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Stadttour Rom: Plätze und Brunnen

Wer Rom kennen lernen will, muss auf die Piazza, denn dort spielt das Leben. Diese Tour ist besonders interessant für jeden, der das erste Mal die italienische Metropole besucht. Sie führt zu den bekanntesten Brunnen und Plätze.

Startpunkt der Tour ist die Fontana di Trevi - seit 1762 der spätbarocke Hingucker Roms. Den wohl berühmtesten Brunnen der Welt mit dem steinernen Meeresgott besucht man am besten am frühen Morgen, denn ab etwa 10 Uhr bevölkern Besuchermassen den kleinen Platz bis in den späten Abend hinein. Nicht vergessen: Wer eine Münze mit der linken Hand über die rechte Schulter in den Brunnen wirf, wird angeblich nach Rom zurückkehren.

Dann geht es weiter zur etwa 600 Meter entfernten Piazza di Spagna, Schilder weisen den Weg. Im Zentrum steht der Bernini-Brunnen, der übrigens ein geneigtes Schiff darstellt. Nichts zu übersehen ist die spanische Treppe, die eigentlich Scalinata di Trinità dei Monti heißt. Schon immer war der Platz Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Wie wäre es mit einem Stopp im altehrwürdigen Antico Caffè Greco in der Edeleinkaufsmeile Via Condotti? Dort hat schon der deutsche Dichterfürst Goethe Kaffee getrunken.

Nun geht es weiter über die Prachttreppe hoch auf den Pincio-Hügel. Hier thront die französische Kirche Trinità dei Monti, vom französischen König Ludwig dem XII. gebaut. Von hier aus gelangt man schnell zur Villa Medici. Direkt vor ihrer Eingangstür hat man einen sensationellen Weitblick über Rom bis zum Vatikan. Seit 1803 ist in dem herrlichen Gebäude die französische Akademie der schönen Künste untergebracht. Neuerdings beherbergt sie im oberen Stockwerk ein Café-Bistro. Wer mag, nimmt unter hohen Decken auf dem einladen Sofa Platz. Der Küchenchefs verspricht: „Café, Küche, Patisserie.“

Gleich neben der Villa Medici erstreckt sich mit dem Park der Villa Borghese die grüne Lunge Roms. Nach einem Spaziergang lohnt sich der Besuch der Galleria Borghese. Es ist eines der schönsten Kunstmuseen in Italien und beherbergt die größte Anzahl von Werken von Bernini und Caravaggio. Vom Museum aus führt der Weg in Richtung Piazza del Popolo über die Via del Corso, mit ihren vielen Geschäften.

Überquert man den Platz sind es nur wenige Meter zum Pantheon, eines der am besten erhaltenen Bauwerke des antiken Rom. Keine fünf Minuten von hier sind es zum weltberühmten Café „Sant' Eustachio". In dem Cappuccino, zubereitet nach einem Geheimrezept, bleibt der Löffel stehen. Weiter geht es an der Kirche St. Maria sopra Minerva zum Campo de' Fiori, auf der einst „Ketzer“ hingerichtet wurden. Heute finden hier Wochenmärkte statt.

Durch das jüdische Viertel (Via delle Botteghe Oscure) gelangt man zur Piazza Venezia. Schon von weitem ist das riesige Denkmal Vittorio Emanuele II. zu sehen. Vom Dach man hat einen schönen Blick über Rom.

Nun ist es nicht mehr weit bis zur Piazza Navona, dem elegantesten und quirligsten aller Plätze Roms mit drei imposanten Brunnen. Den Platz säumen Restaurants mit Logenplätzen. Hier kann man den Tag vor barocker Kulisse ausklingen lassen.

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