Nordseeküste Schleswig-Holstein

Nordseeküste Schleswig-Holstein Essen & Trinken

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Im Südteil des "Roten Haubarg", wo einst die Herrschaft wohnte, bekommt man delikate Spezialitäten und köstliche Kuchen serviert.
Friesisch-gemütliches Café mit schöner Terrasse. 1872 wurde hier, so wird behauptet, der erste "Pharisäer" getrunken.
Sehr gute regionale Küche im zwischen Schobüll und Husum liegenden Ortsteil Hockensbüll in einem Reetdachhaus aus dem Jahr 1707. Schon Theodor Storm soll hier getafelt haben.
Dieses Restaurant direkt an der Grenze zu Dänemark bietet deutsche Küche.
Das Fährhaus wartet mit einer Sonnenterrasse unter hohen Bäumen auf Gäste - ein schöner Platz für eine Rast mit Blick auf den Fährbetrieb und die vorbeifahrenden Schiffe.
Tatsächlich mitten im Wald liegt dieses gemütliche Café. Dort verwöhnt man Gäste mit Kuchen wie bei Oma oder Leckerem aus der umfangreichen Speise- und Weinkarte.
Auf dem Elbdeich liegt diese gemütliche Gaststätte mit Biergarten. Vieles ist hier hausgemacht, und jeden Donnerstagabend gibt es "Aal satt" - gebraten, geräuchert, süß-sauer.
Individuell und gemütlich eingerichtete Zimmer, ein zauberhafter lauschiger Innenhofgarten und ein Restaurant für Hausgäste.
Ungewöhnlich, aber durchaus köstlich: 19 verschiedene Schweizer-Rösti-Gerichte, aber auch hervorragende regionale Fleisch- und Fischgerichte.
Das Café im Herzen Husums bietet Frühstück, kleine Gerichte und täglich frisch gebackene köstliche Kuchen.
Der 300 Jahre alte Gasthof liegt etwa 9 km südwestlich von Tönning hinter dem Deich. In der denkmalgeschützten Kachelstube werden hausgebackener Kuchen und kleine Gerichte serviert. Berühmt ist…
Eine Verschnaufpause lohnt sich in diesem modernen Bistro mit seiner schönen Terrasse.
Die Weinstube bietet urige Atmosphäre und eine umfangreiche Karte. Eine schöne Idee sind die verschiedenen Käseplatten, zu denen der passende Wein serviert wird.
Kurz nach der dänischen Grenze werden in diesem Hotelrestaurant Smørrebrød und mehr angeboten.
Das Café mit 3000 Delfter und Nordfrieslandkacheln an den Wänden, holzgetäfelter Decke und einem lauschigen Innenhof ist ein wahres Kleinod.
Das Café in einer ruhigen Nebengasse bietet viele Kaffeesorten, tollen Kuchen, Sandwiches und Smørrebrød.
Hinter bodentiefen Fenstern genießt man hier kleine regionale Gerichte, ein Stück Kuchen oder einfach nur einen der guten Weine.
Die Spezialität des Restaurants sind Steaks und Burger vom Allerfeinsten. Morgens gibt es ein friesisches Frühstücksbüffet.

Essen & Trinken

Dorfkrug oder Friesenbistro?

Die einen locken mit friesischen Farben und maritimem Ambiente, andere mit viel Holz und skandinavischem Design, wieder andere setzen auf den Charme bäuerlichen Dekors. Doch ob trendig oder traditionell: Das Ambiente sagt nichts über den Koch und seine Künste. Manch einer, der sich in eine Dorfgaststätte abseits der Touristenpfade hineinwagte, schwärmt noch heute vom Sauerfleisch mit Bratkartoffeln, vom Brathering mit Salat und den Typen am Tresen.

Süppchen oder Pfännchen?

Beliebte Vorspeise ist die Krabbensuppe. Serviert wird sie in einer Suppentasse, und heiß muss sie sein, gekrönt mit einer Sahnehaube. Ein Pfännchen gebratenen Miesmuschelfleischs mit Tomaten und/oder Knoblauch ist ebenfalls ein feiner Appetitmacher aufs Hauptgericht.

Mit oder ohne Gräten?

Fisch – na klar! Kabeljau, Aal, Makrele, Seewolf – unter seinem Zweitnamen Steinbeißer – und Steinbutt werden fangfrisch serviert. Auf dem Teller ist die Scholle Spitzenreiter, im Fischbrötchen gehen vorzugsweise Hering (gebraten oder eingelegt) und Räucherfisch aller Art als Zwischendurchsnack über die Tresen der Fischbuden und -läden. Scholle gibt es in etlichen Variationen auf der Speisekarte. Wer Gräten fürchtet, die Haut nicht mag und den Plattfisch auf dem Teller nicht zu bändigen weiß, der bestellt Filets, gebacken in dünner Panade. Wenn dir auf der Speisekarte das Wort „Pannfisch“ begegnet, dann ist das kein spezielles Flossentier, sondern in der Pfanne gebratene Filetstücke verschiedener Fischsorten, meist mit Sauce und Bratkartoffeln angerichtet. Unbedingt probierenswert!

Zwei oder vier Beine?

Eine Ente ist eine Ente und ein Lamm ein Lamm. Von wegen! An der Nordseeküste werden Enten z. B. als „Koogenten“ angepriesen, und ihre wild lebenden Verwandten sind eine äußerst beliebte Delikatesse. Apropos wild: Probier mal einen Graugansbraten! Gekonnt zubereitet, hat sich der große graue Vogel zu einer echten Küstenspezialität gemausert.

