Peking Aktivitäten

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Locations

Dorado für Flohmarktfans mit rund 3000 Ständen (inklusive Läden in festen Bauten), die neben echt Antikem und Antiquarischem jede Menge Fälschungen und Repliken führen, dazu neues Porzellan und…
1995 wurde Pekings schönste alte Opernbühne (1830 erbaut) wieder in Betrieb genommen. In nostalgischem Teehausambiente erlebt man ein Programm mit einzelnen Szenen.
Insider sagen nur qi-jiu-ba (7–9-8), sprich: tji-djiou-ba. Das ist ein weitläufiges Fabrikgelände, in dem die leer geräumte Werkhalle Nr. 798, in den 1950er Jahren von Fachleuten aus der DDR…
Die Beijing Curio City, ein kaufhausartiger Komplex mit riesigem Lichthof, ist zwar ungünstig gelegen, doch für Interessenten, die auf echt Antikes Wert legen und dies auch beurteilen können, die…
Die Kunst- und Antiquitätengasse schlechthin, und das seit Kaisers Zeiten. In den im alten Stil errichteten Bauten finden sich vor allem renommierte, teure Läden für Gemälde, Kalligrafie, Jade,…
Dörrobst, Frischfisch, Medikamente, Schuhe, Seide, Kaschmir, Schmuck, Taschenlampen, Kunsthandwerk, Computerteile und ein Stockwerk voller Perlen: In dem kuriosen Sortiment kauft man auf fünf Etagen…

Angebote

Machen Sie diese private Tour, um die Geschichte und die verborgenen Geschichten der Verbotenen Stadt zu erkunden. Entdecken Sie die alte chinesische Kultur und das Privatleben der Kaiser mit Ihrem…
Diese private Führung in kleiner Gruppe führt Sie zu einer großen Wand aus Porzellan, Mutianyu-Abschnitt, 70 km und 1,5 Stunden Fahrt von Peking entfernt. Wandern Sie an der groß…
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Diese 2-tägige Wandererlebnis führt Sie entlang der Chinesischen Mauer zu den weitgehend erhaltenen und restaurieren Abschnitten Jiankou, Mutianyu, Jinshanling und Simatai West. Folgen Sie…

Am Abend

Für ausländische Gäste stehen natürlich Pekingoper, Akrobatik und Teehaus-Varieté obenan, und von diesem Dreigespann Altpekinger Abendunterhaltung – für Pekings Jugend mega-out – sollten Sie nichts versäumen.

Peking ist mit englischen Veranstaltungsmagazinen gut versorgt. „City Weekend“, „The Beijinger“ und andere liegen in vielen Kneipen und Restaurants sowie in manchen Hotels gratis aus.

Partys, Konzerte usw. sind aber nicht das einzige abendliche Vergnügen. Neben den unter „Low Budget“ genannten Zielen gibt es nämlich manches sogar gratis. Das Spektakulärste bietet The PlaceDongdaqiao Lu9nördlich der Guanghua Lutgl. 18.30–21.30 Uhr: die Überdachung eines öffentlichen Platzes mit einem 200 mal 30 m großen, in 25 m Höhe schwebenden LED-Bildschirm, dem größten Asiens oder gar der Welt. Sie können dort mit den zahlreichen chinesischen Flaneuren bummeln oder, wenn’s warm genug ist, in den Gaststätten bei einem Kaffee oder Bier draußen sitzen, während sich über Ihnen bunte Fantasywelten entfalten oder auch mal Szenen aus einem Spielfilm für optisches Spektakel sorgen.

Es gibt aber auch noch ganz andere Alternativen: Erfreuen Sie sich am Gratisvergnügen der Pekinger! Das können Sie an verschiedenen ruhigen Stellen, meist in öffentlichen Grünanlagen, und der wohl schönste Ort findet sich nahe dem Himmelsaltar-Park nördlich und südlich des 2004 wieder aufgebauten Stadttors Yongding Men. Dort treffen sich abends Musikfreunde zum Chorsingen, mal gibt’s auch Pekingoper, woanders wird getanzt, und wenn Sie den Blick gen Himmel richten, sehen Sie eine neue chinesische Spezialität: Leuchtdrachen. Je nach Wind und Wetter tanzen manchmal bis zu einem Dutzend in den Lüften.

Oder ziehen Sie dann doch gehobene Bühnenkünste vor – Theater, Oper, Ballett, Konzerte? Auch darin hat die Hauptstadt viel zu bieten. Die einfachste Art, sich übers aktuelle Angebot zu informieren und ermäßigte Karten zu kaufen, bieten die englischen Seiten von theatre beijing.com.

