Niederländische Küste

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Essen & Trinken

Nicht ohne meinen Matjes

Der junge Matjes, ein noch nicht geschlechtsreifer Hering, muss silbern glänzen und darf am Rückgrat nicht dunkelrot angelaufen sein. Darüber hinaus soll er fett und lekker mals (zart) sein. Er wird nach dem Fang an Bord gekehlt, so wie es sich seit dem 14. Jh. in den Niederlanden gehört, und roh verspeist. Jungen Hering gibt es nur in den Monaten Mai und Juni. Was in der übrigen Zeit als junger Hering verkauft wird, kommt meist aus der Tiefkühltruhe. Oft wird nieuwe haring nicht als Hauptgericht, sondern als Snack an einem Straßenstand oder im Fischladen verspeist. Kenner fassen den Fisch beim Schwanz, legen den Kopf in den Nacken und beißen ab.

An der Küste stehen natürlich Fisch, Krabben, Muscheln und Austern auf vielen Speisekarten: Fischkutter gibt es auch, etwa auf Texel, in Scheveningen oder Zeeland. Als Alternative bieten sich simple Fischbuden an, die eine Auswahl an Meerestieren bereithalten. Besonders an den Stränden findest du die Fischläden, Hollands Beitrag zur Streetfood- Kultur. Hier bekommst du vor allem Frittiertes: Fischstäbchen, Muscheln, lekkerbek (ein in heißem Öl gebackenes Kabeljaufilet) mit einer respektablen Auswahl an Saucen.

Appetithäppchen gemischt

Eine Besonderheit sind die borrelhapjes, Häppchen, die man zwischendurch oder zum Aperitif isst: Dazu zählen die frittierten bitterballen (knusprige Kugeln mit Fleischragoutfüllung), kleine Frühlingsrollen, Mini- Käsesoufflés oder sonstiges Fingerfood, deren Kombinationen sich als bittergarnituur unverminderter Popularität erfreuen. Spitzenreiter sind warme Fleischkroketten, die Furchtlose aus dem Automaten in der Wand ziehen. „Aus der Mauer essen“ lautet der Fachbegriff.

Am Käse geht kein Weg vorbei

Das Produkt, das die Bauern schon seit Jahrhunderten herstellen, fehlt weder mittags zwischen den Brotscheiben noch abends als Snack mit scharfem Senf beim Aperitif. Das macht man allerdings nur mit gewöhnlichem Gouda oder boerenkaas. Die Palette ist unendlich viel größer, von friesischem nagelkaas (mit Nelken) bis hin zum komijnenkaas (mit Kreuzkümmel).

Deftige Hausmannskost

Galten die Niederlande bis in die 1980er-Jahre als Land, in dem so ziemlich alles in Frittierteig oder unter Mayonnaise versteckt wurde, so findet man nun an jeder Ecke ein internationales Restaurant mit guter Küche. Die niederländische Hausmannskost ähnelt der norddeutschen Küche, setzt aber häufiger auf eine Kombination aus herzhaft und süß, wie etwa bei Pfannkuchen mit Speck und Apfelsirup oder Hähnchen mit Pommes und Apfelmus.

Zutaten von zu Hause

Neuerdings wird auch wieder vermehrt auf die regionale Küche gesetzt: in Zeeland z. B., wo die Köche auf eine Kombination der Produkte vom Land und aus dem Wasser zurückgreifen. Basis der zeeländischen Regioküche sind Fisch, Garnelen, Muscheln, Algen, Austern, Geflügel, Lamm und Rindfleisch (Schafe und Rinder fressen salzhaltiges Gras, ihr Fleisch ist daher von Natur aus etwas salzig). Aus schwarzen Johannisbeeren werden Fruchtwein, Marmelade und Crème de Cassis de Zélande gewonnen, aus biologischem Mehl das schmackhafte vlegelbrood. Eine Besonderheit sind die köstlichen Grünpflanzen zeesla, zeewier, zeeaster und lamsoren. Die Gemüse wachsen in den Dünen und schmecken deshalb nach Meer: frisch, knackig und leicht salzig.

