Nordseeküste Schleswig-Holstein

Nordseeküste Schleswig-Holstein Alle

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Der 1907 aus 608 Gusseisenplatten gebaute Leuchtturm steht auf einem künstlichen Hügel, dessen Fundament aus 127 Holzpfählen besteht. Das 40 km weit reichende Leuchtfeuer kann man bei klarer Sicht…
Am Kirchturm sollte man sich nicht orientieren, wenn man das Zentrum von Friedrichstadt sucht. Zwar liegt der Markt mitten in der Stadt, aber eine Kirche fehlt hier. Im 17. Jh. träumte der Gottorfer…
Von einer Aussichtsplattform aus lässt sich das Schleusen dicker Pötte beobachten. Das Schleusenradar zeigt via Bildschirm in Echtzeit die auf Elbe und Kanal fahrenden Schiffe und auch die, die…
Hier werden Heuler, junge Seehunde, die mutterlos gefunden wurden, aufgepäppelt, bis sie sich selbst ernähren können - dann werden sie in die Freiheit entlassen. Besucher können sich in der…
Das Wattforum ist einzigartig an der Nordseeküste: ca. 36 m2 misst die Panoramascheibe des größten der 36 Aquarien - in rund 250.000 l Meerwasser ziehen u.a. Störe, Seelachse und Nagelrochen ihre…
Der einstige Hafenort liegt heute durch Eindeichung und Landgewinnung ein paar Kilometer von der Nordsee entfernt. Seine Hochzeiten erfuhr das alte Handelsstädtchen durch Rinder- und Pferdehandel.…
Im Südteil des "Roten Haubarg", wo einst die Herrschaft wohnte, bekommt man delikate Spezialitäten und köstliche Kuchen serviert.
Friesisch-gemütliches Café mit schöner Terrasse. 1872 wurde hier, so wird behauptet, der erste "Pharisäer" getrunken.
Wer sich ein wenig für (Heimat-)Geschichte interessiert, muss unbedingt einen Blick ins Friesenmuseum werfen.
Das klingende Highlight und die eigentliche Attraktion dieser Kirche ist die Arp-Schnitger-Orgel – das einzige erhaltene Instrument des berühmten Orgelbauers in Schleswig-Holstein. Bei den regelm…
Wie eine Trutzburg steht das Haus und ehemalige Atelier des Expressionisten Emil Nolde auf einer Warft in der Kooglandschaft. Ausgestellt sind hier insgesamt mehr als 200 Werke: Ölbilder, Aquarelle,…
Der an manchen Stellen fast 1500 m breite Kniepsand hat in Norddorf Normalmaß: nur wenige Schritte und man ist am Meer.
Das Museum zeigt eine beeindruckende Sammlung nordeuropäischer Malerei von 1830 bis 1930 zum Thema Meer und Küste.
Das Wahrzeichen der Insel ist einschließlich der Düne 66 m hoch. 1875 wurde er in Betrieb genommen. Vom Rundbalkon bietet sich ein herrlicher Blick auf die Insel.
Zwar führen viele Fischkutter noch das "FRI" für Friedrichskoog als Heimathafen, dennoch liegen im Hafen von Büsum die meisten der knuffigen Kutter - er ist etwas näher dran an den Fanggründen,…
Die Sankt-Johannis-Kirche wurde zwischen 1250 und 1300 erbaut. Bereits ab dem 9. Jh. standen an gleicher Stelle Kirchen, von denen die Mission Dithmarschens und der Westküste ausging. Im 19. Jh.…
Dieser entzückende Ort ist ein wenig die Kleinausgabe von Keitum.
Nieblum ist mit seinen vielen alten Häusern und dem "Friesendom" Stankt Johannis aus dem 13. Jh. wohl das schönste der elf Dörfer auf Föhr.

Sport

Angeln

An der Westküste haben Fans selbst gefangener Fischmahlzeiten alle Möglichkeiten: Brandungsangeln, Hochseeangeln, Fischen in Seen, Sielzügen und Flüssen. Egal, wo du den Köder hineinwirfst, du brauchst einen Fischereischein und für die meisten Binnengewässer zusätzlich eine Gastanglerkarte. Näheres erfährst du in den Touristinformationen oder in Angelgeschäften.

