Riesengebirge

Riesengebirge Aktivitäten

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Locations

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Die barocke Franziskanerkirche (1667–85 wurde 1969 zur Galerie der antiken Kunst (Galerie antického uměni), dem einzigen Museum dieser Art in Tschechien. Gezeigt werden Plastiken vom 7. Jh. v. Chr…
Einmal Cowboy oder Goldschürfer sein. In der Western City fühlt man sich wie im WildenWesten. Der Sheriff hat das Sagen, achtet darauf, dass die Cowboys sich im Saloon anständig benehmen, und…

Angebote

Lassen Sie sich überraschen und lernen Sie den Winter mal von einer anderen Seite kennen. Unsere Guides sind hier aufgewachsen und kennen das Skigebiet auf und neben den Pisten. Es Stehen diverse…
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Sport und Aktivitäten

Das Riesengebirge ist als Wanderregion weithin bekannt, im Sommer wie im Winter. Wer es in der warmen Jahreszeit schneller mag, der steigt aufs Fahrrad; Mountainbikern eröffnen sich von anspruchsvollen Strecken aus beeindruckende Landschaftsbilder.

Doch nicht überall dürfen Sie rodeln, radeln oder wandern, denn das Riesengebirge ist zum überwiegenden Teil Nationalpark, und da gibt es Zonen, auf denen Sie die Wege nicht verlassen dürfen. Zu den Facetten des Sportangebots gehören Angeln, Golfen, Paragliding und Reiten. Im Winter dann sind die Berge ein Paradies für Skifahrer und Snowboarder. Die Wintersportsaison geht von Anfang Dezember bis April, in den mittleren Höhenlagen schneit es 70-80 Tage im Jahr, und daher gilt das Riesengebirge als ziemlich schneesicher. Sessellifte erleichtern hier und da den Aufstieg auf die Berge.

Baden

Viele Orte haben schön gelegene Freibäder, beispielsweise Świeradów Zdrój, Sosnówka und Miłków im polnischen Gebirgsteil sowie Vrchlabí und Harrachov im tschechischen. Die Hotels, die über Schwimmbäder verfügen, haben dieselben fast immer gegen Gebühr auch für Nichthotelgäste geöffnet. Besonders beliebt: das Schwimmbad des Hotels Palac Wojanów (Schloss Schildau).

Golf

Im Riesengebirge wird auch gegolft. In Mladé Buky entstand 2001 auf mehr als 200 ha der größte Golfplatz Tschechiens. Vorhanden sind ein überdachter Trainingsabschlagplatz mit elf Boxen und einem Sechs-Loch-Übungsplatz sowie zwei Plätze mit neun und 18 Löchern. Die Anlage dürfte durch das einzigartige Riesengebirgspanorama im Hintergrund mit zu den schönsten in ganz Europa gehören. Es ist die einzige Anlage in Tschechien mit einem Abschlagplatz für Kinder ab sechs Jahren. | Tel. 604273293 | www.golf-mladebuky.cz

Paragliding & Segelfliegen

Ein besonderes Erlebnis ist es, mit einem Tandemgleitschirm über Špindlerův Mlýn zu fliegen, ein erfahrener Profi ist also an Ihrer Seite. Sie starten auf dem Pláň oder dem Medvědín. Yellow point in Špindlerův Mlýn | Tel. 499433390 | www.yellow-point.cz

Der Aeroklub Jeleniogórski in Jelenia Góra bietet Lehrgänge, auch in deutscher Sprache, für Segelflieger an. | Tel./Fax 0757523701

Radfahren

Mit Mountainbikes können Sie viele der Höhen im Riesengebirge bezwingen und ausgedehnte Touren unternehmen. Im polnischen Riesengebirge hat sich Szklarska Poręba zum Zentrum der Mountainbiker entwickelt. Zwölf verschiedene Halb- und Ganztagesrouten von insgesamt 300 km Länge wurden markiert, einige davon sind auch für Anfänger geeignet. In Tschechien ist zwischen Malá Upa und Harrachov der Riesengebirgs-Radlerbus unterwegs. | Juni Sa, So, Juli/Aug. tgl., Sept. Do, Sa, So | www.ergis.cz

Das Gebirgsvorland ist zum Radfahren besonders geeignet, Radwege sind allerdings kaum vorhanden. Fahrräder können Sie in allen größeren Ferienorten ausleihen, auch Hotels und Pensionen bieten sie oft für ihre Gäste an.

