Oberbayern Alle

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Ambiente:
Ausstattung:
Außenbereich:
Mehr
Weniger
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
gastronomy:
Mehr
Weniger
hotelamenities:
indoors:
Mehr
Weniger
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Klassifizierung:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
Live-Programm:
Mehr
Weniger
location:
maxprice:
minprice:
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
roomfacilities:
Mehr
Weniger
Typ:
Zielgruppe:
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Das größte mobile Riesenrad der Welt Mit einer Gesamthöhe von 78 Metern steht das "umadum Riesenrad" als größtes transportables Riesenrad der Welt im Guinness Buch der Rekorde. Zugleich…
Die St. Emmeramsmühle liegt am nord-östlichen Ende des Englischen Gartens in München-Oberföhring. Sie bietet modern interpretierte Regionalküche, traditionelle bayerische Spezialitäten mit…
Das vielfach ausgezeichnete Traditionsunternehmen, ideal gelegen im Zentrum der Münchner Altstadt, ist seit vier Generationen im Besitz der Familie Volkhardt. Mit 337 Zimmern, inklusive 74 Suiten z…
Der 1851 gegründete Bayerische Kunstgewerbeverein möchte das Bewusstsein für das Kunsthandwerk in der Öffentlichkeit schärfen und den Zugang zum Kulturverständnis vertiefen. In der Münchner…
Wir bieten Ihnen Information und Inspiration rund um Ihren Besuch in München, ganz so, wie Sie wünschen – online, telefonisch oder auch schriftlich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der…
Der 1853 m hohe, sagenumwobene Berg ist ein Ausläufer der Berchtesgadener Alpen, die höchste Erhebung des Flachgaus und der Hausberg der Salzburger. Im Sommer kommt man zum Wandern, Bergsteigen,…
Überbordende Lust zur Gotik trieb den Grazer Architekten Georg von Hauberrisser zu seltsamen Einfällen, als das Gebäude von 1867 bis 1908 errichtet wurde. Unterhalb des 80 m hohen Turms ist das…
Die einzigartige Topografie macht Wasserburg zu einer der interessantesten Städte Bayerns: Hier bildet der Inn eine dramatisch enge Schleife, in der der alte Ort fast wie auf einer Insel liegt.…
Der fjordartige, tiefgrüne See zählt zu den schönsten in Bayern, liegt er doch eingebettet in einer großartigen Gebirgsszenerie mit dem Watzmann im Westen und ist rundherum von hohen Kalkwänden…
Der 290 m hohe Olympiaturm überragt das Olympiagelände. Zu den Öffnungszeiten ist auch das Drehrestaurant in der Spitze des Turmes in Betrieb.
Von Süden nach Norden erstreckt sich diese riesige Gartenanlage über beinahe 5 km und wird nur am Kleinhesseloher See vom Isarring durchtrennt. Kurfürst Karl Theodor, der schon den Hofgarten der Ö…
Mittelpunkt der Gnadenkapelle ist die Schwarze Muttergottes, ein ursprünglich farbiges Schnitzwerk aus der Zeit um 1330, dessen Schöpfer unbekannt geblieben ist. Schwarz verfärbt hat sich die…
Die Frauenkirche heißt eigentlich "Dom zu Unserer Lieben Frau" und ist Kathedralkirche der Erzdiözese München-Freising. Die 1488 von Jörg Ganghofer fast vollendete Kirche ist 109 m lang, 40 m…
Der Fußballtempel zählt nicht nur zu den modernsten Stadien der Welt, sondern hat sich auch zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten entwickelt. Wenn der FC Bayern spielt, leuchtet die Arena in Rot,…
Eine schier unfassbare Pracht bietet sich den Besuchern, weshalb man für den Besuch im größten Innenstadtschloss Deutschlands mindestens einen ganzen Tag einplanen sollte. Nach den Zerstörungen…
Außen bescheiden, innen oho! Die in Wessobrunn ausgebildeten Brüder Dominikus und Johann Baptist Zimmermann hatten an Kirchen und Schlössern bereits zahllose Zeugnisse ihres genialen Könnens…
Die mit ihren 215 ha größte Insel im Chiemsee ist auch eine der größten touristischen Attraktionen im Lande. Denn hier hat sich der bayerische Märchenkönig Ludwig II. mit einem Schloss verewigt…
Ausgeschrieben heißt sie "Wallfahrtskirche Sankt Servatius auf dem Streichen", aber auch als Streichenkapelle ist sie ein Begriff. 300 m über dem Achental liegt das spätgotische, schindelgedeckte…
Biergarten mit asiatischen Gerichten. Draußen wird Wan-Tan-Suppe unter Kastanien serviert, drinnen gibt es ein japanisches und ein thailändisches Restaurant sowie eine Cocktailbar. Obwohl etwas…
Das weltweit einzigartige, architektonisch hochmoderne Auslieferungszentrum wurde 2007 eröffnet. Besucher werden hier auf mehreren Ebenen durch die größte dauerhafte BMW Automobil-Präsentation gef…
Der Bernrieder Park dehnt sich nördlich und südlich des Ortes aus, der von 1911 bis 1950 im Besitz von Wilhelmina Busch-Woods aus der amerikanischen Bierdynastie Anheuser-Busch war. Hier steht eine…
Wie kommt das Salz ins Meer? Das können die Bergleute, die durch das Berchtesgadener Salzbergwerk führen, vermutlich auch nicht erklären. Aber dafür wissen sie sonst so ziemlich alles über die…
Vermutlich würden nicht einmal drei Wochen genügen, um im Deutschen Museum alles zu sehen. Mit 55.000 m² Ausstellungsfläche und rund 17.000 Objekten zählt es zu den größten technisch-…

