Oman Essen & Trinken

Küchenstil:
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Sehr gutes libanesisches Restaurant mit Außensitzplätzen. Die Gerichte sind einen Tick teurer, aber jeden baiza wert. Reservierung empfohlen.
Die Meeresbrise auf der Haut spüren, einen Minztee schlürfen und beim Blick über den Ozean die Zeit vergessen. Oder eine Kleinigkeit essen.
Sehr beliebtes indisches Restaurant mit nettem Personal und Schanklizenz. Reservierung empfohlen
Trotz des arabischen Namens gibt es hier auch vegetarische Gerichte aus Indiens Küche, dazu nettes Personal und Sitzplätze draußen.
Sehr stimmungsvolles Strandrestaurant mit internationaler Küche, guten Fischgerichten und einer Alkohollizenz.
Frisch zubereitete Meeresfrüchte genießen Sie hier mit Blick über den beleuchteten Yachthafen der Salalah Beach Marina.
Links am Eingang zum Souk (Meerseite) führt eine kleine Treppe hinauf zur sympathischen Imbissstube mit Grillgerichten und Milchshakes.
Neben dem guten Blick auf die abends beleuchtete Stadtkulisse lockt interessante orientalisch-sansibarische Küche
Das kleine, unscheinbare Restaurant bietet leckere und günstige indische Küche sowie frische Säfte.
Die internationale Küche – darunter chinesischund arabisch – wird hier entwederin Büfettform oder à la carte serviert.
Verleben Sie einen besonderen Abend auf der Terrasse mit arabischen Spezialitäten oder frischem Fisch und Blick aufs Meer.
Typisches und gutes Schnellrestaurant mit immer leckeren Gerichten zum kleinen Preis, die aber auch mal ungewöhnlich scharf sein können.
Nomen est omen: Hier werden sehr gute Gerichte aus Meeresfrüchten neben empfehlenswerten Leckereien aus der indischen Küche angeboten.
Das Restaurant bietet eine große Auswahlan vegetarischen und Fisch- und Fleischgerichten aus der asiatischen und arabischen Küche. Köstlich ist z. B. das prawn masala mit Krabben nach einem…
Iranische Küche? Kennen Sie nicht? Dann testen Sie sie in diesem kleinen, einfachen Lokal.
Hühnchen lecker grillen, ohne sie auszutrocknen – das können die Köche hier ganz wunderbar, genauso, wie frische Säfte zubereiten.
Die sehr exklusive Adresse im Al Bustan Palace Hotel serviert jeden Abend einen anderen Kulinarikschwerpunkt. Besonders empfehlenswert: die omanische Nacht am Donnerstag. Alkoholausschank.
Gute indische Küche und das omanische Nationalgericht shoowa, über eine besonders lange Zeit gegartes Ziegenfleisch, werden hier serviert.

Essen & Trinken

Zu den klassichen Zutaten des Landes zählen die in den Gärten der Küstenebene oder im Schatten der Dattelhaine am Wüstenrand angebauten Obst- und Gemüsesorten wie etwa Kohl, Auberginen, Zucchini und Tomaten. Die von den Terrassenfeldern der höher gelegenen Bergoasen stammenden Granatäpfel, Walnüsse oder Weintrauben ergänzen den Speiseplan. Im Süden Omans sind es Kokosnüsse, Mangos und Papayas. Dazu gibt es Fisch (samak) oder Fleisch (lahm), wobei im Alltag Huhn, Ziegen- oder Lammfleisch auf den Tisch kommen, da man die Milch gebenden Kamele nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeit oder Geburt schlachtet. Ein einfaches Alltagsgericht ist der sehr nahrhafte, aus Fleisch und Weizen gekochte harees – Brei. Dazu gab es früher knuspriges, auf einer flachen Scheibe über offenem Feuer gebackenes Brot (khubs rakhal), das jedoch vom typisch arabischen Fladenbrot (khubs lubnani) sowie indischen Brotvarianten wie paratha oder chapati abgelöst wurde. Für europäische Gaumen sehr gewöhnungsbedürftig ist getrockneter Hai, der aufgrund seiner langen Haltbarkeit vor allem bei den Beduinen sehr beliebt war. Man bekommt ihn noch heute überall auf den Märkten zu kaufen. Dank staatlich organisierter Kühltransporte gibt es aber jede Menge frischen Fisch, darunter Thunfisch oder Makrele.

Sehr aufwendig ist shoowa und wird deshalb nur an Feiertagen zubereitet: Jedes größere Dorf verfügt dafür über eine Feuergrube, die zwei bis drei Tage ordentlich geschürt wird. Währenddessen würzen die Einwohner ihre Ziegen- oder Lammfleischportionen mit einer Marinade aus Salz, Pfeffer, Limetten- oder Zitronensaft, Datteln und manchmal auch Honig und wickeln sie in Bananenblätter. Ist ordentlich Glut vorhanden, werden alle Portionen gleichzeitig hineingeworfen und die Grube luftdicht abgedeckt. Nach 12 bis 24 Stunden ist das Fleisch wunderbar zart und saftig. Abgerundet wird ein traditionelles Essen mit qahwa – dem arabischen Kaffee mit Kardamom aus der Schnabelkanne (dalla), der ungesüßt in kleinen Schälchen serviert wird. Ist man als Gast zu einem qahwa nach Hause eingeladen, gibt es vorab immer Datteln und eine Schale Obst. Überhaupt ist die Dattel in der omanischen Küche allgegenwärtig, sei es als Beilage zu Fischgerichten, als entkernte Paste oder als erste Speise beim abendlichen Fastenbrechen im Ramadan.