Reiten

Hoch zu Ross durch Wiesen, Felder und Wald: Das bereitet immer mehr Touristen Freude. In beiden Gebirgsteilen gibt es Reiterhöfe. Wer noch nie auf dem Rücken eines Pferdes saß, für den werden Schnupperkurse angeboten, für die Könner Gelände- und Wanderritte. Vielerorts stehen auch Kremser oder Kutschen für eine Fahrt durch das reizvolle Land bereit. Besonders romantisch sind Pferdeschlittenfahrten natürlich im Winter. Reiterhof Bata in Szklarska Poręba | Tel. 0757173234 | www.agroturystyka-sudety.ig.pl; Kněžická chalupa in Vrchlabí | Tel. 499429181 | www.knezice.cz

Skifahren

Im polnischen Karpacz erschließen zwanzig Schlepplifte 15 km künstlich beschneibare Abfahrten. In Szklarska Poręba stehen zwei Sessellifte, vier Schlepplifte und fast 20 km Pisten zur Verfügung, von denen mehr als die Hälfte künstlich beschneit werden kann. Abends gibt es Skispaß bei Flutlicht. Die mit 4444 m längste Abfahrt trägt den schönen Namen „Lollobrigida“, weil sie genau so kurvenreich wie der Filmstar von einst ist.

Špindlerův Mlýn ist mit drei Sesselliften, zwanzig Skiliften und 25 km Pisten das größte Skisportzentrum der Tschechischen Republik. Im Ortsteil Svatý Petr und am Berg Medvědín werden die Pisten bei fehlendem Schnee künstlich beschneit. Beide Gebiete sind durch einen kleinen Pendelbus miteinander verbunden. In Pec pod Sněžkou stehen elf Skilifte mit einer Gesamtlänge von nahezu 7,5 km zur Verfügung, außerdem die Piste „Javor“. Harrachov hat zwei Sessel- und zehn Schlepplifte sowie 10 km Pisten. Im traditionsreichen Janské Lázně stehen sieben Schlepplifte an den Hängen des Černá hora für Skiläufer bereit.

Gespurte Langlaufloipen, Ski- und Snowboardschulen sowie Skiverleihe gibt es in jedem größeren Ferienort.

Tennis

Tennisfreunde sollten ihren Schläger mitnehmen, denn Tennisplätze sind reichlich vorhanden. In Szklarska Poręba in Polen wie in Vrchlabí und Harrachov in Tschechien. In Špindlerův Mlýn verfügen das Sport-Relax-Center sowie das Hotel Harmony über Hallenplätze, in Harrachov das Hotel Sklár.

Wandern

Seit Jahrzehnten ist das Riesengebirge ein beliebtes Wandergebiet. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mitte Mai bis Mitte September, denn dann sind auch die Kammlagen schneefrei. Auf Proviant und Getränke können Sie getrost verzichten, denn die zahlreichen, für das Gebirge typischen Bauden sind auf Wanderer eingestellt. Das Wegenetz ist gut ausgeschildert und markiert.

Zu den schönsten Strecken gehört der etwa 16 km lange, blau markierte Harrachweg (Harrachova cesta) von Dívčí Lávký (Mädelsteg) zur Labská bouda (Elbfallbaude). Wanderempfehlungen sind bei den Touristinformationen und den Infostellen der Nationalparkverwaltung zu bekommen, die oft auch kleine Faltkarten bereithalten.

