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Anreise mit dem Auto

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz durchquerst du auf dem Weg nach Portugal die Länder Frankreich und Spanien. Je nachdem, von wo aus du startest und was du auf der Strecke sehen möchtest, kannst du unterschiedliche Routen nehmen. Aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet oder Norddeutschland ist beispielsweise die Route über Belgien in Richtung Paris empfehlenswert. Wenn du Lust hast, kannst du dir Brüssel und Paris ansehen und danach weiter in Richtung Atlantikküste fahren. La Rochelle und Bordeaux sind die nächsten Stationen auf deiner Reise zur Iberischen Halbinsel. Diese erreichst du schließlich über das Baskenland bei Biarritz und San Sebastian. In Spanien angekommen, geht es auf der E-80 nach Valladolid und Salamanca, und schließlich nach Portugal. Die Straßenverbindung ist ideal, um Porto und Lissabon zu besuchen, und erreicht auf halbem Weg zwischen den beiden größten Städten des Landes die Küste.

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In den Norden Portugals gelangst du außerdem über die spanische Region Galicien. Dort ist es vor allem die Autobahn 9, die über den Pilgerort Santiago de Compostela und den Hafenort Vigo in die portugiesische A3 einmündet. Von der Grenze sind es nur noch 80 km bis nach Braga und 120 km bis nach Porto. Für eine Fahrt in den Süden ist die Strecke über Madrid oder entlang der spanischen Mittelmeerküste sinnvoller. Von Spaniens Hauptstadt kannst du beispielsweise die A5 nach Plasencia befahren, wo du schließlich nach Süden auf die A66 abbiegst. In Sevilla kommst du an der A49 an und fährst innerhalb von etwa 2 h an die Algarve.

Wenn deine Reise in Süddeutschland, der Schweiz oder in Österreich beginnt, nutzt du am besten eine der südlichen Routen. Fahre beispielsweise in die zweitgrößte Stadt Frankreichs, nach Lyon, und anschließend an die Mittelmeerküste nach Montpellier. Hier kannst du dich für die Strecke nach Katalonien und quer durch das Zentrum Spaniens bzw. entlang des Mittelmeers oder für die Westpyrenäen, das Baskenland und Galicien entscheiden.

Auf den Autobahnen Frankreichs, Spaniens und Portugals werden Mautgebühren fällig. In Frankreich werden normalerweise Pauschalgebühren an den Mautstationen unabhängig von der gefahrenen Strecke erhoben. Andernorts ziehst du am Beginn der Autobahn ein Ticket und bezahlst die exakte Kilometeranzahl nach Verlassen der Straße. Die Spuren mit dem Buchstaben „T“ sind Nutzern des elektronischen und funkgesteuerten Abrechnungssystems vorbehalten. Extrakosten fallen für den fast 5 km langen Pyrenäen-Tunnel in Richtung Andorra an. Eine City-Maut wird für Städte wie Paris und Lyon erhoben. In Spanien kosten die Autobahnen Geld, die Schnellstraßen, sogenannte Autovias, sind kostenfrei. Die Stadtautobahnen von Barcelona, Bilbao, Valencia und Alicante sind ebenfalls gratis. Teilweise entfallen die Gebühren abhängig von Tageszeit und Wochentag. Für eine Strecke von etwa 350 km fallen ungefähr 40 € für einen PKW an. Bezahlen kannst du mit Kredit- oder EC-Karte an den Mauthäuschen. In Portugal werden vielerorts die Gebühren per elektronischem System von der Kreditkarte abgezogen. Mietwagen sind stets mit Sendegeräten ausgestattet.

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