New York City

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Willkommen in New York

New York, das ist die Hauptstadt des amerikanischen Traums. Wer diese riesige, quirlige, nervenkitzelnde Stadt und ihren Einfluss auf den Rest der Welt begreifen will, muss selbst hinfahren und dort aufwachen – in dem ewigen Rumoren und Gehupe, Sirenengeheul und Gekreische. Das New-York-Gefühl muss man einfach selbst erleben. Hautnah.

Besonders Downtown Manhattan (also alles südlich der 14. Straße) lebt auf. Die Restaurant- und Barszene ist hier spannender als in Midtown oder im nördlichen Manhattan. Neue angesagte Hotels, hippe Nachtclubs und jüngst gebaute, mutige Architektur wie das Cooper-Union-Gebäude und das New Museum locken New Yorker wie Touristen in den Süden. Neben altem Gemäuer liegen elegante Bars, Historisches steht neben modernem Glamour – diese Gegensätze sind es, die die Besucher wie magisch anziehen.

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Anreise

8h 40min
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New York City
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Neues Selbstbewußtsein am Ort des Terrors

New York ist hektisch, laut, herausfordernd, groß und mächtig. Der 2015 eröffnete Wolkenkratzer One World Trade Center (1WTC) dominiert mit seinen 541 m Höhe die südliche Skyline Manhattans und symbolisiert das wieder erstarkte Selbstbewusstsein. Gleich daneben erinnern die Wasserfälle des 9/ 11- Mahnmals eindrucksvoll an die Zwillingstürme, die hier vorher standen, und an den Terroranschlag, der sie einstürzen ließ. Wie eine Kathedrale der Mobilität erhebt sich der neue U-Bahn-Knotenpunkt Oculus östlich des Mahnmals. Der Bahnhof sieht aus wie ein überdimensionaler weißer Vogel, der seine Flügel zum Abheben öffnet – und ist derzeit der wohl spektakulärste Bau Manhattans.

Hauptstadt des Nachtlebens

Außerdem ist die City nach wie vor die Hauptstadt des Entertainments: Nightlife vom supercoolen Jazz-Konzert bis zur Underground-Punk-Bar, vom angesagten Hip-Hop-Musical bis zum Opernabend der Spitzenklasse. Das Publikum ist bunt, begeisterungsfähig, kompetent und vor allem kritisch. Wer es hier schafft, schafft es überall – sang schon Frank Sinatra in seinem Welthit „New York, New York“. In Downtown Manhattan (also südlich der 14. Straße) ist die Restaurant- und Barszene spannender als in Midtown oder im nördlichen Manhattan. Neue elegante Hotels, hippe Nachtclubs und mutige Architektur wie das Cooper-Union-Gebäude, das New Museum und der Frank-Gehry-Tower (offiziell: 8 Spruce Street) locken New Yorker wie Touristen in den Süden. Neben altem Gemäuer liegen elegante Bars, Historisches steht neben Modernem – diese Gegensätze ziehen die Besucher an. Jedes Jahr im April wird das TriBeCa Film Festival, das von Filmstar Robert de Niro gegründet wurde, zum Besuchermagnet für Filmemmacher, Cineasten, Celebrity-Jäger und alle, die auf Glanz, Glamour und rote Teppiche stehen.

Kreativität und Nachdenklichkeit

Hört man „Empire State of Mind“, den Welthit von Jay Z und Alicia Keys von 2009, spürt man die Anziehungskraft des mal glitzernden, mal rauen Dschungels von Manhattan. Der Song ist die jüngste Hymne auf die Stadt der Möglichkeiten und Ambitionen. Die New Yorker aber sind nachdenklicher geworden: Die Protestbewegungen Occupy Wall Street und Black Lives Matter und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben auch hier Diskussionen entfacht und am Weltbild amerikanischer Exzellenz gerüttelt. Im Medienzentrum der USA operieren die meisten der wichtigsten Fernsehsender, die großen Nachrichtenmagazine und die Tageszeitung, die als die beste der Welt gilt: The New York Times. Alle bedeutenden Buchverlage sitzen hier und haben den Weltmarkt im Blick.

Politisch ja, aber Politik wird in Washington gemacht

New York wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum Hauptsitz der Vereinten Nationen. Die UN-Zentrale am East River steht in der Debatte um globale Krisen und Konflikte im Mittelpunkt des Weltinteresses, und die amerikanische Politik hat New York nicht erst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 immer im Blick. Aber New York zieht seine Bedeutung nicht aus der Politik. Dafür ist Washington, D. C. zuständig. Rund 8,5 Mio. Einwohner leben heute in der einstmals größten Stadt der Welt, die im Lauf der Geschichte längst von anderen Megacitys überflügelt worden ist. 24 Mio. Einwohner hat die Metropolitan Area insgesamt, die die angrenzenden Gebiete einschließt, dazu kommen die Touristen, die auf den Straßen Manhattans im Sog des hohen Fußgängertempos förmlich mitgerissen werden. Tendenz überall: steigend!

Die Stadt wird grün

Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg hat die Stadt in eine umweltverträgliche Metropole verwandelt. Das zeigt sich am Times Square, der teilweise zur Fußgängerzone wurde, und an mehr als 1600 Kilometern Fahrradwegen. Sein Nachfolger, der Liberale Bill de Blasio, setzt die grüne Revolution im verkehrsreichen Manhattan fort: Anfang 2017 wurde die neue Second Avenue Subway eröffnet, die schon 1920 erstmals als Plan formuliert worden war. Bisher gibt es allerdings nur drei Stationen an der Upper East Side, drei weitere sollen folgen. Verkehrsinseln wurden zu kleinen Ausruhoasen mit Bistrotischen, Stühlen und Sonnenschirmen umfunktioniert und die ehemalige Hochbahntrasse High Line in einen Park verwandelt. Über die gesamte Länge der Insel Manhattan erstreckt sich ein Park am Hudson River, in Brooklyn wurde die Uferlinie unter der Brooklyn Bridge meilenweit begrünt und begehbar gemacht – Strand, Bootsfahrten und Spielplätze inklusive. Im dicht gedrängten Verkehr beschleunigen Busfahrspuren das ökologischere Fortbewegungsmittel. Dazwischen drängeln klingelnde Fahrradrikschas, die einen schnell und umweltfreundlich ans Ziel bringen können. Oder du setzt dich selbst aufs Fahrrad: Die blauen Citi-Bikes finden sich an fast jeder Ecke und deine Tasche hat vorne im Gepäckkorb Platz. Per Kreditkarte und App besorgst du dir so ganz schnell und einfach eine Portion Fahrtwind.

Gehen bis die Füße glühen

Aber am aufregendsten ist es immer noch, die Stadt zu Fuß zu erobern. Denn New York ist schon lange als die vielleicht einzige amerikanische Metropole eine echte Fußgängerstadt. Die Straßen sind überwiegend als Gitternetz angeordnet und nummeriert, die Gehsteige meist breit und viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Man findet sich schnell zurecht und das Risiko, Opfer eines Kriminellen zu werden, ist nicht höher als in einer deutschen Großstadt. Die Straßen, Boulevards und Avenues sind wie Laufstege. Einfach gehen, gucken und staunen! Denn New York ist auch die Stadt der großen Gegensätze. Die Winter sind trocken und frostkalt, die Sommer nicht selten mehr als 30 Grad heiß und oft schwül. Das ausgedehnte Grün des Central Park trifft auf das wuchtige, unendliche Grau von Beton. Kirchen, die anderswo alles überragen, werden hier von den Wolkenkratzern förmlich umzingelt. Der Big Apple ist noch immer eine Stadt der Immigranten: Fast 40 Prozent der Bewohner sind eingewandert. Generell freut man sich über weitere Neuankömmlinge, denn viele sind gut ausgebildet (die Hälfte der New Yorker Ärzte etwa sind Immigranten) und hoch motiviert – und bringen die Kultur ihrer Heimat mit. So mischen sich hier viele globale Traditionen, von der Küche Äthiopiens über die Voodoo-Religion aus Haiti bis hin zu den Festtagsparaden der Italiener oder den Drachentänzen der Chinesen. New York ist ein tägliches soziales Experiment des Neben- und Miteinanders, das seinen Ursprung im weltweiten Handel der Hafenstadt hat und heute in allen Lebenslagen meistens spektakulär und bereichernd funktioniert.

