Ostseeküste - Schleswig-Holstein

Ostseeküste - Schleswig-Holstein Essen & Trinken

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Dieses familiengeführte Hotel in Oeversee stammt aus dem Jahr 1519 und befindet sich in einer 2 Hektar großen Parklandschaft. Freuen Sie sich auf einen 890 m2 großen Wellnessbereich. Das Hotel…
Das Restaurant "Privileg" befindet sich in einem Hotel. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Es handelt sich um ein Restaurant der gehobenen Preisklasse. Ein Menü kostet zwischen EUR 48.00 und…
Wer gern Ente isst, ist in diesem Landgasthof in Schürsdorf richtig.
Das Café ist winzig und anheimelnd, das Personal entspannt. Hier gibt es tolle hausgemachte Muffins und Scones.
In dem Restaurant in einer ehemaligen Fischerbude werden bevorzugt Wild- und Fischspezialitäten serviert. Außerdem gibt es dort einen herrlich altmodischen Kaffeegarten.
Familiäres Café-Restaurant mit großer Kaffeeterrasse und eigenem Bootssteg.
Hier verzehrt man frischen Räucherfisch aus der Hand und trinkt nach altem Brauch Schnaps und Bier aus der Flasche.
Asiatische Gerichte, zubereitet über offenem Feuer.
Das Restaurant mit Terrasse und rustikalem Ambiente liegt direkt am kleinen Hafen von Orth. Serviert werden leckere Fisch- und Fleischgerichte.
In diesem angesagten Café trifft sich das gemischte Publikum tagsüber zum Milchkaffee und abends zum Tanzen oder zu Cocktails - Markenzeichen ist die gestreifte Tapete.
Hauptsächlich werden hier Kochkurse zu verschiedenen Themen veranstaltet. Zum Friday's Dinner, für das man reservieren sollte, sind jedoch Abendgäste willkommen.
Hier kann man bei einer Tasse Kakao die Herstellung süßer Köstlichkeiten in der Manufaktur beobachten.
Das Nachtleben auf Fehmarn spielt sich in Burg ab. Dieses Café ist ein beliebter Treffpunkt.
Kaffee trinken wie in Omas guter Stube mit köstlichen, selbst gebackenen Torten. Wer fragt, bekommt mehrere kleine Stücke zum Probieren.
Das Café befindet sich im einstigen Palmenhaus von Gut Sierhagen.
Berühmt für seine üppigen Tortenstücke ist dieses Café im Ort Westensee.
Dieses Restaurant ist wirklich klein. Sogar der Herd, an dem gekocht wird, steht mitten im Gastraum.
Die Schlossküche bietet feine heimische Speisen und gehobenes Ambiente.

Essen & Trinken

Fisch, was sonst?

Was soll man erwarten von Menschen, die an der Küste leben? Der Ostsee-Anwohner liebt seinen Fisch. Am liebsten frisch vom Kutter und dann schnell geräuchert oder gebraten. Dazu eine ordentliche Portion Bratkartoffeln, und schon ist das Nordlicht zufrieden. Auf Speisekarten dominieren Butt und Scholle, in Speck gebraten, Dorsch gekocht mit Senfsauce, Seezunge und Hecht sowie Makrele, Hering und Aal. Die Krabben aus der Nordsee kommen gern zusammen mit Rührei und Schwarzbrot auf den Tisch. Und das Lieblingsfastfood? Na, Fischbrötchen natürlich.

Essen muss schwimmen

Wer sich in Schleswig-Holstein an traditionelle Spezialitäten hält, wird in der Regel kaum enttäuscht. Dazu gehört auch das herbe Bier aus der bekannten Flensburger Brauerei. Genau, das mit dem Ploppverschluss. Rum muss, Zucker darf, Wasser kann sein: Die Rede ist vom Grog, dem Getränk der Wahl, wenn an der Küste eine besonders steife Brise weht. Ähnlich wärmende Wirkung haben auch Glühpunsch, Eiergrog und Geele-Köm- Punsch aus Tee und gelbem Köm (Kümmelschnaps). Wo der Norden es im Allgemeinen mit den härteren Getränken hält, macht Lübeck eine Ausnahme, denn die Hansestadt hat ihren Rotspon. Das raue Seeklima begünstigt die Entwicklung dieser bei Kennern geschätzten französischen Rotweine, die in Barriquefässern ausreifen.

Süssmäuler

Die Schleswig-Holsteiner sind Leckermäuler und zwar zu jeder Tageszeit. Zum Nachtisch isst man an der Küste gerne rote Grütze mit Vanillesauce oder flüssiger Sahne, manchmal auch Traditionelleres wie den „großen Hans“. Der kommt in verschiedenen Variationen vor, z. B.: Ein Klumpen Hefeteig wird in einen Beutel gegeben und in einem Topf mit Wasser und Speck etwa zwei Stunden gekocht. Ist er gegart, bestreut man ihn mit Zucker und serviert Backobst und Fruchtsauce dazu. Wer es literarisch mag: Thomas Mann machte mit den „Buddenbrooks“ den Plettenpudding über den Norden hinaus bekannt. Der Schichtpudding aus Makronen, Himbeeren, Biskuits und Eiercreme wird nicht nur in Lübeck serviert. Und zum Nachmittagskaffee gehört ein Stück Kuchen sowieso dazu.

