Rom Alle

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Erleben Sie Rom mit einem starken Partner! In Rom sind wir Zuhause. Mit über 90 Jahren Erfahrung als christlicher Reiseveranstalter zeigen wir Ihnen die Fülle an Kunst, Kultur, Geschichte und…
Den schönsten Blick auf das marmorne Machtzentrum der Antike hat der Bürgermeister von Rom aus seinem Büro im Palazzo Senatorio auf dem Kapitol. Das Forum Romanum, ursprünglich als Vestaheiligtum…
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Auf holprigem Römerpflaster geht‘s ins Grüne – vorbei an Katakomben und Ruinen.
In den Tuffsteinhügeln entlang der Ausfallstraßen des antiken Roms haben sich beeindruckende Zeugnisse des frühchristlichen Grabkultes erhalten.
Wo einst die Tempel Jupiters und Junos standen, gestaltete Michelangelo im Jahr 1536 den trapezförmigen Kapitolsplatz, der vom Palazzo dei Senatori, dem Palazzo dei Conservatori und dem Palazzo Nuovo…
Zwar besitzt der beliebteste Gemüsemarkt Roms nicht mehr so viele Stände wie früher, zu groß ist die Konkurrenz der Supermärkte, aber viele Römerinnen schwören auf ihr "Blumenfeld", wo es viel…
Italiens ältester Jazzclub, wo fast alle Großen schon spielten, swingt noch immer.
Größte Disko in einer Fabrikhalle in Tiburtino mit schrillem Transgender-Programm.
Stiche und Gouachen vom 16. bis 19. Jh.
Handliche Kopien der Antike als Aschenbecher oder kleines Mosaik.
Beim eleganten Fisch-Dinner kann man die Politikergarde beim Speisen sehen. Da Regierungssitz und Parlament um die Ecke liegen, wird hier häufig die Politik mit kulinarischen Mitteln fortgesetzt.
Sie sitzen einen Steinwurf vom Tiber entfernt auf der hübschen Piazzetta bei der Via Coronari und genießen hausgemachte Pasta wie tagliatelle ai carciofi, Bandnudeln mit Artischockenherzen und feine…

Übernachten

Seien Sie auf kleine Überraschungen gefasst: düstere Zimmer, lauwarmer Frühstückskaffee, nächtliche Knattermusik der Mopeds, Dusche ohne Vorhang und manchmal dickhäutiges Personal, das Ihre Beschwerden hoheitsvoll abzuwimmeln weiß.

Bleiben Sie gelassen, hier zählen andere Dinge, etwa die grandezza der Eingangshalle mit viel Marmor, Stuck an den Decken oder vielleicht ein hübscher Innenhof. Und bei einigen Häusern entschädigt ein wundervoller Blick aus dem obersten Stock für den tropfenden Wasserhahn. Keine Panik, wenn das Hotelfrühstück von erlesener Dürftigkeit ist, teils fahren Sie besser, wenn Sie in einer benachbarten Bar Ihren Cappuccino mit einem frischen Hörnchen zu sich nehmen. Das tun die Römer auch.

Das Preissystem der Hotels ist oft undurchsichtig. Die Preise, die an der Rezeption und im Zimmer angeschlagen sind, verstehen sich als Nettopreise. Dazu kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer, Frühstück und im Sommer öfter ein Klimaanlagenzuschuss. Seit die Übernachtungspreise dermaßen in die Höhe geschnellt sind, dass sie sogar die Pariser Hotellerie überholten, arbeiten viele Unternehmen in der Vor- und Nachsaison mit offerte speciali (Sonderangeboten) übers Internet. Ein Doppelzimmer unter 100 Euro ist im Centro Storico in der Hochsaison eine Seltenheit. Kein Wunder, dass neuerdings viele auf Bed & Breakfast setzen, wo das Doppelzimmer zwischen 80 und 180 Euro liegt. Für junge Leute gibt es Hostels, die eine Übernachtung ab 25 Euro bieten.

