Rhodos (Insel) Essen & Trinken

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In der Taverne The Old Monólithos an der Dorfkirche kann ausgezeichnet gegessen werden. Die Wirtsleute verwenden nur frische Ware und kochen bevorzugt regionale Gerichte der Saison wie gefüllte…
Taverne mit vielen Fischgerichten und familiärer Atmosphäre, über 70 griechische Weine stehen Ihnen hier zur Auswahl. Probierenswert: die vielen Muschel- und Krustentiervariationen.
Gefüllte Kalamaris, Fischsuppe und Meeresfrüchterisotto sind von exzellenter Qualität, auch ein guter Weinkeller zeichnet das Lokal aus.
Auf der Speisekarte finden sich Rotbarben, gegrillter Tintenfisch und andere Meeresfrüchte, aber auch Fleischgerichte.
Die Wirtsleute der kleinen Taverne besitzen ihr eigenes Fischerboot und bieten ihren Fang nur hier an. Fast immer vorrätig sind die sardinengroßen gópes, die frisch frittiert mit Kopf und Schwanz…
In dieser lauschigen Taverne am unteren Eingang zum Tal der Schmetterlinge sind die Spaghetti Spitzenklasse, das Moussaká ist es ebenfalls.
Hier speist man gut und ländlich. Zutaten stammen aus dem eigenen Garten oder von den Feldern befreundeter Bauern im Dorf.
Das Lokal ist Café, Restaurant und Musikkneipe zugleich, ähnelt einer griechischen Filmkulisse, hat unterschiedlich gestaltete Bereiche und bietet vielseitiges Essen. Dazu gehört eine eigene…
Das stilvolle Lokal, in dem kreative griechische und mediterrane Küche auf den Tisch kommt, ist in einem alten Kapitänshaus aus dem Jahr 1605 untergebracht. Von den Dachterrassen aus hast du einen…
Unprätentiöse, alteingesessene Taverne im oberen Ortsbereich von Líndos. Zwar ohne Ausblick, dafür aber mit sehr guter Küche.
Eine urige Taverne zwischen den Altstadtmauern, etwas versteckt am Eingang zum Wallgraben. Große Auswahl an Fisch-, Gemüse- und Fleischgerichten, Pizza und Pasta.
In der kleinen, unscheinbaren Taverne, in der abends auch öfters rhodische Rentner zum Fernsehen zusammenkommen, wird ein besonders guter griechischer Salat serviert. Hier gehören nach…
Die liebenswürdigen Gastgeber betreiben ihre kleine Taverne an der Hafeneinfahrt nach alter griechischer Art - freundlich und engagiert - und setzen auf traditionelle Hausmannskost ohne…
Hier kann man bei freundlichen Wirtsleuten unter Anteilnahme einiger eigentlich ständig anwesender Dorfbewohner leckere Kleinigkeiten wie griechischen Bauernsalat oder Omelett essen. Alle Zutaten…
Das Café mit einer Terrasse unter Schatten spendenden Bäumen gehört der Stadt und ist Treffpunkt eines gediegenen einheimischen Publikums. Da sich das Gerichtsgebäude gleich nebenan befindet,…
Die traditionellere der beiden Strandtavernen gegenüber der Stichstraße zu den Ausgrabungen und unmittelbar an der Linienbushaltestelle ist schlicht möbliert, aber superfreundlich. Langusten und…
Wirt Stélios ist in Krefeld aufgewachsen, darum gesellt sich hier zum urgriechischen Namen das Wappen der Stadt im Rheinland. Stammgästen erfüllt er auch spezielle Essenswünsche; seine kleine…
Von den Strandtavernen vor den gigantischen Hotels von Faliráki ist diese die beste. Sie wird noch immer von einer einheimischen Familie geführt. Frau Élena steht in der Küche. Geboten wird Ihnen…

Essen & Trinken

Bei Oma abgeschaut

Mediterrane Küche nach italienisch- französischem Vorbild ist in, exotische Restaurants mit indischer, japanischer und mexikanischer Küche machen vor allem in der Inselhauptstadt alteingesessenen Lokalen heftig Konkurrenz. Junge griechische Köche und Wirte halten dagegen, indem sie sich auf die besten Traditionen aus Großmutters Küche besinnen, sie kreativ verfeinern und überwiegend frische, regionale Produkte verwenden.