Kneipen, Restaurants & Gourmettempel

Die Möglichkeit, an der Küste eine passende Futterquelle zu finden, ist hoch. Fast jedes Hotel verfügt über ein eigenes Restaurant, in dem es meist eher gutbürgerliche Küche gibt. Die Küstenorte mit eigenen Häfen haben oft tolle Fischrestaurants. Gekocht wird nach Angebot: Was in den Netzen war, kommt auf den Tisch.

Auch die Feinschmeckerküche hat deutlich an Niveau gewonnen. Das zeigt nicht nur die Zahl der Spitzenköche, die sich an der Küste niedergelassen haben. Ein Aushängeschild ist das Schleswig-Holstein Gourmet Festival, das von September bis März Spitzenköche ins Land lockt (gourmetfestival.de). Die bodenständige Alternative dazu ist das Ostseegericht: Seit 30 Jahren wetteifern Gastronomiebetriebe an der Küste und im Hinterland zum Saisonauftakt um die originellsten und schmackhaftesten Gerichte aus der regionalen Küche, die dann jeweils eine Saison lang günstig angeboten werden.

Gewagte Mischung

Wie auch immer sich das entwickelt haben mag, der Norden mag es süß-sauer. Frischer Grünkohl? Da muss Zucker drüber. Holsteiner Sauerfleisch? Geht nur, wenn ordentlich Essig drin ist. „Brooken Sööt“ nennt der Norddeutsche dies – gebrochene Süße. Auf den ersten Bissen mag es ungewohnt sein, doch schon beim zweiten schmeckt es, wetten? Gutes Beispiel ist die beliebte Hausmannskost aus Speck, grünen Bohnen und kleinen Perlbirnen, die mit Stumpf und Stiel gekocht werden. Die Süße der Birnen verbindet sich mit dem kräftigen Raucharoma des Specks zu einem besonderen Geschmack.

Regionale Küche

Viele Gastronomen haben die regionale Küche neu entdeckt und servieren althergebrachte Gerichte in zeitgemäßer Form. Für Speisen mit frischen Zutaten aus einheimischer Produktion wirbt die Initiative „Feinheimisch“, in der sich Küchenchefs, Erzeuger und Gäste zusammengeschlossen haben (feinheimisch.de). Wenn es im Herbst und Winter ungemütlich wird, stehen dicke Suppen und Eintöpfe zum Aufwärmen hoch im Kurs. Holsteinische Kartoffelsuppe, fein gewürzt und eher wie ein Eintopf in vielen Landgasthäusern serviert, geht dann durch und durch und wärmt kalte Finger wieder auf. Fruchtig, für manche ungewöhnlich und ein Heilmittel bei Erkältung ist die Fliederbeersuppe mit Grießklößchen. Für alle, die von südlich der Elbe angereist sind, ist Labskaus etwas für Mutige. Das liegt an Farbe und Konsistenz des Gerichts. Das an Land wohl bekannteste Seemannsgericht sieht aus wie „vorgekaut“. Der Smutje soll in diesem Gericht sämtliche Vorratsreste einer langen Reise verarbeitet haben. Heute präsentiert sich Labskaus an Land weniger dramatisch. Hinein gehören gepökeltes Fleisch, Rote Bete und Kartoffeln, gekrönt von einem Matjes.

Spezialitäten

Vorspeisen

Kieler Sprotten

Kleine, heringsähnliche Räucherfische

Matjes

Eingelegter, junger Hering

Schwarzbrot

mit Käse oder Katenschinken

Hauptgerichte

Spargel

mit Holsteiner Katenschinken

Grünkohl

mit Kochwurst, Kassler, Schweinebacke und Kartoffeln

Pannfisch

Gebratener Fisch, dazu Bartkartoffeln

Birnen, Bohnen und Speck

mit Birnen und Bohnen aus dem Garten

Schnüsch

Gartengemüse gekocht mit Milch, Kartoffeln und einem Schinkenknochen, mit Matjes

Desserts

Rote Grütze

mit Milch oder Vanillesauce

Förtchen

Süßes Hefegebäck mit Apfelmus

Plettenpudding

Biskuit, Makronen, Himbeeren und Eiercreme geschichtet

Mehlbüddel

Teigklöße mit Dörrobst oder Specksauce und Sirup

Getränke

Pharisäer

Kaffee mit Rum und Sahnehäubchen

Grog

mit Flensburger Rum

Eiergrog

aus Rum und schaumig geschlagenem Eigelb

Lübecker Rotspon

aus französischem Rotwein