Peru - Bolivien Essen & Trinken

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Im Stil alter Seebrücken erbautes Restaurant, gastronomisch und atmosphärisch eines der besten.
Dieses von Nonnen geführte Restaurant mit altmodischem Flair ist ein beliebter Treff von Intellektuellen und Geschäftsleuten. Günstige Tagesmenüs.
Die Schlangen, die sich mittags ab 12.30 Uhr vorm Restaurant bilden, sind der beste Beweis für die Qualität der dort servierten Fisch- und Meeresfrüchtegerichte (ceviche!). Rechtzeitig da sein!
Sowohl kulinarisch als auch vom Publikum her la crème de la crème: Der Service ist perfekt, das Essen beste einheimische Küche. Auch Expräsident Fujimori gehörte schon zu den Gästen.
Große Portionen und frische Zutaten – die beste Adresse für Freunde lokaler Küche.
Kreative Fusionsküche, z.B. „Fleisch vom Stein“, u.a. Alpaka und Ente, große Auswahl an Crêpes, auch Vegetarisches.
Wohlfühl-Ambiente im geschmackvoll eingerichteten Restaurant und seiner gemütlichen Tapasbar. Internationale Küche, gute Weinauswahl und selbstgebackenes Brot zum Frühstück.
Gutes Frühstück (Säfte, Molkereiprodukte wie Joghurt oder Quark aus eigener Herstellung), selbst gemachter Kuchen sowie eine sehr gute deutsche oder peruanische Küche.
Moderne Gerichte nach traditionellem Vorbild und mit regionalen Zutaten.
Nettes und gutes kleines Restaurant unter deutscher Leitung.
Der Name ist Programm: ausgezeichnete Kaffees aus besten peruanischen Bohnen, Snacks und Kuchen.
Außergewöhnliche novoandine Küche der lebenden Cheflegende Gastón Acurio und seiner Frau Astrid, die für die Desserts zuständig ist.
Hier bekommen Sie exquisite peruanische Küche serviert – von ceviche mixto bis mazamorra (gelatinehaltige Beerensüßspeise mit Ananas und anderen Früchten).
In ihren drei Filialen bietet die „Brombeere“ neben Brot (nach deutscher Art), Torten und Keksen auch Sandwiches, Säfte, Suppen und mehr.
Die Kette mit 40 Restaurants in Peru bietet leckere Mittagsbüfetts mit traditioneller Cocina Criolla. In der Filiale am Strand (Miraflores) ist die Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten am größten.
Neben warmen Speisen bekommen Sie hier auch sehr gute Kaffee- und Konditoreispezialitäten.
Die Einheimischen schwören auf die gute Küche: Suppen und Maisgerichte, auch chinesisches Essen.
Direkt im Zentrum gibt es hier traditionelle Gerichte wie sopa verde (grüne Suppe) mit Spinat, Kartoffel und Ei.

Essen & Trinken

Der überaus anregende "Kurze" senkt die Hemmschwelle beim Studium der Menükarte dann tief genug ab, sodass sich mancher auch an Unbekanntes wagt. An ceviche zum Beispiel, eine Schale mit verschiedenen Rohfischstücken, die als Vorspeise gereicht wird. Dünn geschnitzelte Zwiebelscheiben gehören dazu, und der Fisch darf nicht zu klein geschnitten sein. Serviert wird das Ganze mit Süßkartoffeln und gekochtem Mais. Im Hochland bietet sich eine andere leckere Vorspeise an: papa a la huancaina, Kartoffeln mit einer würzigen Sauce, die ihren Ursprung in der Stadt Huancayo in den Zentralanden hat, und die aus Frischkäse, gelben Chilipaprikas und verschiedenen Gewürzen besteht. Garniert wird das kalt servierte Gericht mit schwarzen Oliven und gekochten Eischeiben. Beliebt ist auch guacamole, mit feinen Kräutern, verschiedenen Gewürzen und fein gehackten Zwiebeln angereichertes, frisch gemustes Avocadofleisch, das vorzugsweise als Dipp zu Kartoffelchips gegessen wird.

Wer an der Pazifikküste als Hauptspeise nicht frisch gegrillten Seefisch - zum Beispiel corvina (Seebarsch) - bevorzugt, ist gut mit einer kräftigen chupe de camarones beraten. Die köstliche, reichhaltige Suppe besteht aus einer kräftigen, mit Milch angereicherten Fleischbrühe. Darin schwimmen ganze pochierte Eier, Kartoffelstücke verschiedener Sorten, die geschmacklich alle uns bekannten übertreffen (schließlich gehört Peru zu den Heimatländern der Kartoffel!), Gemüse und natürlich die camarones (Krabben). Eine deftige bolivianische Suppe ist Erdnussbuttersuppe (sopa de Maní) mit Mais, Bohnen und geschmolzenem Käse.

Bei Suppen wird gern ein Kraut verwendet, das nicht unbedingt jedermanns Sache ist: das herb schmeckende cilantro (Koriander). Vorsicht ist auch bei den Mischungen mit fein gehackten Kräutern und Zwiebeln angebracht, die häufig in kleinen Schalen als Würze zum Essen auf den Tisch gestellt werden, denn sie schwimmen in höllisch scharfem Chili-schotensaft.

