Touristenattraktionen Peking

Ming shisan ling

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Adresse
Chang Chi Lu
Beijing, China
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Nach: Ming shisan ling, Beijing

Informationen zu Ming shisan ling
Von den 13 nördlich von Peking gelegenen Mausoleen der Ming-Kaiser sind derzeit drei für Besucher geöffnet. Eine der Grabanlagen sowie den "Seelenweg" zu sehen zählt zum Standardabstecher bei der Fahrt zur Großen Mauer bei Badaling. Die Grabtempel wurden am Fuß einer Bergkette in den Jahren 1409-1644 angelegt. Auch Haupt- und Nebenfrauen wurden hier beigesetzt. Der Grundriss der Anlagen ähnelt der Form eines Schlüssellochs: Zum nördlich verlaufenden Höhenzug hin erhebt sich jeweils der mit einer Mauer eingefasste, baumbestandene Grabhügel, davor liegt das längliche Tempelareal. Wo dessen Mittelachse auf den Hügel trifft, ragt ein gewaltiger Stelenpavillon mit der Grabinschrift des jeweiligen Kaisers auf. Dingling, die viel besuchte Ruhestätte des Wanli-Kaisers (1563-1620), ist die einzige, deren Marmorgrüfte geöffnet wurden. Sie sind sehr geräumig, doch ansonsten eher enttäuschend. Interessanter ist die Ausstellung der kostbaren Grabbeigaben in den Seitenhallen des hinteren Hofs. Changling ist das größte, älteste und am besten erhaltene Mausoleum. Der hier bestattete Kaiser Zhu Di (1360-1424) wird nach dem Namen seiner Ära (1403-24) gewöhnlich "Yongle-Kaiser" genannt. Er veranlasste den Ausbau Pekings zur Hauptstadt und war nach seinem Vater, dem Dynastiegründer, die bedeutendste Herrschergestalt der Ming-Zeit. Einzig in seinem Grabtempel blieb die Opferhalle erhalten, ein eindrucksvoller Bau mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmu-Holz. Sie birgt eine Ausstellung von Grabbeigaben aus dem Dingling. Der berühmteste Teil der Nekropole ist wohl der Zugang, der "Seelenweg". Dort erweisen 36 große Steinfiguren - Löwen, Elefanten, Fabeltiere, zivile und militärische Beamte - den verstorbenen Majestäten ihre Reverenz.

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