Immer neue Einwanderer

Die Mixtur verändert sich permanent. Im 19. Jh. segelten Einwanderer aus Irland, Deutschland, Österreich und Russland in die Neue Welt. Anfang des 20. Jhs. kamen Italiener und Polen hinzu. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde New York rettender Hafen für verfolgte Juden aus Europa. Die Mischung ist so speziell, dass man nirgendwo sonst in den USA Vergleichbares findet. Deshalb empfinden sich die New Yorker als etwas Besonderes, sie sind kulturell wach, wirtschaftlich auf der Höhe, neugierig, tolerant und manchmal arrogant. Das gilt vor allem für die weißen New Yorker, die die Stadt dominieren, obwohl sie keine 50 Prozent der Bevölkerung mehr ausmachen. In den letzten Jahrzehnten sind Millionen von Mittel- und Südamerikanern hergezogen, Hunderttausende von Chinesen, Koreanern und Vietnamesen, dazu viele Afroamerikaner aus den Südstaaten. Der Zuzug war so groß, dass die Stadt ihren wirkungsvollsten Mechanismus fast verloren hat: das Verschmelzen, Vermischen und Integrieren vieler Verschiedenartigkeiten. Das verändert ihren Charakter, was David Dinkins, der erste schwarze Bürgermeister New Yorks, 1989 so beschrieb: „New York ist kein Schmelztiegel mehr. Es ist ein Mosaik, in dem alle Teile gleich viel wert sind.“ Doch im Mosaik zeigen sich Risse. Die Zugewanderten sind oft arm und nicht wenige illegal im Land, während die Bezahlung der Wall-Street- Schaffenden seit der Krise 2007/2008 erneut in schwindelnde Höhen schießt – was auch die enormen Lebenshaltungskosten erklärt. Und trotz allem: Die New Yorker überraschen mit ihrem Humor und einem freundlichen Pragmatismus.

Eine Stadt, fünf Stadtteile

Jeder der fünf Stadtteile, die boroughs, könnte für sich eine ganze Stadt sein – wie dies bis 1898 auch der Fall war, als Greater New York durch den Zusammenschluss von Manhattan, Brooklyn, Queens, Staten Island und der Bronx entstand. Brooklyn wird zunehmend interessanter durch seine Museen, die Architektur, den riesigen Prospect Park, die Designerläden und raffinierten Restaurants. Vor allem Williamsburg im nördlichen Brooklyn hat sich zu einem angesagten, teuren Ausgehviertel gemausert. Junge Künstler, Designer und andere Kreative haben ein Netzwerk aus Galerien, Restaurants und kleinen Läden geschaffen. Nun breitet sich das künstlerische Treiben Richtung Osten aus, vor allem in das ehemalige Industrieviertel Bushwick. Schrittweise entdecken die New Yorker auch Queens: Es hat die bunteste Bevölkerung , das am schnellsten wachsende Stadtviertel der USA, Long Island City, – und einen Strand zum Surfen. Aber für viele Besucher bleibt die lange, schmale Insel Manhattan – zwischen Freiheitsstatue und Harlem – das eigentliche Ziel. Hier schlägt das Herz der Metropole.

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Empire State Building: Es gibt viele Möglichkeiten, den New-York-Besuch zu beginnen. Den besten Überblick bekommen Sie vom Empire State Building, das zudem zentral in Midtown liegt: Auf der Fifth Avenue geht's Richtung Norden zu den großen Museen und zum Central Park, der Broadway Richtung Süden ist nur einen Block entfernt. Nehmen Sie den Bus – als erste Sightseeingtour (Bus M34, bis 5th Av. u. 34th St. oder 6th Av u. 34th St., Busse M1, M2, M3, M4, M5 bis 34th St.). Subway: 34 St., B, D, F, M, N, Q, R

Einkaufen

Macy's: Am besten Sie starten Ihr New-York-Shoppingerlebnis im größten Kaufhaus der Welt: Macy's zieht sich über einen Straßenblock. Hier am Herald Square finden Sie außerdem noch jede Menge weitere spannende Adressen, von H&M bis Gap. Mit der U-Bahn fahren Sie bis vor die Tür (34 St., B, D, F, M, N, Q, R). Elegante Boutiquen der Spitzenpreisklasse finden Sie dagegen an der Madison Avenue in Midtown und der Upper East Side, während am Broadway um die Houston Street günstige Schnäppchen warten.

Am Abend

Das New Yorker Nachtleben ist so vielfältig und bunt wie die Stadt selbst. Ein Musical im Theater District? Jazz in Greenwich Village? Oder doch lieber eine der vielen kleinen Rockkneipen und Live-Musik-Clubs an der Lower East Side? Alles Geschmacksache – aber auf den Start in den Abend im Salon de Ning ganz oben auf dem Dach des Hotels The Peninsula können sich alle einigen! Von der Terrasse gewinnen Sie erst den Über-, dann den Einblick: über die Stadt und in das (teure) Nachtleben des Big Apple.

Praktische Hinweise

Anreise

Die meisten Auslandsflüge kommen auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen (JFK) in Queens an. Am Ground Transportation Center bei der Gepäckausgabe buchen Sie den Shuttlebus des New York Airport Service0718 8758200www.nyairportservice.com nach Manhattan (alle 20–30 Min. Fahrzeit 60–75 Min. $ 15, hin und zurück $ 27).

Das Taxi braucht 60 bis 75 Min., kostet von JFK nach Manhattan pauschal $ 45 (flat rate) zzgl. Brückenmaut (toll) und 15–20 Prozent Trinkgeld (tip), zurück nach JFK ca. $ 50. Achtung: Nehmen Sie nur die offiziellen Taxis, die gelben Yellow Cabs! Lassen Sie sich nicht von anderen Taxifahrern ansprechen, die Ihnen eine günstige Fahrt versprechen. Am billigsten ist die U-Bahn. Sie nehmen vor dem Terminal den Airtrain (Fahrzeit 12 Min. $ 5www.panynj.gov) bis zur Station Howard Beach, dort in den A-Train nach Manhattan umsteigen (Metro Card $ 2,25 Fahrtzeit ca. 1,5 Stunden). Auf dem Rückweg: Nur die Züge „A“ in Richtung Far Rockaway/Mott Avenue oder Rockaway Park Beach nehmen (bis zur Station Howard Beach– JFK Airport). Oder mit dem Airtrain bis zur Station Jamaica, umsteigen in die Long Island Rail Road (Fahrzeit 35 Min. $ 12) – staufrei bis zur Penn Station. Die ideale Lösung, falls Sie zur rush hour, der Hauptverkehrszeit, abreisen.

Wenn Sie in Newark (EWR) in New Jersey landen: Olympia-Trails-Bus nach Midtown Manhattan (alle 15–20 Min. Fahrzeit 60 Min. $ 15, hin und zurück $ 25212 9646233). Oder: Air Train bis NJ Transit oder Amtrak, dann zur Penn Station (Fahrzeit 45–60 Min. $ 11–15www.airtrainnewark.com). Taxi: 60 Min., ca. $ 60 plus Trinkgeld, $ 15 Zuschlag von New York aus.

Nationale Flüge enden zumeist auf dem La Guardia Airport (LGA) in Queens. Bus: NY Airport Express (Fahrzeit ca. 50 Min. $ 10). Express Shuttle (Fahrzeit ca. 60 Min. nach Manhattan $ 13). Taxi: 45 Min., ca. $ 30 plus Trinkgeld.

Auskunft
Official NYC Information Center

Tipps von Hotels bis Sightseeing, Beratung auch auf Deutsch. Der hier erhältliche City Pass (ab $ 79www.newyorkpass.com) verbilligt Eintrittspreise, vermeidet Schlange stehen und bietet viele Rabatte und Vorteile! Außerdem Tickets für Basketball- und Footballspiele sowie Broadwaymusicals und Theaterstücke (Mo–Fr 8.30–18, Sa, So 9–17 Uhr7th Avenue810/53rd Street, 0212 4841222www.nycgo.com deutsch: www.newyork.deSubway150 Street).