Allerdings waren die Omanis nicht allein auf ihre lokalen Naturprodukte beschränkt. Vielmehr verstanden sie es seit Jahrhunderten – dank ihrer internationalen Seefahrertätigkeit – den Speiseplan mit Zutaten aus dem fernen China, Indien oder ihren ostafrikanischen Besitzungen erheblich zu erweitern. An erster Stelle ist natürlich der unverzichtbare Reis zu nennen, im Supermarkt sogar in stammesfreundlichen 20-Kilo-Säcken erhältlich! An zweiter Stelle folgen die unzähligen Gewürze, vor allem indische Curry- und Masala-Mischungen, die es in verschiedenen Schärfegraden zu kaufen gibt. Omanis mögen es grundsätzlich eher weniger scharf, weshalb auch Europäer bedenkenlos in den vielen indischen und pakistanischen Restaurants entlang der Überlandstraßen und in den Ortschaften einkehren können. Sollte es doch mal eine Chilischote zu viel sein, sorgt Joghurt (rob) für Linderung.

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach 1970 erfuhr die omanische Küche nochmals eine Erweiterung. Denn nun kamen Gastarbeiter aus Ägypten, Jordanien, Syrien oder dem Libanon und brachten schmackhafte Spezialitäten wie hummus, baba ghanoush oder falafel mit, die sich heute großer Beliebtheit erfreuen. Natürlich fehlen mittlerweile auch Tiefkühlkost und Fast-Food-Ketten nicht – worüber manche Omanis aber nicht begeistert sind. Ihrer Meinung nach mag die Auswahl früher kleiner gewesen sein, dafür war das Essen aber gesünder. Die großen Hotelketten bieten zu den Hauptmahlzeiten grundsätzlich internationale Küche à la carte oder als Büfett an. Während die Omanis in der Regel etwas Brot, Ziegenkäse und Tee frühstücken, erwartet den Gast auch in einfacheren Unterkünften ein kontinental ausgerichtetes Frühstück mit Marmelade, Säften und sogar Müsli. Während des Fastenmonats Ramadan müssen nichtmuslimische Hotelgäste übrigens auf keine Mahlzeit verzichten, denn die Restaurants werden dann entweder mit Tüchern verhüllt oder in die oberen Stockwerke verlegt.

Aufgrund des Klimas ist Wasser natürlich das wichtigste Getränk und man bekommt es überall in Flaschen, überwiegend ohne Kohlensäure. „Mit“ gibt es nur in Dosen. Schwarzer Tee wird zu allen Tages- und Nachtzeiten getrunken, allerdings ohne eine großartige Zeremonie, wie man sie aus anderen Ländern kennen mag. Heißes Wasser auf profane Teebeutel – fertig. Eine Ausnahme ist indischer yz karak-Tee, der mit viel Dosenmilch, einem Schuss Ingwer, Kardamom, Zimt und je nach Hausrezept einer Prise Safran gekocht wird. Die meisten Restaurants servieren zum Nachtisch Nescafé, den traditionellen qahwa eher selten. Den gibt es entweder bei privaten Einladungen oder in größeren Hotels. Für einen schwächelnden Kreislauf ist das joghurtähnliche Getränk laban ein guter Stabilisator, besonders die salzige Variante. Labneh ist seine entwässerte Form, der frischkäseähnliche Rahmjoghurt wird mit Olivenöl serviert. Neben der obligatorischen Cola lieben Omanis alle Arten von pappsüßen Limonaden. Viele Restaurants bieten frische Säfte an, besonders beliebt ist der Zitrone-Minz- Mix (Lemon-Mint-Juice). Alkohol gibt es nur in wenigen lizenzierten Restaurants und in größeren Hotels.

 

Special Spezialitäten

Speisen

baba ghanoush

Püree aus gegrillten Auberginen und Sesamöl

biryani

Reisgericht, entweder mit Fleisch, Fisch oder Gemüse

bizar

Gewürzmischung aus Kardamom, Zimt, Pfeffer und Nelken

daal

indisches Linsengericht mit Kokosmilch und Curry

halwa

traditionelle Süßspeise aus Butter, Zucker, Eiern, Gewürzen und Nüssen

harees lahm

ein aus Fleisch und Weizen gekochter Brei

hummus bi tahina

Püree aus Kichererbsen mit Sesamsauce

khub lubnani

das typische Fladenbrot 

mishkak

Spieße mit gegrilltem Fleisch und würziger Sauce

samosa

mit Fleisch oder Gemüse gefüllte, dreieckige Teigtaschen aus Indien oder Pakistan

shawarma

arabische Ausgabe des Döner mit Hühner- oder Rindfleisch

shoowa

in einer Feuergrube bis zu 24 Stunden lang gegartes Fleisch

tamar

Datteln umm ali – Dessert aus Blätterteig, Milch, Nüssen, Rosinen, Zucker und Zimt

Getränke

karak 

indischer Gewürztee

qahwa

arabischer Kaffee (meist mit Kardamom)

shai haleeb

schwarzer Tee mit Dosenmilch

shai suleimani

schwarzer Tee