Vyšehrad

Nur am Wochenende trifft man auf dem bizarren Moldaufelsen viele Spaziergänger, die meisten Pragbesucher meiden Vyšehrad. Zu ihrem eigenen Schaden, denn von der Peter-und-Paul-Kirche hat man einen schönen Blick über die Stadt. Auf diesem Hügel orakelte um 725 die Fürstin Libuše, Stammmutter der Přemysliden-Dynastie, der Stadt einen "Ruhm, der bis zu den Sternen reicht". Später stand hier die Siedlung böhmischer Fürsten. Die erste Burg, von der u.a. noch die romanische Martinsrotunde zu sehen ist, wurde im 15. Jh. Während der Hussitenkriege zerstört. Die Rotunde aus dem 12. Jh. Ist eines der ältesten Bauwerke Prags. In der Nähe führt ein Tor zu einem unterirdischen Lager, in dem zahlreiche Originalstatuen der tschechischen Hauptstadt vor dem Zerfall geschützt werden. Durch ein Portal neben der Kirchenfront gelangt man zum Ehrenfriedhofdes Landes. Hier wurden viele Persönlichkeiten der tschechischen Geschichte bestattet, u.a. die Komponisten Bedřich Smetana und Antonín Dvořák, der Dirigent Rafael Kubelík, der Künstler Alfons Mucha und die Schriftsteller Karel Čapek und Jan Neruda. Auf der Ostseite des Friedhofs steht der Slavín, eine gemeinsame Ehrengruft berühmter Tschechen.
Änderung melden Zurück zur Übersicht

Kontakt

http://www.praha-vysehrad.cz
Vyšehradské sady Praha Tschechische Republik

Anreise