Niederländische Küste

Niederländische Küste Essen & Trinken

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Auf dieser umgebauten IJ-Fähre, die etwas abgelegen im Holzhafen dümpelt, herrscht eine tolle Atmosphäre, und es gibt richtig gutes Essen. Im Sommer kann man draußen sitzen. Empfehlenswert ist die…
Vorzügliche Pfannkuchen, die mit Käse und Lammschinken von der Insel zubereitet werden. In der Mitte des gemütlichen Bauernhauses steht ein offener Kamin – perfekt zum Aufwärmen nach einer…
Das Café ist ein beliebter Treffpunkt bei Insulanern und Urlaubern und am Abend oft brechend voll.
Das renommierte alte Haager Café befindet sich gegenüber der US-Botschaft.
Nette Atmosphäre, garantiert ohne Bustouristen, bietet das kleine Hotel-Restaurant Hof van Marken im Dorfzentrum.
Das Café-Restaurant am Fährhafen mit Aussichtsterrasse serviert sowohl Kuchen als auch Fischgerichte.
Am Westzipfel der Insel Ameland liegt dieses Strandcafé, das seinen Namen nicht umsonst trägt: Hier kann man herrlich mit einem Glas Rosé in der Hand in den Sonnenuntergang blinzeln.
Das Restaurant ist v.a. als Lunchadresse beliebt.
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es handelt sich um ein Restaurant der gehobenen Preisklasse. Ein Menü kostet ab EUR 40.00. Die aktuellen Preise können vor Ort…
Fernöstliche Küche mit dem Schwerpunkt Java, die den Gaumen kitzelt.
Im Restaurant vom (ebenfalls empfehlenswerten) Hotel De Wadden wird Fisch in allen Varianten serviert.
Im einzigen Strandpavillon auf Vlieland gibt es Pizza, Burritos und Ähnliches. Keine kulinarischen Höhensprünge also, aber dafür eine einzigartige Aussicht über die Nordsee von der hölzernen…
Rustikal eingerichtet mit Kamin. Stilvoll geht es am Abend zu, fleischlastige Karte.
Das ruhige, inmitten der Natur gelegene Restaurant ist einem Landhotel angeschlossen.
Gute mediterrane Küche in einem minimalistisch eingerichteten Restaurant in der Galeriemeile.
Von Kalbsbries in Weißwein bis Aal mit Gurkenschaum - bei Jef kommt ambitionierte Küche auf den Tisch.
Historisches Speicherhaus am Hafen mit moderner Einrichtung. Besonders schön sitzt du in der zweiten Etage. Die Küche kocht ausschließlich mit regionalen Produkten.
Brasserie in historischer Umgebung. Gute französische Küche. Experimentierfreudige wählen das surprise menu.

Essen & Trinken

Nicht ohne meinen Matjes

Der junge Matjes, ein noch nicht geschlechtsreifer Hering, muss silbern glänzen und darf am Rückgrat nicht dunkelrot angelaufen sein. Darüber hinaus soll er fett und lekker mals (zart) sein. Er wird nach dem Fang an Bord gekehlt, so wie es sich seit dem 14. Jh. in den Niederlanden gehört, und roh verspeist. Jungen Hering gibt es nur in den Monaten Mai und Juni. Was in der übrigen Zeit als junger Hering verkauft wird, kommt meist aus der Tiefkühltruhe. Oft wird nieuwe haring nicht als Hauptgericht, sondern als Snack an einem Straßenstand oder im Fischladen verspeist. Kenner fassen den Fisch beim Schwanz, legen den Kopf in den Nacken und beißen ab.

An der Küste stehen natürlich Fisch, Krabben, Muscheln und Austern auf vielen Speisekarten: Fischkutter gibt es auch, etwa auf Texel, in Scheveningen oder Zeeland. Als Alternative bieten sich simple Fischbuden an, die eine Auswahl an Meerestieren bereithalten. Besonders an den Stränden findest du die Fischläden, Hollands Beitrag zur Streetfood- Kultur. Hier bekommst du vor allem Frittiertes: Fischstäbchen, Muscheln, lekkerbek (ein in heißem Öl gebackenes Kabeljaufilet) mit einer respektablen Auswahl an Saucen.

Appetithäppchen gemischt

Eine Besonderheit sind die borrelhapjes, Häppchen, die man zwischendurch oder zum Aperitif isst: Dazu zählen die frittierten bitterballen (knusprige Kugeln mit Fleischragoutfüllung), kleine Frühlingsrollen, Mini- Käsesoufflés oder sonstiges Fingerfood, deren Kombinationen sich als bittergarnituur unverminderter Popularität erfreuen. Spitzenreiter sind warme Fleischkroketten, die Furchtlose aus dem Automaten in der Wand ziehen. „Aus der Mauer essen“ lautet der Fachbegriff.

