Prag Sehenswürdigkeiten

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Auf der 10 m breiten und 520 m langen Brücke buhlen heute ukrainische Karikaturisten, tschechische Puppenspieler und amerikanische Gitarristen um die Aufmerksamkeit der Passanten. 400 Jahre lang war…
Auf Prags ältestem Platz wurden schon im 12. Jh. Waren umgeschlagen: Damals nannte man ihn "Großer Platz" und handelte mit Gewürzen und Gemüse, Schmuck und Seide, Holz und Vieh. Zuvor mussten die…
Was wie kunstvoll arrangiert aussieht, entstand aus purer Platznot: Weil auf einem jüdischen Friedhof Gräber nicht nach einer bestimmten Zeit "aufgehoben" werden dürfen, musste hier Jh.elang neue…
Das Touristenamt hat in der schmalen Furt an manchen Tagen mehr Besucher gezählt als auf der Karlsbrücke. Das einzige Gold, das hier je hergestellt wurde, waren wohl die Erzählungen von Franz Kafka…
Die Altneusynagoge wurde um 1275 errichtet und ist die älteste erhaltene Synagoge Europas. In der zweischiffigen Halle beeindruckt vor allem die präzise Steinmetzarbeit, zum Beispiel am…
Der Petrin-Hügel mit seinen Obstwiesen und seiner weiten Aussicht gehört zu den Lieblingsorten der Prager. Von der Tramstation Hellichova führt eine Standseilbahn nach oben zum Aussichtsturm von…
Die anmutige Halbinsel ist ein beliebter Ort für Spaziergänge. Von der Kleinseite trennt sie fast über die ganze Länge ein künstlicher Moldauarm, der Teufelsbach Čertovka. Er diente den lokalen…
Ein Boulevard der Eiligen, der Schlendernden, der Verliebten, der Erlebnishungrigen, der Taschen- und der Tagediebe: Das ist der Wenzelsplatz heute. Er beherbergt zwei Metrostationen, zehn…
Der Hradschin ist das größte zusammenhängende Burgareal der Welt, dennoch ist er an manchen Tagen zu klein für die vielen Besucher. Über 1 Mio. Touristen strömen Jahr für Jahr durch den…
Die Sammlung der modernen Kunst ist das wichtigste Museum der Hauptstadt. Prunkstück ist die Kunstsammlung des 19. und 20. Jhs. mit 130 Gemälden und 50 Skulpturen, darunter Werke von Paul Cézanne,…
In der Gruft der Kyrillos-und-Methodios-Kirche lieferten sich im Juni 1942 Widerstandskämpfer nach dem Attentat auf den hohen NS-Funktionär Reinhard Heydrich einen heldenhaften Kampf mit der Waffen-…
Der Stadtteil hat auch Kulturelles zu bieten: Das Lapidarium ist sozusagen das Museum des Nationalmuseums: In dem 1891 errichteten Gebäude sind Details von nicht vollendeten oder zerstörten Objekten…
Viele besuchen den Neuen jüdischen Friedhof nur wegen Franz Kafka. Die letzte Ruhestätte des 1924 gestorbenen Autors befindet sich gleich in der ersten Reihe des Gräberfeldes, wenn man aus Richtung…
Ganz in der Nähe des Loreto-Heiligtums befindet sich dieses pittoreske Viertel aus dem 16. Jh. Das heutige Aussehen der Häuschen, in denen viele Maler ihre Ateliers haben, stammt aus dem 18. Jh. In…
Zahlreiche Bänke und Spazierwege bieten in unmittelbarer Nähe des hektischen Wenzelsplatzes eine Insel der Ruhe. Zuvor war der Platz für manche ein Ort der ewigen Ruhe: Ein Teil des Gartens…
Atemberaubend: In der Sankt-Niklas-Kirche (1703-56) fände der 60 m hohe Aussichtsturm des Petřínhügels locker Platz - so monumental entwarfen Vater und Sohn Dientzenhofer das barocke Gotteshaus…
Dass die Burg nicht nur ein Zentrum weltlicher, sondern auch kirchlicher Macht war, demonstrieren die 96 m hoch in den Himmel ragenden Doppeltürme des St.-Veits-Doms. Doch seit der Enteignung durch…
Das an Stelle einer Hussitenkirche ab 1611 entstandene Gotteshaus war der erste Barockbau seiner Art in Prag. Ursprünglich entstanden für deutsche Lutheraner, fiel die Kirche 1624 im Zuge der…

Sightseeing

Wo vor einem Jahr noch eine Bäckerei war, ist jetzt vielleicht eine Boutique, und ein Friseursalon hat sich in ein modernes Café verwandelt. Prag ist auch drei Jahrzehnte nach der demokratischen Wende in permanenter Bewegung. Nicht geändert hat sich aber die wunderschöne Anlage des historischen Stadtkerns links und rechts der Moldau.

Im Krieg blieb Prag von Bombenangriffen weitgehend verschont. So lässt sich die Schwärmerei eines anderen Prag-Reisenden – Thomas Mann – noch heute gut nachvollziehen: „Ich bin froh, wieder einmal hier zu sein, in dieser Stadt, deren architektonischer Zauber fast einzigartig unter allen Städten der Welt ist.“

Rucksackreisende und Pauschaltouristen, Schüler auf Klassenfahrt und Studienreisende – sie alle kommen rund ums Jahr nach Prag. Eine echte Nebensaison gibt es nicht, auch im Winter hat man die Karlsbrücke fast nie für sich allein. Wer das berühmte Bauwerk dennoch in Ruhe genießen möchte, sollte frühmorgens oder aber am späten Nachmittag kommen. Das Gleiche gilt auch für das zweite Wahrzeichen der Stadt, die Prager Burg. Außerdem lohnt es sich, vom ausgetretenen Pfad des Königswegs (vom Pulverturm bis hoch zur Burg) abzubiegen, um die Atmosphäre des umliegenden Gassengewirrs ohne Touristenrummel genießen zu können. Zahlreiche Parks und Gärten laden ein zu grünen Fluchten aus der Stadt. Die Obstwiesen am Petřín sind ideal für ein Picknick, bei dem einem die Stadt zu Füßen liegt. Und auf der Kleinseite warten versteckt hinter hohen Mauern grüne Kleinode wie der Wallensteinoder der Vrtba-Garten auf ihre Entdeckung.

Wem der Gang durch das „Museum unter freiem Himmel“ nicht reicht, dem stehen zahlreiche echte Museen offen – bis auf montags, dann bleiben die meisten Ausstellungen geschlossen. Die Eintrittspreise sind in fast allen Häusern deutlich niedriger als in anderen Ländern. Dies ist nicht als Liebesbeweis an die Touristen zu verstehen, sondern als Rücksicht auf die kulturinteressierten, aber noch nicht auf Westniveau verdienenden Tschechen.