Das historische Zentrum ist für den Durchgangsverkehr von 7 bis 19 und nach 22 Uhr gesperrt, aber wegen der vielen Anlieger ist dies keine Lärmschutzgarantie. Falls Sie Ohren wie ein Luchs haben, verlangen Sie bei der Reservierung ein ruhiges Zimmer (una camera tranquilla) nach hinten.

B&B

In den letzten Jahren wurden in Rom immer mehr Bed & Breakfasts eingerichtet, vermittelt z. B. durch Bed and Breakfast Association of Rome06 55302248www.b-b.rm.it; Tomas b&bViale Giulio Cesare183066535855www.tomasbbrome.comMetroAOttaviano vermietet fünf Zimmer (80–100 Euro) unweit des Vatikans. Anne & MaryVia Cavour325066994187www.anne-mary.com offerieren drei gepflegte Zimmer (100–150 Euro) unweit vom Kolosseum. Zwei Wohnungen Nähe Kolosseum vermittelt Natalia Bianchi (033 92142009dolce_roma.@yahoo.it). Des Weiteren: www.caffelletto.it, Übernachtung in Nobelhäusern. Angebote auch unter www.bb-roma.it0668135677 und www.bedandbreakfastroma.com. Für Ökofans gibt's das Bed & Breakfast BioVia Cavalese283286219484www.bedandbreakfastbio.com3Zi. im Bezirk Monte Mario mit Biofrühstück auf der Terrasse.

Sonstige Unterkunft

Eine ausführliche Liste der Ordenshäuser führt das Römische PilgerzentrumVia del Banco di S. Spirito56066897197www.pilgerzentrum.deMo–Fr 8.30–17.30, Sa 8.30–12 Uhr auf seiner Website. Der Preis liegt bei 25–50 Euro pro Person.

Hostel

Auch in Rom sprießen Hostels, die smarten Nachfolger der guten alten Jugendherbergen, aus dem Boden, denn mit Preisen ab 10 Euro pro Person im Mehrbettzimmer sind sie für junge Leute, die keine zu großen Ansprüche außer der guten Lage stellen, eine unschlagbare Übernachtungsmöglichkeit. Zudem trifft man Leute aus der ganzen Welt. Zu buchen etwa über: www.hostelworld.com, www.hostelbookers.com

Shoppen & Stöbern

Das Modealphabet reicht von Armani bis Zegna, von Laura Biagiotti bis Valentino – das sind die leicht ergrauten Designer, deren Boutiquen und Flagshipstores in schicken Palästen der Innenstadt residieren. Die Piazza di Spagna mit Gucci, Prada, Versace, Dolce & Gabbana und dem Juwelier Bulgari sieht aus wie eine aufgeblätterte „Vogue“. Die Via Condotti und die Via Borgognona verführen Kunden aus aller Welt – die mit den dicken Hosen und dicken Portemonnaies – zum stilvollen Kaufrausch. Zumindest einen Blick wert ist auch die elegante Einkaufsgalerie an der Via del Corso: die r Galleria Alberto Sordi mit Cafés und Boutiquen. Für Low-Budget-Jäger und Vintage- Sammler ist das Viertel Monti ein gutes Revier. Originelle Retround Secondhandläden findet man auch in der Via del Governo Vecchio oder Via dei Banchi Nuovi Richtung Tiber. Handgemachte Handtaschen oder Gürtel in allen Farben gibt’s neuerdings in kleinen Läden rings ums Pantheon oder in der Nähe des Campo de’ Fiori.

Vergiss neben der Mode nicht die guten Zutaten fürs Essen. Die römischen Fressmärkte wie Piazza San Cosimato oder die vielen kleinen alimentari, Lebensmittelläden, bieten mit Parmigiano Reggiano, Olivenöl oder Parmaschinken die leckersten Mitbringsel. Viele Geschäfte sind täglich 10–20 Uhr geöffnet, einige haben allerdings sonntags zu und schließen im heißen Sommer zwischen 13 und 16/17 Uhr. Im Winter ist montagmorgens alles zu – außer den Lebensmittelläden.