Hochseeangeln auf Makrele von Büsum aus geht mit der MS Blauort (mobil 0171 7 73 96 19 | msblauort.de) von Kapitän Egbert Jasper. Beliebte Reviere in der Nähe von Bredstedt sind die Arlau und die Ostenau. Bei Friedrichstadt sind es die Eider, die Sorge und die Treene. Auskunft: Angelgeräte Ovens (Andreas-Clausen- Str. 2 | Husum | Tel. 04841 7 24 32 | meerforelle.net). Um Meldorf herum gibt es u. a. die Miele und die Außenmiele, die Süderau, die Wolmersdorfer Tonkuhle, das Barsflether Gewässer. Auskunft: Touristinformation Meldorf (Nordermarkt 10 | meldorf-urlaub.de).

Im Norden Nordfrieslands liegen fischreiche Auen (u. a. Lecker Au, Soholmer Au, Karlum-Au), in denen du auch Meerforellen fangen kannst, und jenseits der dänischen Grenze der Ruttebüller See. Auskunft: Pörksen Angelsport (im Friesencenter an der B 5 | Niebüll | Tel. 04661 90 33 45).

Golfen & Co.

An der Westküste Schleswig-Holsteins gibt es sechs Golfclubs, und zwar – von Süd nach Nord – in Büsum, St. Michaelisdonn, Tating, St. Peter-Ording, Schwesing bei Husum und Stadum bei Leck. Für Neugierige werden Schnupperkurse angeboten, und auf dem Open-County-Platz in Tating sowie dem 9-Loch-Kurzplatz vom Club Am Donner Kleve kannt du auch ohne Handicap und Mitgliedschaft golfen. Golfclub Am Donner Kleve (18-Loch | St. Michaelisdonn | Tel. 04853 88 09 09 | golf-am-donner-kleve.de) Golfplatz Open County (9-Loch | Tating | Tel. 04863 95 50 60 | mobil 0152 57 39 31 75 | opencounty.de) mit Pub und Guesthouse

Ganz wunderbar im Golfclub Büsum-Dithmarschen (18-Loch | Warwerort | Tel. 04834 96 04 60 | gc-buesum.de) ist das Café & Restaurant am Priel (tgl. bis 20 Uhr | Tel. 04834 96 04 62 | €) und der Blick von dessen Terrasse: Golfplatzatmosphäre schnuppern und den Duft knuspriger Bratkartoffeln!

Fuß statt Schläger, Leder- statt Golfball, Hindernisse (Baumstämme, Reifen, Tunnel) statt Roughs und Bunker: Das ist Fußballgolf (Dorfstr. 27 | Tel. 04663 18 74 40 | fussballgolf-nf.de). Eingelocht oder -genetzt wird auf 18 Bahnen bei Süderlügum.

Inlineskaten

Die glatten Asphaltwege vor und hinter dem Deich sind ideale Pisten für Rollerblades. Skaterhochburg ist Nordstrand. Auskunft: Kurverwaltung | Tel. 04842 4 54 | nordstrand.de

Kanu

Auf Flüssen, den breiten Sielzügen und Seen ist Kanufahren erlaubt. Beliebt ist der Bottschlotter See bei Fahretoft, 10 km südlich von Niebüll. Eider, Treene und einige Auen sind Revier von Kanuwanderern. Auskunft z. B. beim Kanu-Service-Südtondern (Dagebüll | Tel. 04674 8 65 | kanu-service.de). Informationen zu Kanu- und Kajaktouren auf Eider, Treene, Sorge und Stör findest du auf sh-kanuland.de oder nordkanu.de.

