Ostseeküste - Mecklenburg-Vorpommern
Ostseeküste - Mecklenburg-Vorpommern

Ostseeküste - Mecklenburg-Vorpommern Essen & Trinken

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Ein Restaurant wie Kapitän Nemos Unterseeboot, Erinnerung an den Hollywoodstreifen "20.000 Meilen unter dem Meer". Nicht nur das Ambiente, auch die Küche und der Service stimmen.
In den Aufbauten der Brücke entstanden zwei Restaurants auf jeweils zwei Ebenen: links der Palmengarten, rechts der Kaiserpavillon.
Vom Hausherrn selbst gefangener Fisch wird hier frisch serviert. Einfach köstlich sind der noch warme geräucherte Aal oder Lachs.
In dem Gourmetrestaurant mit Originalmöbeln aus englischen Pubs wird phantasievoll gekocht. Wer weniger Hunger (oder Geld) hat, bestellt sich die preiswerteren Probierportionen.
Auf der historischen Seebrücke über den Ostseewellen speisen.
Am Saaler Bodden hat der Küstenschoner "Stinne" seinen letzten Ankerplatz gefunden. Das Kajütenrestaurant serviert vor allem Fisch- und Wildgerichte, danach kannst du in den schlicht-gemütlichen…
Die Gäste können dabei zusehen, wie der Fisch fachgerecht zubereitet wird. Spezialität ist der seltene Ostseeschnäpel (auch Steinlachs genannt).
Rustikaler Gastraum mit kleinen und großen Nischen und immer gut besucht. Sechs verschiedene Sorten selbst gebrautes Bier werden hier ausgeschenkt sowie hauseigene Edeldestillate. Deftiges Essen und…
Was Fischer Bruno Nähring jeden Morgen in der Ostsee fängt, bringt seine Tochter nur wenige Stunden später gebraten oder gedünstet als köstliches Fischgericht auf die Teller.
Fangfrischer Fisch; bei den Ostseeflundern und -heringen heißt es: Essen mit Nachschlag bis zum Sattwerden zum festen Preis.
Fisch in vielen Variationen: gebraten, gedünstet, gekocht oder als Suppe. Zum Mitnehmen gibt es die Fischsuppe "Wolgast" in der Dose.
Den guten Ruf hat sich der urige Gasthof seit über 200 Jahren erarbeitet. Überlieferte Rezepte neu interpretiert plus frische einheimische Zutaten - heraus kommt eine ideenreiche und doch…
Neben dem Café, in dem Literatur, Bilder und Musik ein Zuhause haben, gibt's eine Galerie.
In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre haben Gäste die Wahl zwischen bis zu zehn täglich wechselnden hausgemachten Kuchensorten. Kleine Abendkarte.
Einfach originell: sitzen wie in Omas Wohnzimmer und auf das gartenfrische Essen warten, inmitten von ein bisschen Trödel und umgeben von freundlichen Geistern.
Die Speisen auf dem vegetarischen Buffet werden aus Biozutaten zubereitet, die zum großen Teil aus der hoteleigenen Landwirtschaft kommen.
Das Restaurant bietet von montags bis freitags zwei preiswerte Tagesgerichte an und serviert außerdem original böhmisches Schwarzbier.
Hier wird leichte, regionale Küche serviert. Gäste können Sonne, Seeluft und die einmalige Aussicht über den Meeresarm Strelasund von den bereitstehenden Strandkörben, die von April bis Oktober…

Essen & Trinken

Von Aal bis Zander

Hering z. B., der Inbegriff des Ostseefischs, wird im März und April gefangen, und zwar so lange, bis die Fischer ihre Quoten abgefischt haben. Wenn die Heringszeit vorbei ist, hat ein paar Wochen der Hornfisch mit seinen grünen Gräten Saison. Und was bleibt dann noch für den Rest des Jahres? Im Sommer landen Zander, Hecht, Barsch und Aal aus dem Bodden, Flunder, Dorsch, Lachs, Meerforelle und Hering aus der offenen Ostsee in Töpfen und Pfannen. Alles, was darüber hinaus an Fisch angeboten wird, kommt vermutlich nicht von hier. Ganz so einfach ist das Thema Fisch auch deshalb nicht, weil die Fangquoten seit Jahren sinken – durch die industrielle Fischerei, aber auch den Klimawandel sind die Bestände ausgedünnt.

Lieber direkt kaufen

Wenn du die verbliebenen Fischer unterstützen willst, kauf deinen Fisch direkt bei ihnen. Die Boddenfischer haben sich in Genossenschaften zusammengeschlossen und betreiben schonende Stellnetzfischerei. Direktvermarktung und Veredelung von Fischereiprodukten laufen schon und sind weiter im Kommen, aber noch ausbaufähig. In Vitte auf Hiddensee z. B. verkaufen die Fischer ihren Fisch in Dosen mit schickem Design und Gruppenfischerfoto. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, nämlich dass im Restaurant am Hafen auch der Fisch der lokalen Fischer in der Pfanne brät, ist eher eine Ausnahme. Was auch an der Nachfrage liegt.

