spezialitätenrestaurants hat sich daraus aber zunächst nicht entwickelt. Der Bergarbeiter aß zu Hause und in den Kneipen gab es oft nur das, was zum Bier passte, z.B. Frikadellen mit Kartoffelsalat.

Mehr als Pasta, basta

Durch die Zuwanderung aus Italien in den 1960er-Jahren hat sich im Ruhrgebiet die Speisekarte mediterran erweitert. Heute findest du an fast jeder Hauptstraße eine einfache Stehpizzeria, die meistens auch einen lukrativen Bringdienst betreibt. Konjunktur haben in den letzten Jahren die edlen italienischen Restaurants, die hausgemachte Pastaspezialitäten, ausgesuchte Weine und andere Köstlichkeiten anbieten.

Große Vielfalt - und bitte langsam

Erst in den letzten Jahrzehnten entstand auch im Ruhrgebiet eine umfassende Restaurantkultur. Das Angebot ist mittlerweile – zumindest in den großen Städten des Reviers – genauso breit gefächert wie in anderen Metropolregionen. Was Städte und Stadtteile trotzdem an Typischem zu bieten haben, entdeckst du z. B. bei kulinarischen Stadtführungen. Infos zu Geschichte, Architektur und Kultur werden kombiniert mit Kostproben aus kleinen Cafés, Restaurants und Imbissen (eat-the-world.de). Vor allem in den letzten Jahren gewannen handwerklich gut erzeugte Lebensmittel wieder an Bedeutung, sei es der Ziegenkäsehof, der seine Tiere ausschließlich mit Futter aus eigener Herstellung füttert, die Senfmühle mit historischen Mahlgängen oder die Direktvermarktung auf Höfen. Eine gute Übersicht hierzu liefert die Organisation Slow Food (slowfood.de). Sie setzt sich für genussvolles, bewusstes und regionales Essen ein und ist auch im Ruhrgebiet mit Ortsgruppen, den sogenannten Convivien, in Bochum, Essen oder Dortmund sehr aktiv.

Geglückte Fusion

Wie es sich für einen Melting Pot gehört, treffen hier die verschiedensten Kulturen aufeinander. Arabische, japanische, spanische, indische oder russische Köche bringen frischen Wind und neue Einflüsse in die Restaurantszene. Vor allem das türkische Gastro-Umfeld hat sich stark weiterentwickelt und bietet heute neben Döner-Imbissen (die sich immer noch großer Beliebtheit erfreuen) ebenfalls eine moderne osmanische Küche. Angesagt sind zudem zeitlos-international gestylte Edelrestaurants, die all diese Einflüsse mischen und unter dem Label „One- World-Food“ oder „Fusion-Food“ ihre kulinarischen Kreationen anbieten. Auch Streetfood-Konzepte haben längst einen festen Platz im Ruhrgebiet: Festivals sowie kleine Restaurants mit qualitativ hochwertigem Essen „auf die Faust“ beweisen, dass schnell und lecker sich nicht widerspricht.

Junge Wilde, falsche Hasen

Was in gutbürgerlichen Restaurants angeboten wird, sind entweder westfälische oder rheinische Klassiker – deftige Hausmannskost, die vorzugsweise in ländlich gelegenen Lokalen auf den Tisch kommt. Dazu gehören Gerichte wie Blutwurst mit Stampfkartoffeln, Bratwurst mit dicken Bohnen, Stielmus mit Speck oder die Hackalternative zum Braten, der falsche Hase. Zunehmend findet man aber auch schmackhafte moderne Varianten dieser Klassiker. Ambitionierte Köche wie Nelson Müller oder Pia-Engel Nixon drücken der Heimatküche ihren kreativen Stempel auf.

Bierland Ruhrgebiet

Im Revier gilt Bier als flüssiges Nahrungsmittel und wird fast zu jedem Essen getrunken. Und auch wenn es hier keine Hopfenstöcke gibt – die hiesigen Brauer wissen sehr gut, wo in Bayern der beste Hopfen wächst. Dieser wird dann direkt im Revier verarbeitet. In einigen Städten existieren kleine Privatbrauereien mit eigenen Brauhäusern. Entlang der Route Industriekultur führt dich die Themenroute „Brot, Korn und Bier“ zu den wichtigsten historischen Produktionsstätten. Natürlich darf auch probiert werden. Wein wurde in Kneipen noch in den 1980er-Jahren nicht selten maximal nach weiß und rot unterschieden. Mittlerweile hat sich das geändert, viele Lokale bieten neben ihrer Bistroküche auch einiges an offenen Weinen an, außerdem verfügt das Ruhrgebiet über ein dichtes Netz an Weinfachhandlungen.