Einkaufen

Zum Shoppen reist keiner ins Riesengebirge. Wenn von „Einkaufen“ die Rede ist, dann drehen sich die Gespräche um landestypische Souvenirs aus Polen wie aus Tschechien. Bleikristall, Keramik und Rübezahl in allen Größen gehören zu den beliebtesten Mitbringseln. Souvenirgeschäfte sind in beiden Ländern in den größeren Orten vorhanden, auch gibt es vor touristischen Sehenswürdigkeiten oft Händler, die ihre meist selbst gefertigten Artikel auf Tischen oder Decken ausgebreitet haben. In Polen haben zudem die Märkte eine alte Tradition.

Glas & Porzellan

Der bekannteste Riesengebirgsexportartikel ist Bleikristall. Die Glashütte im tschechischen Harrachov hat eine Werksverkaufsstelle eingerichtet, in er es tausendfach glitzert und funkelt. So viele schöne Glaserzeugnisse auf einem Fleck kann man selten bewundern, da wirkt das Angebot der Juliahütte im polnischen Piechowice direkt mickrig. Beliebt ist auch Bunzlauer Keramik, die traditionell ein Pfauenauge ziert. Gekauft wird sie aber vor allem, weil sie für die Mikrowelle geeignet ist.

Kunst

In den letzten Jahren sind zahlreiche Galerien entstanden, die Werke zeitgenössischer Künstler verkaufen. Liebhaber naiver Malerei werden sicherlich fündig. In manchen Galerien sind auch Bildbände und CDs im Angebot, unter anderem die CD „Orgeln im Riesengebirge“, die Mitschnitte von Orgelkonzerten in den tschechischen Riesengebirgskirchen von Velká Úpa, Horní Maršov und Svoboda nad Úpou enthält.

Kunsthandwerk

An den langen Winterabenden, als es noch kein Fernsehen gab, schnitzte man in den Berghütten zum Zeitvertreib. Manch einer hat das beibehalten und versucht, mit der Volkskunst etwas zu verdienen. Das Riesengebirge ist das Land von Rübezahl, und so wird der Berggeist aus Holz buchstäblich an allen Ecken angeboten. In verschiedenen Größen kann man ihn nach Hause tragen.

Nahrhaftes

Wer Süßes mag, kauft sich Karlsbader Oblaten, die Weltruf besitzen. Die traditionelle Spezialität wird nicht im Riesengebirge hergestellt, sondern seit jeher in Karlsbad. Aber wer die Oblaten kauft, hat etwas echt Tschechisches erworben. Das trifft auch auf den Karlsbader Kräuterlikör Becherovka zu. Wer Härteres bevorzugt, greift zu einem polnischen Wodka. In Tschechien kommen Biertrinker auf ihre Kosten und können sich einige Flaschen Budweiser oder Pilsner mit nach Hause nehmen.

Natürliches

In vielen Geschäften, auf Märkten, aber auch im Mineralienmuseum im polnischen Szklarska Poręba und in den Informationszentren der Riesengebirgszeitschrift „Veselý Výlet“ im tschechischen Horní Maršov und in Pec pod Sněžkou werden heimische Achate und Amethyste angeboten. Von ambulanten Händlern sollte man sich nicht übers Ohr hauen lassen, denn unter deren Stücken sind oft etliche aus fernen Länden. Sparsame kaufen nicht, sondern suchen sich die Steine in der Natur. Hilfreich kann es sein, auf Felsen mit Zeichen zu achten. Das sind Markierungen, mit denen Bergleute vor Jahrhunderten ihre Fundorte gekennzeichnet haben.

