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New York City

Check-in

New York, das ist die Hauptstadt des amerikanischen Traums. Wer diese riesige, energische, nervenkitzelnde Stadt und ihren Einfluss auf den Rest der Welt begreifen will, muss selbst hinfahren und dort aufwachen – mitten im nie endenden Summen der Metropole, zwischen Sirenengeheul und Zuggeratter, als einer von rund achteinhalb Millionen Menschen aus allen Ländern der Welt. Das New-York-Gefühl muss man einfach selbst erleben. Hautnah.

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Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Die High Line ist einer der beliebtesten und unverkennbarsten Parks der Stadt. Die grüne Oase, die auf einer verlassenen Güterzugtrasse gebaut wurde, bietet einmalige Ausblicke auf Manhattans Westen…
Es ist eine der wohl bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Das Empire State Building. Bis zur Eröffnung des One World Trade Center war der Wolkenkratzer mit seinen 380 Metern…
Frank Lloyd Wrights Betongebäude wurde 1959 zum Zuhause der gleichnamigen Sammlung. Heute ist die ikonische Spirale ebenso sehr ein Kunstwerk, wie die Gemälde die im Guggenheim Museum hängen. Neben…
Das New Yorker Wahrzeichen wurde im Jahr 1883 nach knapp 14 Jahren Bauzeit fertig gestellt. Die Konstruktion im reißenden Wasser des East Rivers forderte einige Opfer. Tragischerweise kam…
Keine Frage: Ein Spaziergang durch Manhattans „grüne Lunge“ ist ein Muss für jeden New-York-Besuch. In Manhattans größtem Park kann der Reisende den entspannten New Yorker erleben und sich…
Nach dem 11. September 2001 war Ground Zero der Begriff, mit dem man versuchte, das Entsetzen zu erfassen: Das World Trade Center, seit seiner Eröffnung 1973 ein Wahrzeichen der Stadt, in dem 50.000…
Die Freiheitsstatue ist wohl eines der berühmtesten Symbole und Sehenswürdigkeiten New Yorks, wenn nicht sogar der gesamten USA. Die Freiheitsstatue hat bereits viele Generationen von Immigranten…
Die Fifth Avenue gilt als eine der luxuriösesten Einkaufsstraßen des ganzen Landes und ist die Hauptschlagader der New Yorker Shoppingszene. Von Catwalk-Nachahmerinnen bis zu Schnäppchen-Jägern,…
Das MoMA beheimatet eine der renommiertesten Kunstsammlungen der Welt, welche vom 18. Jahrhundert bis in die Moderne reicht. So ist es kaum verwunderlich, dass sich hinter fast jeder Ecke ein…
Ein Leben würde nicht ausreichen, alle Winkel dieser 8,6-Mio.-Metropole mit ihrer beispiellosen Konzentration von Kreativität, Ehrgeiz und Optimismus zu erkunden. Die Stadt am Hudson River begann…
Mehr als 40 Bühnen gibt es am Broadway, die Theaterstücke und Musicals zeigen. Immer wieder treten hier auch Hollywood-Stars auf und der Broadway boomt: Fast 14 Millionen Menschen kaufen jedes Jahr…

Reisezeit

Januar
mittel
4°C
Februar
mäßig
5°C
März
mittel
9°C
April
mittel
14°C
Mai
gut
21°C
Juni
sehr gut
25°C
Juli
mittel
28°C
August
mittel
27°C
September
sehr gut
24°C
Oktober
gut
18°C
November
mittel
12°C
Dezember
gut
6°C

Die beste Reisezeit für New York City sind die Monate Juni und September. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 25° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juni mit durchschnittlich 10 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 4° Celsius bei 8 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 16° Celsius und die Nachttemperatur bei 8° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 7 Tagen. Die regenreichsten Monate sind März und April.

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Neues Selbstbewußtsein am Ort des Terrors

New York ist hektisch, laut, herausfordernd, groß und mächtig. Der 2015 eröffnete Wolkenkratzer One World Trade Center (1WTC) dominiert mit seinen 541 m Höhe die südliche Skyline Manhattans und symbolisiert das wieder erstarkte Selbstbewusstsein. Gleich daneben erinnern die Wasserfälle des 9/ 11- Mahnmals eindrucksvoll an die Zwillingstürme, die hier vorher standen, und an den Terroranschlag, der sie einstürzen ließ. Wie eine Kathedrale der Mobilität erhebt sich der neue U-Bahn-Knotenpunkt Oculus östlich des Mahnmals. Der Bahnhof sieht aus wie ein überdimensionaler weißer Vogel, der seine Flügel zum Abheben öffnet – und ist derzeit der wohl spektakulärste Bau Manhattans.