Essen & Trinken

Moderne Alpenküche

Lange galt die bayerische Küche als ländlich und derb: Gesottenes oder Gebratenes vom Schwein, Krautsalat und Knödel. Seit einigen Jahren ist aber eine neue Generation von Küchenchefs dabei, Altbewährtes modern zu verfeinern. Aus der einfachen Bratensülze werden delikate Bratensulzeckerl mit Kernölvinaigrette (Alpenrose, Grainbach), der typische Saibling verwandelt sich in eine elegante Saiblingsmousse mit Kräutersalat (Zum Blauen Reiter, Kochel), und das robuste Fleischpflanzerl erklimmt als Rehfleischpflanzerl mit Maronen und Kürbis (Reindls, Garmisch-Partenkirchen) bis dato unbekannte kulinarische Höhen.

Trotzdem: Der Schweinsbraten bleibt der Klassiker schlechthin und gilt als Qualitätssiegel für ein Restaurant: Die Kruste muss krachen, der Kartoffelknödel die Soße schön ziehen und an den Krautsalat kommt ordentlich Kümmel. Wiederentdeckt wird das Rindfleisch: als zarter, gekochter Tafelspitz mit Wurzelgemüse und Meerrettich oder kalt als Sülze. Im Herbst bringen die Häuser oft Rehrücken und Hirschgulasch mit Spätzle oder Fingernudeln auf den Restauranttisch. Lamm ist eine Spezialität des Altmühltals und gilt wegen des aromatischen Geschmacks als große Delikatesse.

Backhendl oder Bauernente ziert so gut wie jede Speisekarte. Gans hingegen wird nur im letzten Viertel des Jahres zubereitet, traditionell an Kirchweih, dem 3. Sonntag im Oktober, dann mit Knödeln und Blaukraut.

Fangfrisch

In Restaurants am See solltest du unbedingt Saibling oder Renke probieren. Ob gegrillt oder mit Kräutern gebraten, manchmal auch als Mousse, Matjes, Tartar oder Räucherfisch – alles kommt fangfrisch an den Tisch. Am Chiemsee und dem Fünfseenland floriert auch die Fischsemmel mit Meerrettich oder Honig-Senf-Soße. Auf der Fraueninsel bieten Fischer ihren Fang geräuchert an. Die Aalsemmel beim Fischer Lex im Inselnorden ist in Kombi mit einem Chiemseer Cider unschlagbar.

Brotzeit, jederzeit

Zwar ist Bayern für mächtige Portionen bekannt, wirklich griabig – also gemütlich – wird es aber bei der Brotzeit. Und für die ist immer Zeit – morgens, nachmittags oder auch am frühen Abend. Am schönsten genießt du sie auf einer Alm, im Biergarten unter Kastanien oder einfach an einem Steg, einer Wiese – egal. Frischluft im Sommer, warme Bank im Winter. Klassiker ist tatsächlich die Breze mit Butter oder Obatzda sowie das Schnittlauchbrot. Auch Radieschen, aufgeschnittener Rettich oder Wurstsalat sieht man häufig. Tagsüber gönnst du dir dazu eine Saftschorle oder ein (alkoholfreies) Weißbier, abends ein Helles, also ein Bier. Auch gern genommen: Weißwurst aus Schweine- und Kalbfleisch, die nur erwärmt, nicht gekocht wird. Wer übrigens Brotzeit mit Snack gleichsetzt, liegt falsch: Ein Snack ist was Schnelles für zwischendurch. Eine Brotzeit braucht vor allem eines: Zeit. Weil der Bayer dabei auch eine Runde Schafkopf am Stammtisch spielen kann oder Widerworte gegen die jüngsten Entscheidungen der bayerischen Staatsregierung gibt, ist diese kalte Mahlzeit unverzichtbar fürs Gemeinschaftsleben.

