Nordspanische Küste Aktivitäten

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Locations

Besonders hübsch ist die Playa de Zarautz, der mit über 2 km längste baskische Strand, während der Saison, wenn hier die typischen, blau- oder grün-weiß gestreiften Sonnenzelte stehen. Die…
Auch an der Praia das Catedrais bei Ribadeo stellt die Natur ihr künstlerisches Talent unter Beweis. Wenn das Meer sich bei Ebbe zurückzieht, bleiben in den Klippen kathedralenartige Bogenhallen, S…
Hier wartet eine riesige Auswahl an "pintxos" (kleine, häufig von einem Holzspieß zusammengehaltene Häppchen) auf hungrige Genießer.
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Angebote

Freuen Sie sich auf einen 2-stündigen Rundgang durch die Innenstadt von A Coruña und entdecken Sie die Highlights der Altstadt und des modernen Stadtteils in Begleitung eines freundlichen…
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Sport

Die nordspanische Atlantikküste ist ein absolutes Surferparadies. Achtung, Windsurfer: Damit seid nicht ihr gemeint, sondern die echt harten Jungs und Mädels, die ohne Segel auf den Wellen reiten. Wer lieber trocken bleibt, geht wandern – hier oben im Norden ist es selten zu heiß dafür. Aber bitte nicht immer nur auf dem Jakobsweg; an der Küste entlang oder durchs Bergmassiv der Picos de Europa führen zahllose weitere, weniger abgelatschte Pfade. Wandern kannst du auch von Loch zu Loch auf einem der schönen und/oder schicken Golfplätze, die häufig für ihre Lage gerühmt werden. Kein Wunder, bei dem Meerblick!

Surfen

Wie eingangs erwähnt: Eigentlich ist die gesamte nordspanische Küste ein einziger Surferspot. Natürlich kannst du das Wellenreiten hier auch lernen. Solltest du’s schon beherrschen und nur dein Brett vergessen haben: Etliche der Kursanbieter verleihen auch welche. Ein paar ausgewählte Anbieter von Ost nach West:

Schnupperstunden, Kurse und Bretter zum Ausleihen gibt es u. a. bei Zurriola Surf Eskola (C/ Usandizaga 14 | Tel. 9 43 01 13 91 | zurriolasurfeskola.com) in San Sebastián. Am mit gut 2 km längsten Strand im Baskenland, der Playa de Zarautz, gilt Pukas Surf (C/ Lizardi 9 | Tel. 9 43 89 06 36 | eskola.pukassurf.com) als Platzhirsch. In Mundaka, dem Ort mit der weltberühm- ten Lefthander-Welle, bietet Mundaka Barra Surf (C/ Basamortu 6 | Tel. 6 88 68 31 44 | mundakabarrasurf.com) Kurse und Camps an.

An Santanders Playa Sardinero kannst du bei der Escuela de Surf Sardinero (Balneario 1a | Tel. 9 42 27 03 01 | es cueladesurfsardinero.com) oder der Escuela de Surf Santander (C/ Dr. Marañón | Tel. 6 69 48 80 14 | escueladesurfsantander.com) surfen und Surfbretter leihen. Laredo: Die Escuela de Surf Pinos Laredo (Av. Enrique Mowinkel 57 | Tel. 6 87 25 63 87 | escuelasurfpinosla redo.com) in Laredo hat auch Standup- Paddling-Kurse im Angebot.

Wellenreiten in der Stadt gibts bei der Skoolsurf (Av. Rufo García Rendueles 15 | Tel. 9 85 36 84 43 | skoolsurf.com) in Gijón. Im Surferparadies Salinas hat die Escuela de Surf Long Beach (C/ Piñole 20 | Tel. 9 84 83 73 81 | escuelade surflongbeach.com) auch Camps im Programm.

Im ziemlich wenig touristischen Norden Galiciens findest du in Viveiro die Escuela de Surf Gallega (Playa de Esteiro | Tel. 6 27 97 96 38 | escuelagallega desurf.es). Belebter ist es bei Galisurf (Rúa Menéndez y Pelayo 5 | Tel. 6 79 55 47 93 | galisurf.es) in der Metropole A Coruña.