Die Paréa zählt

Griechen lieben es, möglichst viele Teller mit verschiedenen Gerichten gleichzeitig auf dem Tisch zu haben. Sie gehen allerdings abends auch selten allein zum Essen aus. Gesellschaft wird mehr geschätzt als traute Zweisamkeit. Die fröhliche Tischgemeinschaft, paréa genannt, ist ebenso wichtig wie der kulinarische Genuss. In einer paréa bestellt man immer viele verschiedene Speisen. Sie werden in die Mitte des Tischs gestellt. Jeder nimmt sich, was und so viel er mag. Meist werden auch Fleisch und Fisch auf großen Platten serviert und von allen gemeinsam gegessen. Üblicherweise bestellt man viel mehr, als man wirklich schaffen kann: Komplett aufzuessen, gilt als Blamage, zeigt es doch, dass man offenbar nicht genug geordert hat. Alle Teller, auch die leeren, bleiben normalerweise auf dem Tisch stehen. Der Kellner räumt sie nicht ab, damit die paréa jederzeit sehen kann, wie gut sie gegessen hat.

Einmal alles, bitte

Das ganze Spektrum griechischer Kochkunst erlebest du, wenn du statt des anderswo in Europa üblichen Menüs wie die Einheimischen isst und dir reichlich Vorspeisen servieren lässt. Ein Hauptgang ist danach oft gar nicht mehr nötig. Zu diesen sogenannten mesédes gehören verschiedene Pürees und dicke Saucen, die die Griechen als Salate bezeichnen. Angesagt sind Kroketten aus unterschiedlichen Gemüsen, aber auch aus Tintenfisch, dem Fischrogen-Kartoffel-Püree taramá oder ganz profanem Hühnchen. Reibekuchen oder Bällchen aus Kichererbsenbrei sind eine Köstlichkeit. Tradition haben mit Käse und/ oder Spinat, mit Würstchen oder Fleisch gefüllte Blätterteigtaschen, píttes genannt. Gebratene Auberginen- und Zucchinischeiben zählen ebenso zu den mesédes wie frische Salate, nach Matjesart eingelegte Fische, Anchovis, Oliven, überbackener Käse und Meeresfrüchte.

Viel Fisch, viel Fleisch

Bei den Hauptgerichten geben sich die meisten griechischen Köche weniger einfallsreich. Wenn die Locals essen gehen, wollen sie Fleisch und Fisch vom Holzkohlegrill. Saucen werden kaum dazu serviert – zum Fisch bestenfalls eine Mischung aus gutem Olivenöl und Zitrone. Folienkartoffeln oder Erdäpfel aus dem Backofen kommen zwar immer mehr in Mode, die Standardbeilage sind jedoch mehr oder minder schlechte Pommes frites. Ein Highlight der traditionellen griechischen Küche sind die Gerichte aus dem Backofen. Bestens bekannt: mit Béchamelsauce bedeckte Aufläufe wie moussaká (Auberginen und Hackfleisch) oder pastítsjo (Makkaroni und Hackfleisch). Sehr lecker sind aber auch überbackene Auberginen, mit Kartoffeln im Backofen gegartes Lamm- und Zickleinfleisch (kleftikó) oder exochikó, in Folie zusammen mit Gemüsen gebackenes Lamm.