Shoppen & Stöbern

Für Grubenkinder

Auch wenn es im Ruhrgebiet keine aktiven Zechen mehr gibt, ist die Liebe zur Heimat mit ihren Bergbauwurzeln doch noch tief und echt in den Menschen verankert. Und so findest du hier nicht nur typische Souvenirs wie Schlüsselanhänger, Frühstücksbrettchen oder Taschen mit Ruhrgebietsmotiven, sondern auch kreative und skurrile Mitbringsel. Die modischen Jacken von Grubenhelden (gruben helden.de) sind zum Beispiel mit dem Steigerlied im Inneren versehen und das Vogelhäuschen kommt im Stil eines Fördergerüsts daher. Das wohl authentischste Ruhrgebietssouvenir ist das Fensterrausguckkissen von Die Pottlappen (pottlappen.de). Aus alten Grubenhemden gefertigt, macht es aus dir im Nu einen echten Ruhri. Jetzt musst du nur noch im Fenster liegen und die Straße beobachten!

Für Schatzsucher

An historischen Orten, auf Marktplätzen oder in kleinen Altstadtläden: Das Kunsthandwerk wird im Ruhrgebiet hochgehalten. Ob Bildhauereien, Fotografien, Textilarbeiten – an vielen Orten wartet auf dich eine gute Mischung aus alteingesessenen Künstlern und jungen innovativen Pottköpfen. Informationen über Lokalitäten und Veranstaltungen bekommst du auf den Websites der jeweiligen Städte.

Für Genießer

Bauernhöfe mit Direktverkauf gibt es im Ruhrgebiet überall, meistens an den Stadtgrenzen. Eine umfassende Übersicht bietet die Seite hofladen-bauernladen. info. Wer Spargel mag, sollte zwischen April und Juni einen Besuch im Spargeldorf Scherlebeck (spargeldorf-scherlebeck.de) in Herten einplanen. Vier Bauern betreiben Hofcafés und Direktvermarktung im losen Verbund.

Für Shoppingqueens

Das Ruhrgebiet kann auch groß: Die riesige Shoppingmall CentrO in Oberhausen war die erste dieser Art im Revier. Das Rhein-Ruhr-Zentrum an der Stadtgrenze Mülheim/Essen zählt mit seiner überschaubaren Fläche eher schon zu den Oldies, hat aber durchaus seinen Charme. Ein wahrer Riese ist das Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen. Aber auch die Foren in Duisburg und Mülheim lassen kaum Wünsche offen.

Für Kreative und Nonkonformisten

In den Revierstädten hat sich ein Netzwerk mit interessanten Designläden und -labels entwickelt. Die Szene gibt sich urban und innovativ, gerne auch unangepasst. Oft findest du die kreativen Orte in der Nähe von historischen Stätten wie Zechen und dem Dortmunder U oder in angesagten Szenevierteln, etwa Bochum-Ehrenfeld, Essen-Rüttenscheid oder dem Dortmunder Kreuzviertel. Mach dich auf die Suche!

Sport

Beachvolleyball

Baggern, was das Zeug hält: Das Blue Beach (Luhnsmühle 2 | Witten | Tel. 02302 58 04 00 | bluebeach.de) am Kemnader See bietet vier Outdoorund fünf Indoorplätze. Im Essener Seaside Beach Baldeney (Freiherr-vom-Stein-Str. 384 | Tel. 0201 4 90 60 90 | seaside-beach.de) findest du gleich fünf professionelle Beachvolleyball-Courts mit großzügigen Auslaufzonen rund um die Felder. Auch am Haarener See (Sundernstr. 10 | Tel. 02388 30 38 25 | wasserski-hamm.de) in Hamm und im Freibad am Duisburger Wolfssee (Kalkweg 262 | Tel. 0203 72 04 05 | freibad-wolfssee.de) heißt es bei gutem Wetter: Angriff und Block.

