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Sehenswürdigkeiten in Norwegen

Mächtig und unaufhaltsam fräsen sich zahllose Fjorde hinein in eine schroffe und fast unwirklich wirkende Bergwelt mit Gletschern und Wasserfällen. Geiranger-, Hardanger- und Lysefjord sind schon Attraktionen für sich, doch zwischen ihnen tummeln sich eindrucksvolle Felsvorsprünge wie der Preikestolen und Steinformationen wie der Kjeragbolten. Mit dem Auto reist man durch diese Landschaft durch Tunnel und Brücken über abenteuerliche Straßen wie den Atlantikveien und den Trollstigen mit seinen Serpentinen. Bergens historischer Stadtteil „Bryggen“ mit seinen bunten Kontorhäusern und Kränen versetzt einen in die Zeit der Hanse, während Oslo noch ältere Holzplanken zu bieten hat: Hier stellt das Vikingskipshuset (deutsch Wikingermuseum) erstaunlich gut erhaltene Wikingerschiffe aus der Zeit vor der ersten Jahrtausendwende aus.

Must-Sees für den Norwegen-Kurztrip

Atemberaubende Straßen entlang der Fjorde bis zum Nordkap, Schwindel erregende Felsformationen und Aussichtspunkte und eine mystische Welt aus Gletschern und steilen Felswänden auf der größten Hochebene Europas – spektakulär! Eher „koselig“, norwegisch für gemütlich, geht es zu in vielen winzigen und verschlafenen Fjorddörfchen. Trotzdem schielt man auch hier mit mindestens einem Auge immer darauf, was in der nächsten kulturellen Metropole gerade angesagt ist.

 

Landschaftliche Highlights

Dass Norwegens Landschaft zu großen Teilen vom Wasser geschaffen wurde, ist hier fast überall offensichtlich: Riesige Strudel und Wasserfälle in allen Formen rauschen durch das Land. Jahrtausende alte Gletscher strecken ihr Zungen aus ewigem Eis hinunter in die Gletscherseen, die einen daran erinnern, dass doch nichts für die Ewigkeit ist. Auch, wenn es sich in Norwegens Landschaft manchmal so anfühlt.

Architektonische Highlights

Die hölzernen Stabskirchen Norwegens beeindrucken schon seit über 800 Jahren Reisende und markieren nur den Anfang einer kreativen und umtriebigen norwegischen Architekturgeschichte. Die zieht sich bis in heutige Tage und ist noch lange nicht vorbei: Das beweisen moderne Bauwerke wie die norwegische Oper in Oslo.

Interessante Orte

Norwegens Städte sind durchschnittlich nicht sehr groß und trumpfen statt dessen lieber mit ihrem Charme auf. Der ist oft geprägt vom Leben an der Fjordküste: Eher skandinavisch kühl, dafür aber ehrlich und kaufmännisch elegant. Internationale Einflüsse bringt der norwegische Handel über die Seehäfen schon seit Jahrhunderten in die norwegischen Zentren.

Die schönsten Fjorde

Extrem lang gezogene und dabei sehr schmale Buchten erstrecken sich bis tief ins Land hinein: Die norwegischen Fjorde sind über 200 Kilometer lang und fallen steil ab auf eine Tiefe von bis zu 1300 Metern. Ebenso steil geht es an ihren Ufern weiter: Die Fjorde werden umringt von felsigen Bergen, die 1500 Meter hoch in den Himmel ragen.

Die sehenswertesten Berge und Felsplateaus

Abgründe hat Norwegen eine Menge: Aussichtspunkte, an denen wenige Zentimeter einen Höhenunterschied von mehreren hundert Metern ausmachen, sind keine Seltenheit. Am besten gelangt man zu Fuß auf felsige Zungenspitzen und riesige Predigtkanzeln. Woanders gibt es einen Berg mit großem Loch in der Mitte, durch das man durchschauen kann. Die Wanderung auf den höchsten Gipfel des Landes hingegen führt üblicherweise über einen Gletscher.

Die besten Museen und Freizeitparks

Berühmten Malern und Musikern begegnen und natürlich auf den Spuren der Wikinger oder in den Fußstapfen moderner Abenteuer spazieren: Norwegen ist reich an kulturellen Aushängeschildern. Neben ihnen gibt es für große und kleine Entdecker bei Oslo einen Ort, an dem sie Achterbahnen und sogar Thors Hammer erleben können.

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