Kajak- und Kanufahren

Auch das Hinterland der nordspanischen Küste bietet Wassersportlern tolle Bedingungen, und das vor filmreifer Kulisse: auf dem Río Sella in den Picos de Europa in Asturien. Um die Orte Cangas de Onís und Arriondas herum lassen sich kurze oder auch Tagesausflüge mit dem Kanu oder Kajak organisieren. Anbieter sind z. B. Cangas Aventura (Arriondas: Finca la Dehesa | Tel. 9 85 84 16 99; Cangas de Onís: Av. Covadonga 17 | Tel. 9 85 84 92 61 | cangasaventura.com) oder Aventura Norte (Arriondas | C/ Pozo Barreño B2 | Tel. 636258943 | multiaventuranorte. es), die auch Raftingtouren auf dem Fluss anbieten. Wenn’s dann doch das Meer sein soll: Im Baskenland gibts Kajaks zum Paddeln z. B. in der geschützten Bucht des Ondarreta-Strands in San Sebastián bei Alokayak (Playa de Ondarreta | Tel. 6 46 11 27 47 | alo kayak.com), in Kantabrien bei Yumping (Av. Severiano Ballesteros | Tel. 9 17 90 79 09 | yumping.com) in Santander. Gleich mehrere Standorte zum Verleih in Galicien hat Aventuras en Galicia (Tel. 9 81 56 17 85 | aventurasengalicia.com) im Angebot.

Wandern

Jaja, der Jakobsweg. Bzw. die Jakobswege. Sieben offizielle Varianten gibt es, dazu kommen allein auf der Iberischen Halbinsel noch 39 weitere Routen. Am beliebtesten und einfachsten ist der Camino Francés, Insider schwören auf den wesentlich anspruchsvolleren, dafür aber auch wesentlich weniger – wortwörtlich – überlaufenen Küstenweg Camino del Norte. Informationen mit Routen, Etappen und allem, was man wissen muss, findest du auf jakobsweg.de oder im MARCO POLO Band „Jakobsweg“.

Andererseits sind die Picos de Europa ganz in der Nähe. Unvergleichlich schön – und gar nicht mal so anstrengend – ist z. B. eine Tour zu den asturischen Bergseen Lago de Enol und Lago de la Ercina bei Covadonga. Informationen und Tourenvorschläge gibt es u. a. bei outdoor-spanien.com. Wenn du lieber aufs Meer guckst: Im kantabrischen Santoña führen gleich mehrere Wege mit entsprechenden Panoramablicken auf und um den Berg Monte Buciero herum zu Festungsanlagen und Leuchttürmen (Infos unter farodelcaballo.es). Und an den endlosen Küsten entlang gibt es immer wieder regionale und lokale, meist gut unterhaltene Wege von einem Wahnsinnsblick (oder -strand) zum nächsten: so z. B. die Ruta de las Playas beim galicischen Ribadeo zur Praia das Catedrais, die zu den schönsten Stränden Spaniens zählt (turismo.ribadeo.gal).

Radfahren & Mountainbiking

In allen größeren Städten gibt es Fahrradverleihe, von denen einige auch geführte Stadttouren anbieten. Wer lieber über Land radelt, für den sind die vías verdes (viasverdes.com) eine Empfehlung: Fahrradrouten, die auf stillgelegten oder nie in Betrieb genommenen Bahntrassen angelegt wurden. Organisiert oder auf eigene Faust kann man auch auf der Jakobswegvariante Camino del Norte an der Küste entlangstrampeln. Wichtig: In ganz Spanien gilt außerhalb geschlossener Ortschaften und für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren generell Helmpflicht. Für Mountainbiker gibt es überall im Land MTB-Zentren. Die haben allein im Baskenland ein Streckennetz von 1500 km im Angebot. Räder verleihen sie natürlich auch. Infos gibts regional bei den jeweiligen Tourismusbüros oder auf centrosbtt.es.

Golf

Klar, dass Nordspanien mit den vielen grünen Hügeln und Wiesen entlang der Küste ein Sehnsuchtsort für Golfer ist – solange man den Ball nicht in die Wellen schlägt. Eine Auswahl der schönsten Plätze: Ein Traditionsclub von 1916 mit 9-Loch-Platz und wunderbarem Meerblick ist der Real Golf Club de Zarauz (Tel. 9 43 83 01 45 | golfzarauz.com) in Zarautz. In fordernder Hanglage in den Hügeln hinter San Sebastián wartet der 18-Loch-Platz Real Nuevo Club Golf de San Sebastián Basozabal (Tel. 9 43 46 76 42 | golfba sozabal.com). Der 9-Loch-Platz Club de Golf Mataleñas (Tel. 9 42 39 27 75 | golfmatalenas.com) in Santander gilt wegen seiner Lage mit tollem Meerund Strandblick als einer der schönsten Spaniens. Von Golflegende Severiano Ballesteros konzipiert wurde der elegante 18-Loch-Platz Golf Santa Marina (Tel. 9 42 71 00 49 | golfsantamarina.es) vor der Kulisse schneebedeckter Berggipfel in San Vicente de la Barquera. Vom 18-Loch-Platz Golf Municipal de Llanes (Tel. 9 85 41 72 30 | llanes.es/golf) in Llanes geht der Blick aufs Meer und die Sierra del Cuera. Mit viel Schräglagen und altem Baumbestand wartet in Gijón der 18-Loch- Platz Real Club de Golf de Castiello (Tel. 9 85 36 63 13 | castiello.com) auf. Ein schöner 18-Loch-Platz mit vielen Wasserhindernissen ist der Real Club de Golf de La Coruña (Tel. 9 81 28 52 00 | clubgolfcoruna.com) in A Coruña. Neun Löcher hat Golf La Toja (Tel. 9 86 73 01 58 | latojagolf.com) in O Grove auf der Schickimickiinsel Illa da Toxa an der Ría de Arousa.