Sonstige Unterhaltung

Akrobatik Im Balancieren, Jonglieren und in verwandten Künsten sind Chinesen anerkannte Weltspitze. Zuweilen treten auch Geräuschimitatoren auf. Die beliebteste Akrobatikbühne ist im Chaoyang-TheaterDongsanhuan Beilu36010 65533968Eintritt ab 180 YuanBeginn 17.15 und 19.15 UhrU-Bahn10Hujialou.

Bar

Wer abends noch Energie fürs Tanzparkett übrig hat oder den Tag bei einem Bier oder Cocktail ausklingen lassen möchte, findet im eigenen Hotel gewöhnlich ein entsprechendes Angebot. Aber vielleicht möchte man ja nicht unbedingt andere Hotelgäste treffen, denen China genauso fremd ist wie einem selber?

Also los! Erstes Ziel ist die Houhai-Gegend rund ums Marmorbrückchen Yinding Qiao, das die Seen Houhai und Qianhai trennt. Die Szene erstreckt sich in den alten Gassen und an den Uferpromenaden bis zum Trommelturm und zum Nordende des Houhai. Am Wochenende drängt sich hier tout Pékin, dann tobt der sprichwörtliche Bär. Dank niedriger Mieten sind Speis und Trank meist erschwinglich und mit dem Blick aufs Wasser oder von Dachterrassen über alte Dächer auch erquicklich zu genießen. Hip und teuer ist die „Lotus Lane“ am Qianhai-Westufer. Rund um das Brückchen ist die Gegend ziemlich laut, denn viele Kneipen bieten Livemusik und stellen Lautsprecher auch nach draußen. Die derart produzierte Kakophonie ist für „westliche“ Ohren schwer erträglich, aber wer es ruhiger liebt, findet in der Mitte des Houhai-Südufers einen Abschnitt, wo man sein Tsingtao Beer unbeschallt am Wasser trinken kann. Am schönsten ist es hier in der Abenddämmerung.

Sanlitun, einst Synonym fürs Pekinger Nachtleben, bekam von Investoren per flächendeckendem Abriss zunächst gewissermaßen das Herz herausgerissen, aber nachdem die Bauzäune verschwunden sind, lockt nicht nur das superschicke Village als neu entstandenes Zentrum wieder Gäste an. Auch die stehen gebliebenen alten Teile haben eine Renaissance erlebt. Am allerschönsten ist es an warmen Wochenenden hinterm Einkaufszentrum 3.3, wenn die Gäste der dortigen Kneipen in der autofreien Gasse draußen sitzen und ein Freiluft-Garküchenmarkt für Stärkung sorgt. In diesem Teil von Sanlitun sind die Mieten und damit auch die Preise noch immer erfreulich zivil. Nichtchinesische Kneipengänger, die in Peking wohnen und arbeiten, zieht es eher hierher als in die Houhai-Gegend, wobei Chinesen aber auch in Sanlitun in der Mehrheit sind. Nachtclubs finden sich eher rings ums Arbeiterstadion. Südlich von dessen Westtor steht ein ganzes Gebäude voller Bars und Clubs für eifrige Nachtschwärmer. Es ist dank üppiger Neondekoration unübersehbar.

Sonstiges Theater

Zu einem Pekingbesuch gehört natürlich Pekingoper. Aber auch andere Regionalopern, Ballett und Gastspiele aus dem Ausland bieten sich für einen Kulturabend an.

Erste Spielstätte für Oper und Ballett ist das Nationaltheater (National Centre for the Performing Arts)U-Bahn1Tian’anmenxi, das jedoch kein festes Ensemble hat.

Für Volkstanz und Ballett bietet auch das Exhibition Center TheaterXizhimenwai Dajie135U-Bahn4Beijing Zoo eine beliebte Bühne.

Einkaufen

Pekings reiche Kunsthandwerkstradition wirkt fort. Hinzu kommt ein günstiges Preisniveau, wobei Sie ordentlich feilschen können. Selbst Einkaufsmuffel mussten schon mit einem Koffer mehr zurückreisen.

Pekings Haupteinkaufsstraße, die Wangfujing, lockt vor allem chinesische Hauptstadttouristen. Interessanter für Ausländer sind drei Gassen in der Altstadt: die Dashalan mit ihren Traditionsläden, besonders auch für Seide, die Antiquitätengasse Liulichang und die nette Nanluogu Xiang mit preisgünstigen Designerläden; nicht zu vergessen sind die Einkaufszentren östlich der Innenstadt.