Eislaufen

Eislaufhallen gibt es in fast jeder größeren Revierstadt. Essen zeigt dir aber eine ganz besondere Bahn – sie ist 150 m lang und dazu unter freiem Himmel inmitten einer imposanten Kulisse: Auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei der Zeche Zollverein kannst du während der Saison im Dezember und Januar zwischen Koksöfen und Schornsteinen elegant die Kufen schwingen. Abends wirds noch schöner, da taucht eine Installation die Szenerie in stimmungsvolles Licht. Kokerei Zollverein | Arendahls Wiese | Tel. 0201 24 68 10 | zollverein.de

Golf

Das Ruhrgebiet punktet bei Golffreunden mit einer ganzen Reihe ausgezeichneter 9- und 18-Loch-Golfplätze. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Jacobi (Jacobistr. 35 | Tel. 0208 2 99 73 35 | pott-golf-club.de) in Oberhausen- Osterfeld wurde ein öffentlicher 9-Loch-Platz mit angeschlossener Golfschule angelegt. Für alle, die nicht direkt so professionell an die Sache rangehen wollen: Schon einmal Swingolf probiert? Das ist eine Variante mit vereinfachter Ausstattung und Regelkunde. Mit dem Teamerlebnis Rutherhof (Rutherweg 39 | Tel. 0201 49 24 68 | rutherhof.de) im Essener Stadtteil Schuir kannst du diesen unkomplizierten Freizeitsport mit Blick auf Felder und Wälder kennenlernen.

Haldenbiking

Auf der Deponie Huckarde in der Nähe des Dortmunder Hafens ist ein gefragter Mountainbike-Parcours (Anfahrt über Lindberghstr. oder Deusener Str. | geo.io/de/Deusenberg) entstanden: Biker-X- Strecken internationalen Niveaus, Übungsparcours für Einsteiger und Singletrails mit Blick auf Dortmund stehen zur Verfügung. In Herten hat der Regionalverband Ruhr auf der Halde Hoheward eine 6,5 km lange Cross-Country-Strecke angelegt, auf der Halde Hoppenbruch einen 4,4 km langen Enduro-Rundkurs. hoheward.rvr.ruhr

Wenn du erst mal ein paar Tricks und Moves lernen möchtest, hat das Ruhrgebiet auch Mountainbikeschulen in petto wie die Dortmunder Bikeride-Schule (Tel. 02302 9 82 99 79 | bikeride.de). Das Team von Mountainbike Ruhr (Dahlhauser Str. 103 | Tel. 0171 4 26 90 26 | mountainbike-ruhrgebiet.de) in Essen hat sich das „Ruhrpott-Cross“ ausgedacht, eine Mountainbiketour durchs südliche Ruhrgebiet mit einigen Trailperlen und toller Aussicht.

Inlineskaten

Die besten Skatestrecken befinden sich an der Südseite des Baldeneysees in Essen und rund um den Kemnader See im Städtedreieck Bochum/Witten/Hattingen. Tourempfehlungen von einsteigergeeignet am Auesee nördlich von Wesel oder zwischen Marl-Sinsen und Haltern durch das Waldgebiet Haard bis zu „stellenweise offroad“ für Fortgeschrittene rund um die Duisburger Sechs-Seen-Platte findest du unter the-x-files.de.

Klettern

Trotz fehlender Berge: Die Kletterwände im stillgelegten Thyssen-Stahlwerk im Landschaftspark Duisburg-Nord (Emscherstr. 71 | Tel. 0203 42 81 20 | landschaftspark.de) bieten reichlich Gelegenheit, die Wände hochzugehen. Einweisung und Tipps geben Kletterprofis. Die Indoorwand in der ehemaligen Lohnhalle der Zeche Helene (Twentmannstr. 125 | Tel. 0201 17 19 59 66 | dav-essen.de) in Essen wurde zum Kletterpütt: 14 m hoch, Schwierigkeitsgrad 3–9, Kamin- und Rissklettern sind möglich, insgesamt 600 m2 Kletterfläche. Einer der größten Naturhochseilklettergärten in Deutschland ist auf 17 000 m2 in direkter Lage neben dem Gasometer Oberhausen in einen lebenden Baumbestand integriert: der Hochseilgarten Oberhausen (Arenastr. 13 | (*) Tel. 01805 8 73 32 87 33 | tree2tree.de). Über 200 Kletterelemente sind hier auf 16 Parcours unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade verteilt. Weitere Hochseilgärten gibt es in Dortmund und Duisburg.

Radfahren

Das Radrevier Ruhr (radrevier.ruhr) bietet ein dichtes Radwegenetz. Die Route Industriekultur (route-industriekultur.ruhr) führt auf ca. 700 km über Bahntrassen, vorbei an Känalen, Halden und Industriedenkmälern. Das Knotenpunktsystem nach niederländischem Vorbild gibt eine gute Orientierung. Die Römer-Lippe-Route (roemerlipperoute.de) beginnt am Hermannsdenkmal in Detmold und führt dann auf der mehr als 400 km langen Hauptroute bis nach Xanten. Wunderschön präsentiert sich der Ruhrtal-Radweg (ruhrtalradweg.de). Er folgt von der Quelle bei Winterberg im Sauerland bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg auf 240 km der Ruhr mit vielen idyllischen Abschnitten.

