Peking Essen & Trinken

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Das Lokal rühmt sich, als einziges in Peking die Vögel nicht schon prophylaktisch in den Rauchfang zu hängen, sondern erst nach Eingang der Bestellung - und zwar über Holzfeuer. (Die Wartezeit lä…
Pekings bestes Entenlokal hat sich seinen Ruf durch anhaltend gute (und stets verbesserte) Qualität redlich erarbeitet. Das Fleisch bzw. die Haut, die die Pekingente ausmacht, ist hier weniger fett…
Pekings bestes Entenlokal hat sich seinen Ruf redlich erarbeitet. Das Fleisch bzw. die Haut, die die Pekingente ausmacht, ist hier weniger fett als anderswo. Auch die übrigen Gerichte sind ein Genuss…
Chinas berühmtestes Restaurant mit authentischer Palastküche. Man bestellt nicht einzelne Gerichte, sondern ganze Menüs. Tischwäsche, Geschirr und Dekor sind in edlem Kaisergelb gehalten.
Das Lokal zählt zur Elite der italienischen Restaurants der Stadt. Es zeichnet sich durch sein schönes Ambiente mit einer Dachterrasse aus. Die Portionen verstehen sich als Teile eines Dreigängemen…
Nach Hongkong und Shanghai erfreut Michelle Garnaut nun auch Peking mit mediterran-französischer Küche in entspanntem Ambiente. Tolle Dreingabe ist die Dachterrasse.
Die Filiale der taiwanischen Kette wurde schon bei der Eröffnung von Feinschmeckern gestürmt. Und die zahlen für die Baozi-Teigtaschen – mit unterschiedlichen Füllungen zu haben – gern dreimal…
Irgendwie der Italiener schlechthin – jedenfalls für Peking. Ob Alt oder Jung, ob Chinese oder Ausländer: Alle finden sich bei Annie’s ein. Und von Antipasti und Salat über Pizza und Pasta bis…
Die feine Küche (französisch-europäisch) und das superästhetische, großzügige Ambiente (ein früheres Kloster) sind ein Erlebnis. Hier druckten tibetische Mönche früher religiöse Schriften.…
Sie suchen eine Bar, in der Sie drinnen oder draußen sitzen und gleichzeitig auch etwas Vernünftiges essen können? Hier ist sie, am Rand des Houhai-Kneipenviertels. Und es kommt noch besser: Kü…
Um die Ecke der deutschen Botschaft liegt dieser atmosphärische, auf die Küche der Yunnan-Provinz spezialisierte Expat-Favorit. Die Bedienungen empfangen einen in traditionellem Gewand, das saisonal…
Vegetarisches Restaurant mit Hofhausambiente: Die in Schwarzweiß gehaltenen Räume und Höfe verschmelzen mit den Speisen und dezenter Harfenmusik zu einem Gesamtkunstwerk für die Sinne. Und zu…
Hübsches, klassisches Teehaus am Südufer des Hou Hai. Untergebracht in einem Qing-zeitlichen Pavillon mit antiken Möbeln, kann man hier einen gemütlichen Nachmittag bei grünem Tee und kleinen…
Zentralasiatisch. Das Lokal ist berühmt für sein gegrilltes Lammfleisch, das man mit kleinen Sesambrötchen verzehrt, für sein Entenfleisch und für den süßen Nachtisch Tasimi.
Die Privatgaststätte ist auf ausländische Kundschaft eingestellt und gefällt durch ihren schlichten Charme. Große Auswahl auch an vegetarischen Gerichten, englische Karte, nette Bedienung.
In der Leihbücherei essen? Ja, aber hier tragen die leckeren Salate und anderen westlichen Gerichte Namen wie Balzac, Dante, Brecht oder Poirot. Dazu gibt’s frische Fruchtsäfte, auch ein gü…
Die Privatgaststätte ist auf ausländische Kundschaft eingestellt und gefällt durch ihren schlichten Charme. Große Auswahl auch an vegetarischen Gerichten, englische Karte, nette Bedienung.
Hier gibt es Pekingente für den kleinen Geldbeutel, aber auf Gourmetniveau. So hauchdünne Fladen, in die man die Hautstücke wickelt, bringen nicht einmal Edellokale zustande. Zudem kann man zusehen…

Essen & Trinken

Vor allem die neue Hauptstadtbourgeoisie liebt es gut und teuer. Auch dank der vielen in Peking arbeitenden Ausländer nimmt das Gaststättenangebot an Vielfalt und Qualität ständig zu. Dabei braucht man für kulinarischen Genuss nur selten wirklich tief in die Tasche zu greifen.