Typisch in den Niederlanden sind die eetcafés, wo die Einheimischen in entspannter Atmosphäre essen und trinken. Es gibt mittlerweile mehr als 2500 eetcafés, und ihre Zahl steigt stetig. Teurer, aber nicht minder beliebt, sind Restaurants, die regionale Produkte auf moderne Art zubereiten. Da findet man etwa Texeler Lamm mit Zitronenrisotto oder Röstkartoffeln mit Meerfenchel- Mayonnaise. Besonders beliebt sind asiatische Restaurants, vor allem chinesisch-indonesisch, auch indisch genannt. Dort wird nicht indisch, sondern ostasiatisch gekocht: Der Name leitet sich von der früheren holländischen Kolonie Nederlands-Indië ab.

Prost

Süßliche Massenbiere wie Heineken oder Amstel sind immer noch weit verbreitet, doch fast überall ergänzen Alternativen aus kleinen lokalen Brauereien die Produktpalette. Populär und schmackhaft sind Jopen (Haarlem), Brouwerij t’IJ, De Prael (beide Amsterdam) oder Skuumkoppe (Texel). Der lange Zeit als altbacken verschriene Genever wird im Zuge des Gin-Booms wieder populär, wobei v. a. der lang gereifte Wacholderschnaps kleiner Destillen wie Van Wees etwas für Kenner ist. Auch trinken die Niederländer immer mehr und immer besseren Wein, der neuerdings auch daheim angebaut wird. Die Fluggesellschaft KLM serviert in ihrer Business Class sogar die Tropfen von De Kleine Schorre (dekleineschorre.nl) aus Zeeland. Die Cuvées harmonieren perfekt mit den Delikatessen der Region. Ein wenig befremdet schauen Besucher stets bei zwei anderen Dauerbrennern: sowohl Milch als auch Buttermilch (karnemelk) trinken auch Erwachsene gerne zum Mittagessen.

Shoppen & Stöbern

Gebrauchskunst

Niederländisches Produktdesign erlebt derzeit einen internationalen Höhenflug. Die Objekte für Wohnung und Haushalt sind oft originell und unkonventionell. Zu den bekannten Namen gehören Hella Jongerius, Marcel Wanders und Richard Hutten. Zum Teil greifen die Designer auf alte Handwerkstraditionen zurück und verbinden etwa historische Motive mit modernen Formen. Günstig sind die Designküchengeräte der Firma Royal VKB, teure Unikate werden z. B. in der Rotterdamer Vivid Galerie (Scheepmakershaven 17) verkauft.

Wettbewerbsfähig bei Zwirn und Schuhwerk

Die Niederländer sind erfahrene Kaufleute. Da darf es nicht weiter wundern, dass sie auch am Modemarkt teilhaben möchten. Ketten wie Scotch & Soda oder The Sting sind ursprünglich niederländisch. Ausgefallene Schuhe kommen von Floris van Bommel oder Sacha. Lingerie liefert Marlies Dekkers, und auch das Billigsegment ist mit Etam oder Zeeman gut abgedeckt.

Käsekugel

Ein besonderes Mitbringsel ist Schafskäse von der Insel Texel. Die kugelige Delikatesse wird der großen Nachfrage wegen auch auf dem Festland imitiert – allerdings mit weniger Geschmack, wie Kenner behaupten. Echter, mit der Hand geformter Schylger Käse von Terschelling kommt als Mitbringsel zu Hause auch gut an. Zu altem und würzigem Käse wird in Holland oft appelstroop serviert, ein süßsaurer Apfelsirup, der ebenfalls ein prima Mitbringsel abgibt.

Hochprozentige Highlights

Das Angebot reicht vom beerenburger (Kräuterbitter aus Friesland) bis hin zu kees boontje (Schnaps von der Insel Texel). Ein Klassiker ist der Wacholderschnaps Genever, den es in den Varianten oud (alt) oder jong (jung) gibt. Mit der Lagerzeit hat das nichts zu tun. Jonge genever wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfunden und wird anders destilliert, wodurch er weniger Aroma hat, aber auch günstiger ist. Zeer oude genever hingegen wird mindestens ein Jahr gelagert, hat eine bräunliche Farbe und kann fast wie Whiskey schmecken.