Hauptstadt des Nachtlebens

Außerdem ist die City nach wie vor die Hauptstadt des Entertainments: Nightlife vom supercoolen Jazz-Konzert bis zur Underground-Punk-Bar, vom angesagten Hip-Hop-Musical bis zum Opernabend der Spitzenklasse. Das Publikum ist bunt, begeisterungsfähig, kompetent und vor allem kritisch. Wer es hier schafft, schafft es überall – sang schon Frank Sinatra in seinem Welthit „New York, New York“. In Downtown Manhattan (also südlich der 14. Straße) ist die Restaurant- und Barszene spannender als in Midtown oder im nördlichen Manhattan. Neue elegante Hotels, hippe Nachtclubs und mutige Architektur wie das Cooper-Union-Gebäude, das New Museum und der Frank-Gehry-Tower (offiziell: 8 Spruce Street) locken New Yorker wie Touristen in den Süden. Neben altem Gemäuer liegen elegante Bars, Historisches steht neben Modernem – diese Gegensätze ziehen die Besucher an. Jedes Jahr im April wird das TriBeCa Film Festival, das von Filmstar Robert de Niro gegründet wurde, zum Besuchermagnet für Filmemmacher, Cineasten, Celebrity-Jäger und alle, die auf Glanz, Glamour und rote Teppiche stehen.

Kreativität und Nachdenklichkeit

Hört man „Empire State of Mind“, den Welthit von Jay Z und Alicia Keys von 2009, spürt man die Anziehungskraft des mal glitzernden, mal rauen Dschungels von Manhattan. Der Song ist die jüngste Hymne auf die Stadt der Möglichkeiten und Ambitionen. Die New Yorker aber sind nachdenklicher geworden: Die Protestbewegungen Occupy Wall Street und Black Lives Matter und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben auch hier Diskussionen entfacht und am Weltbild amerikanischer Exzellenz gerüttelt. Im Medienzentrum der USA operieren die meisten der wichtigsten Fernsehsender, die großen Nachrichtenmagazine und die Tageszeitung, die als die beste der Welt gilt: The New York Times. Alle bedeutenden Buchverlage sitzen hier und haben den Weltmarkt im Blick.

Politisch ja, aber Politik wird in Washington gemacht

New York wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum Hauptsitz der Vereinten Nationen. Die UN-Zentrale am East River steht in der Debatte um globale Krisen und Konflikte im Mittelpunkt des Weltinteresses, und die amerikanische Politik hat New York nicht erst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 immer im Blick. Aber New York zieht seine Bedeutung nicht aus der Politik. Dafür ist Washington, D. C. zuständig. Rund 8,5 Mio. Einwohner leben heute in der einstmals größten Stadt der Welt, die im Lauf der Geschichte längst von anderen Megacitys überflügelt worden ist. 24 Mio. Einwohner hat die Metropolitan Area insgesamt, die die angrenzenden Gebiete einschließt, dazu kommen die Touristen, die auf den Straßen Manhattans im Sog des hohen Fußgängertempos förmlich mitgerissen werden. Tendenz überall: steigend!

Die Stadt wird grün

Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg hat die Stadt in eine umweltverträgliche Metropole verwandelt. Das zeigt sich am Times Square, der teilweise zur Fußgängerzone wurde, und an mehr als 1600 Kilometern Fahrradwegen. Sein Nachfolger, der Liberale Bill de Blasio, setzt die grüne Revolution im verkehrsreichen Manhattan fort: Anfang 2017 wurde die neue Second Avenue Subway eröffnet, die schon 1920 erstmals als Plan formuliert worden war. Bisher gibt es allerdings nur drei Stationen an der Upper East Side, drei weitere sollen folgen. Verkehrsinseln wurden zu kleinen Ausruhoasen mit Bistrotischen, Stühlen und Sonnenschirmen umfunktioniert und die ehemalige Hochbahntrasse High Line in einen Park verwandelt. Über die gesamte Länge der Insel Manhattan erstreckt sich ein Park am Hudson River, in Brooklyn wurde die Uferlinie unter der Brooklyn Bridge meilenweit begrünt und begehbar gemacht – Strand, Bootsfahrten und Spielplätze inklusive. Im dicht gedrängten Verkehr beschleunigen Busfahrspuren das ökologischere Fortbewegungsmittel. Dazwischen drängeln klingelnde Fahrradrikschas, die einen schnell und umweltfreundlich ans Ziel bringen können. Oder du setzt dich selbst aufs Fahrrad: Die blauen Citi-Bikes finden sich an fast jeder Ecke und deine Tasche hat vorne im Gepäckkorb Platz. Per Kreditkarte und App besorgst du dir so ganz schnell und einfach eine Portion Fahrtwind.

