Bejing 798 Art Zone

Insider sagen nur qi-jiu-ba (7–9-8), sprich: tji-djiou-ba. Das ist ein weitläufiges Fabrikgelände, in dem die leer geräumte Werkhalle Nr. 798, in den 1950er Jahren von Fachleuten aus der DDR erbaut, ab dem Jahr 2001 an Galerien und Studios vermietet wurde. Ihr Name übertrug sich bald auf das ganze Areal, das heute, auch dank etlicher Neubauten, als das größte internationale Galerienviertel des Globus gelten kann. Mit von der Partie sind Cafés, Bars und Restaurants sowie witzige Freiluftinstallationen. An Wochenenden flanieren hier die Pekinger und ihre ausländischen Gäste zu Tausenden. Die größten und spektakulärsten Schauen finden sich im Ullens Center for Contemporary Art, das allein eine riesige Halle bespielt und einen ausgezeichneten Museumsladen hat. Bei den meisten Galerien gilt: Eintritt frei.

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