Mit Kindern unterwegs

Ist Rom kinderfeindlich? So wie jede andere moderne Großstadt auch, nur noch ein bisschen mehr. Der Verkehr ist höllisch, der Auslauf der Kleinen begrenzt, gute Spielplätze muss man mit der Lupe suchen.

Sind die Römer kinderfeindlich? Ganz im Gegenteil. Die Italienerinnen haben so wenig Nachwuchs, dass die seltenen Exemplare gehätschelt werden wie Pandabären im Zoo. In den Trattorien sind Ihre Kids sowieso die Stars, und keiner guckt, wenn sie fröhlich vor sich hin kleckern.

Ist Rom ein gutes Reiseziel für Familien? Ja, wenn Sie es locker angehen lassen. Sie müssen nicht das Foro Romano bei 40 Grad Hitze erobern. Und wenn, ein Eis oder ein Familienfoto mit den feschen Legionären am Kolosseum (für 2–3 Euro) bringt den maulenden Nachwuchs wieder zum Lachen. Probieren Sie mal, mit den Kids echt römisch aus einer fontanella, einem sprudelnden Brunnen, zu trinken (Strahl mit der Handfläche zudrücken und Mund über das kleine Loch halten).

Selbst Teenager finden Rom super, solange sie auch mal auf dem Trödelmarkt Porta Portese nach coolen Sonnenbrillen und Gürteln stöbern dürfen. Und wie wär's mit einer Radtour auf der Via Appia Antica?

Essen & Trinken

Witzig, aber wahr: Pasta- und Feinkostläden bieten oft mehr Auswahl und Vielfalt als Spielzeuggeschäfte. Das Nudelalphabet reicht von A wie agnolotti, fleischgefüllten Teigtaschen, bis zu S, den gedrehten strozzapreti, „Priesterwürgern“, oder T wie tagliolini, einer Bandnudelart. Molekularküche oder Paleo-Diät haben in Rom keine Chance. „Wir Römer müssen keinen Trends und keiner Mode folgen, weil wir selber Legende sind“, behauptet denn auch Antonello Colonna, Küchenchef des „Open Colonna“, das im Dachgarten des Palazzo delle Esposizioni quasi über der Stadt und über den Dingen schwebt.

Essen ist für die meisten Italiener immer noch eine Lieblingsbeschäftigung: keine Abfütterung bitte, sondern Genuss. Allerdings ist die colazione, das Frühstück, das meist im Stehen in der Bar eingenommen wird, eine kurze Angelegenheit: Ein caffè oder ein Cappuccino plus Croissant müssen reichen. Auch beim pranzo, beim Mittagessen, kommt man heute mit einem Vorgericht (primo) und einem Salat gut davon und kann den Hauptgang (secondo) auslassen.

Abends sind in guten Lokalen mehrere Gänge plus dolce, die süße Nachspeise, angesagt. Restaurants sind dann oft ausgebucht, besser reservieren oder früh kommen, die meisten öffnen schon um 19.30 Uhr.

Bei Tisch nehmen die Italiener meist einen leichten, offenen Wein (vino sfuso/ vino di casa), der gut und billig ist – und trocken, das geht klar. Ein DOC- oder DOCG-Zeichen auf dem Flaschenetikett garantiert Region und Lage. Beliebt sind neben den Weißweinen aus den nahen Castelli Romani, z. B. Frascati, auch der frische Orvieto, Vernaccia di S. Gimignano und der trockene Verdicchio. Übrigens: Jeder Restaurantbesitzer wird dich komisch angucken, wenn du nur ein Bier bestellst, kein Essen. Für Weinliebhaber gibt es zumindest die vinoteca, Weinbar.