Gehen bis die Füße glühen

Aber am aufregendsten ist es immer noch, die Stadt zu Fuß zu erobern. Denn New York ist schon lange als die vielleicht einzige amerikanische Metropole eine echte Fußgängerstadt. Die Straßen sind überwiegend als Gitternetz angeordnet und nummeriert, die Gehsteige meist breit und viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Man findet sich schnell zurecht und das Risiko, Opfer eines Kriminellen zu werden, ist nicht höher als in einer deutschen Großstadt. Die Straßen, Boulevards und Avenues sind wie Laufstege. Einfach gehen, gucken und staunen! Denn New York ist auch die Stadt der großen Gegensätze. Die Winter sind trocken und frostkalt, die Sommer nicht selten mehr als 30 Grad heiß und oft schwül. Das ausgedehnte Grün des Central Park trifft auf das wuchtige, unendliche Grau von Beton. Kirchen, die anderswo alles überragen, werden hier von den Wolkenkratzern förmlich umzingelt. Der Big Apple ist noch immer eine Stadt der Immigranten: Fast 40 Prozent der Bewohner sind eingewandert. Generell freut man sich über weitere Neuankömmlinge, denn viele sind gut ausgebildet (die Hälfte der New Yorker Ärzte etwa sind Immigranten) und hoch motiviert – und bringen die Kultur ihrer Heimat mit. So mischen sich hier viele globale Traditionen, von der Küche Äthiopiens über die Voodoo-Religion aus Haiti bis hin zu den Festtagsparaden der Italiener oder den Drachentänzen der Chinesen. New York ist ein tägliches soziales Experiment des Neben- und Miteinanders, das seinen Ursprung im weltweiten Handel der Hafenstadt hat und heute in allen Lebenslagen meistens spektakulär und bereichernd funktioniert.

Immer neue Einwanderer

Die Mixtur verändert sich permanent. Im 19. Jh. segelten Einwanderer aus Irland, Deutschland, Österreich und Russland in die Neue Welt. Anfang des 20. Jhs. kamen Italiener und Polen hinzu. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde New York rettender Hafen für verfolgte Juden aus Europa. Die Mischung ist so speziell, dass man nirgendwo sonst in den USA Vergleichbares findet. Deshalb empfinden sich die New Yorker als etwas Besonderes, sie sind kulturell wach, wirtschaftlich auf der Höhe, neugierig, tolerant und manchmal arrogant. Das gilt vor allem für die weißen New Yorker, die die Stadt dominieren, obwohl sie keine 50 Prozent der Bevölkerung mehr ausmachen. In den letzten Jahrzehnten sind Millionen von Mittel- und Südamerikanern hergezogen, Hunderttausende von Chinesen, Koreanern und Vietnamesen, dazu viele Afroamerikaner aus den Südstaaten. Der Zuzug war so groß, dass die Stadt ihren wirkungsvollsten Mechanismus fast verloren hat: das Verschmelzen, Vermischen und Integrieren vieler Verschiedenartigkeiten. Das verändert ihren Charakter, was David Dinkins, der erste schwarze Bürgermeister New Yorks, 1989 so beschrieb: „New York ist kein Schmelztiegel mehr. Es ist ein Mosaik, in dem alle Teile gleich viel wert sind.“ Doch im Mosaik zeigen sich Risse. Die Zugewanderten sind oft arm und nicht wenige illegal im Land, während die Bezahlung der Wall-Street- Schaffenden seit der Krise 2007/2008 erneut in schwindelnde Höhen schießt – was auch die enormen Lebenshaltungskosten erklärt. Und trotz allem: Die New Yorker überraschen mit ihrem Humor und einem freundlichen Pragmatismus.