Antikes

Altertümer von vor 1795 dürfen ebenso wenig ausgeführt werden wie neue Kunst, sofern sie als nationales Kulturerbe gilt. Exportfähige Stücke tragen ein rotes Siegel und bedürfen einer schriftlichen Exportgenehmigung. Wer im staatlichen oder lizenzierten privaten Antiquitätenhandel kauft, erhält beides meist automatisch. Beim Erwerb von anderer Seite ist nie sicher, ob eine nachträgliche Exportgenehmigung erreicht werden kann. Alle, die gern feilschen und entweder Kenner sind oder das Risiko, übers Ohr gehauen zu werden, nicht scheuen, finden jedoch bei den privaten Antiquitätenhändlern, vor allem aber auf den Antik- und Flohmärkten (Beijing Antique City, Panjiayuan-Markt) ein reiches Betätigungsfeld. Achtung: Der Markt ist mit Fälschungen überschwemmt. Sind Sie kein ausgesprochener Kunstkenner, verlangen Sie am besten von vornherein Repliken. Oder wenden Sie sich dem aktuellen Kunstschaffen zu! Nirgends in China ist die Kunstszene lebendiger als in der Hauptstadt.

Sonstige Einkaufen

Jedes bessere Kaufhaus, jedes Schreibwarengeschäft und viele Kunstgewerbeläden verkaufen Dinge der klassischen Gelehrtenkultur, die von Kugelschreiber und Computer noch nicht verdrängt wurden: Pinsel von dünn bis dick, Tusche in Form schwarzer Blöcke, die auf Reibsteinen mit Wasser angerieben wird, ein saugfähiges Papier (xuanzhi) sowie Pinselständer (zum Ablegen bei Gebrauch), Pinseldosen (zur Aufbewahrung) und Wasserkännchen. Ebenso wichtig wie diese Utensilien sind die Siegelstempel, deren Abdruck (vorwiegend der Name des Besitzers) in Ostasien das gleiche dokumentarische Gewicht hat wie eine persönliche Unterschrift. Der Wert des Stempels hängt in erster Linie vom Stein ab. Das Eingravieren der Zeichen – meist in archaischer Siegelschrift – ist dagegen billig. Vielerorts kann man sich als Ausländer einen chinesischen Namen geben und als Andenken seinen persönlichen Stempel anfertigen lassen. Dazu gehört dann noch ein Porzellandöschen mit roter Stempelfarbe.

In der Antiquitätenstraße Liulichang gibt es mehrere Läden für Gelehrtenbedarf. Die edelsten Stücke führt Rongbao Zhai zu teils astronomischen Preisen.

Schmuck

In China genießt sie seit je höchste Wertschätzung. Schon die Insignien der Shang-Könige vor über 3000 Jahren wurden daraus gefertigt. Konfuzius sah in der Jade seine moralische Weltsicht verkörpert. „Glatt und glänzend, gleicht sie der Güte; hart und dicht, gleicht sie der Verstandeskraft; klar geschnitten, doch nicht schneidend, gleicht sie der Gerechtigkeit; von klarem Klang, gleicht sie der Musik; ihre Makel nicht verbergend, gleicht sie der Wahrhaftigkeit; von schönem Äußeren, gleicht sie der Vertrauenswürdigkeit“, soll er befunden haben. Mineralogisch gesehen handelt es sich meist um Nephrit. Für Schmuck wird auch das härtere und kostbarere Jadeit verwendet. Grün bis Weiß sind die Grundfarben, zuweilen aber machen gerade die Verfärbungen den Reiz eines Stücks aus. Eine gute Adresse ist das Erdgeschoss von Block A der Beijing Antique City. Jade aus neuerer Produktion ist auch in den meisten Kunsthandwerksläden sowie im Hongqiao-Markt (rückwärtiger Flügel, Erdgeschoss) erhältlich.

Mode

Attraktive Angebote gibt es zuhauf. Am besten ist der Yashow-Markt, vor allem, wenn man billig einzukaufen wünscht – aber Achtung: kräftiges Feilschen nicht vergessen! Hier kann man auch Stoffe kaufen und sie sich schneidern lassen. Ein ähnliches Sortiment findet sich im Xiushui-Markt. Achten Sie bei Billigware unbedingt auf Fertigungsfehler wie schiefe Nähte. Lassen Sie schneidern, räumen Sie für die Arbeit mindestens zwei Tage und zwei Anproben ein.