Wochenmärkte

Kuriositätenhändler breiten auf polnischen Märkten ihre Waren aus. Es gibt wohl nichts, was hier nicht ausliegt. Die Palette reicht von alten Türklinken bis zu defekten Uhren. Oft werden aber auch Antiquitäten feilgeboten, historische Bilder und Kleinkram. Handelt es sich um vor 1945 entstandene Kunstwerke, ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich. Angeboten werden auch handgestrickte Schafwolljacken und lammfellgefütterte Lederhausschuhe. Im Herbst türmen sich auf vielen Ständen frische Waldpilze und Waldbeeren.

Mit Kindern unterwegs

Die Gastgeber wissen: Sind die Kinder glücklich, dann haben auch die Eltern einen harmonischen Urlaub und werden wiederkommen. Erwachsene, die im Sommer in das Gebirge reisen, möchten vor allem wandern. Im Winter ist das nicht viel anders, nur dass sie dann Skier unterschnallen. Für Kinder wird das mitunter langweilig, manchmal auch zu anstrengend. Langeweile und Stress müssen jedoch nicht sein: Die Freizeitangebote sind zwar noch nicht üppig, doch es gibt einiges, das Kinderherzen erfreut. Vor allem faszinieren die Naturschauspiele, die Wasserfälle und das Moor, zu dem die Kids mit einer Kabinenbahn fahren können. Für Stadtkinder sind Ferien in einem einsam stehenden Berghotel ein Erlebnis: Man braucht nur aus der Tür zu treten und kann lostoben, durch Wiesen rennen, über Baumstämme klettern und in Gebüschen Vertecken spielen. Das Wild traut sich oft bis an die Häuser heran. Und abends grillt man am Lagerfeuer Kartoffeln, manchmal gemeinsam mit polnischen oder tschechischen Urlaubern.

Gebirgstore in Schlesien

Burg Chojnik (Kynast)

Auf einem steil aufragenden Felsen (627 m) über dem romantischen Höllengrund thront die Burg. Wer dorthin möchte, muss von Sobieszów auf einem guten Fußweg 30-45 Minuten wandern. Die Burg Chojnik bietet eine Reise in die Vergangenheit. Zu sehen sind noch der Hungerturm und die Wasserzisterne sowie die etwa 4 m hohe steinerne Martersäule. Eine Wendeltreppe schlängelt sich im 30 m hohen Bergfried nach oben. Vor über 300 Jahren schlug der Blitz in die Burg Kynast ein - wie eine lodernde Fackel soll das Feuer weithin zu sehen gewesen sein. Ein Wiederaufbau war zu teuer, der Graf zog aus, die Burg wurde zur Ruine und ein beliebtes Ausflugsziel. Di-So | Jan.-März, Nov. 10-16 Uhr, April-Juni, Sept., Okt. 10-17 Uhr, Juli, Aug. 10-18 Uhr | Eintritt 5 Zł., Kinder 3 Zł.

Schlesisches Riesengebirge

Sommerrodelbahn Karpacz

35 km/h schnell saust man auf der Sommerrodelbahn mit dem Schlitten bergab. Sie misst 1060 m und ist somit die längste in Polen. Die rasante Fahrt durch 14 Kurven und zwei Tunnel ist ein tolles Vergnügen. Kinder ab acht Jahren dürfen allein rodeln - wenn die Schlitten die Höchstgeschwindigkeit erreicht haben, bremsen sie automatisch ab. Die Alpine-Coaster-Bahn wenige Schritte weiter oben ist 800 m lang - da sie auf Schienen fährt, ist sie ganzjährig in Betrieb. Auf vier Eurobungy-Trampolin-Plätzen können Kids ab sechs Jahren Sprünge und Salti ausprobieren. Mai-Okt. tgl. ab 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit | ul. Parkowa 10 | www.kolorowa.pl. | Fahrt 7 Zł., Bungy-Trampolin 5 Min. 10 Zł.