Eine angenehme Besonderheit bayerischen Wirtshauslebens sind die Biergärten: Unter alten Kastanien lebt man hier ab mittags in den Tag hinein, am späten Abend wird es proppenvoll. In den meisten Biergärten ist ein Bereich für Gäste reserviert, die ihr eigenes Essen dabeihaben – nur die Getränke musst du immer beim Ausschank kaufen. Tischdecken und Besteck bringt jeder selber mit.

Apropos Getränke: Natürlich bekommst du in bayerischen Gaststätten und Restaurants alkoholfreie Getränke und eine gute Auswahl an Weinen. Beliebt ist das Bier, was in über 600 Brauereien hergestellt wird. Traditionell gibt es Helles, Weißbier und Starkbier, letzteres zu besonderen Jahreszeiten wie zum Münchner Oktoberfest oder in der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Starkbier ist ein dunkles, nach Malz schmeckendes Bier, dessen Alkoholgehalt über sieben Prozent liegt – also nichts für Einsteiger.

Fast vergessen

In jungen, wilden Küchen boomen vergessene Getreide- und Gemüsesorten. Schwarzwurzel, Urkarotten, Graupen, Morcheln, gelbe Tomaten oder essbare Blüten inspirieren Köche wie Andreas Schweiger aus Rosenheim. Blütensalz, hausgemachten Apfel-Kürbis- Aufstrich oder Brotbacksets gibt es online unter schweiger2shop.de direkt aus Schweigers Bauernhaus. Eine Renaissance erlebt die Armeleute- Küche. Brotsuppe ist eine seltene Spezialität, genauso wie Schwammerlsuppe (mit frischen Pfifferlingen), Böfflamott (Rind in Rotwein geschmort) oder die mit der Weißwurst verwandte Wollwurst, die aber gebraten auf Kartoffelbrei mit Zwiebelsoße serviert wird.

Junges Gemüse

Die Rote Beete, auf Bairisch: Rana, hat ihren Siegeszug in Knödel, Kartoffelnudeln, als Brotaufstrich oder Grundlage für Ziegenkäse angetreten. Genauso wie Bärlauch, Spinat und Rüben. Selbst traditionelle Wirtshäuser bieten vegetarische Speisen an: Knödelvariationen, Käsespätzle, Pfifferlingsgerichte, Spinatstrudel oder Eintöpfe mit dem Besten aus dem Garten. Im Mai/ Juni boomen Spargelgerichte.

Und was Süßes zum Dessert

Die Nähe zu Österreich und die vielen Klöster machen sich auf der Nachspeisekarte bemerkbar. Klassiker sind Topfen- und Apfelstrudel, Marillenknödel, Rohrnudeln, die mit Zwetschgen gefüllt sind, sowie Kaiserschmarrn. Klassiker im Biergarten und an Feiertagen ist der „Auszogne“, ein in Schmalz ausgebackener Hefekringel mit Puderzucker bestäubt.

Sport

Golf, Bauerngolf & Co.

Einlochen vor Alpenpanorama und danach mit etwas Glück auf eine Schorle mit Olli Kahn. Der ist nämlich passionierter Bayern-Golfer. Zu den vielen Golfplätzen in herrlicher Lage zählen der Golfclub Feldafing (18 Loch | golfclub-feldafing.de) am Westufer des Starnberger Sees, der Golfclub Beuerberg (18 Loch | golfclub-beuerberg.de) südöstlich des Sees und der Wittelsbacher Golfclub (18 Loch | wbgc.de) bei Neuburg an der Donau. Eine gute Beschreibung aller Golfanlagen bietet golf.bayernonline.de. Ungewöhnlich einputten – auch ohne Platzreife – kannst du beim Bauerngolf (bauerngolf-samerberg.de) am Samerberg, wo man Bälle mittels Holzschuhen an Besenstielen über die Hindernisse befördert.