Reiten

Ein weitläufiges Reitwegenetz durchzieht die Wälder des Ruhrgebiets. Besonders reizvoll gestaltet sich der Norden. Der Regionalverband Ruhr (shop.rvr.ruhr) bietet mit „Tour-Tipp“ eine Kartenreihe, die Wander-, Rad- und Reitwege rund um Haard, Hohe Mark und Kirchheller Heide aufzeigt. In der gesamten Region gibt es zudem zahlreiche Reitställe, die Reitstunden auch ohne Mitgliedschaft anbieten, z. B. die Bochumer Reiterschaft (Zum Schultenhof 99 | Tel. 0234 59 22 00 | bochumer-reiterschaft.de) oder der Holthäuser Hof (Im Eickel 42 | Tel. 0172 5 35 95 92 | holthaeuser-hof.de) in Waltrop.

Skifahren

Auf der ehemaligen Halde Prosper in Bottrop steht mit dem Alpincenter der größte Kühlschrank der Welt. Die ganzjährig betriebene Skihalle mit Echtschneeverhältnissen bietet eine 640 m lange Piste mit einem Gefälle zwischen fünf und 24 Prozent. Neben Skischule und Materialverleih machen Almhütten dich auch kulinarisch glücklich. Im Sommer lockt der Biergarten. Unter dem Motto Funsport steht ein Indoor-Skydiving-Windtunnel zur Verfügung. Prosperstr. 299–301 | Tel. 02041 7 09 50 | alpincenter.com

Tauchen

Spektakulär ist Europas größtes Indoor-Tauchbecken untergebracht, nämlich im alten Gasometer des Landschaftsparks Duisburg-Nord. Unter Wasser wirds spannend: Du findest u. a. ein Schiffswrack, ein Autoskelett und ein Miniriff. Emscherstr. 71 | Tel. 0203 4 10 53 53 | tauchrevier-gasometer.de

Wassersport

Die meisten Vereine gibt es am Essener Baldeneysee. Kanus bekommst du z. B. am Seaside Beach Baldeney (Buchung über insider-traveller.de) oder bei Kanu-Tour-Ruhr (kanu-tourruhr.de) – hier warten auch SUPBoards auf dich. Auch der Kemnader See mit dem Freizeitzentrum Kemnade (Querenburger Str. 29 | Witten | Tel. 02302 2 01 20 | kemnader-see.de) ist ein ideales Wassersportrevier. Boote liegen am Hafen Heveney (Blumentau 7 | Tel. 0234 91 79 52 72) und am Bootsverleih Oveney (Oveneystr. 69a | Tel. 0234 91 79 52 74). Das Freizeitzentrum Xanten (Am Meerend 2 | Tel. 02801 71 56 56 | f-z-x.de) hat mit der „Nordsee” und der „Südsee” ein Wassersportdorado geschaffen. Hier kannst du diverse Boote ausleihen, Wasserski und Wakeboard fahren oder dich im Stand-up-Paddeln versuchen.

Mit Kindern unterwegs

Aber es gibt darüber hinaus ganz spezielle Attraktionen für Kinder.

Die Mitte

Deutschland-Express

Die großen alten Zechenhallen machen es möglich: Eine der größten Märklin-Modelleisenbahnen der Welt hat sich die Zeche Nordstern als Domizil ausgesucht. 1100 Gebäude, 12000 Figuren und 250 Züge machen eine Reise von der Nordsee bis zum Bodensee lebendig. Fr-So 10-18 Uhr | Am Bugapark 1c | Gelsenkirchen | Eintritt 6,90 Euro, Kinder 1-4 Euro, Familien 15 Euro | Tel. 0209 5083660 | www.der-deutschlandexpress.de