Spielzeugmuseum Karpacz

Mehr als 2000 Puppen und Spielsachen aus aller Welt sind hier zu sehen. Teddybären ebenso wie Marionetten und mechanisches Spielzeug. Puppenstuben zeigen, wie es bei Oma und Opa vor 100 Jahren in der Wohnung ausgesehen hat. Die Kinderherzen höher schlagen lassen nicht nur Puppen in japanischer Tracht, sondern auch Barbiepuppen der Gegenwart. Di 9-16.30, Mi-Fr 9-15.30, Sa 10-15.30, So 10-16.30 Uhr | ul. Karkonoska 5 | www.karpacz.pl | Eintritt 6 Zł., Kinder 3 Zł.

Zackelfall bei Szklarska Poręba

Das Geräusch ist ohrenbetäubend, denn das Wasser des Bachs Kamienczyk (deutsch: Zackerle) stürzt aus 846 m Höhe in drei Kaskaden 27 m tief. Der Wodospad Kamieńczyka (Zackelfall) ist der größte Wasserfall im schlesischen Riesengebirge und ein tolles Naturschauspiel. Unterhalb des Wasserfalls liegt die Zackelklamm, ein 100 m langer, romantischer Felsendurchbruch, den sich das Zackerle gegraben hat. Mit dem PKW von Szklarska Poręba in Richtung tschechische Grenze fahren, vom Parkplatz an der Straße müssen Sie noch 25 Minuten laufen. Eintritt für die Felsengasse 5 Zł., Kinder 2,50 Zł.

Gebirgstore in Böhmen

Weihnachtskrippe in Jilemnice

Das wertvollste Stück des Museums von Jilemnice steht in der Ecke der Weberstube: Eine Weihnachtskrippe mit 142 Figuren, die 350 Bewegungen ausführen. Rund 30 Jahre lang hat Schuldirektor Jáchym Metelka daran gearbeitet und einen komplizierten Mechanismus ausgeklügelt, der die Figuren zum Leben erweckt. Sechsmal am Tag (9, 10, 11, 14, 15 und 15.30 Uhr) wird die Weberstube aufgeschlossen, und das kleine Wunderwerk setzt sich in Bewegung. Di-So 8-12 u. 13-16 Uhr (Juli, Aug. bis 17 Uhr) | ul. Komenského | Eintritt 40 Kč., Kinder 20 Kč.

Böhmisches Riesengebirge

Moorlehrpfad bei Janské Lázně

Wer Glück hat, der sieht bei der Wanderung durch das Moor, wie sich die Fleisch fressende Pflanze Sonnentau mit ihren klebrigen "Tentakeln" eine Fliege angelt. Das Moor (Černohorské rašeliniště) bei Janské Lázně ist vor etwa 6000 Jahren entstanden. Ein 2,5 km langer Lehrpfad informiert auch mit deutschen Hinweisen. Den Weg aus dicken Holzbohlen dürfen Sie nicht verlassen, denn in der bis zu 2,5 m dicken, wässrigen Moorschicht versinkt man rasch. Am Rand der sogenannten Moorwiese steht sogar ein kleiner Aussichtsturm. Schon die Anreise zum Moor erfreut Kinderherzen: Sie erfolgt von Janské Lázně aus mit einer Kabinenschwebebahn. Von dort läuft man in Richtung Svetlá hora, vorbei an der Černá bouda. Juni-Mitte Sept. | Eintritt frei | Schwebebahn hin u. zurück 150 Kč., Kinder 120 Kč.

Rübezahl in Vysoké Nad Jizerou

Über Rübezahl gibt es unzählige Geschichten. Wie aber sieht der Berggeist aus? Gesehen hat ihn noch niemand, und so haben viele Künstler ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Im Heimatmuseum von Vysoké nad Jizerou können die Kids viele holzgeschnitzte Rübezahlfiguren bewundern. Mal schaut er böse aus, mal scheint er zu lächeln, eins aber haben alle Rübezahlfiguren gemeinsam - einen langen Bart. Di-So 8.30-12 u. 13-16 Uhr | ul. Dr. Karla Farského 130 | Eintritt 30 Kč., Kinder 15 Kč.