Süßes und Salziges

Fachgeschäfte für Süßwaren führen in den Niederlanden auch Lakritz, obwohl die erstaunlich salzig (dubbelzout) sein können. Vielfalt und Qualität sind nirgendwo höher, denn „drop“ zählt bei unseren Nachbarn quasi zu den Grundnahrungsmitteln. Enorm populär sind auch die abgefahrenen Schokoladensorten von Tony Chocolonely. Was Backwaren betrifft, gibt den Ton nach wie vor die traditionelle stroopwafel an. Die mit Sirup gefüllte Waffel ist in der Pfanne aufgewärmt auch daheim unwiderstehlich.

Historischer Wandschmuck

Wer ein bisschen sucht, kann in den Niederlanden vielerorts entzückende Antiquitäten finden. Wandkacheln etwa mit reizenden Motiven aus dem 17. Jh., aber auch Art-déco-Möbel z. B. oder Schiffskarten aus lange vergangenen Seefahrerzeiten gehören zu den Beständen einschlägig bekannter Händler.

Sport

Drachen steigen lassen

An den langen Stränden mit ihrer ständigen Brise kannst du großartig Drachen steigen lassen. Das tun die Niederländer z. B. gern beim Vliegerfestival (vliegerfeestscheveningen.nl/) in Scheveningen am letzten Septemberwochenende. An manchen Stränden ist das Drachensteigenlassen im Sommer allerdings verboten, um andere Besucher nicht zu stören. Informationen dazu findest du auf Schildern am Strandeingang.

Eislauf

Im Winter verfallen die Niederländer kollektiv ins Eisfieber. Die Gespräche drehen sich fast ausschließlich um die Dicke des Eises auf Flüssen und Kanälen oder die Temperaturen der kommenden Nächte. Kein Wunder, denn das Land ist von Kanälen durchzogen, die im Winter zum beinahe endlosen Eiswegenetz werden. Wer es richtig gut kann, trägt Klappschlittschuhe. Die Königsroute unter all den Touren ist die Elfstedentocht (elfstedentocht.nl), ein Rennen über 200 km durch elf friesische Städte. Der Startschuss zu dem Spektakel fällt nur, wenn das Eis die gut 16 000 Läuferinnen und Läufer auch wirklich zu tragen vermag. Das letzte dieser Rennen fand im Januar 1997 statt. Auch bei milden Wetter kannst du deine Bahnen ziehen: Öffentliche Eisschnelllaufhallen findest du unter schaatsapp.nl.

Inlineskating

Vielerorts werden im Sommer abendliche Skatetouren organisiert. Mitmachen darf nur, wer die Bremstechnik beherrscht! Besonders beliebt ist die Provinz Flevoland, denn auf den neuen Poldern sind die Radwege in hervorragendem Zustand. Die Touristeninformation Flevoland hat sechs Landkarten für Tagestouren aufgelegt, darunter die Fischertour und die Strandtour. Wer in Friesland skaten möchte, kann sich an der eislosen Variante der Elfstedentocht versuchen. Infos unter skatebond.nl

Kanufahren

Mit ihren Kanälen, Flüssen und Seen eignen sich die Niederlande perfekt zum Kanufahren. Das beginnt in Städten wie Delft, Leiden, Alkmaar oder Haarlem, die allesamt wenig befahrene Wasserstraßen besitzen und die vom Boot aus betrachtet ganz neue Perspektiven eröffnen. Gute Kanu-Reviere sind auch die Nationalparks wie De Biesbosch (np-debiesbosch.nl) oder die friesische Seenplatte. Hier kannst du deine Ausdauer unter Beweis stellen, indem du die eigentlich für Eisschnellläufer kreierte Elfstädtetour mit dem Kanu nachfährst (Route z. B. auf anwb.nl). Die von Fans für Fans angelegte Webseite Kanoweb (kanoweb.nl, nur auf Niederländisch) führt eine ganze Reihe spannender Routen auf, die sich für Tageausflüge wie auch für mehrtägige Exkursionen eignen. Hier gibt es auch ausführliche Informationen zu Verleihen in allen Küstenprovinzen. Weitere Tourenvorschläge kannst du dir auf kanoroutes.nl ansehen, wo diese zum Teil auch auf Englisch beschrieben sind.