Nordic Walking

Dithmarschen glänzt mit elf Nordic-Walking-Routen verschiedener Längen und unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, zusammengefasst im Nordic Walking Park Dithmarschen (Gesamtlänge 110 km) mit Start- und Zielpunkten in Büsum, am Meldorfer Speicherkoog, in Friedrichskoog und im Zentrum von Brunsbüttel. In Nordfriesland bietet z. B. der Nordic Walking Park Niebüll sechs Routen mit 40 km Gesamtlänge.

Radfahren

Die North Sea Cycle Route (northsea-cycle.com) mit 6200 km Länge ist der längste ausgeschilderte Fahrradweg der Welt. Er umrundet die Nordsee und führt durch sieben Länder. An der schleswig-holsteinischen Nordseeküste beginnt er in Brunsbüttel und verläuft, meist parallel zur Küste, am Deich entlang nach Dänemark.

Willst du „einfach mal so“ in die Pedale treten, denk an den Wind: Plan deine Touren so, dass du auf dem Rückweg, wenn du erschöpft bist, den Wind im Rücken hast. Wer per E-Bike unterwegs ist, hat das Problem „Wind von vorn“ nur dann, wenn der Akku leer ist. Doch Ladestationen gibt es überall an der Küste, Infos findest du u. a. unter ee4mobile.de und echtdithmarschen.de. 

Wem Touren zu anstrengend sind, der radelt auf den asphaltierten Wegen seeseits des Deichs. Wunderbar Rad fahren kann man auch auf den Wirtschaftswegen beiderseits des Nord- Ostsee-Kanals und dabei „Schiffe gucken“: Unter nok-route.de findest du Tipps zu allem, was zu so einer Radtour dazugehört.

Reiten

Die örtlichen Reitervereine organisieren Ausritte für Erwachsene, Voltigieren und Ponyreiten für Kinder. Besonders reizvoll ist ein Ausritt am Strand und im Watt. Informationen gibt es z. B. in Bordelum bei Bredstedt vom Reit- und Fahrverein Stollberg (Tel. 04671 29 49 | reitverein-stollberg.de), in Heide bei der Reitschule am Moor (Süderholmer Str. 37 | Tel. 0481 55 85), in St. Peter-Ording beim Reitstall Dreililien (Zum Südstrand 11 | Tel. 04863 24 01 | reiten-am-meer.de), in Süderlügum bei Wollesen‘s Reiterhof (Osterstr. 3 | Tel. 04663 3 03 | reiterhof-wollesen.de) oder in Osterrade (bei Albersdorf) beim Hof Nordwind (Tel. 04802 3 01 | hof-nordwind.de).

Wind-, Kite- & Strandsurfen

Das Surfermekka an der Festlandküste ist auf Eiderstedt der Tümlauer Koog und – mit so etwas wie Brandung – St. Peter-Ording. Über Wind- und Kitesurfen informiert in St. Peter-Ording das Wassersportcenter X-H2O (Strandpromenade | Tel. 04863 47 88 00 | mobil 0175 2 48 84 24 | x-h2o.de) und in Meldorf die Surf- und Kiteschule (Am Yachthafen 8 | Speicherkoog | Tel. 04832 9 51 95 16 | mobil 0179 4 52 00 16 | action-surf-meldorf.de), die – wie das Wassersportcenter X-H2O – auch Kurse im Stand-up- Paddling anbietet.

Könner und Mutige probieren das Surfen auf dem Trockenen: Mit dem Kitebuggy kannst du dank Segel mit bis zu 100 km/h über den Sand flitzen (Kitebuggyfahrschule St. Peter-Ording | buggyfahrschule.de). Kitesurfen ohne Wasser, dafür mit vier Rädern unter dem Board: Das ist Kitelandboarding (kitelandboarding.eu), und Tating ist ein Hotspot für diesen Sport. Eine rasante Herausforderung für Geübte stellt auch das Strandsegeln (ycspo.de) dar, für das der Ordinger Strand eine der besten Locations ist.

