Tzamí tou Retschép Pasá

Als die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, gaben sie der Insel ein völlig neues Gesicht. Bisher ungewohnte Kuppelbauten und Minarette tauchten auf, aus christlichen Kirchen wurden muslimische Moscheen, Lagerräume oder Kuhställe. Manche Gebäude ließ man auch einfach verfallen. Den Bauten aus der Türkenzeit ging es dann während der Herrschaft der Italiener ähnlich, sie wurden entweder vernachlässigt oder umfunktioniert. Auch die Rhodier restaurieren die Moscheen, wenn überhaupt, sehr langsam, sodass die meisten nicht zugänglich und nur von außen zu besichtigen sind. Das trifft auch auf die Rejab-Pascha-Moschee an der kleinen Platía Doriéos mitten in der Altstadt zu. Sie gilt als das schönste islamische Gotteshaus von Rhodos, v.a. wegen ihrer einst berühmten Ausstattung mit Fayencen. Zurzeit wird das Gebäude instand gesetzt, wie lange die Arbeiten dauern werden, ist nicht abzusehen.

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