Peru - Bolivien Alle

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Essen & Trinken

Im Land der unbegrenzten kulinarischen Möglichkeiten kannst du knusprige Meerschweinchen essen, Algensalat oder Mangos probieren, die so saftig sind, dass dir das Wasser im Mund schon vom Anschauen zusammenläuft. Maca, Quinoa und Chia – was in Deutschland gerade als Superfood angesagt ist, wird in Peru schon seit Jahrtausenden verspeist. Die Wurzeln und Körner sind reich an Antioxidantien und werden als Schutz gegen das Altern vermarktet. Der peruanische Chefkoch Gastón Acurio hat das Potenzial der einheimischen Turbozutaten früh erkannt und mit seiner deutschen Frau Astrid Gutsche die andine Küche neu erfunden und bekannt gemacht. Jetzt sind Quinoa-Salat, Açai- Bowls und Maca-Getränke im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde.

Flüssiges für Leib und Seele

Der beste Drink, um deine Tour durch die peruanische Küche zu beginnen, ist das Nationalgetränk Perus, der Pisco Sour, der aus Traubenschnaps, Limettensaft, Zuckersirup, Eiweiß und Zimt gemixt wird. Dazu passt eine der bekanntesten peruanischen Vorspeisen: Ceviche, in Zwiebeln und Limettensaft marinierter roher Fisch, serviert mit Süßkartoffeln und gekochtem Mais. In den Bergregionen wird morgens oft emoliente getrunken, ein heißer Tee, der z. B. aus Quinoa, Soja, Aloe Vera und Fruchtextrakten gemixt wird und wunderbar von innen wärmt. Fliegende Händler verkaufen die Getränke an ihren kleinen Wägelchen für einen Sol (etwa 30 Eurocent) das Glas, danach gibt es immer einen Nachschlag, die yapita. Gegen die Symptome der Höhenkrankheit (soroche), die sich ab 3000 m Höhe mit Übelkeit, Schwindel und Atemnot einstellen kann, hilft ein Mate de Coca, ein heißer Aufguss frischer Kokablätter. Bei den Festen der Einheimischen fließt reichlich chicha, ein traditionelles Getränk aus vergorenem Mais, das für Reisende sehr gewöhnungsbedürftig ist. Leichter gehen da die lokalen Biere oder gebrannten Schnäpse die Kehle hinunter: in Peru z. B. das Cusqueña oder in Bolivien der klare Weinbrand Singani. Groß im Kommen sind übrigens Craftbiere aus kleinen lokalen Brauereien. Unbedingt probieren!

Flüssiges gibt‘s gern auch in den Teller, z. B. als kräftige chupe de camarones. Diese würzige Suppe besteht aus einer mit Milch angereicherten Fleischbrühe. Darin schwimmen ganze pochierte Eier, Kartoffelstücke verschiedener Sorten, die geschmacklich alle uns bekannten übertreffen (schließlich gehört Peru zu den Heimatländern der Kartoffel!), Gemüse und natürlich die camarones (Krabben). Eine deftige bolivianische Suppe ist Erdnussbuttersuppe (sopa de Maní) mit Mais, Bohnen und Käse.

Handfeste Delikatessen

Im Hochland gilt gegrilltes cuy (Meerschweinchen) als Delikatesse. Cuy war schon die Leib- und Magenspeise der Inka. Eine andere Andenspezialität ist trucha (Forelle) aus den kristallklaren Flüssen der Berge. Gegrillt schmeckt ihr zartes, rosafarbenes Fleisch am besten. Oder wie wär‘s mit würzigem Alpakafleisch oder einer Pachamanca? Bei diesem Gericht werden Fleisch, Kartoffeln und Gemüse in einem Erdloch oder einem Lehmofen zwischen heißen Steinen gegart. Dazu schmeckt ein Roter aus den Weinkellereien von Ica – aber Achtung, die Weine sind hier eher halbtrocken bis süß!

Typisch für Peru sind auch die chifas – chinesische Restaurants, in denen Wantan-Suppen, Wokgemüse und gebratene Ente auf der Speisekarte stehen. Noch mehr Fusionsküche gibt‘s mit der Nikkei-Küche, die japanische Zubereitungen mit peruanischen Zutaten verbindet, wie z. B. Sushi und Maki mit Avocado und Chili.

Und für Vegetarier? In allen größeren Städten gibt es vegetarische Restaurants, die günstige Menüs auf der Speisekarte haben. Auf dem Land lässt du einfach das Fleisch weg und bittest um mehr Beilagen. Apropos Menüs: ein Mittagsmenü in einfachen Restaurants (für 7–15 Soles zu haben), besteht immer aus mehreren Gängen: Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und Getränk (oft ein süßer Tee), das bereitwillig nachgefüllt wird. Die Portionen sind meist so gewaltig, dass du dir ein Menü getrost mit deinem Tischnachbarn teilen kannst.