Shoppen & Stöbern

Danske Design

Im Königreich gibt es nicht nur Kerzen und Tabak. Die trendigen Möbelhäuser in Tønder haben im Sommer auch am Wochenende geöffnet und liefern meist auch nach Deutschland kostenlos. Für Küche und Wohnzimmer gibt es zudem schickes dänisches Design und all den Schnickschnack, den man zwar nicht braucht, aber schön findet. Wer Geld ausgeben möchte, shoppt edle Leuchter und Gläser skandinavischer Glasbläsereien, Porzellan der Manufaktur „Royal Copenhagen“ oder Besteck und Accessoires des Gold- und Silberschmieds Georg Jensen.

Ökoköstliches

Lammmettwurst, -schinken, Wurst vom Galloway- oder vom Highlandrind sowie Schafs- oder Ziegenkäse, eingeschweißt gekauft am letzten Urlaubstag, gehören in die Kühltasche. Haltbarer sind ein Glas rote Grütze oder Marmelade z. B. aus Sanddorn sowie eingewecktes Sauerfleisch. Längst gibt es diese Köstlichkeiten auch in Bioqualität nicht nur in den zahlreichen Hofläden, sondern auch in normalen Geschäften und natürlich auf den Märkten im Land. In Supermärkten findest du auch regionale Produkte mit dem „Uthlande“-Label – vor allem die in Gläser abgefüllten Ragouts, Gulaschs und deftigen Suppen sind echt gut! Und schließlich gehört auch eine gute „Nordfriesische Teemischung“ ins Gepäck und zum „Veredeln“ derselben eine Flasche hochprozentiger Köm.

Hier noch ein paar empfehlenswerte, nachhaltig wirtschaftende Produzenten: Pauli Highland Cattle (pauli-highlandcattle.de) in Norderstapel, die Friesische Schafskäserei (friesische-schafskaeserei.de) in Tetenbüll, die Osterhusumer Meierei (osterhusumer.de) in Witzwort, die Wacken-Brauerei (wacken.beer) in Wacken, der Schäferhof Bährs (hof-baehrs.de) in Neufelderkoog und der Dithmarscher Gänsemarkt (gänsemarkt.de) in Gudendorf.

Kunst? Handwerk? Kunsthandwerk!

Die Schilder „Galerie“ und „Töpferei“ am Straßenrand versprechen Kunst und Handwerk. Nimm dir die Zeit und schau mal rein. Ob es sich bei dem Aquarellleuchtturm oder der Küstenlandschaft in Öl nun um Kunst handelt, darüber lässt sich streiten. Letztendlich entscheidest du, ob es zu Hause noch einen Platz an der Wand gibt. Dem Töpfer an seiner Drehscheibe über die Schulter zu schauen ist faszinierend, und womöglich erstehst du ein Service, gebrannt mit friesisch-farbiger Glasur. Sollten Bilder,Becher und Kannen ein Preisschild tragen, gib dennoch ein Gebot ab. Handeln ist erlaubt! 

Wolle wärmt

Wie wäre es mit einem Schafsfell, hell oder dunkelbraun? Wenn dir solch eine natürliche Wärmflasche gar zu tierisch ist, du aber auf wärmende Wolle nicht verzichten möchtest, bleiben dir ein paar Knäuel Wolle – handgesponnen und naturgefärbt. Da ist jede Masche mit einer schönen Erinnerung verbunden. Und auch des Strickens und Häkelns Unkundige werden an der Küste nicht allein gelassen: Überall in den Dörfern sitzen Mädels, Muttis und Omas und schaffen wahre Wunderwerke von wärmenden Pullis, Strümpfen, Schals und Mützen, die nicht kratzen wie früher mal und auch modischen Ansprüchen genügen. Achte einfach auf entsprechende Hinweisschilder in den Gärten!

Essen & Trinken

Dorfkrug oder Friesenbistro?

Die einen locken mit friesischen Farben und maritimem Ambiente, andere mit viel Holz und skandinavischem Design, wieder andere setzen auf den Charme bäuerlichen Dekors. Doch ob trendig oder traditionell: Das Ambiente sagt nichts über den Koch und seine Künste. Manch einer, der sich in eine Dorfgaststätte abseits der Touristenpfade hineinwagte, schwärmt noch heute vom Sauerfleisch mit Bratkartoffeln, vom Brathering mit Salat und den Typen am Tresen.