Zum Schluss wird bezahlt – ein echtes Ritual: Der Kellner bringt die Rechnung (il conto) – 15 Prozent Service meist inbegriffen – und gibt bis auf den Cent genau das Wechselgeld zurück. Wer zufrieden war, lässt bis zu fünf Prozent auf dem Zahlteller liegen. Leider haben Service und Freundlichkeit besonders in den Touristenzonen in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Noch ein Hinweis: Verlang eine offizielle Rechnung (ricevuta fiscale), da diese die Finanzpolizei kontrolliert.

Cafés & Eisdielen

Ein Tipp vorweg: Trink deinen caffè oder Saft am Tresen der Bar. An den Tischen – vor allem nahe Touristenattraktionen – ist es oft dreimal so teuer.

Ausgehen & Feiern

Zwar gibt es zahlreiche Bars, Cafés, Weinbars und Diskos, doch die Römer flanieren lieber zusammen mit Freunden bis tief in die Nacht im corso durch die Straßen des historischen Zentrums – vorbei an den magisch beleuchteten antiken Monumenten und sprudelnden Brunnen, aus denen man trinken kann. Auch ein Stopp für ein Eis in einer der vielen angesagten gelaterie muss sein. Neben dem Zentrum und Trastevere hat sich auch der Monte Testaccio den Charme des alten Roms bewahrt und ist trotzdem ein Szenetreff – ebenso wie das Arbeiter- und Studentenviertel San Lorenzo, wie Monti, Ostiense und Pigneto, das an den Ausfallstraßen Prenestina und Casilina liegt.

Infos zu allen aktuellen Events gibt es unter comune.roma.it, oggiroma.it und abcroma.com sowie in der Donnerstagsbeilage „Trova Roma“ der Tageszeitung „La Repubblica“.

Clubs, Cafés & Weinbars

Die meisten Clubs und Discos verlangen Eintritt in Form eines Mitgliedsausweises (tessera) für ca. 15 Euro, sonst 20–30 Euro. Nur manchmal ist der erste Drink frei.

Konzerte & Musicals, Oper & Theater

Dank des Auditorium Parco della Musica kann Rom mit anderen Metropolen mithalten. Gute Orchester und Chöre kannst du auch im passenden Ambiente einer Kirche hören, vor allem im Winterhalbjahr. In den Barockkirchen Sant’Ignazio, Santa Maria del Popolo oder Santa Maria in Aracoeli gibt es Orgelkonzerte und Oratorien, stimmungsvoll und oft zum Nulltarif. Manchmal wird auch das Pantheon von gregorianischen Gesängen erfüllt. Opern- und Konzertinfo: musicaroma.it

Sightseeing

Nirgendwo findet man so viele Highlights aus allen Epochen, die oft wie bei einer Schichttorte übereinandergestapelt sind. So fanden Archäologen beim Bau des futuristischen Auditorium Parco della Musica die Reste einer 2000 Jahre alten römischen Villa, die heute genial in den Open-Air-Bereich der Konzerthalle integriert ist. Das reine Abhaken der Highlights kann allerdings ziemlich anstrengend sein, also gönn dir zwischendrin viele Eis- und Cappuccinopausen. Und falls es dich tröstet: Auch ein Genie wie Goethe war zu Beginn seiner Romzeit so von „Kirch’ und Palast, von Ruinen und Säulen“ überwältigt, dass es dem Dichter – für kurze Zeit allerdings nur – die Sprache verschlug. Dabei musste er sich damals nicht mit den Menschenschlangen vor den Top-Sehenswürdigkeiten plagen, denen man am besten durch Online-Vorbuchungen entgehen kann.

Sport, Spaß & Wellness

"Ommm..."

Tiefenentspannen nach ausgiebiger Sightseeingtour: Im Centro Benessere (Via del Babuino 9 | Tel. 06 32 88 88 20 | Metro A Flaminio | Bus 117, 119, 490) des Luxushotels „De Russie“ kannst du dich zusammen mit der Highsociety Roms verwöhnen lassen: Sauna, Fitness, warmer Whirlpool mit Salzwasser für ca. 45 Euro, Shiatsumassagen und Gesichtspflege für rund 75 Euro. Vorbestellung!