Was bestellt man? Pekingente (kaoya) in Peking ist natürlich besonders authentisch. Meist wird nur die Haut serviert. Bestellen Sie ausdrücklich den ganzen Vogel, sofern Sie genügend Esskumpane zusammenbringen, denn auch aus dem ansehnlichen „Rest“ werden köstliche Gerichte zubereitet. Ebenfalls typisch nordchinesisch ist mongolischer Lammfleisch-Feuertopf (shuan yangrou), ein geselliges Winteressen und ideal für die kalte Jahreszeit.

Zum Feuertopf wird kein Reis gereicht, ebenso wenig wie zur Pekingente. An seine Stelle treten in Nordchina traditionell Teigwaren. Teigtaschen und Nudelsuppe zählen zur Volksküche. Um sie kennenzulernen, begibt man sich in die einfachen Lokale.

Feuertopf nimmt eine Mittelstellung ein, Pekingente dagegen zählt zur Festtagsküche. Noch darüber rangiert die Pekinger Palastküche, von der Hunderte von Rezepten den Niedergang des Kaiserreichs überlebten. Nur eine Küche kann der Palastküche das Wasser reichen, was die Kunstfertigkeit im Umgang mit den Zutaten angeht: die vegetarische. Ihre Fisch- und Fleischimitationen sind oft verblüffend.

Die wichtigste Regel beim Speisen à la chinoise lautet: zu mehreren ausgehen. Je größer die Gruppe, desto besser, da sich alle alles teilen. Dieser Regel sollte man umso mehr Beachtung schenken, je höher Lokal und Menü rangieren. Auch wenn heute manche Restaurants vernünftige Zweipersonenmenüs anbieten, sollte man besser zu viert essen gehen; richtig üppig wird es aber erst ab acht Tischgenossen. Wichtig ist, dass einer beim Bestellen für den ganzen Tisch die Regie übernimmt und dann auch kommissarisch für alle die Rechnung begleicht. Einzelesser halten sich an die Volksküche.

In Peking ist natürlich nordchinesische Küche erste Wahl. Jedoch sind auch die Küchen anderer Landesteile gut vertreten. Während es die Cuisine der Küstenregionen in Peking mangels Meeresnähe nicht ganz mit den Shanghaier oder Kantoner Vorbildern aufnehmen kann, lässt sich die scharfe Sichuan-Küche in Peking hervorragend genießen. Falls Sie noch nicht mit Essstäbchen umgehen können: Nur Mut! Jeder, der einen Bleistift halten kann, wird es rasch lernen. Führen Sie dabei die Schale zum Mund – so, wie es die Chinesen tun. Die Esssitten sind ungezwungen. Nur hörbares Naseschnauben bei Tisch ist verpönt.

Anders als in Südchina wird zum Essen gewöhnlich kein Tee gereicht. Das Standardgetränk, das hervorragend zu nordchinesischer wie auch zur Sichuan-Küche passt, ist vielmehr das leichte chinesische Bier (pijiu). Beim Wein (putaojiu) hat die Auswahl an anständigen trockenen Tischweinen stark zugenommen, doch erhält man Weißwein in Lokalen selten vernünftig gekühlt. Ansonsten sind Limonade (qishui) und Cola (kele) überall zu haben, meist auch Mineralwasser (kuangquanshui).

Abgesehen von Bier vom Fass, das teurer ist als Flaschenbier, werden kalte Getränke stets flaschen- bzw. dosenweise serviert. Dies gilt auch für Schnaps (shaojiu). Ein preisgünstiger Pekinger Klarer ist Erguotou, auch als Flachmann zu haben. Am berühmtesten ist der Maotai, ein hochprozentiger, sehr aromatischer Hirseschnaps aus dem Süden. Noch höher als seine Qualität ist freilich sein übertriebener Preis. Sehr angenehm ist der grüne, leicht süßliche Bambusblattschnaps Zhuyeqing mit seinem feinwürzigen Aroma. Daneben gibt es allerlei exotische Rachenputzer, bei denen auf den Etiketten ganz im Sinn der stets gesundheitsbewussten Chinesen zuweilen sogar der medizinische Nutzen gepriesen wird.

Bekommen Sie unterwegs Durst, so sind im Sommer frische Früchte ideal, die auch verzehrfertig geschält oder aufgeschnitten angeboten werden (z. B. Wassermelonen). Köstlich ist Trinkjoghurt (suannai), der mit dem Strohhalm aus hellgrauen Keramikbecherchen getrunken wird und, meist leicht gekühlt, an vielen Kiosken zu finden ist.