Süppchen oder Pfännchen?

Beliebte Vorspeise ist die Krabbensuppe. Serviert wird sie in einer Suppentasse, und heiß muss sie sein, gekrönt mit einer Sahnehaube. Ein Pfännchen gebratenen Miesmuschelfleischs mit Tomaten und/oder Knoblauch ist ebenfalls ein feiner Appetitmacher aufs Hauptgericht.

Mit oder ohne Gräten?

Fisch – na klar! Kabeljau, Aal, Makrele, Seewolf – unter seinem Zweitnamen Steinbeißer – und Steinbutt werden fangfrisch serviert. Auf dem Teller ist die Scholle Spitzenreiter, im Fischbrötchen gehen vorzugsweise Hering (gebraten oder eingelegt) und Räucherfisch aller Art als Zwischendurchsnack über die Tresen der Fischbuden und -läden. Scholle gibt es in etlichen Variationen auf der Speisekarte. Wer Gräten fürchtet, die Haut nicht mag und den Plattfisch auf dem Teller nicht zu bändigen weiß, der bestellt Filets, gebacken in dünner Panade. Wenn dir auf der Speisekarte das Wort „Pannfisch“ begegnet, dann ist das kein spezielles Flossentier, sondern in der Pfanne gebratene Filetstücke verschiedener Fischsorten, meist mit Sauce und Bratkartoffeln angerichtet. Unbedingt probierenswert!

Zwei oder vier Beine?

Eine Ente ist eine Ente und ein Lamm ein Lamm. Von wegen! An der Nordseeküste werden Enten z. B. als „Koogenten“ angepriesen, und ihre wild lebenden Verwandten sind eine äußerst beliebte Delikatesse. Apropos wild: Probier mal einen Graugansbraten! Gekonnt zubereitet, hat sich der große graue Vogel zu einer echten Küstenspezialität gemausert.

Ein Lamm ist an der Küste ein „Deichlamm“ oder ein „Salzwiesenlamm“. Und ein Leckerbissen. Die Lammzeit beginnt Ende Mai, Anfang Juni. Dann sind die Tiere ein halbes Jahr alt und haben sich auf dem Deich oder den Salzwiesen davor schlachtreif gefuttert. Das Fleisch ist zart, von unvergleichlich mildem Geschmack, fettarm und somit leicht bekömmlich.

Was die Zubereitung angeht: Es muss nicht immer Knoblauch sein. Die Küstenköche haben sich längst viel mehr einfallen lassen, um Keule, Rücken oder Kotelett küchentechnisch zu veredeln. Also: Steht Lamm auf der Karte, solltest du es dir auf keinen Fall entgehen lassen. Und sei nicht misstrauisch – man wird es kaum wagen, dir welches aus Neuseeland zu servieren. Und Rindviecher? Gibt´s reichlich an der Küste! Husumer Weideochsen, Galloways, Angusrinder, Highland- Cattle – nachhaltig aufgezogen, mit ganz hervorragendem Fleisch.

Kohl, Kohl oder Kohl?

Dithmarschen hat das größte Kohlkopfaufkommen Europas. Jährlich ernten die Dithmarscher für jeden Bundesbürger mindestens einen Kohl. So ist es kein Wunder, dass an der Küste das einstige Armeleutegemüse im Topf Karriere macht. Als Auflauf, Eintopf, Roulade, Salat; allerlei raffinierte Rezepte füllen Kochbücher und Speisekarten. Die Saison der Weiß-, Rot-, Rosen- und Blumenkohlköpfe beginnt im Herbst; ab Spätherbst kommt Grünkohl auf den Teller. Das traditionelle Wintergemüse hat – wie auch der Weißkohl – einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt. Um den Vitaminschock etwas abzufedern, wird das Gemüse mit Kochwurst, Schweinebacke, Kasseler und kleinen, süß karamellisierten Kartoffeln serviert.

Süss oder sauer? Süsssauer!