Ein Lamm ist an der Küste ein „Deichlamm“ oder ein „Salzwiesenlamm“. Und ein Leckerbissen. Die Lammzeit beginnt Ende Mai, Anfang Juni. Dann sind die Tiere ein halbes Jahr alt und haben sich auf dem Deich oder den Salzwiesen davor schlachtreif gefuttert. Das Fleisch ist zart, von unvergleichlich mildem Geschmack, fettarm und somit leicht bekömmlich.

Was die Zubereitung angeht: Es muss nicht immer Knoblauch sein. Die Küstenköche haben sich längst viel mehr einfallen lassen, um Keule, Rücken oder Kotelett küchentechnisch zu veredeln. Also: Steht Lamm auf der Karte, solltest du es dir auf keinen Fall entgehen lassen. Und sei nicht misstrauisch – man wird es kaum wagen, dir welches aus Neuseeland zu servieren. Und Rindviecher? Gibt´s reichlich an der Küste! Husumer Weideochsen, Galloways, Angusrinder, Highland- Cattle – nachhaltig aufgezogen, mit ganz hervorragendem Fleisch.

Kohl, Kohl oder Kohl?

Dithmarschen hat das größte Kohlkopfaufkommen Europas. Jährlich ernten die Dithmarscher für jeden Bundesbürger mindestens einen Kohl. So ist es kein Wunder, dass an der Küste das einstige Armeleutegemüse im Topf Karriere macht. Als Auflauf, Eintopf, Roulade, Salat; allerlei raffinierte Rezepte füllen Kochbücher und Speisekarten. Die Saison der Weiß-, Rot-, Rosen- und Blumenkohlköpfe beginnt im Herbst; ab Spätherbst kommt Grünkohl auf den Teller. Das traditionelle Wintergemüse hat – wie auch der Weißkohl – einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt. Um den Vitaminschock etwas abzufedern, wird das Gemüse mit Kochwurst, Schweinebacke, Kasseler und kleinen, süß karamellisierten Kartoffeln serviert.

Süss oder sauer? Süsssauer!

Ob „dicke“ Töpfe mit Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchten oder „dünne“, klare Suppen mit Grießklößchen und Frühlingsgemüse – im Kreieren von Köstlichkeiten in nur einem Topf sind die Küstenköche Meister. Speck mit süßen Kartoffeln, Fisch mit gedörrtem Obst, Gänsekeule süßsauer – die Vorstellung mag manchen verschrecken, aber nach dem ersten Löffel ...

Die beste Zeit für den Star unter den Eintöpfen – Bohnen, Birnen und Speck – ist der Spätsommer; dann sind die kleinen Kochbirnen reif, die Bohnen zart, und vom Schinken gibt es den Speck. Apropos Speck: Wenn du davon nicht genug auf den Rippen hast, mach mal Bekanntschaft mit dem Dithmarscher Mehlbüddel oder mit seinem noch gehaltvolleren Bruder, dem Großen Hans! Den köstlichen, im Wasserbad gegarten Teigpudding mit Rosinen gibt’s als Hauptgericht mit Schweinebacke und Backobst oder als Nachtisch mit Fruchtsauce übergossen.

Kaffee, Kakao oder doch lieber Köm?

Ein deftiges, gehaltvolles Winteressen verdaut mancher Magen nicht so leicht. Lass dir dann von einem eisigen Aquavit oder Köm helfen. Hochprozentiges wird an der Küste ansonsten gern „heimlich“ getrunken. So werden in Kaffeetassen und Kakaobechern wärmende Geister versteckt. Lässt der „Punsch“ noch ahnen, dass hier nicht nur der Tee belebt, denkt man bei „Pharisäern“ und „Toten Tanten“ an nichts Böses. Doch was sich unterm Sahnehäubchen verbirgt, hat es in sich. Ebenso wie der Eiergrog. Was da sahnegelb im Glas schimmert – geschlagenes Eigelb, Zucker, Rum, heißes Wasser – wärmt von den Haarbis in die Fußspitzen und ist übrigens ein uraltes Hausmittel bei Erkältung.

Spezialitäten

Vorspeisen

Grünkohlsalat

In Olivenöl mariniert, Zitronensaft, Cranberrys

Krabbensuppe

Mit Sahnehaube

Matjestatar

Matjesfilets, Gewürzgurken, Kapern, Zitronen-Senf-Marinade

Hauptgerichte

Labskaus

Eintopf aus gepökeltem Rindfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Roter Bete. Dazu Rollmops und Spiegelei

Pannfisch

Gebratene Fischfilets in Senfsauce, mit Bratkartoffeln

Scholle Büsumer Art

Gebratene Scholle mit Krabben

Halligbrot

Schwarzbrot, dick belegt mit Krabben, darauf zwei Spiegeleier

Lammkarree

Vom Deich- oder Salzwiesenlamm, mit Saisongemüse 

Rübenmus

Eintopf aus Steckrüben, Möhren und Kartoffeln, dazu krosser Speck, Röstzwiebeln und Petersilie

Desserts

Rote Grütze

Rote Beeren, mit Zimt und Zucker eingekocht. Serviert mit flüssiger Sahne

Friesentorte

Sahne und Pflaumenmus zwischen zwei Blätterteiglagen

Getränke

Pharisäer

Heißer Kaffee mit Rum und Sahnehaube

Tote Tante

Heißer Kakao mit Rum und Sahnehaube

KÖM

Kümmel-Kräuter-Schnaps