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Restaurants, Cafés und Bars – Essen & Trinken in Prag

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Quick Facts Reiseführer Prag
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In Prag gibt es schicke Cafés und Sternerestaurants, aber auch günstige Bistros und gemütliche Kneipen. Wo gibt es das leckerste Essen, den besten Kaffee und das würzigste Bier? Hier sind die besten Restaurants für deine Reise nach Prag.

Slavia

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Johnny Pizza

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Nebozízek

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Wine O'Clock Shop Prague

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Hergetova cihelna

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La Dégustation Bohême Bourgeoise

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Palffy Palác

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Iluze Bar

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Café Imperial

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Montmartre

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Grand Café Orient

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Typisch Prag: Bier, Knödel und weitere Spezialitäten

Grundnahrungsmittel: Fleisch und Knödel

In Prag findet man vielerorts deftige Spezialitäten mit Entenbraten in allen Variationen. Alle Nicht-Vegetarier sollten einmal Gulasch mit Knedklíky probieren, das traditionelle tschechische Gericht schlechthin. Die Gastronomie unterscheidet vier Kategorien von Restaurants. Um Knedklíky wie die Einheimischen zu essen, sucht man sich am besten ein gemütliches Dritte-Kategorie-Lokal. Wenn es im Magen zwickt: einen Slivovice oder Becherovka obendrauf.

Pivo – Tschechiens liebstes Getränk

Sein Pivo, das tschechische Bier, trinkt man am besten in einem Pivnice. Die traditionellen Bierschänken sind ebenso berühmt wie in Wien die Kaffeehäuser. In der touristischen Altstadt wird man sie nicht finden, dazu muss man sich etwas abseits begeben – und wird begeistert sein. Je weiter man sich von Stadtzentrum entfernt, umso günstiger wird das Bier. In den traditionellen Schankhäusern wird so lange nachgeschenkt, bis der Gast bezahlt – oder unter den Tisch fällt. Inzwischen gibt es immer mehr Mikrobrauereien, die ihre eigenen Biere brauen. Mit geschmacklichen Noten wird experimentiert von Schokolade über Chili, Pfeffer und Waldmeister bis Hanf. Ungewohnt, aber praktisch sind die Ein-Liter-Plastikflaschen, in die das flüssige, tschechische Gold inzwischen auch gefüllt wird.

Tschechische Weine – nicht gerade berühmt, aber auch nicht übel

In einem traditionellen Biertrinkerland spielt Wein eine untergeordnete Rolle. Das ist eigentlich erstaunlich, weil Tschechien die drittälteste Weinkultur Europas hat, die auf Kaiser Karl IV bis ins 14. Jahrhundert zurückgeht. In der Zeit des Kommunismus wurde mehr Wert auf Quantität statt Qualität gelegt. Mittlerweile gibt es einige Winzer, deren Weine sich sehen lassen können. Müller-Thurgau, Weißburgunder und Grüner Veltliner sind die gängigen Weißweinsorten. Blauer Portugieser, Blaufränkischer und Zweigelt die Roten. Gute Weine kosten dementsprechend. Daher Vorsicht: lieber ein billiges Bier als einen billigen Wein bestellen.

Kaffee-Kult im Kavárna

Der Kommunismus stoppte rigoros die Kaffeehauskultur der Bohème aus Philosophen, Denkern, Literaten und Avantgardisten. Viele der berühmten Kaffeehäuser wurden geschlossen, um die gefürchtete Bourgeoisie einzudämmen und den Sozialismus im Arbeiter- und Bauernstaat zu stärken. Das war nach der Wende rasch vergessen und die Kavárnas schossen wieder wie Pilze aus dem Boden. Auch die alten Traditionshäuser wurden wiederbelebt. Einen Kaffee im Café Slavia neben dem Nationaltheater zu trinken oder im Café Savoy oder Grand Oriental Café gehört zu einem Prag-Besuch einfach dazu.

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