Ob „dicke“ Töpfe mit Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchten oder „dünne“, klare Suppen mit Grießklößchen und Frühlingsgemüse – im Kreieren von Köstlichkeiten in nur einem Topf sind die Küstenköche Meister. Speck mit süßen Kartoffeln, Fisch mit gedörrtem Obst, Gänsekeule süßsauer – die Vorstellung mag manchen verschrecken, aber nach dem ersten Löffel ...

Die beste Zeit für den Star unter den Eintöpfen – Bohnen, Birnen und Speck – ist der Spätsommer; dann sind die kleinen Kochbirnen reif, die Bohnen zart, und vom Schinken gibt es den Speck. Apropos Speck: Wenn du davon nicht genug auf den Rippen hast, mach mal Bekanntschaft mit dem Dithmarscher Mehlbüddel oder mit seinem noch gehaltvolleren Bruder, dem Großen Hans! Den köstlichen, im Wasserbad gegarten Teigpudding mit Rosinen gibt’s als Hauptgericht mit Schweinebacke und Backobst oder als Nachtisch mit Fruchtsauce übergossen.

Kaffee, Kakao oder doch lieber Köm?

Ein deftiges, gehaltvolles Winteressen verdaut mancher Magen nicht so leicht. Lass dir dann von einem eisigen Aquavit oder Köm helfen. Hochprozentiges wird an der Küste ansonsten gern „heimlich“ getrunken. So werden in Kaffeetassen und Kakaobechern wärmende Geister versteckt. Lässt der „Punsch“ noch ahnen, dass hier nicht nur der Tee belebt, denkt man bei „Pharisäern“ und „Toten Tanten“ an nichts Böses. Doch was sich unterm Sahnehäubchen verbirgt, hat es in sich. Ebenso wie der Eiergrog. Was da sahnegelb im Glas schimmert – geschlagenes Eigelb, Zucker, Rum, heißes Wasser – wärmt von den Haarbis in die Fußspitzen und ist übrigens ein uraltes Hausmittel bei Erkältung.

Mit Kindern unterwegs

Sehenswertes

Von List auf Sylt bis zur Elbmündung liegen die schönsten Sehenswürdigkeiten der Nordseeküste von Schleswig-Holstein. Genießen Sie die Stadtidylle in Itzehoe oder unternehmen Sie einen Ausflug in das Wilster Marsch. Auch der Wildpark Eckholt, die Halbinsel Eiderstedt und die historische Schleusenstadt Brunsbüttel sind Sehenswürdigkeiten an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein. Nicht nur Seehunde fühlen sich im Watt pudelwohl.

Freizeit

Die Freizeit an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein kann man vielfältig gestalten. Das ganze Jahr über gibt es Veranstaltungen, die mit dem Bijkebrennen im Februar beginnen und mit den Weihnachtsmärkten landesweit enden. Mittelalterliches Treiben kann man alle zwei Jahre auf dem Heider Marktfrieden erleben. Zu einer Reise an die Nordseeküste von Schleswig-Holstein gehört auch ein Besuch der vielen historischen Stätten, die von Theodor Storm erzählen.

Übernachten

Das Übernachten an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein stellt Gäste vor die Qual der Wahl: Wellness-Hotel oder doch lieber Campingplatz, familiär geführte Pension oder doch Urlaub auf dem Bauernhof? Gute Übernachtungsmöglichkeiten gibt es überall. Die schönsten Hotels an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins liegen auf den Inseln. Hier gibt es auch wunderschöne Dünencampingplätze mit atemberaubendem Blick auf das Meer.

Am Abend

Mit dem Ausgehen an der Nordseeküste in Schleswig-Holstein sollte Sie an der nördlichsten deutschen Fischbude „Gosch“ in List beginnen. Hier finden Sie alles, was das Essen an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein zum Gaumenschmaus macht: Hering, Austern, Hummer und natürlich Krabben. Im Hinterland kann man die Maräne genießen, eine seltene Art der Renken. Im Spätherbst ist Kohl in allen Varianten überall auf den Speisekarten zu finden.