Brooklyn Tourism Council

Alles über Brooklyns Events, Sehenswürdigkeiten und Geschichte erfahren Sie in Downtown Brooklyn, dazu Walking Touren und Broschüren. Mo–Fr 10–18 UhrJoralemon Street2090718 8023846www.visitbrooklyn.orgSubway2, 3, 4, 5Borough Hall

NY State Division of Tourism

Infos auf Deutsch: nylovesu.de

Times Square Museum & Visitor Center

Hier erhalten Sie Infos, metrocards, Broadwaytickets und Briefmarken. Mo–Fr 9–20, Sa/So 8–20 UhrBroadway1560zw. 46th und 47th Street0212 4525283www.timessquarenyc.orgSubwayN, R, 1–3, 742 Street

Diplomatische Vertretungen
Deutsches Generalkonsulat

Mo–Fr 9–12 UhrUN Plaza871/First Avenue, zw. 48th und 49th Street0212 6109700www.germany.infoSubwayE, F, 651 Street

Österreichisches Generalkonsulat

Mo–Fr 9–12 UhrE 69th Street31zw. Madison und Park Avenue0212 7376400www.austria-ny.orgSubway668 Street

Schweizer Generalkonsulat

Mo–Fr 8.30–12 UhrThird Avenue633zw. 40th und 41st Street0212 5995700www.swissconsulate.orgSubwayS, 4–7Grand Central

Einreise

Benötigt wird ein maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten, der für die Dauer des Aufenthalts gültig ist. Vor Reiseantritt sind Sie verpflichtet, online ein Formular zu Ihrer Person auszufüllen (https://esta.cbp.dhs.gov), Reisebüros können helfen. U.a. muss die erste US-Adresse (Hotel, Mietwagenstation) angegeben werden, außerdem fällt eine Gebühr von $ 14 an.

Deutsche, Österreicher und Schweizer können sich als Touristen oder Geschäftsreisende bis zu 90 Tage ohne Visum in den USA aufhalten, wenn sie mit einer regulären Flug- oder Schifffahrtsgesellschaft ankommen und ein Rückflugticket, das höchstens 90 Tage gültig ist, vorweisen (www.usa.de oder www.us-botschaft.de).

Geld

1 Dollar = 100 Cent. Scheine (bills) gibt es in den Stückelungen 1, 5, 10, 20, 50, 100 Dollar. Münzen (coins) in den Stückelungen 1, 5, 10, 25, 50 Cent und ein Dollar. Andere Bezeichnungen: penny (1 Cent), nickel (5 Cent), dime (10 Cent), quarter (25 Cent), buck (1 Dollar). Populärste Zahlungsmittel: Kreditkarten, v. a. Visa, auch Mastercard, seltener American Express. Mit ec-Karten mit Maestro-Zeichen, können Sie an Geldautomaten (ATM) Geld abheben (ATM gibt es an allen Banken und in vielen delis). Fragen Sie bei Ihrer Bank nach, ob es ein Partnerinstitut gibt, bei dem Sie kostenlos abheben können, und ob Ihre ec-Karte tatsächlich (noch) weltweit gilt.

Fast alle zentral gelegenen Banken (Mo–Fr 9–15 Uhr) tauschen Devisen, die Bearbeitung ist oft teuer. Als Zahlungsmittel werden überall Traveller Checks akzeptiert. Bei der Ankunft sollten Sie etwas Kleingeld haben, um Taxi, Busse oder Gepäckträger bezahlen zu können. Taxifahrer sind nicht verpflichtet, auf Geldscheine herauszugeben, die größer sind als $ 20.

Gesundheit

Für die USA empfiehlt es sich dringend, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, da deutsche Krankenkassen meist die Kosten etwaiger Erkrankungen nicht übernehmen. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser (emergency room) sind grundsätzlich verpflichtet, alle Patienten zu behandeln. Durchaus üblich ist allerdings, dass vor der ärztlichen Behandlung die Vorlage einer Kreditkarte verlangt wird. Bei den Konsulaten können Sie die Adressen deutschsprachiger Ärzte erfragen.

Empfehlenswert ist auch das Travelers Medical CenterFifth Avenue9520212 7371212www.travelmd.com, ein anerkannter ärztlicher Notdienst und 24-Stunden-Service in mehreren Sprachen, der auch Krankenbesuche im Hotel macht, wenn nötig.

Internet

Keine Stadt bietet so viele Infos via Internet wie New York. Vom Hotelreservierungsservice des Visitor Centers (www.nycgo.com) bis zu Jazzclubs und Museen. Eine Übersicht bietet www.allny.com. Gut sind die Websites der Stadtmagazine www.nymag.com und www.timeoutny.com. Einen guten Ein- und Überblick bietet auch das New York Magazine: nymag.com.

Internetcafés

In allen Public Libraries können Sie bis zu 30 Min. gratis im Internet surfen, Web-Adressen sollten Sie aber am besten von zu Hause gleich mitbringen: www.nypl.org. Manche Cafés haben Rechner, immer mehr bieten drahtlosen Zugang für private Laptops an, oft ist der WLAN-Zugang kostenlos.

Masse & Gewichte

Das metrische System ist in den USA unbekannt. Man trifft deshalb auf schwer umrechenbare Längenmaße wie mile (1,6 km), foot (30 cm) und inch (2,5 cm), auf Hohlmaße wie gallon (3,78 l), quart (0,94 l) und pint (0,47 l) sowie auf Gewichte wie pound (0,454 kg) und ounce (28,3 g).

Kleidergrößen: Bei der Damenkonfektion entspricht US-Größe 4 der deutschen 34, 6 = 36, 8 = 38, 10 = 40, 12 = 42, 14 = 44. Bei den Herren ist die US-Größe 36 = 46, 38 = 48, 40 = 50, 42 = 52, 44 = 54.

Notruf

911 ist die Notrufnummer für Polizei und medizinische Notfälle (kostenlos von öffentlichen Telefonen).

Öffentliche Toiletten

Toiletten (rest rooms) sind in New York Mangelware. Jedoch befinden sich in den öffentlich zugänglichen Atrien und Lobbys etlicher Wolkenkratzer und in Geschäftszentren wie dem Trump Tower und Citicorp WC für Besucher. Eine gute Alternative: die Toiletten in den Lobbys großer Hotels, in Kaufhäusern und Buchläden und in Filialen von Starbucks und McDonald's.

Öffentliche Verkehrsmittel
Bus und Subway

Das Bus- und U-Bahn-Netz ist nahtlos ausgebaut. Eine Besonderheit bei der U-Bahn, auf die Sie achten sollten: Expresszüge, die nur an etwa jeder fünften Station halten. Normale Züge heißen local trains. Manche Bahnhöfe haben getrennte Eingänge für Uptown- und Downtown-Züge. Der Preis für die einmalige Fahrt beträgt $ 2,25. Zutritt mit einer Magnetkarte, der Metrocard. Vorteile: kostenloses Umsteigen zwischen U-Bahn und Bus, Mengenrabatt und die für Touristen besonders empfehlenswerte Wochenkarte zum Preis von $ 29. Die Metrocard ist an U-Bahn-Stationen, vielen Kiosken, Delis und im Times Square Visitor Center erhältlich. Im Bus kann man auch bar bezahlen, mit $ 2,25 in Münzen abgezählt. Das Subway-Netz wird ständig repariert, daher sind Umleitungen und temporäre Ausfälle an der Tagesordnung – hauptsächlich am Wochenende. Infos: www.mta.info oder an den Stationen

Mietwagen

Wer von New York aus mit dem Auto weiterreisen will, sollte den Wagen am Flughafen mieten: Dort ist es billiger (ab $ 50/Tag) als in Manhattan. Noch preiswerter ist es allerdings, wenn Sie das Fahrzeug bereits in Europa reservieren. Parken in Manhattan ist ein Problem: Es gibt zu wenig Parkplätze und Einbruch- und Diebstahlgefahr sprechen für ein Parkhaus (Tagesgebühr etwa $ 40). Mietwagen mit Chauffeur heißen limo oder town car (ab $ 90 pro Stunde bei 2 Stunden Minimum plus 20 Prozent Trinkgeld und Steuer), Farrell Limousine Service0212 9884441.