Erfahrungsfeld der Sinne

Hugo Kükelhaus hat unserer Zeit ein wichtiges Erbe hinterlassen. Der Pädagoge und Anthroposoph hat mit seinem Erfahrungsfeld der Sinne einen Parcours entwickelt, der die Fernseh- und Computergeneration zurückführt auf das, was sie verkümmern lässt: riechen, schmecken, tasten, lauschen, fühlen. Dieser Parcours ist in einer sehr schönen kleinen Maschinenhalle untergebracht, auf Zollverein Schacht 3/7/10. Auf einem schwingenden Stein sitzen, die Augen schließen, erleben, was für verrückte Muster die Schwingungen eines Schlagzeugbeckens erzeugen, oder sich an dem Farbenspiel freuen, das die Lichtbrechung in einem Prisma erzeugt. Mo-Fr 9-18, Sa/So 10-18 Uhr | Dornbuschhegge/Am Handwerkerpark 8-10 | Essen | Eintritt 7 Euro, Kinder 3-5 Euro | Tel. 0201 301030 | www.erfahrungsfeld.de

Landschaftspark Duisburg-Nord

Wo sind die Hunde? Was macht ein Fuchs im Hüttenwerk? Und was in aller Welt ist eine Ofensau? Diese lebenswichtigen Fragen und viele andere werden den Kindern hier beantwortet. Führungen Mai-Okt. So 10 Uhr u. auf Anfrage | Emscherstr. 71 | Duisburg | Kosten: 9 Euro, Kinder 4,50 Euro | Tel. 0203 4291919 | www.landschaftspark.de

Mondo Mio

Willkommen auf dem Kinderplaneten Mondo Mio! Mit einem "Mondo-Pass" können Kinder an über 30 Spielstopps Themen wie Kommunikation, Musik, Wasser, Wind, Sonne, Stadt und Identität ergründen. Sehr beliebt sind die Kindergeburtstage! Di-Fr 13.30-17, Sa/So 11-18 Uhr | Florianstr. 2 (Nähe Parkeingang Ruhrallee) | Dortmund | Eintritt kostet nur der Westfalenpark | Tel. 0231 5026127 | www.mondomio.de

Schloss Beck

Ein Lustschloss im traditionellen Stil des Worts ist Schloss Beck in Bottrop. Vor mehr als 200 Jahren erbaut, diente es seit jeher der Belustigung seiner Besucher. Heute finden Kinder und Familien hier einen wundervoll zeitlosen Freizeitpark mit Wurfbuden und Schiffschaukeln, Tretbooten, Oldtimern auf Schienen und einer Seilbahn, einem Mini-Riesenrad und vielem mehr, was fernab von Computerkonsolen Spaß macht. Je nach Wetterlage entfalten Indoor-Spielhäuser oder Baumwipfelpfad ihre besonderen Reize. April-Okt. tgl. 9-18 Uhr | Am Dornbusch 39 | Bottrop-Kirchhellen | Tel. 02045 5134 | Eintritt 10 Euro, Kinder 9 Euro | www.schloss-beck.de

Zeche Hannover

Wie eine Ritterburg sieht diese Zeche in Bochum aus. Die Zeit der Kohleförderung ist hier lange schon vorbei, aber Kinder können in der Zeche Knirps nebenan noch einmal alles nachspielen. Hier wird den Kids bei einer "Schicht" im Teamwork der Betrieb einer Zeche vermittelt. Alles en miniature: Mit Malakowturm, Schacht, Stollen, Förderanlage und Lorenbahn wird Kies statt Kohle gefördert. März-Okt. Mi-Sa 14-18, So 11-18 Uhr | Günnigfelder Str. 251 | Bochum | Eintritt frei | Tel. 0234 6100874 | www.zeche-hannover.de

Zoologische Gärten

Im Ruhrgebiet gibt es nicht nur das Sealife in Oberhausen:

Die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen präsentiert Tiere ohne sichtbare Barrieren. In der "Erlebniswelt Afrika" z. B. trifft Mensch auf Flusspferd - vom Boot aus. Neben Geburtstagsführungen - inkl. Bollerwagen für fußmüde Partygäste - hat Zoom eine schöne Geschenkidee parat: den vierstündigen "Schnupperkurs Tierpfleger" (für 2 Personen ab 12 Jahren und 160 Euro). Tgl. 9-17, 18, 18.30 Uhr (je nach Monat) | Bleckstr. 64 | Eintritt 17,50 Euro, Kinder 11,50 Euro | www.zoom-erlebniswelt.de

Koalas: Die knuffigen Beuteltiere sind die coolen Stars des Duisburger Zoos. Viele Spielplätze! Tgl. 9-18.30 Uhr (im Winter bis 16 Uhr) | Mülheimer Str. 273 | Eintritt 14,50 Euro, Kinder 7,50 Euro | www.zoo-duisburg.de