Kajak & SUP

Nahezu lautlos gleiten Kajaks über den See – eine umweltfreundliche Variante, bei der du Wassertieren ganz nahe kommst. Bei Parker Outdoor (Kajakverleih 45 Euro/ Tag, Halbtagestour 54 Euro | Julius-Exter-Promenade 15 & 23 | Übersee am Chiemsee | Tel. 08642 5 95 56 50 | parkeroutdoor.com) kannst du Boote leihen oder an Kajaktouren teilnehmen.

Stand-up-Paddeln, also das Paddeln im Stehen auf einem Board, ist der letzte Schrei: Bretter und Paddel verleihen die meisten Surfschulen an den oberbayerischen Seen; auch Kurse sind überall buchbar. Besonders schöne Touren auch für Anfänger bietet Manuel Schönwalder (supcenter-chiemsee.info) am Chiemsee an – auch Junggesellenabschiede auf dem Wasser sind möglich. Bavarian Waters (Board/Std. ca. 15 Euro | bavarianwaters.com) hat vom ruhigen SUP-Yoga bis zur Wildwassertour auf einem Board alles im Programm.

Klettersteige & Canyoning

Die berühmtesten Klettersteige in den oberbayerischen Alpen sind sicherlich der Jubiläumsgrat auf der Zugspitze (schwer) und der Mittenwalder Höhenweg (leicht). Eine Auflistung bayerischer Klettersteige finden Kraxler auf via-ferrata.de. Eine Einweisung für Anfänger bieten die Mittenwalder Bergführer mit einer rund dreistündigen Tour auf dem Klettersteig bei der Karwendelgrube (bergfuehrermittenwald.de) an der Bergstation der Seilbahn an. Wer das Klettern lieber in einem Hochseilpark trainieren möchte, findet vielerorts Möglichkeiten, so am Chiemsee den Kletterwald (März–Nov. in den Ferienzeiten tgl., sonst wechselnde Zeiten | Eintritt 24 Euro | Harrasser Str. 39 | Prien | Tel. 08051 9 65 08 85 | kletterwald-prien.de) mit 13 Parcours.

Canyoning findest du am Sylvensteinsee und in Berchtesgaden. Auch am Chiemsee starten Touren, bei denen du die österreichische Grenze querst.

Paragliding

Über den Alpen muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ... Auf jeden Fall ist die zuverlässige Thermik ideal! Besonders beliebte Startgipfel sind Kampenwand (Chiemgauer Alpen), Wallberg (Mangfallgebirge) und Wank (Estergebirge). Bei vielen Flugschulen hast du die Möglichkeit eines Tandemflugs mit einem erfahrenen Piloten, z. B. am Staffelsee mit Karl-Heinz Kisskalt (ab 140 Euro | paraglidingoberbayern.de) oder über Schloss Neuschwanstein (fly-royal.de).

Radfahren

Klassiker für halbwegs trainierte Wadeln sind das Altmühltal, die Umrundung von Starnberger oder Ammersee sowie die vielen flussnahen Fahrradwege, die Isar, Inn oder Salzach folgen. Lang, aber flach ist die Runde um den Chiemsee, bei der du jederzeit auf Busse umsteigen kannst, dank Rad-Anhängern. Tagestouren in alle Himmelsrichtungen bietet der Mühldorfer Radlstern (muehldorf.de/30-Radtouren-Radlstern.html).

Auch Mountainbiker finden sowohl im Berggelände als auch in speziellen Bikeparks jede Menge Möglichkeiten, sich auszutoben. Auf bayernbike.de sind Touren aller Schwierigkeitsgrade zusammengestellt.

Reiten

Alpentäler und die Hügellandschaft der Voralpen sind wie gemacht für Ausritte. Trainieren wie Olympioniken kannst du auf Gut Ising (gut-ising.de) am Chiemsee, wo einige der besten Dressur- und Reittrainer der Welt arbeiten. Einen Überblick über die vielfältigen Reitmöglichkeiten bietet pferdegenuss-grenzenlos.de.

Segeln & Surfen

Hiss die Segel, denn der oberbayerische Wind hat’s in sich. Fast auf jedem See gibt es Segelschulen und Bootsverleihe. Besonders rasant geht es am Chiemsee zu. Deshalb kannst du hier auch toll surfen. Für Anfänger eignet sich besonders der Waginger See im Chiemgau. Die Surfschule Bittl (bittl-surfschule.de) bietet dir das Board gratis nach deinem Anfängerkurs an. So viele Tage, wie du möchtest. Für alle Seen gilt: Böen sind nicht zu unterschätzen und Unwetter ziehen oft sehr zügig auf. Bitte Warnungen unbedingt ernst nehmen!

