Ostseeküste - Mecklenburg-Vorpommern
Ostseeküste - Mecklenburg-Vorpommern

Ostseeküste - Mecklenburg-Vorpommern Aktivitäten

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Locations

Wo sich Ostsee und Achterwasser fast berühren, ließ sich der Maler Otto Niemeyer-Holstein nieder und baute ab 1933 sein skurriles Zuhause um einen ausrangierten S-Bahn-Wagen herum. Nach dem Tod des…
Hier sind auf 30.000 m2 die bekanntesten Bauwerke Rügens im Maßstab 1:25 zu sehen, außerdem berühmte Bauten aus aller Welt. Durch die Anlage rollt die Minibahn "Emma".
Hanse-Feeling in rustikal-historischem Ambiente. In Rostocks populärster Kneipe trinkt und diniert man auf einer alten, restaurierten Kogge. Die Touristenattraktion bietet freitags und samstags zu…
1821 hob sich zum ersten Mal der Vorhang im fürstlichen Theater Putbus. Der Zuschauerraum mit 244 Plätzen, in den letzten Jahren aufwändig restauriert, blieb bis heute nahezu unverändert.
Ein in seiner Vielfalt einzigartiges, 13.000 m2 großes Wasser-, Saunen- und Sportzentrum mit Badevergnügen im Innen- und Außenbereich. Von der Whirlpoollandschaft im Südseedschungel geht es ins…
An der Grenze zu Heringsdorf bietet die Ostseetherme subtropischen Badespaß. Unter einer Glaskuppel befinden sich Schwimmbecken, Grottenrutsche, römisches Dampfbad, Wasserfälle sowie…

Angebote

Entdecken Sie die Altstadt von Stralsund am Abend mit einem Nachtwächter und lauschen Sie seinen schaurigen Geschichten und Legenden.
Entdecken Sie den Hafen und die Wasserwege von Stralsund bei einer Kajaktour. Erhalten Sie einen einzigartigen Blick auf die Skyline, lernen Sie die Stadtgeschichte kennen und genießen Sie die…
Erkunden Sie die malerische Insel Rügen an nur einem Tag. Besuchen Sie beliebte Highlights wie den Königsstuhl, das Jagdschloss Granitz, Kap Arkona und optional auch den Baumwipfelpfad.
Auf der „Jasmund-Tour“ entdecken Sie den Buchenurwald des Nationalparks Jasmund mit dem neuen Welterbeforum, der Kreideküste, versteckten Kreideseen, dem Kreidetagebau mit…
Wir zeigen Ihnen am nördlichsten Zipfel der Insel Rügen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf der Halbinsel Bug traumhafte Natur und historische Hinterlassenschaften. Sie…
Auf der „Jasmund-Tour“ entdecken Sie den Buchenurwald des Nationalparks Jasmund mit dem neuen Welterbeforum, der Kreideküste, versteckten Kreideseen, dem Kreidetagebau mit…

Sport

Baden

Am 1. Januar wird mit viel Trara in Prerow die Badesaison eröffnet, am 31. Dezember ist sie zu Ende. Diejenigen, die nicht der Meinung sind, dass Baden immer geht, mögen das Ostseewasser am liebsten im Juli und August. Dann hat es um die 18 Grad. Bei starkem auflandigem Wind kannst du in entsprechend hohe Wellen springen. Achte dabei bitte besonders auf Kinder und schwächere Menschen, denn auch an der Ostsee gibt es (leichtere) Unterströmungen. Einige Strände werden von der DLRG überwacht. FKK geht an ausgewiesenen Strandabschnitten, wird aber auch an leeren Stränden oder Badeseen meist toleriert.

Kanu & SUP

Die windgeschützteren Brackwassergebiete, die Bodden, Haffs und Achterwasser sowie die Flussmündungen sind perfekt für Kanufahrten, egal ob es deine ersten, von Armmuskelkater geprägten Stunden oder die x-te Wasserwandertour ist. Seekajaktouren sind eher was für sportliche und erfahrene Paddler. Einweisungen und Infos zu Revier und Wetter bekommst du zusätzlich zur Ausrüstung an den Verleihstationen.

Für den ersten Tag beim Stand-up-Paddling (SUP) wartest du am besten auf Flaute. Dann ist das Paddeln auf dem Board aber vergleichsweise leicht zu lernen. Bei viel Wind und Welle wirst du immer wieder nass.