Taxi

Die autorisierten yellow cabs sind nicht sehr teuer. Die Grundgebühr für die erste Drittelmeile beträgt $ 2,50, für jede weitere Fünftelmeile 40 Cent. 25 Blocks kosten ungefähr $ 8,50 zzgl. Trinkgeld (15 Prozent). Nachtaufschlag 20–6 Uhr: 50 Cent, wochentags zwischen 16 und 20 Uhr: $ 1 Zuschlag. Brücken- und Tunnelmaut (toll) kommen hinzu. Andere Taxis als die gelben sind nur für Kenner, die Preise aushandeln können!

Post

Das General Post OfficeEighth Avenue/33rd Street ist als einziges täglich rund um die Uhr geöffnet. Andere Postämter meist: Mo–Fr 9–17 Uhr. Briefmarken gibt es auch in Automaten vor und in Postämtern sowie in manchen Apotheken und Delis. Porto: Luftpostbrief bis 28,3 g nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz: 98 Cent. Briefkästen sind blau und haben oben einen Klapptüreinwurf.

Stadtrundfahrten
Bootsfahrten

Verschiedene Bootstouren sind im Angebot. Besonders beleibt ist die Circle Line Sightseeing ToursCircle Line PlazaW 42nd Street/Hudson River0212 5633200www.circleline42.comPreis $ 34Mitte April–Okt. tgl. 10–16.30 Uhr, im Winter einmal tgl.: Dreistündige Fahrt um Manhattan.

Bustouren

Gray Line of New York42nd StreetNordflügel des Busbahnhofs Port Authority | zw. Eighth und Ninth Avenue0800 6690051www.newyorksightseeing.com: Um die 20 verschiedene Touren sind im Angebot, auch in Deutsch und nach Harlem (2–8 Std. ab $ 25). Außerdem Ausflüge nach Atlantic City (Kasinos) und ins Hudson Valley.

Harlem SpiritualsEighth Avenue690zw. 43rd und 44th Street0212 3910900www.harlemspirituals.com: eine Rundfahrt durch Harlem, Mi u. So morgens mit Besuch einer Baptistenkirche ($ 55), Mo, Do u. Sa abends ($ 135 bei 8 Personen) mit Jazzclubbesuch; zwei Cocktails und Dinner sind im Preis enthalten.

Flüge

Liberty HelicoptersPier 6, links von der Staten Island Fähre0212 9676464www.libertyhelicopters.com: 12–15 Min. $ 180/ Person, 18–20 Min. $ 245/Person, ein Privathubschrauber für 18–20 Min. kostet $ 995 für vier Personen (plus $ 30/Person Gebühren).

Radtouren

Bike the Big Apple0347 8789809www.bikethebigapple.com$ 90, inkl. Rad u. Helm: verschiedene Touren durch New Yorks Viertel.

World Yacht Cruises

Dinner cruises lohnen sich dann, wenn man beim abendlichen Schlemmen von einem Fensterplatz aus den Mond über der Freiheitsstatue bewundern kann. April–Dez. Do–Mo, Bordgang 18 UhrPier 81, W 41st Street (Hudson River)Dinner ca. $ 1100212 6308100www.worldyacht.comSubwayC, E23 Street

Strom

110 Volt/60 Hertz, Adapter ist erforderlich.

Telefon & Handy

Telefonieren funktioniert wie zu Hause. Von Telefonzellen aus kostet ein Gespräch 50 Cent, Details zum Wählen sind an den Apparaten angebracht. Bei allen Telefonproblemen hilft der operator (Ziffer 0) weiter, er vermittelt auch R-Gespräche (collect call, nur innerhalb der USA). Hotels verlangen mindestens $ 1 pro Einheit und haben oft horrende Aufschläge für Ferngespräche. Telefonate nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kosten vom Privatanschluss zzt. 10 Cent bis $ 1,50/Min.

In New York ist der area code (Vorwahl) immer Bestandteil der Telefonnummer, zuvor ist noch eine 1 zu wählen (die Nummern in diesem Band sind daran bereits angepasst). Bei Anrufen aus dem Ausland wählen Sie die Vorwahl 001. Auskunft: Tel. 411 (50 Cent pro Anfrage) und www.411.com. Vorwahlen: USA 001, Deutschland 011-49, Österreich 011-43, Schweiz 011-41, dann die Ortsnetzkennzahl ohne 0 und die Nr.

Die Alternative: Kioske in New York verkaufen sogenannte prepaid cards ($ 5, $ 10 und $ 25). Mit denen wählt man sich ins Ortsnetz ein, gibt dann die Pinnummer der Karte an und kann z. T. für 3 Cent/Min. weltweit telefonieren. Telefonate mit eigenem Mobiltelefon sind mit Tri- und Quadbandhandy möglich, wenn der Netzbetreiber das internationale Roaming-Abkommen abgeschlossen hat. Dennoch drohen hohe Roaming-Gebühren! Daher lohnen sich auch Prepaid-Sim-Karten örtlicher GSM-Netzbetreiber (Cellular One, T-Mobile USA, Verizon) oder eine Sim-Karte von Cellion (www.cellion.de), die Sie schon in Deutschland kaufen können. Immer günstig sind SMS. Hohe Kosten verursacht die Mailbox: noch im Heimatland abschalten!

Tickets

Telefonische Bestellungen über die Kassen (box offices) sind möglich, viele Veranstaltungen sind allerdings nicht selten ausgebucht. Ticketservices schlagen prozentual auf den Kartenpreis auf und sind 24 Std. erreichbar: Telecharge0212 2396200www.telecharge.com und Ticketmaster0800 7453000www.ticketmaster.com.

Oft hilft aber auch ein guter Hotelconcierge, denken Sie an Trinkgeld nach vollbrachter Leitsung. Karten zum halben Preis für Vorstellungen vom selben Tag gibt es bei: TKTSBroadway/47th Streetzzgl. $ 2 service chargetgl. 15–20 Uhr, Karten für Nachmittagsvorstellungen Mi und Sa 10–14 Uhr, So 11–15 Uhr,. Genauso günstig, ohne Wartezeit: www.entertainment-link.com

Trinkgeld

In den Restaurantpreisen ist kein Bedienungsgeld enthalten. Kellner bekommen daher 15–20 Prozent Trinkgeld (tip) : Das Servicepersonal verdient so wenig, dass das Trinkgeld essenzieller Bestandteil seines Lohns ist. Rechnungen enthalten eine Steuer (tax). New Yorker verdoppeln die tax und geben sie als tip. Rechnung genau angucken: Manche Lokale fürchten, Ausländer geben keinen tip und schlagen deshalb direkt gratuity auf – damit entfällt das Trinkgeld. Oberkellner und maître de table erwarten für besondere Dienste (z. B. Tisch am Fenster) mindestens $ 10, in erstklassigen Restaurants durchaus auch $ 20. In Hotels rechnen Gepäckträger (bell boys) mit $ 1 pro Gepäckstück, in Häusern der 1. Klasse mit insgesamt wenigstens $ 5.

Zimmermädchen bekommen mindestens $ 5, bei längerem Aufenthalt sollten Sie $ 1 pro Tag geben. Sonderleistungen des Concierge (z. B. das Buchen von Tickets oder Restauranttischen) sind mit mindestens $ 10 zu honorieren. Taxifahrer erwarten 15 Prozent Trinkgeld. In New York wird tip nicht nur begrüßt, sondern erwartet.

Veranstaltungstipps

Veranstaltungshinweise finden Sie in der New York Times (Fr, Sa). Täglich veröffentlichen New York Post und Daily News zudem ein Kinoprogramm. Im New York Magazine (Mo) sind Kultur, Sport und andere Termine aufgeführt. The New Yorker enthält montags einen Überblick über die Programme der Musiklokale, Kinos und mehr. Time Out bietet mittwochs außerdem die ausführlichsten und aktuellsten Infos über Clubs und Konzerte (music venues). Die kostenlos ausliegende Village Voice bringt wöchentlich Kritiken und listet Veranstaltungen zu Kultur und Politik auf. Die beste Vorauswahl trifft dienstags www.flavorpill.com

Wetter & Reisezeit

Das New Yorker Wetter ist extrem: Im Winter ist es oft bitterkalt, im Sommer sehr schwül und bis zu 40 Grad warm. Durch den Wechsel von klimatisierten Räumen auf die heißen Straßen besteht Erkältungsgefahr (immer eine leichte Jacke mitnehmen). Die schönste Reisezeit: Mai bis Mitte Juni und Mitte September bis Ende Oktober.