Tauchen

Nemo wirst du nicht treffen, aber vielleicht eine Renke? Als gute Tauchreviere gelten der Walchen- und der Starnberger See. Allein 13 Tauchplätze mit bis zu 40 m Tiefe sind am Walchensee ausgewiesen, am Starnberger See sind es sieben. An diesen Plätzen ist das Tauchen mit Atemgerät jedem gestattet, der ein Brevet besitzt; man sollte allerdings unbedingt die Sperrzonen beachten und Alleingänge unterlassen. Kurse und Exkursionen kannst du z. B. bei Zebra Fish (Seeuferstr. 25 | Herrsching | mobil 0172 7 39 00 57 | zebra-fish.de) buchen.

Wandern

Ob nun eine Stunde rauf auf die Neureuther Hütte oder einen ganzen Tag auf den Geigelstein wandern: Bei hunderten von Wandertouren ist für jeden was dabei. Der Klassiker: die Eroberung des Blombergs. Wer mehr Anreiz als einen Kaiserschmarrn mit Panoramablick auf dem Gipfel braucht, geht mit Alpakas auf Tour. Die flauschigen Tierchen bei Christa Bader (Tel. 0152 54 22 08 82) am Chiemsee oder in Mühlbach (muehlbach-alpakas.de) sind liebevolle Begleiter, die einem das Gehen emotional erleichtern. Die Tourismusbüros haben detaillierte Tipps für Touren. Dass man richtiges Wandern auch lernen kann, findet die Bergwanderschule Oberaudorf (bergwanderschule.de).

Wintersport

Falls du Zweifel am feinen bayerischen Powder hast: Selbst der König von Thailand hat das Carven hier gelernt. Die Saison beginnt, gute Schneeverhältnisse vorausgesetzt, Ende November auf der Zugspitze (zugspitze.de). Da der Klimawandel auch vor den Skigebieten nicht haltmacht, wird fast überall mit Schneekanonen nachgeholfen. Die Lifte sind modern, die Pisten vielfältig, wenn auch nicht besonders lang. Funparks sorgen für einen weiteren Kick. Die Arena am Zugspitzplatt ist für viele die Anlaufstelle, doch auch Sudelfeld, Spitzingsee, Kranzberg und Brauneck sind beliebt, die Winklmoosalm ist ein Highlight. Auch die Loipen sind bestens gespurt und führen durch Traumlandschaften wie das Rißtal (karwendel-urlaub.de) oder Reit im Winkl. Tourengehen oder Schneeschuhwandern erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, doch Obacht: Vielerorts herrscht ab Februar Lawinengefahr, daher solltest du nicht ohne Einweisung loslaufen. Ein toller Einstieg für Anfänger sind die Kurse im Salewa Skitourenpark (skischule-berchtesgaden.eu) bei Berchtesgaden.

Shoppen & Stöbern

Blütenrein

Wo viel Holz ist und Wasser, sind die Bedingungen für die Papierherstellung optimal. Gmund am Tegernsee ist Standort einer Papier-, Verzeihung, Büttenfabrik, deren Produkte vom Briefpapier bis zum Tagebuch einfach vollendet sind. Sogar für das Weiße Haus und die Oscarverleihung werden hier Karten gefertigt. Wunderschöne klassische Karten, Briefpapier und Kalender fertigen die einstigen Hoflieferanten „Prantl“ aus München, die seit 1797 im Papier- und Druckgeschäft Experten sind und schon Maria Callas, Heinrich Mann oder Wassily Kandinsky belieferten.

Ginflut

Der Löwe unter den Gins – weil rass (würzig), weil verbreitet – ist „The Duke“ aus Aschheim. Nahezu unbekannt ist „Miner’s Gin 1517“: Er lagert 1000 m tief im Bergwerk Berchtesgaden inmitten der salzhaltigen Stollen; der Geist in der Flasche erblickt erst beim Öffnen Tageslicht. In dritter Generation brennt Christian Stocker in Rosenheim seinen „Tschin“ mit Zitrusaroma sowie den petrolfarbenen „Clitoria“. Steinklar rockt der „Granit“ von Penninger aus Reit im Winkl: Der Schnaps wird über Granit filtriert. Selbst vor dem Kloster macht der Hype keinen Halt: In Ettal hat Frater Vitalis Sittenauer – er heißt wirklich so – den blumigen „1596“ kreiert. Und wer grad in Eichstätt ist: Der Zitrusgin von „So&So“ ist ein Sommerknaller!