Gemälde mit viel Farbe

Insgesamt kann man sich die Küstenküche wie den Entstehungsprozess eines Gemäldes vorstellen, bei dem nach und nach immer mehr Farben dazugekommen sind. Ursprünglich kam das auf den Teller, was eben so da war: Fisch, Wild, Fleisch von Hühnern und Schweinen, Kohl, Rote Bete, Möhren, Steckrüben. Gerade im Winter war das Angebot dürftig, und das Ergebnis ist eine eher arme, reduzierte Küche, in der es darauf ankommt, satt zu werden. Was trotzdem lecker sein kann, aber eben nicht sehr vielfältig ist. Weil es in einem eher menschenleeren Land viel Wild gibt, und Wildschweine, Rot- und Damwild oft aus dem nächsten Wald kommen, war und ist Wild ein wichtiger Bestandteil des lokalen Essens.

Neue Farbtöne brachte die Schwedenzeit aufs imaginäre (Speise-)Bild. Der Mecklenburger Rippenbraten wird seither mit Dörrobst geschmort, und an den Rotkohl gibt man in Pommern süßere Äpfel und mehr Zucker als anderswo. Auch in vielen anderen Gerichten findet sich diese schwedische, süßsaure Note. Süß geht natürlich auch gut als Nachtisch: Von Armen Rittern und Hagebuttenkompott weiß heute kaum noch jemand. Übrig geblieben ist aber die rote Grütze. Die aß man früher meist mit Milch, heute auch gern mit Vanillesauce oder Eis.

Neue Einflüsse

In den letzten Jahrzehnten ist das Küchengemälde deutlich bunter geworden: Die 40 Jahre Zugehörigkeit zur DDR reichten aus, um Borschtsch, die russische Kohlsuppe, und Soljanka fest zu etablieren. Spätestens seit der Wende findet auf den Speisekarten Globalisierung statt, eine Farbenexplosion. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt es kulinarisch mittlerweile alles. Das bereichert. Und ist gleichzeitig ökologisch manchmal fragwürdig. Was die Spitzenküche betrifft – die hat in den letzten fünf Jahren gewaltig an Fahrt aufgenommen. Mittlerweile kochen zehn Sterneköche an den Küsten, und damit ist Mecklenburg-Vorpommern unter den neuen Bundesländern Spitzenreiter. Renommierte Köche versuchen, in den internationalen Menüs lokale Einsprengsel unterzubringen. Und: Immer mehr Restaurants haben Regionalität und Bioessen für sich entdeckt, nehmen lieber den Apfel von nebenan als Litschis von weit weg. Was natürlich nur funktioniert, wenn eben das auch bestellt wird.

Auch ohne Fleisch

Auch wenn es bisher noch nicht so klang: Die meisten Restaurants haben auch vegetarische Gerichte auf der Karte. Für Veganer wird’s ein bisschen schwieriger. Restaurants, die keine Tierprodukte verarbeiten, findest du zuverlässig in den Städten wie Rostock, Greifswald und Stralsund. Aber gerade in der Saison solltest du dort besser einen Tisch vorbestellen.

Bist du gern nachmittags unterwegs? Dann solltest du Kaffee trinken gehen, denn gerade in der Cafészene ist viel in Bewegung. In vielen kleinen, persönlichen Läden werden Kuchen und zum Teil aufwendige Torten selbst gebacken, der Kaffee kommt nicht selten aus lokalen Röstereien und ist manchmal sogar fair gehandelt.

Selbstgemachtes

Apropos Kaffee. Was ist mit Getränken? Wenn es nach den Einheimischen geht: lieber Bier als Wein und eher Wasser als Saft. Obwohl Mosten seit Jahren ein Trend ist, und viele Gastgeber selbst gemosteten Saft anbieten oder verkaufen. Auch bei der Craft-Bier-Bewegung mischt Mecklenburg-Vorpommern mit. Ähnlich beliebt ist Selbstgebranntes, das bei den stark alkoholischen Getränken sogar dem „Pfeffi“, einem quietschgrünen, knirschend süßen Pfefferminzlikör, den Rang abläuft. Klassisches Küstengetränk ist daneben Grog. Wenn’s gesünder, aber auch lokal sein soll, dann bestell einen Sanddornsaft. Der schmeckt auch warm gut. Aber nur mit viel Honig.

Spezialitäten

Vorspeisen

Buttermilchsuppe, gekräutert

dazu geröstetes Schwarzbrot

Hornhechtsuppe

Hornhecht in köstlichem Kräutersud

Gurkensalat

Gurken mit Joghurtdressing und Dill verfeinert

Hauptgerichte

Eingelegte Bratheringe

Kross gebratener Hering in Essigmarinade

Grüner Hering

Brathering mit Zitrone

Matjeshering

Mit Bratkartoffeln und Salat der Saison

Tüffel un Plüm

Kartoffelsuppe mit Pflaumen und Speck

Mecklenburger Rippenbraten

Süßsaurer Braten, gefüllt mit Äpfeln und Backpflaumen 

Labskaus

Rinderpökelfleisch mit Kartoffelstampf, Zwiebeln, Roten Beten und Hering

Desserts

Arme Ritter

Ausgebackene Weißbrotscheiben, zuvor in Milch, Eiern und Zucker mariniert

Rote Grütze

Rote Beerenfrüchte mit Vanillesauce oder Eis

Sanddornsorbet

Erfrischendes Eis aus Sanddornsaft

Fliederbeersuppe

Angedickt, mit Gießklößchen

Getränke

Grog

Heißes Wasser mit Rum und Zucker

Heisser Sanddornsaft

Mit Honig gesüßt