In den USA wird die Temperatur in Fahrenheit statt Celsius angegeben. Zur Umrechnung nimmt man Grad Celsius mal 1,8 und addiert 32. 32 ° Fahrenheit sind 0° Grad Celsius: Einfache, nicht ganz genaue Faustregel: Fahrenheit minus 30, dividiert durch zwei ergibt Celsius.

50° F = 10° Celsius, 68° F = 20° Celsius, 86° F = 30° Celsius, 95° F = 35° Celsius

Zeit

In New York ist es sechs Stunden früher als in Mitteleuropa. Sommerzeit ist vom 2. So im März bis 1. So im November. Achtung: Europa stellt zu anderen Terminen die Zeit um, daher beträgt in den Übergangswochen im Frühjahr und Herbst der Zeitunterschied nur fünf Stunden.

Zoll

Pflanzen, frische Lebensmittel und Konserven dürfen nicht eingeführt werden. Erlaubt sind 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1 l Spirituosen, dazu Geschenke im Wert bis zu $ 100.

In die EU eingeführt werden dürfen: 1 l Alkohol über 22 Prozent, 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 50 g Parfüm und andere Artikel (ausgenommen Gold) im Gesamtwert von 430 Euro (www.zoll-d.de).

In die Schweiz eingeführt werden dürfen: 2 l Alkohol bis 15 Prozent, Waren im Wert von 300 Franken und 200 Zigaretten

Was kostet wie viel?

Espresso

2 Euro für eine Tasse 

Hotdog

2 Euro bei Nathan‘s in Coney Island

Kino

ab 11 Euro in Kinos in Manhattan

Softdrink

1,40 Euro für eine Dose/Flasche

Taxi

ca. 6 Euro für eine Kurzfahrt (ca. 3 km)

Subway

2,50 Euro für eine U-Bahn-Karte

Low Budg€t

Sehenswertes

Big Apple Greeters0212 6698159bigapplegreeter.org sind begeisterte New Yorker, die in ihrer Freizeit Touristen ohne Bezahlung ihre Heimatstadt zeigen. Für die sehr persönlichen Touren durch Manhattan oder Brooklyn sollten Sie sich lieber schon ein paar Wochen vorher anmelden.

Die wöchentlich erscheinende Village Voice ist das Stadtmagazin mit allen wichtigen Adressen, Terminen und Veranstaltungen der Metropole. Die kostenlose Zeitung liegt in roten Kästen am Straßenrand und in Cafés aus. www.villagevoice.com

Wer das Abenteuer erleben möchte, New York vom Wasser aus zu sehen, kann sich ein Boot leihen und umsonst Kajak fahren: Downtown BoathousePier 96 (Höhe 57th Street), Pier 40 (Höhe Houston Street), 72 Street am Hudson River zw. 55th und 57th Streetwww.downtownboathouse.org

Essen & Trinken

Die Weinhandlung Chelsea Wine Vault9th Avenue750212 4624244www.chelseawinevault.comFr 16–19, Sa 14–17 UhrSubwayA, C, E14 Street lädt zur Weinprobe – umsonst.

Eine kostenlose Einführung in die Braukunst bietet die Brooklyn Brewery TourNorth 11th Street790718 4867422www.brooklynbrewery.comSa, So 12–18 UhrSubwayLBedford Av..

Wenn Sie mittags statt abends in einem der noblen Restaurants essen gehen, können Sie viel Geld sparen, z. B. Sushi im Nobu.

Einkaufen

Der kunterbunte Pearl River MartBroadway477zw. Broome und Grand Streetwww.pearlriver.comSubwayRPrince Street ist der ultimative Geschenkeladen. Hier findet sich Billiges, Schrilles & Witziges aus Asien.

Whole Foods7th Avenue250/Ecke 24th Streetwww.wholefoodsmarket.comSubway123 Street, ein Supermarkt für Bio-Lebensmittel und frische Produkte, bietet Probierhappen – mal Guacamole, mal Kräcker mit Brie und Preiselbeeren. Weitere Filiale: 4 Union Square SouthEcke BroadwaySubwayL, N, Q, R, 4, 5, 614 Street-Union Square

Die Buchhandlung Housing WorksCrosby Street126/Ecke Houston Streetwww.housingworks.org/social-enterpriseSubwayB, D, F, MBroadway-Lafayette sieht aus wie eine alte, charmante Bibliothek mit Wendeltreppe. Günstige Bücher – teils gebraucht – und ein kleines Café.

Am Abend

Krimiautoren, Prominente und Politiker lesen bei Barnes & Noble aus ihren Werken. Termine auf Flyern in den Filialen

Im Juli und August bietet die Central Park SummerstageRumsey Playfield/Höhe 72th Streetwww.summerstage.orgSubway668 Street– Hunter College kostenlose Openairkonzerte.

Gratistickets für die Late Show von David Letterman gibt's am Tag der Show telefonisch ab 11 Uhr ( 212 2476497www.cbs.com/latenight/lateshow). Ed Sullivan TheaterBroadway1697Mo–Do 17.30 UhrSubwayB, D, ESeventh Av..

Übernachten

Einige Agenturen bieten Apartments an. Die kleinen Wohnungen sind eine gute Alternative zum anonymen Hotelzimmer, weil sie billiger und wohnlicher sind. Angebote bei New York Habitat0212 2558018www.nyhabitat.com, City Lights0212 7377049www.citylightsbandb.com, Affordable New York0212 5334001www.affordablenewyorkcity.com oder bei www.roomorama.com. Zweisprachig bedient Sie Petra Loewen0718 3732226www.aptpl.com

Über die Website einzelner Hotels oder von Buchungsagenturen sind Übernachtungen oft günstiger zu bekommen. www.hoteldiscount.com

Private Angebote finden Sie unter http://newyork.craigslist.org

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

New Year's Day

Letzter Montag im Mai

Memorial Day (man gedenkt der Toten und Kriegsopfer)

4. Juli

Independence Day (Nationalfeiertag)

1. Montag im September

Labor Day (Tag der Arbeit)

4. Donnerstag im November

Thanksgiving (Erntedankfest)

25. Dezember

Christmas Day (der einzige Weihnachtsfeiertag).

An den folgenden Tagen sind die Behörden geschlossen, die meisten Büros aber geöffnet und viele Geschäfte bieten besondere sales, bei denen man ganz besondere Schnäppchen machen kann:

3. Montag im Januar

Martin Luther King's Birthday

3. Montag im Februar

Presidents' Day

2. Montag im Oktober

Columbus Day

1. Dienstag im November

Election Day (Wahltag)

11. November

Veteran's Day

Veranstaltungen
Januar

Zwischen Januar und Februar Chinesisches Neujahr, zehntägiges Fest mit Feuerwerk in Chinatown.

März

17. März ist St. Patrick's Day. Auf der Fifth Avenue zwischen 44th und 86th Street feiern die irischstämmigen Amerikaner mit einem Umzug.

April

Ostersonntag: Easter Parade auf der Fifth Avenue im Bereich 48th bis 57th Street mit Kostümen und phantastischen Hutkreationen

Mai

Anfang Mai findet das TriBeCa Filmfestival von Schauspielstar Robert De Niro statt. www.tribecafilmfestival.com

Juni

Museum Mile Festival auf der Fifth Avenue (82nd–104th Street): Gaukler, Clowns, Musiker.

Die Metropolitan Opera bietet in verschiedenen Parks spannende abendliche Openairkonzerte (Eintritt frei). Ende Juni jährliche Homosexuellenparade zum Gay and Lesbian Pride Day (Christopher Street Day).

Juli

4. Juli, 21 Uhr: Feuerwerk zum Unabhängigkeitstag am East oder Hudson River. Beste Aussicht vom FDR Drive oder vom West Side Highway – erfragen Sie den aktuellen Standort des Spektakels.