Salzkruste

Früher aufgewogen mit Gold, heute ein Massenprodukt: In Bad Reichenhall und Berchtesgaden kannst du Salz direkt am Ort der Förderung kaufen – ob als grobes Steinsalz, mit aromatischen Kräutern oder sehr selten – da meistens ausverkauft – als Rauchsalz. Auch Bonbons, Seifen und Peelings erinnern dich zu Hause an deine Bayernreise.

Alte Schachteln

Ein Mitbringsel ist Berchtesgadener War’ – so nennt man traditionell Spanschachteln, die mit filigran aufgemalten Motiven geschmückt und um Berchtesgaden erhältlich sind. Auch sonst steht die Schnitzkunst weiterhin hoch in der Gunst der Besucher: Die Oberammergauer Herrgottsschnitzer fertigen noch Kruzifixe oder Krippen an. Gravierte Brotzeitbrettchen von Wochen- und Handwerkermärkten sind ein schönes Geschenk.

Trachten

Im Alltag sind sie angekommen, besonders als Einzelstücke: Trachtenröcke, Mieder oder coole Janker mit Kapuze von Labels wie Liebling aus Bad Tölz oder Amsel aus München sind in. Wer Klassiker liebt, wird in Garmisch, Rosenheim oder Burghausen fündig. Die Trachtenmanufaktur Barbarino in Burghausen schneidert mit Auge fürs Detail und wohltuendem Understatement Dirndl, wie die Bayern sie lieben. Die schönsten Lederhosen der Region fertigt Michael Krippel (lederhosen-michi.de) am Riegsee. Die Unikate kosten ca. 1000 Euro – eine Investition fürs halbe Leben.

Gebogenes Wahrzeichen

Zwei Ohren, ein Lachen: So sehen viele Bayern ihr Nationalgebäck, die Breze. In vielen Tannenbäumen findet sie sich als Anhänger zur Weihnachtszeit, ihr Konterfei wird auf T-Shirts („Boarisch Apparel“), Tassen und Brotzeitbretter („Servus Heimat“) gedruckt oder als weicher Beißring für Babys („Alpinchen“) genäht. Egal, was dir gefällt, die Breze ist immer ein Gute-Laune-Souvenir.

Mit Kindern unterwegs

Sehenswertes

Was wäre Bayern ohne Ludwig II.? Auch wenn Neuschwanstein nebenan im Allgäu liegt, so hat die Region Oberbayern doch auch mehrere Sehenswürdigkeiten des "Märchenkönigs" zu bieten: die Residenz München, die Schlösser Herrenchiemsee oder Nymphenburg. Wer aber nicht nur Spätromantik in Stein sucht, der findet etwa entlang der Deutschen Alpenstraße allerlei anders geartete Sehenswürdigkeiten aus Oberbayerns Natur, seiner Landschaft und seiner Geschichte.

Freizeit

Bademöglichkeiten gibt es in Oberbayern viele, der Chiemsee kann im Hochsommer manchmal Badewannentemperatur erreichen. Das Angebot, seine Freizeit in Oberbayerns Natur oder Kultur zu verbringen, ist hoch, das Umfeld ist gepflegt, die Reise durch Oberbayern findet zügig auf den gut ausgebauten Straßen, Rad- und Wanderwegen statt. Und für den Skisport ist im Winter an zahlreichen medaillenträchtigen Stätten gesorgt.

Übernachten

Das Übernachten in Oberbayern gestaltet sich leicht. Ob Familienurlaub auf dem Bauernhof, Ferienwochen auf der Almhütte oder eine Kongressveranstaltung in einem gehobenen Hotel: Oberbayern hat für jeden Bedarf ein passendes Angebot. Thermen, Heilbäder und Kurorte laden Sie zur Erholung ein. Und im Winter finden Sie in den Skigebieten manche freie Unterkunft nahe der Loipe. Es muss ja nicht nur das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen sein.

Am Abend

Bier und Brezel gehören zu Bayern: Ein Essen im Biergarten ist das für Oberbayern typische Angebot zum Ausgehen. Rustikale bis gehobene Gasthöfe und Restaurants locken zu Brotzeit, Mittagsmahl und Abendessen nach Hausmannsart oder internationalem Geschmack. Den bayrischen "Semmelnknödeln" hat schon Karl Valentin ein unvergessliches Denkmal gesetzt. Die Weißwurst gehört eigentlich nur nach München, ist aber natürlich für ihre Liebhaber auch anderswo zu bekommen.