Portugal Essen & Trinken

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Im 1790 von einem Schotten gegründeten Unternehmen Sandeman führt dich ein virtueller „Don“ mit dem typischen schwarzen Umhang durch die Kellerei.
Gleich hinter der Ponte Dom Luís I wartet mit Burmester die erste mit einer knapp einstündigen (auch deutschsprachigen) Führung.
Oberhalb des Stadtparkes Eduardo VII liegt diese Cafeteria mit einer schönen Terrasse im Amália-Rodrigues-Garten, direkt an einem kleinen, künstlichen See. Hier ist Self-Service angesagt.
Früher oder später landet jeder in der berühmtesten Kneipe des Atlantiks. Trink einen Gin do Mar, genieße auf der Esplanade oder im urigen Gastraum zwischen Seekarten und Seglerwimpeln eine „…
In dieser edlen Wohngegend aus den 1940er-Jahren vermutet man kaum so ein herausragendes Restaurant, doch in einer alten Villa verbirgt sich dieses schicke Lokal mit ausgefallenen Veggiekreationen. Im…
Eine gute Adresse für den Besuch einer Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia. Der Rundgang vorbei an Eichenfässern und Großdepots, die einige Zehntausend Liter fassen, ist ein besonderes Erlebnis.
Absolut legendär ist der Afternoon Tea auf der malerischen Terrasse: Du schlürfst deinen Tee, den dir ein wie aus dem Ei gepellter Butler serviert, lässt den Blick über den phantastischen Garten…
Wenn du keine Besichtigung möchtest, sondern einfach nur einen köstlichen Cruz Pink Mojito bei der wahrscheinlich grandiosesten Aussicht auf Porto schlürfen willst, steuer die Rooftop-Bar Terrace…
Das Natursteinlokal in einer Altstadtgasse gehört zu einem tollen Sozialprojekt: Hier servieren ehemalige Obdachlose die regionaltypischen Köstlichkeiten. Probier mal die deftige Wildschwein-Pilz-…
Bei diesen ausgefeilten Kreationen vergisst du sofort, dass du hier von Schülern der Hotelfachschule bekocht wirst. Auch der Service lässt nichts zu wünschen übrig – die Lehrlinge sind eben…
Das ist wirklich eine „ungewöhnliche Kapelle“, wie schon der Name besagt: In dieser Weinstube sitzt du neben dem alten, kunstvoll geschnitzten Holzaltar einer einstigen Kapelle aus dem 16. Jh.…
In der urigen kleinen tasca, mitten im Bairro Alto, kannst du manchmal echtes Fadofeeling erleben.
Das Bernardas-Konvent im Stadtteil Madragoa bildet den Rahmen für das alteingesessene Restaurant des belgisch-portugiesischen Duos. Die schmackhaften hors-d'œuvres sind eine Visitenkarte des Hauses…
Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.
Das Restaurant im Gebäude des Apotheken-Museums ist passend zum Thema eingerichtet und serviert ungewöhnliche Tapas, Cocktails und ein lohnendes Überraschungsmenü. Hübsche, von Heilpflänzchen…
Der ruhig-coole begrünte „Botaniker“ ist der beste Beweis dafür, wie weit veganes Essen in den letzten Jahren gekommen ist, selbst im fisch- und fleischfixierten Lissabon.
Portos schönstes Kaffeehaus ist schon seit 1921 in Betrieb.
Für viele Portuenser gibts in diesem Café von 1959 die beste francesinha. Die Wurst kommt frisch vom nahen Mercado do Bolhão und die Sauce ist noch einen Tick würziger (und geheimer!) als woanders…

Essen & Trinken

Abgesehen vom sparsamen Frühstück (pequeno-almoço) nimmt man sich reichlich Zeit zum Essen. Schnell ein belegtes Brot am Arbeitsplatz? Unmöglich! Ein ordentliches Mittagessen (almoço), bei dem man mit dem günstigen Tagesgericht (prato do dia) nichts falsch macht, ist fast so wichtig wie das üppige, selten vor 20 Uhr eingenommene Abendessen (jantar). Getrenntes Zahlen ist unüblich, man teilt entweder im Nachhinein oder revanchiert sich beim nächsten Mal. Wer dennoch getrennt zahlen möchte, teilt das beim Bestellen der Rechnung mit (a conta em separado, se faz favor). Viele Restaurants haben einen wöchentlichen Ruhetag (häufig sonntags), im Süden schließen manche über den Winter, öffnen dafür im Sommer aber täglich.

Vorspeise oder Vor-Vorspeise?

Kaum hingesetzt, stellt dir der Kellner schon einen Brotkorb mit Butter und Oliven hin; manchmal werden auch gleich Teller mit Käse, Schinken oder gar Garnelen aufgetischt. Wer diese (manchmal recht teuren) Vor-Vorspeisen namens couvert (Gedeck) nicht möchte, lässt sie einfach mit einem Lächeln zurückgehen.

Die üblichste Vorspeise ist eine klassische Suppe. Oft stellt eine sopa de legumes die einzige Möglichkeit dar, an eine größere Menge Gemüse zu kommen. In feineren Lokalen gibt es natürlich auch ganz ausgefeilte Vorspeisen, vom Thunfischcarpaccio bis zum Rote-Beete-Cocktail. In einer cervejaria oder marisqueira werden Meeresfrüchte wie gambas (Garnelen), Muscheln oder Austern als entrada serviert.