Für Süßmäuler

Rhodische Süßspeisen haben eine orientalische Note. Du bekommst sie nur selten als Dessert in Restaurants, sondern musst dafür in das zacharoplastío, die griechische Variante der Konditorei, gehen. Davon gibt es auf der Insel viele, sie haben aber außerhalb der Stadt Rhodos nur selten Sitzgelegenheiten. Die Rhodier nehmen Kuchen meist mit nach Hause. Bestens für einen süßen Streifzug eignen sich auf jeden Fall die Konditoreien auf der Hafenseite des Marktgebäudes Néa Agorá in Rhodos-Stadt. Die oft bunten Sahnetörtchen und -torten sind eine Augenweide. Als typischer für Griechenland gelten allerdings der Apfelkuchen milópitta und der Walnusskuchen karidópitta. Beide kannst du dir mit Eis servieren lassen. Das passt auch zu orientalisch anmutenden Teigwaren wie dem kataífi (Engelshaar), das man mit Messer und Kuchengabel isst. Eine nordgriechische Spezialität ist das bougátsa: eine wahlweise mit Vanillepudding oder Ziegenkäse gefüllte Strudelteigtasche.

Durchgehend warme Küche

In traditionellen Dörfern und in den Städten haben die meisten Tavernen von 9 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet. Griechen gehen essen, wann sie wollen, nicht wenn der Wirt es möchte. Zu Mittag essen sie oft erst gegen 14 oder 15 Uhr. Abends trifft man sich mit seiner Tischgemeinschaft aus Freunden und Verwandten häufig erst nach 22 oder 23 Uhr.

Von Koffein bis Tannin

Beliebtestes Heißgetränk ist Kaffee in vielen Variationen. Ob traditioneller Mokka, kafés ellinikós, Instant- oder Filterkaffee, Espresso oder Cappuccino, heiß oder kalt – immer gibt man bei der Bestellung mit an, ob man ihn mit viel, wenig oder gar keinem Zucker möchte. Auch die Milch für Espresso, Instant- und Filterkaffee wird extra geordert.

Whisky ist die von Griechen bevorzugte Spirituose. Aber auch der traditionelle Anisschnaps oúzo ist weitverbreitet. In ländlichen Gebieten gibt es außerdem den Tresterschnaps soúma, der einem einfachen italienischen Grappa gleicht. Zum Essen wird Wasser, Wein oder Bier getrunken, das es häufig auch vom Fass gibt. Überall bekomt man Weine aus den auf der Insel ansässigen Großkellereien Cair und Emery. Liebhaber seltenerer Tropfen fragen nach Weinen aus der rhodischen Kellerei Triantáfillou oder von Ktíma Papaioánnou und Ktíma Mércouri auf dem Peloponnes.

Spezialitäten

Vorspeisen

choriatiki Salata

gemischter Salat mit Fetakäse

chtapódi ksidato

mit etwas Essig und Zwiebelnv eingelegte Krake

patsaria

meist mit ihren Blättern gekochte Rote Bete, nicht säuerlich

Fleisch und Fisch

jemistés

mit Reis und Hackfleisch gefüllte Paprikaschoten und Tomaten

juvétsi

meist im Tontopf überbackene, wie Reiskörner aussehende Nudeln mit Rind- oder Lammfleisch

stifádo

Rinder-, manchmal auch Kaninchengulasch in einer Tomaten-Zimt-Sauce mit Zwiebelgemüse

ksifía

gegrillte Schwertfischscheibe, grätenfrei

Vegetarisches

briam

Ratatouille mit vielen Auberginen und Olivenöl

dolmades

meist heiß in einer Ei-Zitronen-Sauce servierte, gefüllte Weinblätter

fáva

Püree aus gelben Platterbsen mit Zwiebeln und Olivenöl

revithókeftédes

eine Art Reibekuchen, aus Kichererbsenmus zubereitet

Desserts

baklava

mit Nüssen oder Mandeln gefülltes Strudelteiggebäck, auch mit Eis serviert

halva

eine Art Kuchen aus geröstetem Hartweizengrieß mit Zuckersirup

risogalo

ein dünner Milchreis mit etwas Zimt