September

11. September Gedenken an die Toten der World-Trade-Center-Anschläge 2001.

An einem Samstag in der zweiten Septemberhälfte Steuben Day Paradewww.germanparadenyc.org: Zu Ehren des preußischen Generals Friedrich Wilhelm von Steuben ziehen deutschstämmige Amerikaner über die Fifth Avenue. Ab Mitte September zehn Tage lang Feast of San Gennarowww.sangennaro.org, ein Jahrmarkt zu Ehren des Schutzheiligen von Neapel. Mulberry Street südlich der Houston Street

Ende September bis Anfang Oktober New York Filmfestival im Museum of Modern Art und im Lincoln Center. www.filmlinc.com

Oktober

Am 31. Oktober feiern Zehntausende in greller Verkleidung Halloween, das Fest der Geister auf der Sixth Avenue.

November

Erster Sonntag: New York Marathon. Start: Verrazano Bridge, Ziel: Central Park. www.ingnycmarathon.org

Vierter Donnerstag: Die kunterbunte Thanksgiving Day Parade zieht von Central Park West und 77th Street bis zum Kaufhaus Macy's – mit Umzugswagen und riesigen Ballons.

Ende November, zu Beginn der Adventszeit, wird der riesige Weihnachtsbaum im Rockefeller Center feierlich illuminiert. Die Lichterketten, die sich um den Baum winden, sind fast 8 km lang. www.rockefellercenter.com

Im Trend

Durch die Blume
Multifunktional

Im Schaufenster stehen Blumentöpfe dahinter die dunkle Bar. Sycamore Flower Shop & BarCortelyou Road118 ist der Trendladen Brooklyns. Tagsüber shoppt man dort kunstvolles Grünzeug, abends gibt's Häppchen und gute Drinks. Multifunktional geht es auch bei zu. Interieur- und Florales Design ergänzen sich perfekt. Florist ZezéFirst Avenue938 setzt ebenfalls auf diese Kombi und verkauft Blumen, Möbel und Dekoartikel. In seinem ehemaligen Studio gleich um die Ecke gibt's auch essbare Kreationen: Zé CaféE 52nd Street398.

Good-Night-Story
Lesereise

Im Library HotelMadison Avenue299www.libraryhotel.com geht Ihnen der Lesestoff nicht aus. In Lobby, Zimmern oder Gängen wartet Literatur auf die Gäste. Im Cooper Square HotelCooper Square25www.thecoopersquarehotel.com kommt die Lektüre ebenso wenig zu kurz wie im Roger Smith HotelLexington Avenue501www.rogersmith.com. Hier gibt's Theaterstücke und Literaturklassiker.

Großstadtdschungel
Green Apple

Die Parks der Stadt öffnen nun auch Campern ihre Tore. Geführte Exkursionen mit den Park Rangern verwandeln die New York State Parkswww.nycgovparks.org in Abenteuerspielplätze für Erwachsene und deren Nachwuchs. Nach den lehrreich-unterhaltsamen Führungen geht es nicht etwa nach Hause. Im Anschluss wird das Zelt in einem der Stadtparks aufgeschlagen. Für Aktionliebhaber gibt es außerdem auch Kanufahrten, Orienteering und Lektionen in Sachen Pflanzenheilkunde oder Überlebenstraining.

Feines am Wegesrand
Too Good to Go

Kalbskoteletts auf Karottenbrötchen statt mit Sauerkraut – Gourmetstände erobern die Straßenecken des Big Apple und versorgen eilende Passanten mit exquisiter Kost. Wie wäre es zum Beispiel mit den koreanischen Tacos von Korilla BBQwww.korillabbq.com? Der passende Nachtisch wartet schon an der nächsten Straßenecke. Wafels & Dingeswww.wafelsanddinges.com haben köstliche Belgische Waffeln auf der Karte. Zum Beispiel mit Sirup und Erdbeeren, aber auch herzhafte mit Krautsalat und Schweinefleisch. Auch der Big Gay Ice Cream Truckwww.biggayicecreamtruck.com schreckt nicht vor ungewöhnlichen Kombinationen zurück. Der Renner am Eiswagen ist Schokoeis mit karamellisiertem Speck zwischen zwei Waffeln.

Die Seele der Stadt
Harlem

Das Viertel hat Geschichte und ist heute so angesagt wie zuletzt in den 1970er-Jahren. Die Nacht verbringen Sie am besten in einem von Harlems neuesten Hotelzugängen: dem AloftFrederick Douglass Boulevard2296. Die Lobby wurde von lokalen Künstlern gestaltet, das Publikum ist jung und die Preise für die coolen Zimmer fair. Ein wichtiger Teil des Viertels ist auch Melba's RestaurantW 114th Street300 wo auf den Teller kommt. Probieren Sie die Rippchen! Im Red RoosterLenox Avenue312 lässt man ebenfalls alte Zeiten aufleben, zeitgenössische Nachwuchskünstler aus dem Viertel zieren die Wände. Den schnellsten Einblick ins Viertel bekommen Sie durch eine Tour. Die beste und breiteste Auswahl bietet Harlem HeritageMalcolm X Blvd.104.

Bloss nicht

Nachts allein im Park

New York, und v. a. Manhattan, sind heute nicht mehr wirklich gefährlicher als Berlin. Dennoch sollten Sie auf ein Portemonnaie mit viel Bargeld verzichten, es nicht auf der Straße für andere sichtbar öffnen, keinen wertvollen Schmuck tragen und Ihre Handtasche quer über die Brust tragen. Auf Bettler oder Drogenhändler reagiert man am besten gar nicht. Versuchen Unbekannte, Sie in ein Gespräch zu verwickeln, kann das ein Ablenkungsmanöver sein. Der Diebstahl wird von einer zweiten Person begangen. Bloß nicht nach Einbruch der Dunkelheit in Parks oder auf unbelebten Straßen spazierengehen.

Ohne Ausweis ausgehen

Bei einigen Sehenswürdigkeiten gehört der Check des Passes zur Sicherheitskontrolle. Auch viele Bars wollen Ihre ID (sprich: ei-die) zur Identifikation am Eingang sehen, selbst wenn Sie deutlich sichtbar über 21 Jahre alt sind.

Dem Jetlag nachgeben

Geben Sie sich nach der Ankunft nicht einfach der Müdigkeit hin. Die Zeitverschiebung kompensiert man innerhalb von drei Tagen. Nach der Ankunft (von Europa aus fast immer nachmittags europäischer Zeit) empfiehlt es sich, einige Stunden wach zu bleiben. Was macht man aber um 5 oder 6 Uhr morgens in New York? Man besucht den Fisch- oder den Fleischmarkt, hört Jazz bei Small's, trinkt in einem kleinen Eckladen den ersten Kaffee oder schaut sich als Einstimmung auf die US-Lebensart das Frühstücksfernsehen an.

Auf den Prominententrick hereinfallen

Signierte Fotos mit Lobeshymnen aufs Lokal hängen in jeder Pizzeria. Sardi's, Gallagher's Steak House und alle Restaurants, in denen Gäste busweise abgefüttert werden, sollten Sie auf jeden Fall meiden. Abzuraten ist auch von Musikkneipen à la Michael's Pub (dort spielt Woody Allen montags ab und zu Klarinette). Die Chancen, ihn morgens beim Spaziergang im Central Park zu sehen, sind größer.

In falsche Taxis steigen

An Flughäfen und vor Hotels bieten Fahrer ohne Lizenz mit dem Wort „Taxi“ ihre Dienste an. Sie sind selten versichert und verlangen überhöhte Preise ebenso wie Wagen, die man in der Stadt heranwinkt und die sich als Limousinenservice anbieten. New Yorker benutzen solche gypsy cabs, aber sie wissen, welcher Preis auszuhandeln ist.

Denken, dass niemand Deutsch versteht

In New York leben Amerikaner, die an deutschen Unis studierten, Auswanderer der zweiten Generation, die unsere Sprache von den Eltern lernten, und Inder, die in Deutschland gearbeitet haben. Da kann es bei allzu sorglosen Gesprächen, etwa über Personen in der U-Bahn, zu überraschenden Kommentaren kommen.