Hausmannskost und Haute Cuisine

In der portugiesischen Traditionsküche – vor allem im Norden und im Landesinneren – ist „gut“ ein Synonym für „viel“. In den Dorfrestaurants wird ordentlich aufgetischt. Ist dein Hunger mal nicht so groß, bestellst du eine meia dose, eine halbe Portion. Die Köche in den Touristenhotels und -lokalen setzen auf internationalen Standard, in den Gourmetrestaurants dominieren Französisches, Fernöstliches oder Crossover-Küche; allerdings sind die Kreationen in den Schickimickitempeln dann vor allem bunt und kunstvoll, aber nicht mehr unbedingt tellerfüllend. Nach einem siebengängigen Degustationsmenü (menu de degustação) wirst du aber auch in einem Sternerestaurant satt. Mit petiscos, dem portugiesischen Pendant zu den spanischen Tapas, kannst du dich prima quer durch die nationalen Köstlichkeiten probieren.

Fleisch und Meeresgetier

Die portugiesische Küche steht auf zwei Pfeilern: carne e peixe – Fleisch und Fisch. Eins von beiden landet bei fast allen Mahlzeiten auf dem Teller. Bifes (Rindfleischsteaks) in allen Varianten, Schweinefleisch (carne de porco), Hühnchen (frango) oder auch mal Wild (caça) – Hauptsache deftig! Auf elaborierte Saucen hingegen legt man selten Wert, da tut’s auch mal ein Spritzer Olivenöl, wenn das Fleisch zu trocken ist.

Mindestens genauso beliebt ist alles, was das Meer so hergibt: von den sommerlichen Sardinen (sardinhas) über Wrackbarsch (cherne) und Seezunge (linguado) bis hin zur Goldbrasse (dourada) oder Krake (polvo). Schon zu Seefahrerzeiten liebte man den zu Stockfisch (bacalhau) getrockneten Kabeljau und noch immer ist er in seinen unzähligen Varianten das Leibgericht vieler Portugiesen. Fangfrische Fische (peixe do dia) werden ebenso wie Meeresfrüchte in der Regel nach Gewicht berechnet, auf der Speisekarte steht also der Kilopreis. Generell kann man in Portugal noch immer ziemlich gut und vergleichsweise günstig Fisch und anderes Meeresgetier essen.

Neue Trends

Mit Vegetariern oder gar Veganern kann man in Portugal immer noch nicht ganz so viel anfangen wie in Mitteleuropa, doch die modernen Küchenchefs erkennen allmählich den Trend der Zeit. In Lissabon, Porto und zunehmend auch in kleineren Städten findest du inzwischen eine ganze Reihe vegetarischer Restaurants (aufgelistet unter happycow.net).

Was die Beilagen angeht, dominiert allerorten die Kartoffel, gerne auch in Form von Pommes. Nicht selten wird zusätzlich aber auch noch Reis serviert. Gemüse (legumes) hingegen wird auf portugiesischen Tellern eher stiefmütterlich behandelt, manchmal muss man extra danach fragen – oder sich mit einem Salat (salada) begnügen.

Ein süßes Nachspiel

Quer sobremesa? Die Frage nach dem Nachtisch fehlt praktisch nie und wird meistens mit ja beantwortet, denn für Süßes ist immer noch Platz. Nach dem Essen bestellen Portugiesen unbedingt einen kleinen starken Kaffee (café bzw. bica). Eher an einen Latte macchiato erinnert der im Glas servierte galão. Du brauchst einen Aufräumer? Dann frag nach aguardente, z. B. einem bagaço (Tresterschnaps)!

E para beber?

Wasser wird in Portugal fast immer still getrunken; Sprudelwasser nennt sich água com gás. Zwei Biermarken dominieren den Markt: Sagres und Superbock, gezapft (imperial) oder aus der Flasche (garrafa). Wenn du in einer der hippen Bars lokale Craft-Beer-Sorten (cerveja artesanal) entdeckst – unbedingt probieren! Vor allem aber hat Portugal eine unglaubliche Bandbreite an wirklich hervorragenden Weinen zu bieten. In den Lokalen machst du mit dem Hauswein selten etwas falsch; du findest jedoch auch wirklich erstklassige Tafelweine aus den über 40 Qualitätswein- Anbaugebieten, egal ob tinto (Rotwein), branco (Weißwein) oder eisgekühlten vinho verde (junger, moussierender Wein). Ein guter Portwein kann als Aperitif oder Dessertwein das Menü einrahmen.

Spezialitäten

Vorspeisen

Queijo da serra

Schafskäse aus der Serra da Estrela 

Gambas com piri-piri

Garnelen mit Chili

Pastéis de bacalhau

Stockfischkroketten  mit pürierten Kartoffeln, Zwiebeln und Kräutern

Salda de polvo

Oktopussalat mit Zwiebeln und Koriander

Açorda de marisco

Brotbrei mit Meeresfrüchten

Caldo verde

Grünkohlsuppe mit Kartoffeln, Räucherwurst (chouriço) und Knoblauch

Hauptgerichte

Lulas recheadas

gefüllte Tintenfische

Sardinhas assadas 

gebratene Sardinen

Caldeirada

Fischeintopf

Mexilhões

Miesmuscheln

Cataplana

Eintopf aus Meeresfrüchten, Fisch, Zwiebeln, Paprika und Kartoffeln, in der kupfernen Deckelpfanne zubereitet

Carne de porco à alentejana 

Schweinefleisch mit Venusmuscheln

Leitão

Spanferkel

Cozido à portuguesa 

Fleischeintopf (Rind, Schwein, Huhn, Würste) mit Kartoffeln, Möhren, Grünund Weißkohl

Frango piri-piri 

Mit Chiliöl mariniertes, gegrilltes Hähnchen

Frango na Púcara

Huhn aus dem Schmortopf

Cabrito assado

gebratenes Zicklein

Chanfana

In Wein geschmorte Ziege

Desserts

Pudim

Pudding mit Karamellsauce

Arroz doce

Milchreis