Weitere Wohltaten für Leib und Seele findest du im Acanto Day Spa (Piazza Rondanini 30 | Tel. 06 68 30 06 64 | acantospa.it | Bus 70, 81, 87, 116, 492), wo deine Sinne mit asiatischem Tee, Thaimassagen und ätherischen Düften verwöhnt werden. Ab 70 Euro.

Jogging & Sight-Jogging

Eine schöne Joggingstrecke geht durch den Park der Villa Borghese: Am besten läufst du von der Galleria Borghese bis zum Pincio, dann zur Kirche Trinità dei Monti und über die Via Vittorio Veneto zurück – oder an der Galleria Nazionale d’Arte Moderna vorbei bis zum etruskischen Museum Villa Giulia, etwa fünf klassisch-schöne Kilometer. Du kannst das Centro Storico aber auch mit einem persönlichen Trainer von Sight Jogging (84 Euro/ Std. | Tel. 0 34 73 35 31 85 | sightjogging.it) im Laufschritt erobern. Die sportlichen und polyglotten Stadtführer joggen mit dir auf zehn Kulturrouten durch die Stadt, gern schon zur frühen Stunde morgens um 6 oder 7 Uhr, denn da zwitschern die Vögel in den Parks und die Verkehrswelt ist noch in Ordnung.

Olympisch Schwimmen

Ja, es gibt ein großes Sportbad in Rom, aber es ist kein Vergleich mit den klassischen Badethermen, in denen es sich die alten Römer vor 2000 Jahren wohlergehen ließen. Die Piscina delle Rose f 0 (Tageskarte 16 Euro | Viale America 20 | piscinadellerose.it | Metro B EUR Palasport), Roms Olympia-Freibad mit 50-m-Bahn, Fitness- und Wellnessbereich, befindet sich auf dem EUR-Gelände im Süden von Rom. Doch die Anlage ist seit den Spielen von 1960 in die Jahre gekommen. Doch lieber mehr Meer? Da ist ein Tagesausflug nach Lido di Ostia cooler. Die S-Bahn kostet nur 1,50 Euro, dafür sind die privaten Strandclubs echt teuer: Für zwei Liegen und ein Sonnenschirmchen darf man gern mal 30 Euro pro Tag hinblättern.

Calcio = Fußball

Es gab bisher in Italien eigentlich nur eine richtige Männerleidenschaft, die hieß Fußball, Fußball, Fußball. Doch der römische calcio hat seine Unschuld verloren. Die sprudelnden Finanzquellen versiegen, Vereine müssen mit zunehmend rabiaten Fans auf den Tribünen fertigwerden.

Bisher galt die Lage zumindest im Stadio Olimpico, das sich die zwei römischen Vereine der Serie A teilen, als beherrschbar. Die AS Roma, für die schon Rudi Völler in den Achtzigern seine Tore schoss, und Lazio Roma. Für echte tifosi ist der richtige römische Verein bereits in der DNA festgelegt. Ein Lazio-Anhänger, der sonntags mit himmelblauem Schal ins Stadion marschiert, wird nur ungern eine Frau aus einem gelb-roten AS-Roma-Clan heiraten und umgekehrt.

Wer echt römischen calcio live erleben will, der sollte die curva nord, die militante Fankurve von Lazio, und ihren Gegenpol, die Südkurve der romanisti, vermeiden. Termine und Infos: sslazio.it, asroma.com | keine Stadionbesichtigung möglich.

Freizeit

Auf der Piazza findet das Leben statt. Auch nachts: Zwischen Bars, Cafés und Diskos flanieren junge Römer bis spät durch die Straßen. Shopping-Begeisterte bummeln tagsüber, zu den Modeläden in der Fußgängerzone oder der Via del Corso. Oder sie gehen auf Delikatessen- und Souvenirjagd auf Roms Märkten. Beim Estate Romana, dem Römischen Sommer, warten Konzerte und Freilichtkino – und im Zoo die römischen Wölfe.