Stichworte

Big Apple

Der Ausdruck entstammt der Jazzszene vor dem Zweiten Weltkrieg. Mit dem Biss in den „großen Apfel“ wurden die begehrten Auftritte in New York bezeichnet: Sie waren nicht nur die besser bezahlten Konzerte, sie waren auch für viele Musiker ein Karrieresprungbrett. Das traditionsreiche Etikett wurde in den 1970er-Jahren von den Tourismuswerbern erfolgreich als Spitzname der Stadt adaptiert und etabliert.

Doorman

Uniformierte Türsteher gehören besonders in der Upper East und der Upper West Side zum Straßenbild. Die schätzungsweise 100 000 Privatportiers New Yorks sind ein Statussymbol – die bei Teenagern beliebte amerikanische TV Serie „Gossip Girl“ beschreibt diese Welt der Privilegien mit explizitem Hinweis auf die „Elite Manhattans“. In den riesigen Apartmenthäusern – oft voller Eigentumswohnungen mit hoher Quadratmeterzahl – hilft der Doorman mit den Einkaufstüten, zeichnet für ankommende Pakete ab und ruft ein Taxi herbei. Alles natürlich eilfertig und mit großer Aufmerksamkeit. Besucher werden hier abgefangen und telefonisch in den Wohnungen angekündigt. Und: Der Job ist gut bezahlt und daher begehrt.

Downtown

Während sich dieser Begriff in anderen Teilen Amerikas als eher ungenaue Bezeichnung für das Stadtzentrum durchgesetzt hat, hat er in New York noch eine sehr präzise Bedeutung, die man beim Blick auf den Stadtplan sofort erkennt: Downtown ist die südliche Hälfte von Manhattan (und gilt als Synonym für ambitionierte und kreative junge New Yorker). Im Gegensatz dazu ist Uptown der nördliche Teil westlich und östlich vom Central Park. Der dort gepflegte mondäne Wohnstil zeigt sich in Wohnungen mit Bibliotheken, Dienstbotenzimmern mit eigenen Aufgängen, 10 m langen Esszimmern, dicken Wänden, hohen Decken und offenen Kaminen. Dies alles und das zugehörige Geld haben das Image des Uptown-Bewohners geprägt: Er galt und gilt als Angehöriger des Establishments. Das bedeutet, alles was hip, kreativ und angesagt sein will, bevorzugt eine Adresse in TriBeCa oder dem East und West Village.

Grünes New York

Eine begrünte, mit Liegestühlen ausgestattete ehemalige Hochbahntrasse, auf der sogar Wildblumen wachsen, lädt zum Entspannen: Die High Linewww.thehighline.org in Chelsea symbolisiert das neue grüne New York wohl am besten. Straßen und Plätze werden in Manhattan verkehrsberuhigt, der Times Square ist nun eine Fußgängerzone, bunte Fahrradwege wurden angelegt und an der Westseite Manhattans entsteht der Hudson River Park, der sich von der Südspitze bis zur George Washington Bridge im Norden erstreckt. Er bietet Wiesen, Tennisplätze und Paddelvergnügen. 46 Wochenmärkte gibt es inzwischen in New York, und die extrem erfolgreiche Naturkostkette Whole Foods bietet ihr leckeres und gesundes Essen in riesigen Filialen an – beispielsweise am Union Square. Öko ist schick! New York endeckt die Vorteile von gesundem Essen, grüner Umgebung – und dabei auch ein wenig Gelassenheit.

Höhenrausch

Die ersten Wolkenkratzer entstanden Ende des 19. Jhs. Der Mangel an Grundstücken allein reicht nicht, um die Begeisterung für sie zu erklären. Tatsächlich ging es um mehr: um eine Form der Selbstbestätigung und die Demonstration von Selbstvertrauen. Vom World Building von 1890 über den Metropolitan Life Tower (1909), das Woolworth Building (1913), das Chrysler Building (1930, 319 m) bis zum Empire State Building (bis zur Spitze des Blitzableiters 443 m), das 1931 eingeweiht wurde, erstreckte sich eine Zeitspanne monumentalen Denkens: New Yorks höchste Wolkenkratzer waren gleichzeitig auch die höchsten Gebäude der Welt. Der dekorative Stil des Art déco – brillant umgesetzt im Chrysler Building – wurde abgelöst vom Bauhausstil Ludwieg Mies van der Rohes (Lever House und Seagram Building). Glas, Einfachheit und Funktionalität ersetzten die Schnörkel. Die beiden Türme des World Trade Center, die am 11. September 2001 zusammenbrachen, als Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die Gebäude steuerten, standen bei ihrer Fertigstellung 1971 und 1973 in dieser Tradition: Weltrekord mit 419,7 m. Danach ebbte der Höhenrausch ab. Jetzt wird an Stelle des World Trade Center das One World Trade Center entstehen. 541 m hoch, soll es an die Toten des Anschlags vom 11. September erinnern und zeigen: Terrorismus kann die Freiheit nicht bezwingen.

Die neue Architektur der Stadt ist moderater: Das 2009 eröffnete Gebäude der Cooper Union Universität sieht aus, als ginge ein Riss durch das Haus auf Stelzen. Der Beekman Tower, ein 2011 eingeweihtes Apartmenthaus von Frank Gehry neben der Brooklyn Bridge, ist mit 76 Stockwerken das größte Wohnhaus der Stadt. Das elegante Stahlgebäude wirkt dank seiner wellenartigen Fassade, als bewege es sich. Kritiker sprechen anerkennend von einer neuen Ära der Architektur.

Inselhopping

New York City besteht aus einer ganzen Reihe von Inseln – das vergisst man leicht. Manhattan selbst ist eine, die Freiheitstatue steht auf Liberty Island und die ankommenden Immigranten wurden bis 1954 auf Ellis Island empfangen. Die Uferlinie der Stadt ist 930 km lang, das entspricht ungefähr der Strecke Flensburg – München. Eine Fähre bringt Gäste von der Südspitze Manhattans zur Besichtigung nach Governors Island mit seinen Wiesen fürs Picknick und alten Militärgebäuden. Neben der Fähre nach Staten Island folgen Kajakfahrer und Segler ihrem Kurs. An den Wassertaxi-Stationen in Brooklyn, Queens und Manhattan spucken gelbe Boote Menschen aus, die zur Arbeit oder zum Shoppen gehen.

Mit der Seilbahn auf Höhe der 60. Straße schwebt man nach Roosevelt Island im East River. Die Insel selbst ist nicht sehr interessant, aber der Blick von der Seilbahn lohnt sich. Nach Randall Island wiederum laufen Sie zu Fuß über die Brücke an der 103. Straße, mit der U-Bahn und dem Bus geht's ins Seglerparadies City Island. Und ganz frisch aufgemöbelt zieht Coney Island im Süden Brooklyns wieder viele Besucher an: Achterbahn und Strand, Aquarium und russisches Essen locken auf die Halbinsel am Meer. Auf der breiten Promenade am Strand schlendern Menschen aus allen Teilen der Welt und freuen sich über New Yorks Inselleben.

Musicals & Theater

New York ist eine Hochburg dieser ureigenen US-Bühnenkunst. Einerseits zieht es Jahr für Jahr 10 Mio. Besucher in die weltweit beworbenen Singspiele, andererseits kaschiert der Erfolg aber auch, dass die große Zeit der lokalen Komponisten und Autoren eine Weile zurückliegt. Viele Musicalproduktionen sind entweder Importe aus London oder Wiederaufnahmen von Klassikern.

Das Risiko eine neue Musical- oder Theaterproduktion am Broadway zu starten ist groß. Potenzielle Geldgeber scheuen die hohen Investitionen in Entwicklung und Werbung, der wechselnde Geschmack der Zuschauer macht das Kalkulieren schwierig und die Ansprüche der filmverwöhnten Besucher sind hoch – das alles hat die Messlatte für ein erfolgreiches Stück immer höher gehängt. Das u.a. von U2-Sänger Bono und seinem Gitarristen The Edge entwickelte Musical „Spider-Man“ ist ein gutes Beispiel. Nach monatelanger Produktion, Unfällen, Schwächen am Drehbuch und der Entlassung der Regisseurin wurde das teuerste Musical aller Zeiten noch vor dem Start zum Flop erklärt – Erfolg ungewiss.