Soll es etwas Besseres und Originelleres sein, achten Sie auf die Ware chinesischer Designer, z. B. in der Youyi Shopping City, dem zum Lufthansa Center gehörenden Kaufhaus, oder, deutlich billiger, in den Kleiderläden der Nanluogu Xiang und der Dashalan – dort beispielsweise XiangyihaoNr. 1, mit dem schmiedeeisernen Gitter. Ruifuxiangin Haus Nr. 5 mit der Neobarock-Fassade, erbaut 1893, das einst größte Seidengeschäft der Stadt, führt heute auch andere Kleidung.

Oder wollen Sie richtig viel Geld ausgeben? Dann ist das Peninsula Hotel Ihr Ziel, ein Kaleidoskop des Luxus: Armani, Chanel, Dior, Lanvin, Prada, Ungaro …

Kunsthandwerk & Design

Die Auswahl ist groß und die Fülle der Formen, Farben und Materialien erstaunlich. Neben Nippes ist auch schöner Schmuck zu entdecken, z. B. Armreifen aus Cloisonné, sowie hübsch gestaltete Gebrauchsgegenstände. Neben dem Panjiayuan-Markt ist das Kunsthandwerkskaufhaus Nr. 1Wangfujing200 eine ergiebige Adresse. Boyi XuanWest-Liulichang101-1 führt Scherenschnitte, ein so typisches wie leichtes Souvenir.

Die Antiquitätenläden führen manch schönes Stück vom Ende der Kaiserzeit. Wunderschönes neues Seladon im Song-Stil, teils auch in modernen Formen, gibt es in der Ost-Liulichang28. Porzellan aus Jingdezhen (Chinas Meißen) finden Sie in der Wangfujing Porcelain CityWangfujing277Zugang durchs Schmucktor der Imbissgasse, dann links die breite Freitreppe. Eine große Porzellanabteilung verbirgt sich unterm Laitai-Pflanzenmarkt neben der Lady’s Street (Zetian Lu). Für modernes Porzellan empfehlenswert: der rückwärtige Flügel des Hongqiao-Markts mit Sunny Ceramics auf Etage 4 und weiteren Läden im 1. Untergeschoss.

Kein moderner Schirm kann es mit der Ästhetik eines klassisch-chinesischen Ölpapierschirms aufnehmen. Darauf spezialisiert hat sich Ruoshui TangGuloudong Dajie144.

Möbel & Einrichtung

Erstes Ziel auf der Suche nach Reproduktionen der schlicht-eleganten Ming-Möbel kann der Panjiayuan-Markt sein, auf dem die Möbelhändler feste Gebäude haben. 500 m südlich davon steht das lang gestreckte Gebäude der Tianya Antique City, zu der ebenfalls eine Möbelabteilung gehört. Richtig spannend wird es aber erst am Stadtrand, wo sich die Gaobeidian Classical Furniture Old StreetTaxi ab U-Bahn 1: Sihui Dong mit Ausstellungshallen und Tischlereien über einen ganzen Kilometer erstreckt. Man fertigt auch nach Auftrag.

Seit dem 19. Jh. werden in Peking Teppiche geknüpft. Führend ist die Teppichfabrik Nr. 1 mit ihrem Hui An Carpet Shopping CenterAnding Lu20nördlich der 3. Ringstraße. Ebenfalls lohnend: der Yashow-Markt.

Musik & Video

Tonbandkassetten und CDs mit alter und neuer chinesischer sowie westlicher Musik findet man in großer Auswahl in der 4. Etage des Foreign Languages BookstoreWangfujing235.

Delikatessen

Große Auswahl aus allen Anbaugebieten Chinas. Verkostung bietet Ten Fuz. B. im Kellergeschoss des Beijing apmWangfujing14.

Mit Kindern unterwegs

Chinas Hauptstadt ist nicht unbedingt ein Reiseziel, das man von Europa aus mit Kindern ansteuern würde. Aber vor allem für etwas größere Kinder gibt es in Peking gleichwohl Spannendes zu unternehmen. Schließlich sind Chinesen ebenso kinderlieb wie bildungsbeflissen, und so gibt es allerlei interessante, pädagogisch gut aufbereitete Angebote, die das eine mit dem anderen spielerisch verbinden. Aber auch an reinen Spaßangeboten herrscht kein Mangel.

Im Übrigen bieten selbst die großen Attraktionen zuweilen Anlass, beim Nachwuchs die Entdeckerlust zu fördern. Lassen Sie Sohn oder Tochter mal herausfinden, was am Himmelsaltar alles neunfach vorhanden oder wie viele Male durch drei teilbar ist! Auch der Zoo, vor allem die Pandabären und das riesige Aquarium, sind natürlich keinesfalls zu vergessen.