Pelota

Die regionaltypischste nordspanische Sportart ist das baskische Pelotaspiel. Pelotaplätze gibts in jedem Kaff, die Benutzung ist kostenlos und Schläger und Ball bekommst du für wenig Geld im Sportgeschäft. Wie’s geht? Den Einheimischen zugucken und nachmachen. Oder einfach den Ball mit dem Schläger gegen die Wand schlagen. Puristen machen das mit der bloßen Hand. Davon sei aber jedem abgeraten, der Pelota nicht mit der Muttermilch eingesaugt hat.

Shoppen & Stöbern

Zauberei gefällig?

Wer kennt das nicht? Die Beziehung macht Probleme, ein schmerzhaftes Zipperlein plagt oder der neue Job ist echt öde. Wie gut, dass es gegen all das ein probates Mittel gibt. Die für ihr Porzellan bekannte Manufaktur Sargadelos (sargadelos.com) im gleichnamigen Örtchen produziert Amulette und Fetische, die u. a. vor Diebstahl schützen, die Libido anregen und Hexen fernhalten. Wenn das nicht reicht, fährst du nach Santo André de Teixido. Die dort aus Brotkrumen gefertigten Talismane namens sanandresiños halten dir garantiert alle Sorgen vom Leib – vorausgesetzt, du glaubst daran.

Holzschuhe sind holländisch? Ach was!

Einst ging man in der nordspanischen Pampa in Holzschuhen aufs Feld. Blöd nur, dass selbst im ländlichsten Galicien irgendwann der Gummistiefel seinen Siegeszug antrat und niemand mehr mit klobigen Clogs durch die Gegend laufen wollte. Das stellte die Produzenten der zocos, die zoqueiros, vor existenzielle Probleme. Einige von ihnen fanden dafür kreative Lösungen. Familie Ferro z. B. entwirft seither Designer- zocos. Die Dinger mit der hölzernen Sohle und modisch bunt gemixtem Lederschuh obendrüber sind ein echter Geheimtipp für avantgardistische Modebewusste. Produziert wird das Ganze in Pontevedra, kaufen kannst du’s auch im Laden in A Coruña (elenaferro.com).

Besser keine Boina

Wenn du glaubst, du würdest mit einer Baskenmütze auf dem Kopf aussehen wie ein echter Baske, dann guck z. B. in den Straßen von Bilbao mal genauer hin: Die Träger der ach so lokaltypischen boina oder txapela, wie sie auch noch genannt wird, treten heute in der Regel in großen Gruppen auf und haben Mandelaugen oder einen amerikanischen Akzent. Wie wär’s stattdessen mit baskischen Schafen: Schafe als Aufkleber oder kleine Wollfigürchen sind der absolute Renner – bei den Basken, wohlgemerkt. Wer’s sportlich mag, verlegt sich eher auf einen Pelotaball. Die dazugehörigen Schläger kriegt man natürlich auch zu kaufen. Oder du nimmst das beliebteste Erzeugnis der Basken mit nach Hause: den würzigen Idiazábal- Käse. Allerdings möglichst geruchsdicht eingeschweißt.

Nicht auf den Teppich!

Von der französischen bis zur portugiesischen Grenze sind die Nordspanier wild auf Apfelwein. Am berühmtesten für ihre sidra sind die Asturier, aber auch die Basken, Galicier und Kantabrier produzieren durchaus leckere Tröpfchen, die man zu erschwinglichen Preisen in den Kofferraum packen kann. Der Haken bei der Sache: Richtig lecker schmeckt der Apfelwein nur, wenn er im hohen Bogen ausgeschenkt wird. Diese Kunst solltest du beim Angeben zu Hause daher besser auf dem Balkon oder der Terrasse vorführen.

Du heilig's Blechle!

Kantabrien ist für die Qualität seiner Meeresfrüchte berühmt. Da du aber schlecht ein paar Austern oder einen Hummer in den Koffer packen kannst, verleg dich besser auf Anchovis. Die leckersten kommen aus Santoña, wo sie praktischerweise seit Generationen auch in Blechbüchsen konserviert werden. So laufen sie im Gepäck nicht aus, halten sich ewig und manche der Dosen sind so hübsch, dass du sie glatt als Deko verwenden kannst.