Café

Tee in klassischem Ambiente mit Ming-Möbeln und Kalligrafien, dazu mit Blick ins Grüne bietet das Teehaus Chajia Fuim Houhai-Park, unweit Yangfang Hutong. Im Beihai-Park gewährt das Qing Xiu Teahouse nicht nur Rast und Erfrischung, sondern sommertags auch den Blick auf blühenden Lotos. Mit etwas anderem klassischem Ambiente erfreut das Eatea Tea House gegenüber vom Konfuziustempel – ideal gelegen zum Entspannen auch nach dem Besuch des Lamaklosters Yonghe Gong.

Für eine Rast beim Stöbern in der Antiquitätengasse Liulichang eignet sich eine Teeverkostung bei Bogu ZhaiOst-Liulichang71, wo man auch etwas Englisch spricht. Auch in anderen Teehandlungen kann man sich zu einer geruhsamen Verkostung niederlassen.

Kaffeetrinken ist generell nicht billig, aber es gibt immer mehr auch chinesisch geführte Cafés, die mit feinem Konditorwerk und aromatischen Kaffeesorten erfreuen. Eine gute Wahl ist das nahe dem Trommelturm gelegene Dessert CaféJiu Gulou Dajie141. Mehr Konditorwaren bietet Comptoirs de FranceRitan Beilu4. Nach dem Besuch des Himmelsaltars bietet sich der nette Weiduomei Cake ShopWestende der Tiyuguan Lu mit dem Cafe Monet im Obergeschoss an.

Restaurant

Speisen Sie lieber deutsch, italienisch, amerikanisch, thailändisch, französisch, japanisch? Wie sehr sich Peking schon zur Weltstadt gemausert hat, macht sich auch daran bemerkbar, dass internationale Kochkünste in großer Vielfalt angeboten werden, und zwar nicht mehr nur in Luxushotels, sondern auch in gemütlichen, preiswerten privaten Lokalen.

Sonstige Snack Bar

Das Speiseangebot der Stände, die sich allabendlich auf dem Garküchen-Nachtmarkt in der Dong'anmen Dajie reihen, bietet auch für Pekinger nicht alltägliche Diät: gesottene Zikaden, Skorpione, Tintenfisch, Seidenraupen …

Spezialitäten

Babao Fan

„Acht-Schätze-Reis“, eine gehaltvolle Süßspeise auf Klebreisbasis

Basi Pingguo

karamellisierte Apfelstücke, in Wasser abzuschrecken und zu verzehren, ehe sie zusammenkleben

Doufu

Tofu, Bohnenquark, z. B. als Mapo Doufu: scharf (nach Sichuan-Art) mit Chili-Bohnen-Paste oder als Jiachang Doufu: mild mit Pilzen und Lauch

Feuertopf mongolisch

Lammfleisch in hauchdünnen Scheiben, am Tisch in Fleischbrühe kurz zu garen. Mit in den Topf wandern Gemüse, Doufu und anderes, zuletzt machen Glasnudeln aus der Brühe eine Suppe

Feuertopf Sichuan-Art

anderes Fleisch als beim mongolischen Feuertopf, vor allem eine sehr scharfe Brühe

Guotie

„Topfkleber“: gebratene Teigtaschen mit Fleisch-Gemüse-Füllung

Huiguo Rou

Schweinefleisch, erst gekocht und dann gebraten, meist mit Paprikagemüse serviert, herzhaft

„Hundertjährige Eier“

Hühner- oder Enteneier, im Lehmmantel gelagert; intensiver Eigeschmack, als Vorspeise mit frischem Ingwer verzehrt

Jiaozi

Teigtaschen, typische Pekinger Volksküche, werden meist gekocht serviert, Standardfüllung: Schweinehack und Chinakohl. Spezielle Jiaozi-Lokale servieren auch andere Füllungen

Mantou

weiße Dampfbrote aus Weizen, traditioneller Pekinger „Sattmacher“ anstelle von Reis

Pekingente

bei der mit Honig marinierten und gegrillten Ente kommt es auf die Haut an. Kleine Stücke davon wickelt man mit weißem Lauch und einer speziellen Tunke in dünne Weizenfladen. Zur Ergänzung bestellt man Suppe und Gemüse, eventuell Nachtisch

Shaobing

in Fett ausgebratene, mit Lauch gefüllte Fladen

Shaomai

körbchenförmige Teigtaschen mit Fleisch-Gemüse-Füllung