Am Käse geht kein Weg vorbei

Das Produkt, das die Bauern schon seit Jahrhunderten herstellen, fehlt weder mittags zwischen den Brotscheiben noch abends als Snack mit scharfem Senf beim Aperitif. Das macht man allerdings nur mit gewöhnlichem Gouda oder boerenkaas. Die Palette ist unendlich viel größer, von friesischem nagelkaas (mit Nelken) bis hin zum komijnenkaas (mit Kreuzkümmel).

Deftige Hausmannskost

Galten die Niederlande bis in die 1980er-Jahre als Land, in dem so ziemlich alles in Frittierteig oder unter Mayonnaise versteckt wurde, so findet man nun an jeder Ecke ein internationales Restaurant mit guter Küche. Die niederländische Hausmannskost ähnelt der norddeutschen Küche, setzt aber häufiger auf eine Kombination aus herzhaft und süß, wie etwa bei Pfannkuchen mit Speck und Apfelsirup oder Hähnchen mit Pommes und Apfelmus.

Zutaten von zu Hause

Neuerdings wird auch wieder vermehrt auf die regionale Küche gesetzt: in Zeeland z. B., wo die Köche auf eine Kombination der Produkte vom Land und aus dem Wasser zurückgreifen. Basis der zeeländischen Regioküche sind Fisch, Garnelen, Muscheln, Algen, Austern, Geflügel, Lamm und Rindfleisch (Schafe und Rinder fressen salzhaltiges Gras, ihr Fleisch ist daher von Natur aus etwas salzig). Aus schwarzen Johannisbeeren werden Fruchtwein, Marmelade und Crème de Cassis de Zélande gewonnen, aus biologischem Mehl das schmackhafte vlegelbrood. Eine Besonderheit sind die köstlichen Grünpflanzen zeesla, zeewier, zeeaster und lamsoren. Die Gemüse wachsen in den Dünen und schmecken deshalb nach Meer: frisch, knackig und leicht salzig.

Typisch in den Niederlanden sind die eetcafés, wo die Einheimischen in entspannter Atmosphäre essen und trinken. Es gibt mittlerweile mehr als 2500 eetcafés, und ihre Zahl steigt stetig. Teurer, aber nicht minder beliebt, sind Restaurants, die regionale Produkte auf moderne Art zubereiten. Da findet man etwa Texeler Lamm mit Zitronenrisotto oder Röstkartoffeln mit Meerfenchel- Mayonnaise. Besonders beliebt sind asiatische Restaurants, vor allem chinesisch-indonesisch, auch indisch genannt. Dort wird nicht indisch, sondern ostasiatisch gekocht: Der Name leitet sich von der früheren holländischen Kolonie Nederlands-Indië ab.

Prost

Süßliche Massenbiere wie Heineken oder Amstel sind immer noch weit verbreitet, doch fast überall ergänzen Alternativen aus kleinen lokalen Brauereien die Produktpalette. Populär und schmackhaft sind Jopen (Haarlem), Brouwerij t’IJ, De Prael (beide Amsterdam) oder Skuumkoppe (Texel). Der lange Zeit als altbacken verschriene Genever wird im Zuge des Gin-Booms wieder populär, wobei v. a. der lang gereifte Wacholderschnaps kleiner Destillen wie Van Wees etwas für Kenner ist. Auch trinken die Niederländer immer mehr und immer besseren Wein, der neuerdings auch daheim angebaut wird. Die Fluggesellschaft KLM serviert in ihrer Business Class sogar die Tropfen von De Kleine Schorre (dekleineschorre.nl) aus Zeeland. Die Cuvées harmonieren perfekt mit den Delikatessen der Region. Ein wenig befremdet schauen Besucher stets bei zwei anderen Dauerbrennern: sowohl Milch als auch Buttermilch (karnemelk) trinken auch Erwachsene gerne zum Mittagessen.

Spezialitäten

Vorspeisen

Garnalenkroket

In heißem Öl gebackenes Kartoffel-Crevetten-Gemisch

Bitterballen

Frittierte Bällchen mit Rinderragoutfüllung und Senf

Ossenworst

Rindfleischwurst nach ursprünglich jüdischer Rezeptur

Zeeuwse Oestern

Frische Austern von den Zuchtbetrieben aus Zeeland

Hauptgerichte

Hutspot

Traditioneller Eintopf mit Rindfleisch, Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln

Boerenkool met worst

Eintopfgericht mit Grünkohl und Kartoffeln; wird mit Wurst serviert

Mosselen met friet

Muscheltopf mit Sud, knusprigen Pommes Frites; nicht komplett ohne Mayonnaise

Pannekoeken

Herzhafte Pfannkuchen mit Käse und Speck oder mit Apfelsirup (stroop)

Gebakken schol

Seezunge mit Mehl bestäubt, in Butter gebraten und mit Zitrone beträufelt

Desserts

Haagse bluf

Eierspeise mit Obst, Sirup und Likör 

Appeltaart met slagroom

Apfelkuchen mit Sahne

Poffert jes

Minipfannkuchen mit Puderzucker

Getränke

Oude genever

Gin-ähnlicher Wacholderschnaps

Beerenburger

Westfriesischer Kräuterschnaps auf Geneverbasis