Langsam einsteigen!

Lass es in den ersten Tagen langsam angehen, bevor du dich auf rohen Fisch (ceviche), scharfe Chilisoßen (aji) und gebratene Rinderherzen (anticuchos) stürzt. Dein Magen braucht sicher eine Weile, um sich an die ungewohnten Gerichte und Gewürze zu gewöhnen. Vorsicht auch bei Speisen und Getränken, die mit ungekochtem Wasser geputzt (Salate) oder zubereitet wurden (Eiswürfel). Wasser aus der Leitung solltest du nicht trinken – es sei denn, du hast einen sehr robusten Magen. Und noch eine Empfehlung für die Rechnung am Ende: immer gemeinsam bezahlen! Das Auseinanderklamüsern der Einzelkosten vor den Augen des Kellners ist nicht üblich. Sehr üblich dagegen ist es, ein paar Gerichte zu bestellen und sie in die Mitte des Tisches zu stellen, damit alle sich davon bedienen. Und bei der Auswahl an Gerichten lohnt sich das!

Shoppen & Stöbern

Glücksbringer

Wer weiß, ob es nicht doch wirkt? Auf dem Mercado de las Brujas (dem „Hexenmarkt”) in La Paz kannst du dir deine ganz persönlichen Glücksbringer unter den dort angebotenen Amuletten heraussuchen. Für entspannte Nächte sorgen Traumfänger, die es in allen Größen und Farben zu kaufen gibt – auch als Deko ganz fabelhaft anzusehen.

Keramik

Wie wäre es mit einem Kaffee aus einer tönernen Tasse mit Kondormuster? Das Schöne an Keramiksouvenirs ist ja, dass sie so alltagstauglich sind. Vor allem in der Region Cuzco und Urubamba gibt es wunderschön Gebranntes aus Ton: Tassen, Kannen, Vasen. Aber Vorsicht bei angeblich und vielleicht sogar wirklich alten Tonfiguren: Die Ausfuhr von Antiquitäten ist streng verboten! Auch die Ausfuhrberechtigung eines Antiquitätenhändlers hilft bei der Zollkontrolle nicht immer. Im Zweifelsfall erkundige dich vor dem Kauf bei einem Vertreter der Tourismusämter in Peru und Bolivien.

Klangkisten

Zugegeben: der cajón ist nicht gerade ein handliches Mitbringsel, aber wer Musik mag und Jamsessions mit Rhythmus liebt, wird sich über dieses peruanische Original freuen. Es gibt auch Mini-Cajons für Kinder, die passen vielleicht sogar ins Handgepäck. Wirklich handlich und absolute Klassiker sind Panflöten, Maracas (Rasseln) oder Charangos, die typischen Altiplano- Minigitarren.

Silber

Da Peru und Bolivien zu den führenden Silberexporteuren gehören, kosten Silberwaren relativ wenig. Wer immer schon mal einen Bilderrahmen aus massivem Silber besitzen oder verschenken wollte – hier findet er ihn.

Mini-Schreine

Retablos sind kunterbunt angemalte Holzkästchen in verschiedenen Größen, in denen Szenen aus der religiösen Überlieferung oder aus dem Alltag nachgebildet sind. Mit ihren zwei Türen sehen sie aus wie kleine Schränkchen. Die berühmtesten Retablo- Künstler kommen aus Ayacucho, aber die Retablos gibt es überall zu kaufen. Die größten sind so groß wie Schränke, die kleinsten passen in eine Handfläche.

Wolle

Alpakawolle ist fast so weich und leicht wie Kaschmirwolle und wärmt wunderbar – als Pulli, Schal oder Jacke. Lamawolle dagegen ist härter; aus ihr sind die günstigen, rustikalen Andenpullover gestrickt. Die wertvollste, weil feinste Wolle liefert das scheue Vicuña, das in Regionen über 3800 m Höhe lebt. Am 24. und 25 Juni werden die Tiere dort während des Festival Internacional de la Vicuña (Chaccu) geschoren.

Sport

Ob Trekking auf schmalen Andenpfaden oder Surfen auf Pazifikwellen, Rafting auf wilden Bergflüssen oder Gleitschirmfliegen, Mountainbiking oder Sandboarding auf Dünenabhängen – für jeden Geschmack und Anspruch ist etwas dabei.