Radfahren

Die Niederlande sind ein Fahrradland par excellence, denn die platte Landschaft eignet sich wunderbar für entspanntes Radeln. Die meisten VVVs haben örtliche Routen ausgearbeitet und bieten Karten an. Alternativ helfen in den Städten die rot-weißen Schilder, auf dem Land die pilzförmigen Wegweiser. In jedem größeren Ort gibt es einen Fahrradverleih, zumeist am Bahnhof oder im Fahrradladen. Dort kannst du auch alle nötigen Extras mieten, von Regencapes bis zu Kinderanhängern (fietsersbond.nl). Alles zum Thema Fahrradtourismus, inklusive Tagestouren und einem Online- Fahrradroutenplaner, findest du unter hollandfahrradland.de.

Segeln

In vielen friesischen Städtchen kannst du Boote mieten und damit auf den umliegenden Seen segeln. Aber unschlagbar schön und unvergesslich ist das Inselhüpfen (ab 29 Euro pro Pers./Überfahrt | Eilandhopper | Tel. 020 261 46 28 | eilandhopper.nl) durch das Meer zwischen den Westfriesischen Inseln mit 100 Jahre alten Segelklippern. Hand anlegen wird bei den Wattentörns mit den typisch niederländischen Plattbodenbooten der bruine vloot (ca. 30 Euro pro Pers./Tag | Historische Zeilvaart Harlingen | Zuiderhaven 59 | Tel. 0517 41 32 42 | historischezeilvaart.nl) erwartet, der „braunen Flotte“, die wegen ihrer farbigen Segel so genannt wird. Anheuern kannst du in Harlingen, Hoorn, Enkhuizen oder einem anderen Ort auf dem Festland, von wo aus die Reise auf eine oder mehrere Watteninseln führt. Wer nicht segeln kann oder mag, muss aber deshalb nicht an Land bleiben: Beim Verleih Ottenhome (ab 160 Euro pro Tag | ottenhomeheeg.nl) in Heeg gibt es auch ohne Bootsführerschein Schaluppen und andere Wasserfahrzeuge.

Surfen

Windsurfen ist auf den vielen Seen in Friesland, aber auch auf den Westfriesischen Inseln angesagt. Brett und Segel kannst du in allen größeren Badeorten mieten. An einigen Stellen ist die Nordsee ein Paradies für Wellensurfer. Unter Insidern besonders beliebt ist der Küstenabschnitt beim Strandpavillon Timboektoe bei Wijk aan Zee, wo die Strömung gering und Spaßgarant der verlässlich blasende Südwestwind ist. Auch der Strand beim szenigen Café-Restaurant Beachclub Jamm Beach (April–Sept. | jamm-beach.nl) in Ter Heijde und Surf Zandvoort (surf zandvoort.nl) sind beliebte Surfertreffpunkte. Dreams Surfschool (35 Euro für 2 Std. | Strandzugang Karel Doormanweg | Ter Heijde | dreamssurfschool.nl) bietet dort Gruppen- oder Einzelunterricht im Surfen und Kitesurfen an.

Tauchen

Zeeland ist ein Lieblingsziel für Sporttaucher. Interessierte können wählen, ob sie lieber in stillem Wasser, wie es z. B. das Grevelingen-Meer bietet, tauchen möchten oder in den von den Gezeiten abhängigen Orten in der Oosterschelde und in der Nordsee. Bei letzteren muss unbedingt auf Ebbe und Flut geachtet werden! Infos bei den Tauchzentren vor Ort. Tauchkurse bietet beispielsweise das Duikcentrum De Kabbelaar (Scharendijke | Tel. 0111 67 19 13 | kabbelaar.com) an.