Radfahren

Wind im Haar und Blick aufs Meer – das Rad ist an der Küste eine logische Wahl. Es gibt nur wenige Steigungen, viele Strecken führen über Radwege oder wenig von Autos befahrene Nebenstrecken. Auf Hiddensee sind Autos gar nicht erlaubt, auf Usedom rettet dir das Fahrrad die gute Laune: Weil auf der Verbindungsstraße zwischen den Seebädern in der Hauptsaison zeitweise gar nichts mehr geht. Und wenn die Kondition mal nicht mehr reicht: Die Linienbusse auf dem Darß und auf Rügen sind zum Teil mit Radanhängern unterwegs, Infos unter rpnv.de und vvr-bus.de.

Radwandern geht am besten auf dem Ostseeküstenradweg. Der führt von Flensburg nach Ahlbeck und nimmt alle relevanten Küstenorte mit. Nur Rügen bleibt außen vor. Wer mit Zelt und Kocher fährt, findet überall Campingplätze, wer schneller und ohne viel Gepäck unterwegs sein will, kommt in Pensionen unter (am besten reservieren). Unterschätz den Wind nicht! Gegen ständigen Gegenwind anzustrampeln kann genauso anstrengend sein, wie Hügel rauf- und runterzufahren. Bei der Routenplanung deshalb die Großwetterlage checken. Infos und Tourenvorschläge zum Radwandern unter radkompass.de und auf-nach-mv.de/radwandern, Eindrücke vom Ostseeküstenradweg z. B. unter #ostseeküstenradweg bei Twitter. Ausleihen kann man Räder (auch mit Kinderoder Hundehänger, Kindersitz und als E-Bike) so gut wie überall, einige Verleihe bieten auch einen Pannendienst an.

Reiten

Auf dem Pferd den Strand entlanggaloppieren ist der Traum vieler Gelegenheits- und Profireiter. Die Angebote an der Küste reichen von Tagesausritten zu eben so einem Traumstrand bis zu mehrtägigen Wandertouren. Du kannst dein eigenes Pferd mitbringen und in Gastboxen unterstellen. Und klar, wer’s bisher noch nicht gelernt hat, kann Reitstunden nehmen. Einen guten Überblick über die Angebote findest du unter reiten-in-mv.de.

Segeln

Die große Freiheit: mit einer Yacht von Hafen zu Hafen tingeln. Um ein Boot zu leihen, musst du natürlich segeln können, die meisten Vercharterer wollen auch einen Sportbootführerschein sehen. Auch wenn die Ostsee (fast) keine Gezeiten hat, ist das Revier nicht zu unterschätzen. Zum Beispiel weil im Greifswalder Bodden bei Ostwind eine steile Welle steht oder wegen der vielen Flachs überall an der Küste. Im westlichen Teil sind die Entfernungen zwischen den Häfen zum Teil recht weit. Dann lohnt zur Überbrückung ein Abstecher an die dänische Küste. Infos zum Segeln, zu Segelschulen und -kursen unter short.travel/omv20 und short.travel/omv21.

Surfen, Kitesurfen, Wellenreiten

Spots zum Surfen, Jollensegeln, Wellenreiten und Kiten liegen dicht nebeneinander. Auf Rügen gibt es mit Neu Mukran ein Wellenrevier, wo auch mal eine Zwei- bis Drei-Meter-Welle steht. Ein paar Kilometer weiter, im Greifswalder Bodden, liegen gute Stehreviere, flache und geschützte Spots zum Üben von Tricks. 

Wer eine Entscheidungsgrundlage für den Surf- oder Kiteurlaub braucht, findet auf der Seite surflocal.de etwa 100 Spots, die vier leidenschaftliche Surfer aus MV nach Revier, Wasser- und Windbedingungen und Infrastruktur bewertet haben. Hier gibt es auch Infos zu Wassersportschulen und Green Surfing – umweltfreundlichem Surfverhalten.

Tauchen

Auch ohne exotische Fische und Korallenbänke ist Tauchen in der Ostsee ein Abenteuer: wegen der vielen Wracks, die an der flachen Küste auf Grund liegen. Beim Wracktauchen geht es weniger um geheime Schätze als um den historischen Schauer. Auch Seegraswiesen sind schön zum Abtauchen. Anfänger lernen in der Tauchbasis erst mal, wie es geht. Wenn du dir nicht sicher bist, ob Tauchen etwas für dich ist, buch erst mal eine Schnupperstunde. Infos zu Tauchspots unter short.travel/omv22, zu Tauchschulen unter short.travel/omv23.