Bergsteigen

Die internationale Bergsteigerszene trifft sich in Huaraz in der Cordillera Blanca. Aus dieser „weißen Kordillere”, der höchstgelegenen tropischen der Welt, ragt der höchste Berg Perus, der 6768 m hohe Huascarán heraus. Das Gebiet ist relativ gut zugänglich und liegt in der Nähe von Ortschaften mit guten Führern und einem funktionierenden Rettungsservice. In der benachbarten Cordillera Huayhuash gibt es gleich ein Dutzend Gipfel von hohen bis sehr hohen Schwierigkeitsgraden. Beste Kletterzeit ist Mai bis September. Mehr Infos beim Verband der Bergführer: Asociación de guías de Montaña de Peru (agmp.de). Gute Berghütten und -lodges: The Lazy Dog Inn (thelazydoginn.com), Llanganuco Lodge (llanganucolodge.com), die Berghütte von Andean Kingdom im Kletterparadies Hatunmachay (andeankingdom.com) und die vier Berghütten der italienischen Hilfsorganisation Operación Mato Grosso (rifugi-omg.org) am Nevado Pisco, am Nevado Huascarán und zweimal im Ishinca-Tal.

Birdwatching

Alle Vögel sind schon da: Peru und Bolivien sind Vogelparadiese Weltweit jede fünfte Vogelart ist hier vertreten. In Peru wurden ca. 1700, in Bolivien ca. 1400 Arten gezählt. In Südperu gilt der artenreiche Manu- Nationalpark als Topadresse. In Nordperu kommen Vogelbeobachter in den Nebelwäldern der Region Alto Mayo (nördl. von Chachapoyas entlang der Straße nach Tarapoto) auf ihre Kosten.

Golf

Nur wenige Menschen in Peru und Bolivien können sich die Mitgliedschaft in einem der exklusiven Golfclubs leisten. Als Gast kann man den Schläger im La Paz Golf Club (lapazgolfclub.com), dem höchstgelegenen Golfclub der Welt, oder im Lima Golf Club (limagolfclub.org.pe) im Herzen der Großstadt schwingen.

Mountainbiking

Mountainbikefahrer können sich auf rasante Talfahrten von den Andenkämmen hinunter ins Tiefland des Amazonas und auf zahlreiche andere spannende Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade freuen. Erfahrene Anbieter geben Sicherheit durch gutes Material und gute Führer. Landesweite Touren in Peru bietet Peru Bike (perubike.com) an, auf die Cordillera Blanca spezialisiert ist Mountain Bikes Adventures (chakinaniperu.com), in Arequipa bietet Carlos Zárate Aventuras (zarateadventures.com) seine Dienste an, in Cuzco und Umgebung operieren Peru Discovery (perudiscovery.com) und Gravity Peru (gravityperu.com). Gute Adressen in Bolivien sind Madness Adventures (madnessbolivia.com) und Gravity Assisted Mountain Biking (gravitybolivia.com).

Paragliding

Prima Bedingungen herrschen in Lima an der Costa Verde, und das vor allem im Winter, wenn sich der Nebel verzogen hat. Der Startpunkt liegt auf einer 70 m hohen Steilwand gegenüber dem Meer, die maximale Flughöhe beträgt 220 m, überall gibt es Landeplätze. Anbieter: Fly Adventures (flyadventure.net).

Rafting

Rasant lassen sich die Anden beim Rafting auf den Flüssen der tiefen Cañons Perus erleben, z. B. auf dem Río Colca (Juni–Sept.), Río Majes, Río Chili bei Arequipa – Anbieter: Cusipata Viajes y Turismo (cusipata.com) und Majes River Raft Company (majesriver.com) – oder auf dem Río Apurímac und Río Urubamba bei Cuzco; Anbieter: Loreto Tours (loretotours.com). In der Nähe von Lima kann man bei Lunahuaná auf dem Río Cañete raften (Warko Adventures | warkoadventures.com). In Bolivien veranstaltet Madness Adventures (madness-bolivia.com) Rafting- und Kajaktouren auf dem Río Coroico und dem Río Zongo.

Reiten

Reiten ist als Sport in Peru und Bolivien nur den Reichsten vorbehalten. Einige Anbieter haben sich aber auf die Interessen ausländischer Besucher eingestellt und bieten Reittouren in den Touristenzentren Arequipa (Peru Adventure Tours | peruadventurestours.com) und Cuzco (Eric Adventures | ericadventures.com) sowie in der Umgebung von Chiclayo (Rancho Santana | cabalgatasperu.com) an. An den Stränden Nordperus stehen auch meist Pferde für Reittouren bereit.