Manchmal lohnt es sich, nach einem mit weniger Geld und Glamour behafteten, dafür aber meist mit mehr Phantasie und Mut zum Schrägen und Außergewöhnlichen realisierten Stück am Off-Off-Braodway zu schauen. Die Einteilung in „Broadway“, „Off-Broadway“ und „Off-Off-Broadway“ hat übrigens nichts damit zu tun, wie nah das Theater an der berühmten Straße liegt, sondern es beschreibt die Größe des Hauses: Ab 500 Theatersitzen ist es am Broadway, ab 100 Sitzen Off-Broadway und darunter ist es ein Off-Off-Broadway-Theater.

Rooftop Bars

Die Stadt von oben: Bars öffnen auf den Dächern der New Yorker Hochhäuser. Manhattan ist eng, hektisch und hat anspruchsvolle Besucher – da bot es sich an, die Not zur Tugend zu machen und auf die Dachterrassen zu bitten, denn Wolkenkratzer mit solch architektonischen Schmankerln gibt es ja genug. Oft sind es Hotels, die ihre Gästen die Gelegenheit bieten, in luftiger Höhe den Cocktail zu sich zu nehmen. Salon de Ning auf dem Peninsula Hotel, Press auf dem Ink48 Hotel, Le Bain auf dem Standard Hotel und 230 Fifth an der Fifth Avenue sind die beeindruckendsten rooftop bars mit der besten Aussicht. Im Lichtermeer der Stahl- und Betongiganten können jetzt das Außergewöhnliche suchende New Yorker und Touristen ein Stück näher am Himmel an ihrem Martini nippen.

Singleleben

New York ist die Stadt der Singles. Schon in der TV-Serie „Sex and the City“ überlegen die Freundinnen ständig, wer sich zum „Daten“ eignet und wie Frauen an die besten Männer für ein kleines Abenteuer oder für eine feste Beziehung kommen. Die Balance zwischen genug Unabhängigkeit und nicht zu viel Einschränkung, zwischen dem idealen Partnervorstellung und der realen Person, die vor einem sitzt, lässt sich nicht einfach finden. Das ist nicht nur in New York so. Aber hier ist der Ehrgeiz größer und auch die Auswahl. Rund 60 Prozent aller New Yorker, so sagt die Statistik, suchen nach einem Partner. Davon profitiert eine ganze Industrie an Online Agenturen, Speed Dating Services und Beratungsfirmen – vom Psychotherapeuten, bei dem fast alle New Yorker irgendwann einmal auf der Couch liegen, ganz zu schweigen. Doch was macht die Suche nach der Liebe so schwer? New Yorker wollen immer das Beste, haben wenig Zeit für eine Beziehung und sind vielleicht auch etwas neurotisch. Die Karriere geht im Zweifel vor und die Intimität kann auf der Strecke bleiben.

Sommerfrische

Aus der vitalen, aber lauten Metropole zieht es die New Yorker in den Sommermonaten aufs Land. Östlich der Großstadt liegen 100 Kilometer feinster Sandstrand: Long Island mit den legendären Hamptons sowie die vorgelagerte Insel Fire Island laden zum Entspannen ein. Hier geht die Ostküsten-Schickeria in den Wellen des Atlantik baden. Wo sich früher Walfänger und Schmuggler ihr Revier teilten, schlemmen heute Hollywoodschönheiten und New Yorker Künstlerstars Hummer und Muscheln.

Long Island ist geformt wie ein Krokodil mit aufgerissenem Maul. Im Unterkiefer liegen die Hamptons. Diese Gruppe schmucker, alter Dörfer liegt wie an einer Perlenschnur aufgereiht entlang des Meeres: South Hampton, Bridgehampton, East Hampton und Amagansett und am östlichen Ende schliesst Montauk die Reihe mit einem Leuchtturm ab. Zauberhafte Dörfer mit weißen Holzhäusern, schmalen Straßen, kleinen Boutiquen und Cafés – aber, wie sollte es auch anders sein: Die Hotelpreise und Häusermieten sind hoch.

Vor der südlichen Küste Long Islands liegt die schmale Insel Fire Island. Mit dem Boot setzt man über. Autos gibt es hier nicht, Handkarren und Tagesrucksäcke helfen Proviant, Handtücher und Lesestoff über Holzstege an den Strand zu transportieren. Rehe laufen einem fast über die Füße, Vögel zwitschern ausgelassen, denn auf dieser Insel wird der Naturschutz großgeschrieben.

Stadtviertel im Wandel

Die Bewohner New Yorks sind oft auf der Flucht. Nicht vor dem Gesetz oder dem Steuerprüfer sondern vor den steigenden Mieten, den neuen Immigranten mit lauter Musik oder den Bars und Lounges, die die Nacht zum Tag machen. Das war schon immer so: In gaben sich Schriftsteller und Künstler die Klinke in die Hand, bis die kleinen Straßen und hübschen Häuschen als lukrative Mieteinnahme entdeckt wurden. So verschwanden die Kreativen und machten den „Erfolgreichen“ Platz. In wiederum gibt es nur noch wenig sogenannte Italian-Americans, denn mit seinen billigen Arbeitskräften und vielfältigen Shops und Restaurants platzt mittlerweile aus allen Nähten – so wächst es gen Norden und frisst langsam das traditionelle Ialienerviertel. Die wiederum war historisch immer ein Arbeiterviertel, jüdische Familien aus Osteuropa kamen hierher, um ihren amerikanischen Traum zu verwirklichen. Jetzt ist der Stadtteil voller Boutiquen, edlen Restaurants, hippen Bars und kleinen Galerien. Das Nachtleben zieht Besucher aus allen Teilen New Yorks hierher. Und im angesagten Stadtviertel werden gerade ganz aktuell die Lofts teurer. Junge Bewohner schauen sich daher in anderen Teilen Brooklyns nach Alternativen um; besonders und profitieren jetzt vom Zustrom der ambitionierten Jugend.

Bücher & Filme

25 Stunden

In dem Drama von Spike Lee (2002) durchstreift ein verurteilter Drogendealer mit zwei Freunden die Stadt, bevor er seine Haftstrafe antreten muss. Kritisch betrachtet er sein Leben und zieht Bilanz, während er die Hotspots der City anläuft.

Gangs of New York

Der monumentale Film von Martin Scorsese (2002) führt in das New York von 1863: Die Straßen sind staubig, die Menschen leicht erregbar, und Bill the Butcher wartet mit seinen Messern um die Ecke. Mit Leonardo DiCaprio und Cameron Diaz.

Nachts im Museum

Nachts, wenn alle Besucher das Gebäude verlassen haben, erwachen die Exponate im New Yorker Museum of National History zum Leben – sogar der verspielte Riesen-Dino. Kurzweilige Komödie (2006) mit Ben Stiller, die von einem ähnlich witzigen zweiten Teil gefolgt wurde.

New York Trilogie

In drei Geschichten machen sich Paul Austers Protagonisten auf die Suche nach ihrer Identität – vor der Kulisse New Yorks (1985–87).

Fegefeuer der Eitelkeiten

In der Satire auf das New York der 1980er-Jahre fährt ein arroganter Investmentbanker mit seinem Mercedes einen Afroamerikaner in der Bronx an – und seine Welt gerät aus den Fugen. Roman von Tom Wolfe (1987), toll verfilmt mit Tom Hanks, Melanie Griffith und Bruce Willis.

Extrem laut und unglaublich nah

Jungstar Jonathan Safran Foer beschreibt auf anrührend komische Weise, wie der neunjährige Oskar nach Spuren seines Vaters sucht, der beim Terroranschlag auf das World Trade Center ums Leben gekommen ist (2005).

The Sopranos

Auf DVD entfaltet die spannende-witzige TV-Serie über den Mafiaboss Tony Sporano und seinen Clan New-York-Flair zwischen Psychotherapie und Mordaufträgen (1999–2007).

Mad Men

Die TV-Serie transportiert Sie zurück ins New York der 1960er-Jahre. Die preisgefkrönten Dramen spielen in der Welt der Werbeagenturen und des Glamour, von Erfolg und sozialem Umbruch (auf DVD, seit 2007).

Fakten

Einwohner
8.398.748
Fläche
1.214 km²
Strom
120 V, 60 Hz
Reisepass / Visum
notwendig
Ortszeit
21:17 Uhr
Zeitverschiebung
-5 h (zu MEZ)
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