Wandern & Pilgern

Die meisten Wanderrouten sind auch für Untrainierte kein Problem. Oft ist der nahe liegende Wanderweg einfach der Strand und das Wellenrauschen der Soundtrack dazu. Die schönsten Wege findest du im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf dem Darß und auf Rügen. Ingo Gudusch aus Spandowerhagen bei Usedom gibt auf seiner Website kanuhof-spandowerhagen.de Wandertipps und macht Tourenvorschläge. Wenn es dir auch um den spirituellen Aspekt geht, dann pilger auf der Via Baltica. Der baltisch-westfälische Jakobsweg führt entlang der Ostseeküste. Infos unter kirche-mv.de.

Am Abend

Wer an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern ausgehen will, hört überall Musik. Ob in der Scheune, in Schlössern oder Kirchen - Konzerte und Festivals gibt es das ganze Jahr über. Das Essen an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern wird natürlich von Fisch bestimmt. Besuchen Sie unbedingt eines der alten Fischerheime und genießen Sie neben Fisch auch den atemberaubenden Blick auf das Meer.

Shoppen & Stöbern

Meeresgold

Am schönsten ist es natürlich, wenn du den Bernstein selbst findest. Kein Glück am Strand gehabt? Dann kannst du ihn auch kaufen. Fein geschliffen oder naturbelassen, als Ohrstecker, an einem Lederband oder einer Silberkette. Besonders wertvoll werden die Steine durch Einschlüsse von Insekten oder Pflanzenteilen aus der Kreidezeit, Inklusen genannt. Einige Künstler bauen Bernstein auch in Skulpturen aus Naturmaterialien ein.

Darsser Stolz

Keine Kleinigkeit, zugegeben, aber wenn du jeden Tag an die sandigen Wege mit den kleinen Kapitänshäusern auf dem Darß erinnert werden willst, dann nimm dir eine der bunten Darßer Türen mit nach Hause. Ihre farbigen Motive sollen Haus und Bewohner vor Unglück und Unwetter schützen. Die Kunsttischlerei Roloff (Lange Str. 30 | Tel. 038233 4 65 | kunsttischlerei-roloff.de) in Prerow tischlert dir deine Traumtür (Wartezeit mehrere Monate). Wenn dir das zu lange dauert oder du gerade keine Tür brauchst, kannst du auch eine kleine „Miniatür“ zum Selbstbemalen mitnehmen.

Aus dem Netz

Geräuchert hält sich der Ostseefisch ein paar Tage, sodass du noch beim ersten Abendbrot zu Hause dem salzigen Geschmack nachspüren kannst. Einige Geschäfte schicken dir den Fisch sogar noch Wochen oder Monate nach dem Urlaub per Post nach Hause.

Tischschmuck

Weiß-blau bemalte Keramik hat in der Region eine lange Tradition. Künstler, die im weitesten Sinne in diesem Erbe stehen, gibt es z. B. auf Rügen. In Götemitz verziert Peter Dolacinski (dolacinski.de) seine schlicht-schöne Keramik in Fayencetechnik mit blauen Booten, Fischen und Leuchttürmen. Besonders hübsch ist auch die Fischlandkeramik von Friedemann Löber bei Ahrenshoop, auf der sich Bäume vor dem Wind wegducken, Fische oder Kraniche tummeln. Jedes Stück ist ein Unikat, jede Linie hat einen anderen Schwung, jeder Kranich hebt das Bein ein bisschen anders.

Vitaminkur

„Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee“, sang Nina Hagen mal. Tatsächlich wächst der Strauch mit den kleinen, orangegelben Beeren gerne in den Dünen. Sanddorn steckt in Saft oder Bonbons, Sirup oder Duschgel und hat Unmengen von Vitaminen. Deswegen gilt der Saft als sehr gesund, ist aber so sauer, dass er pur im Hals kratzt.

Flüssiges

Viel besser als der Saft aus dem Supermarkt schmeckt der von der Streuobstwiese nebenan. Zum Glück gibt es Mostereien an der Küste, aber auch Brennereien, Röstereien und Brauereien, bei denen du lokalen Saft, Schnaps, Kaffee, Bier kaufen kannst.

Mit Kindern unterwegs