Sandboarding

Sandboarder – also Dünensurfer – kommen in der Oase Huacachina bei Ica so richtig in Fahrt. In Nazca können sie sogar von der angeblich höchsten Düne der Welt abfahren, dem 2080 m hohen Cerro Blanco. Videos kann man sich auf youtube.com (Stichwort: „Sandboarding Ica”) ansehen.

Schwimmen

Den Mangel an Bademöglichkeiten im Binnenland Bolivien, wo nur Urwaldflüsse oder Hotelpools zum Schwimmen einladen, macht Peru mit seiner 2150 km langen Pazifikküste mehr als wett. Sie reicht von Tumbes im Norden bis nach Tacna im Süden. Badehungrige finden Sand und sauberes Wasser im ganzjährig sonnigen und warmen Punta Sal (84 km von Tumbes) und vor allem im nahe der Grenze zu Ecuador gelegenen Máncora vor. Empfehlenswerte Strände im Einzugsbereich von Lima (Badezeit: Dez.–März) sind Punta Hermosa, Cerro Azul, El Silencio und Señoritas y Caballeros; Fähnchen in den Ampelfarben Grün, Gelb und Rot zeigen die aktuelle Badegefährdung an. Infos zu 506 peruanischen Stränden (playas) und mehr findest du auf playasperu.com.

Surfen

Leidenschaftliche Surfer wissen um die Superlativwellen vor Perus Pazifikküste: In Chicama bricht sich die längste, in Punta Sur die schnellste und in Pico Alto die zweitgrößte Südamerikas. Surfschule in Lima: Pukana Surfing School (pukanasurf.com). Auf welcher Welle zurzeit gut reiten ist und was Insider sonst noch wissen wollen, erfährt man unter magicseaweed.com.

Trekking

Das alte, weitreichende Wegenetz der Inka erschließt dem Fernwanderer die großartigsten Anden-Landschaften. Die beliebtesten Trekkingtouren starten in Peru in Arequipa, Huaraz, Cuzco und in Bolivien in Sorata und La Paz. Auf dem weltberühmten Inka Trail nach Machu Picchu, dem meistbesuchten Trekkingpfad der Region, sind inzwischen nur noch 500 Wanderer täglich zugelassen, deshalb müsst ihr euch rechtzeitig (im Sommer bis zu vier Monate im Voraus) anmelden! Mehr Infos bei Spezialveranstaltern wie Incatrekkers (incatrekkers.com) oder Apus Peru (apus-peru.com).

„Faire“ Wanderungen auf der alten Königsstraße, dem Capac Ñan, der einst Quito mit La Paz verband, bietet RESPONSible Travel Peru (responsibletravelperu.com).

Mit Kindern unterwegs

Vor Antritt einer Reise mit Kindern sollten Sie einen Tropenarzt konsultieren, denn es gibt einiges zu beachten. Weil die Entwicklung der Nasennebenhöhlen noch nicht abgeschlossen ist, können die Kleinen z. B. die extremen Höhenunterschiede in Peru und Bolivien schlechter verkraften als Erwachsene. Wer nicht gleich zu Medikamenten greifen will, sollte Gummibärchen mitnehmen. Die süße Leckerei hilft Kindern, die in großen Höhen (ab ca. 3500 m) nachlassende Glucoseversorgung des Gehirns auszugleichen. Gegen möglichen Brechreiz kann man eine halbe Stunde vor Erreichen der Höhe auch ein Gravol-Zäpfchen (12,5 mg) geben.

Lima

La Granja Villa

Achterbahnen, Karussells, Wasserrutschen, Aquarien, Terrarien, Ställe voller Haustiere: Der quietschbunte Freizeitpark macht Kinder und mit ihnen auch die Erwachsenen glücklich. Alameda Del Premio Real 397 (zweigt von der Panamericana Sur in der Urbanización Los Huertos de la Villa in Chorillos rechts ab) | tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 30 S/., Kinder bis 80 cm Körpergröße frei | www.lagranjavilla.com

Parque de las Leyendas

Im schönsten Zoo der Stadt können Kinder die Tierwelt der peruanischen Landschaftszonen Küste, Sierra und Wald bewundern. Es gibt auch Giraffen, Tiger und Zebras. Av. Parque de las Leyendas 580, San Miguel | tgl. 9-18 Uhr | Mo-Fr 8,50, Sa/So 9, Fei 10 S/., Kinder (3-12 J.) 4/4,50/5 S/. | www.leyendas.gob.pe

An der Küste

Strände, an denen Ihre Kinder gefahrlos baden können, sind z. B. die Playa Negra an der Punta Hermosa (Panamericana Sur, km 44) und die vor Wellen geschützte Playa Naplo im Fischerort Pucusana (Abzweig bei km 60, Panamericana Sur).