Wattwandern

Ein ganz besonderes Erlebnis ist wadlopen, das Wattwandern z. B. zwischen den Inseln Ameland und Schiermonnikoog. Der etwa vierstündige Fußmarsch beginnt am frühen Morgen in Pieterburen. Ein mit Karte, Kompass und Peilstock ausgerüsteter Führer geht der Kolonne immer vor. Die ersten paar Meter watest du noch durch knöcheltiefen Schlick, schon bald sinkst du bis über die Knie in den Morast, später gar bis zur Brust. Die anstrengende Tour eignet sich nur für geübte Wanderer mit guter Kondition. Sie kann lebensgefährlich werden, wenn man sie ohne Führung unternimmt und sich mit den Gezeiten verrechnet! Eine frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert: Stichting Wadloopcentrum Pieterburen (Tel. 0595 52 83 00 | wadlopen.com). Das Wattenmeer kann auch von anderen Orten an der Küste aus wie Wierum, Blije, Noordpolderzijl und Uithuizen überquert werden. Außerdem gibt es Touren von Texel, Ameland und Schiermonnikoog zum Festland. Leichter sind Touren mit Start und Ziel auf dem Festland.

Mit Kindern unterwegs

Kaum ein nordeuropäisches Volk ist so kinderfreundlich wie die Niederländer. In so gut wie jedem Restaurant gibt es Kinderstühle und Kindermenüs, und nirgends wird man schräg angeschaut, wenn die Kleinen mal lauter werden. Dass es in den unzähligen Parks Spielplätze mit unterschiedlichsten Kletter- und Spielgeräten gibt, ist selbstverständlich. Genauso wie in jüngster Zeit immer mehr Museen eine Kinderecke einrichten. In den letzten Jahren wurden viele Attraktionsparks mit Wasserrutschbahnen und Riesenrädern gebaut. Über das umfassende Angebot an Kinderattraktionen in den Niederlanden informiert www.uitmetkinderen.nl.

Sehenswertes

Natürlich gibt es auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten an der niederländischen Küste. Das liegt schon allein daran, dass die wichtigsten Städte des Landes in der Regel am Meer liegen. Der königliche Palast in Den Haag, der Hafen von Rotterdam und das barocke Kurhaus von Scheveningen sind einige der interessanten Sehenswürdigkeiten an der Küste der Niederlande. Eine blühende Sehenswürdigkeit ist der Keukenhof.

Freizeit

Gerade im Sommer bietet die niederländische Küste viele Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit. An den meisten Badestränden gibt es so auch Gelegenheiten zum Windsurfing, Kitesurfing, zum Jetski, zum Buggyfahren, zum Ausreiten und mehr. Wegen der flachen Landschaft können Sie auch eine Reise an die niederländische Küste unternehmen, um zum Beispiel auf eine große Radtour zu gehen.

Übernachten

Zum Übernachten bietet die niederländische Küste eine Fülle an Möglichkeiten: Campingplätze, Pensionen und Ferienhäuser sind oft am Rande der jeweiligen Badeorte zu finden. Besonders nah am Strand liegen meistens die Hotels, die die niederländische Küste von günstig bis luxuriös zu bieten hat. Einige dieser Hotels können sogar die sehr volksnahe Königin regelmäßig als ihren Gast willkommen heißen.

Am Abend

In den meisten Badeorten entlang der Küste der Niederlande finden Sie eine Fülle von Möglichkeiten zum Ausgehen. Neben internationalen Restaurants gibt es hier auch traditionelles Essen: Die niederländische Küste ist der beste Ort, um Calamaris, frisch gefangenen Fisch und andere Meeresfrüchte mit Pommes frites zu genießen. Auch Pfannkuchen sind eine typisch niederländische Speise; darüber hinaus hat das Land auch seine eigenen Biersorten.