Im Hochland gilt gegrilltes cuy (Meerschweinchen) als große Delikatesse. Cuy war schon die Leib- und Magenspeise der Inka. Eine andere Andenspezialität ist trucha (Forelle) aus den kristallklaren Flüssen der Berge. Gegrillt schmeckt ihr zartes, rosafarbenes Fleisch am besten. Restaurants, in denen das ebenfalls sehr zarte Alpakafleisch kulinarisch gekonnt zubereitet wird, muss man dagegen schon länger suchen. Eins der besten in Peru ist das Zig Zag in Arequipa (tgl., nur abends | Zela 210 | €). Dazu lässt man sich einen leichten Roten aus den Weinkellereien von Ica munden - lokaltypischer und zugleich besser kann man kaum dinieren. Typisch für Peru sind übrigens auch die chifas - chinesische Restaurants.

Ein Wort zu den Restaurants und Garküchen auf der Straße: Auch wenn die Imbissstände an den Straßen und Plätzen mit "frischer" ceviche oder verführerischen Düften von chicharrones (ausgelassener Schweineschwarte) und anticucho-Spießen (mit Rinderherzfleischstückchen) locken - was für die Einheimischen noch als frisch gilt, bevor es zubereitet wird, bekommt europäischen Mägen eher selten. Vorsicht ist naturgemäß auch bei allen Speisen und Getränken geboten, die mit ungekochtem Wasser geputzt (Salate) oder zubereitet wurden (Eiswürfel).

Ein Getränk wird den Reisenden im Hochland Perus und Boliviens beinahe schon wie Medizin gereicht: der mate de coca. Der Genuss des heißen Aufgusses frischer Cocablätter hilft gegen die Symptome der Höhenkrankheit, die sich oberhalb von 3000 m Höhe mit Übelkeit, Schwindel, Appetitlosigkeit oder Atemnot einstellen kann.

Bei den Festen der Einheimischen fließt reichlich chicha, ein altes indianisches Getränk aus vergorenem Mais, das für den europäischen Gaumen sehr gewöhnungsbedürftig ist. Leichter rinnen da die in den Ländern gebrauten Biere bzw. gebrannten Schnäpse die europäische Kehle hinunter: in Peru das gute Cusqueña zum Beispiel oder in Bolivien der klare Weinbrand Singani.

Bei aller Exotik - die Vielzahl internationaler Restaurants und bekannter Fast-Food-Filialen in den größeren Städten (Bolivien ist allerdings McDonald's-freie Zone) sind für so manchen Reisenden eine kulinarische Erholung von ungewohnter cocina típica (landestypischer Küche). Fast-Food-Restaurants haben außerdem den Vorteil, dass sie in der Regel durchgehend geöffnet sind, während die meisten anderen Restaurants normalerweise zwischen 15 und 18 Uhr ihre Küche schließen.

Spezialitäten

Comidas (Speisen)

adobo

Schweinebraten, gekocht in chicha de jora (mit Mais fermentiertes Bier) mit ganzen Zwiebeln

ceviche

marinierte rohe Fischstücke mit Zwiebeln und Sellerie

chairo

boliv. Suppe mit Fleischstücken, getrockneten Kartoffeln, Bohnen

choclo

Maiskolben mit Käse

chupe de camarones

Kartoffelsuppe mit Milch, Ei und Garnelen

cuy (qowi, cuye oder conejillo de indias)

Meerschweinchen; wird meist gegrillt

escabeche

Gemüseeintopf von Huhn (de gallina) oder Fisch (de pescado)

k'apchi de setas

Eintopf aus Meerschweinchen-Stücken mit Bohnen, Kartoffeln und Milch, serviert mit Reis

lechón al horno

Spanferkel mit Süßkartoffel

pachamanca

verschiedene Fleisch- und Gemüsesorten, in der Erde auf heißen Steinen gegart

picante

mit Knoblauch, Zwiebeln und Tomaten gekochtes Fleisch

piqueo

kleine Vorspeisen

rocoto relleno

in Ei gewälztes und dann gebratenes Hackfleisch mit Käse, Erdnüssen und rocoto-Gewürz (eine Chili-Art)

salteña

bolivianisches Nationalgericht: Fleisch, Kartoffeln, scharfe Soße und Paprika in Teig gebacken

sara lawa

dickliche Suppe aus Maismehl, Kartoffeln, Käse und Eiern

tamales

in Maisblätter eingewickelte Teigtasche aus Mais, mit Huhn oder anderem Fleisch gefüllt

turrón de doña Pepa

Honigkuchen

Bebidas (Getränke)

algarrobina

süßlicher Sirup des Johannisbrotbaums

chicha

vergorener Maissaft

chicha morada

beliebtes Erfrischungsgetränk aus violettem Mais, abgeschmeckt mit Zucker und Limettensaft

mate de coco

Tee von Cocablättern

Pisco Sour

mit Limonensaft, Eiweiß, Sirup und einem Tropfen Angostura vermixter Pisco-Schnaps

Singani

hochprozentiger Weinbrand, der Nationalschnaps Boliviens; beliebter Bestandteil einheimischer Cocktails