Amazonien

Mit Lianen Tarzan spielen, Indianerdörfer besuchen und über Hängebrücken (Canopys) durchs Urwalddach spazieren: Das sind Erlebnisse, die selbst Halbwüchsige noch gern mit ihren Eltern teilen. Canopys gibt es im Urwald von Puerto Maldonado und Iquitos. Wer sich mit den Kindern z. B. auf dem Canopy Walkway bei Iquitos durch den Regenwald schwingen will, sollte die Kinder (und sich) zu Hause gegen Gelbfieber geimpft haben.

Bolivien

Cerro Rico/Potosí

Dunkle Schächte, die immer noch nach Silber hämmernden Arbeiter, die Ahnung eines endlosen Labyrinths: Auch wenn er in der Vergangenheit alles andere als ein Abenteuerspielplatz war - die Stollen des Silberbergs Cerro Rico zu besuchen, ist für Kinder ein grandioses Erlebnis. Mo-Sa kann man sich Besichtigungstouren in Potosí anschließen und sich die abenteuerlichen Arbeitsbedingungen ansehen. Ein Anbieter in Potosí: Koala Tours (tgl. 8.30 und 13.30 Uhr | Calle Ayacucho 3 | Tel. 026222092 | www.koalabolivia.com).

Parque Crétacico/Sucre

Jede Menge in lebensnahen Situationen dargestellte Dinos in Originalgröße in einer eigens für sie gestalteten Landschaft: Der Kreidezeit-Park bietet nur 300 m entfernt von den berühmten Saurierspuren Cal Orcko'o ein eindrucksvolles Jurassic-Park-Erlebnis. Schon die 5 km weite Anfahrt von Sucre mit einem der Dino- oder Sauro-Trucks ist ein Spaß (mehrmals tgl. vom Hauptplatz 25 de Mayo vor der Kathedrale). Mo-Fr 9-17, Sa/So 10-17 Uhr | Eintritt inkl. Anfahrt 10 Bs | parquecreta cicosucre.com

Peru/Bolivien

Zug fahren

Bei einer Fahrt mit der Eisenbahn schlagen Kinderherzen höher. Es gibt ja so viel zu sehen ... Beliebte Strecken sind die Fahrt von Cuzco nach Machu Picchu und von Cuzco nach Puno (beide Perurail | www.perurail.com). In Bolivien besteht die Möglichkeit u.a. von Sucre nach Potosí oder von La Paz nach Guaqui am Titicacasee zu fahren (Empresa Ferroviaria Andina | www.fca.com.bo).

Sehenswertes

Peru und Bolivien sind Länder mit einer Jahrtausende alten Kultur, deren Spuren heute zu den Sehenswürdigkeiten der beiden Länder zählen. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Peru und Bolivien gehört auf peruanischer Seite die Ruinenstadt Machu Picchu, die im 15. Jahrhundert von den Inkas erbaut wurde. In Bolivien sollte man einen Abstecher zum Salar de Uyuni machen, dem größten Salzsee der Welt.

Freizeit

Bei einer Reise nach Peru und Bolivien steht die atemberaubende Natur auch in der Freizeit im Mittelpunkt. Peru und Bolivien haben sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum des Ökotourismus entwickelt. Vor allem Wander- und Trekkingtouren stehen hoch im Kurs. Daneben kann man die freie Zeit auch für Shoppingtouren nutzen, um auf den bunten Märkten exotische Lebensmittel oder Kunsthandwerk zu kaufen.

Übernachten

Hotels in Peru und Bolivien zu finden, ist vor allem in den größeren Städten oder den touristischen Zentren kein Problem. Im Vergleich zu anderen Ländern ist Übernachten vergleichsweise günstig. In den kleineren Orten Perus und Boliviens sind die Unterkünfte meist ein wenig abenteuerlicher, Herzlichkeit und gutes Essen machen dies aber wieder wett. Camping ist in beiden Ländern zwar möglich, aber unüblich.

Am Abend

Ausgehen in Peru und Bolivien ist vor allen Dingen für begeisterte Tänzer ein absolutes Muss. In beiden Ländern wird auch in den Kleinstädten und auf dem Dorf zu heißen Rhythmen das Tanzbein geschwungen. Das Essen in Peru und Bolivien variiert sehr stark. In Peru sollte man an der Küste unbedingt Fisch probieren, in Bolivien gehört das berühmte Hähnchen mit Paprikagemüse und Reis auf den Teller.