Als "Park unter den Zoos" wirbt der Dortmunder Zoo für sich. Schwerpunkt ist die Tierwelt Südamerikas mit dem Amazonashaus. Tgl. 9-18.30 Uhr (im Winter bis 16.30 Uhr) | Mergelteichstr. 80 | Eintritt 8 Euro, Kinder (6-17 J.) 4 Euro | www.dortmund.de/zoo

Hagen & der Südosten

Muttental

"Das Geheimnis des schwarzen Diamanten" lüften können Kindergruppen im Muttental in Witten, in der uralten Zeche Nachtigall. Die Atmosphäre unter Tage kann man im 130 m langen Stollen nachempfinden. Di-So 10-18 Uhr | Nachtigallstr. 35 | Witten | Eintritt 3 Euro, Kinder 1,50 Euro | Tel. 02302 936640 | www.zeche-nachtigall.de

Hamm & der Norden

Circus Travados

Kinder in der Manege! Hier werden artistische Fähigkeiten ausprobiert und vorgeführt. Programme, Kursangebote und Preise dafür sowie Termine für einen Blick hinter die Kulissen können Sie unter Tel. 02303 68586 erfragen. Kurpark 10 | Unna | www.travados.net

Schiffshebewerk Henrichenburg

Käpt'n Henri ist ein erfahrener Binnenschiffer und begleitet die kleinen Besucher als Comicfigur durch die Ausstellung. Besonders spannend wird es auf den alten Schiffen, die vor Ort ankern. Käpt'n Henri hält auch anschauliche Modelle bereit, die das alte Schiffshebewerk erklären. Und mit einem Floß können sich mutige Kapitäne auf dem Wasserspielplatz über den Kanal ziehen. Di-So 10-18 Uhr | Am Hebewerk 2 | Waltrop | Eintritt 4 Euro, Kinder 2 Euro | www.schiffshebewerk-henrichenburg.de

Der Westen

Waldspielplatz Alpen-Bönninghardt

In einem kleinen Wäldchen zwischen alten Bäumen liegt diese "Spieloase" - die Klassiker wie Schaukeln, Sandkasten und Klettergerüste stehen neben einem Grillplatz, auf dem die Eltern ihre Sprösslinge verköstigen können. Von-Laer-Str./Bönninghardter Str. | Alpen

Sehenswertes

Das Ruhrgebiet lockt mit historischen Bauwerken, mittelalterlichen Festungsanlagen und kulturellen Sehenswürdigkeiten jedes Jahr unzählige Gäste aus aller Welt. Besonders empfehlenswert im Ruhrgebiet ist unter anderem eine Städtereise in die Großstadt Dortmund, die vor allem für die Westfalenhallen größere Bekanntheit genießt. Urlauber unternehmen hier eine entspannte Shoppingtour über den Osten- und den Westenhellweg und besichtigen dabei imposante Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebiets, wie die Reinoldikirche.

Freizeit

Bei einer Reise in das Ruhrgebiet erwarten die Urlauber ein vielfältiges Unterhaltungsangebot und großartige Sportgelegenheiten. Wassersport am Baldeneysee in Essen, Schauspielkunst am Schauspielhaus in Bochum oder ein Ausflug in den Allwetterzoo in Gelsenkirchen - Reisende können die Freizeit im Ruhrgebiet individuell gestalten. Die Innenstädte von Essen und Dortmund und das CentrO Oberhausen gelten zudem als Einkaufsparadiese im Ruhrgebiet.

Übernachten

Wer sich für ein Hotel im Ruhrgebiet direkt im Zentrum der Großstädte entscheidet, erkundet die schönsten Sehenswürdigkeiten komfortabel zu Fuß. Darüber hinaus profitieren Reisende im Ruhrgebiet von der kurzen Entfernung zwischen den Städten - und übernachten heute in Essen, morgen in Dortmund. Wellness- und Luxushotels, Jugendherberge oder Campingplatz - das Ruhrgebiet bietet für jeden Geschmack die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Urlaub.

Am Abend

Wer nach einer spannenden Location zum Ausgehen im Ruhrgebiet sucht, trifft in Essen, Bochum oder Dortmund auf ein aufregendes Nachtleben. Den Reisenden stehen hier im Ruhrgebiet nicht nur angesagte Bars zur Verfügung, sondern auch exklusive Restaurants und stylishe Cafés. Auch beim Essen im Ruhrgebiet bleiben keine Wünsche offen: Dank der vielen spezialisierten Restaurants genießen Urlauber hier die kulinarischen Köstlichkeiten der internationalen Küche.