Eine Stadt, fünf Stadtteile

Jeder der fünf Stadtteile, die boroughs, könnte für sich eine ganze Stadt sein – wie dies bis 1898 auch der Fall war, als Greater New York durch den Zusammenschluss von Manhattan, Brooklyn, Queens, Staten Island und der Bronx entstand. Brooklyn wird zunehmend interessanter durch seine Museen, die Architektur, den riesigen Prospect Park, die Designerläden und raffinierten Restaurants. Vor allem Williamsburg im nördlichen Brooklyn hat sich zu einem angesagten, teuren Ausgehviertel gemausert. Junge Künstler, Designer und andere Kreative haben ein Netzwerk aus Galerien, Restaurants und kleinen Läden geschaffen. Nun breitet sich das künstlerische Treiben Richtung Osten aus, vor allem in das ehemalige Industrieviertel Bushwick. Schrittweise entdecken die New Yorker auch Queens: Es hat die bunteste Bevölkerung , das am schnellsten wachsende Stadtviertel der USA, Long Island City, – und einen Strand zum Surfen. Aber für viele Besucher bleibt die lange, schmale Insel Manhattan – zwischen Freiheitsstatue und Harlem – das eigentliche Ziel. Hier schlägt das Herz der Metropole.

Gut zu wissen

Anreise

Die Flugzeit nach New York beträgt etwa acht bis neun Stunden. Die meisten Auslandsflüge kommen auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen (JFK) in Queens an. Von dort aus kommst du mit dem Taxi ($ 52 pauschal, $ 56,50 zur Rushhour, plus Mautgebühr und 15–20 Prozent Trinkgeld | etwa 1 Std. Fahrzeit) in die Innenstadt. Achtung: Nimm nur eines der offiziellen Taxis – die gelben Yellow Cabs – und keinen der anderen Taxifahrer, die dir eine günstige Fahrt versprechen. Hier zahlst du nämlich mit Sicherheit drauf. Günstig sind – nach Online-Reservierung – auch die Shuttlebusse des New York Airport Service (goairlinkshuttle.com) oder von Super Shuttle (supershuttle.com).

Am billigsten ist die U-Bahn. Nimm vor dem Terminal den Airtrain (Fahrzeit 12 Min. | $ 7,75 | jfkairport.com) bis zur Station Howard Beach und steig dort in den A-Train (Fahrzeit ca. 1,5 Std. | Metrocard $ 2,75) nach Manhattan um (auf dem Rückweg nur die Züge „A“ in Richtung Far Rockaway/ Mott Avenue oder Rockaway Park Beach bis zur Station Howard Beach- JFK Airport nehmen). Oder fahr mit dem Airtrain bis zur Station Jamaica ($ 7,75), dort kannst du umsteigen in die Long Island Rail Road (Fahrzeit 20 Min. | ab $ 7,75) und kommst so völlig staufrei bis zur Penn Station. Das ist die ideale Lösung, falls du zur Rushhour, der Hauptverkehrszeit, in New York ankommen solltest.

Wenn du in Newark (EWR) in New Jersey landest, kannst du den Newark Airport Express Bus nach Midtown Manhattan (alle 20–30 Min. | Fahrzeit 60 Min. | $ 17, hin und zurück $ 30) nehmen, den Airtrain bis Newark Airport Station und dann die Regionalbahn zur Penn Station (Fahrzeit 45–60 Min. | etwa $ 15 | newarkairport.com) oder ein Taxi ($ 50–70 inkl. Mautgebühr, plus Trinkgeld | 1 Std. Fahrzeit | $ 17,50 Zuschlag von New York aus).

Flüge von innerhalb der USA landen oft auf dem dritten Flughafen der Stadt, dem La Guardia Airport (LGA) in Queens. Von dort kannst du den Bus NYC Airport Express Bus (Fahrzeit ca. 45 Min. | etwa $ 14) nehmen. Andere Möglichkeit: Super Shuttle (Fahrzeit ca. 60 Min. nach Manhattan | $ 15) oder Taxi (50 Min., ca. $ 50 plus Trinkgeld.

Auskunft vor Ort

Im Official NYC Information Center (Mo–Sa 10–22, So 10–21 Uhr | 151 W 34th Street | short.travel/new17 | Subway B, D, F, M, N, Q, R 34th Street- Herald Square) wirst du umfassend informiert und beraten.

Hier gibt es auch Informationen über die vielen verschiedenen Sparpass- Angebote der Stadt, eine gute Übersicht findest du hier: freetoursbyfoot.com/new-york-city-passes. Alles über Events, Sehenswürdigkeiten und Geschichte des Nachbarviertels von Manhattan erfährst du im Brooklyn Tourism Council (Mo–Fr 10–18 Uhr | 209 Joralemon Street | explorebk.com | Subway 2, 3, 4, 5 Borough Hall) in Downtown Brooklyn, dazu gibt es Touren und Broschüren.

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Generalkonsulat

Mo–Fr 8.30–16 Uhr | 871 UN Plaza/1st Av./zw. 48th u. 49th Street | Tel. 1 212 6 10 97 00 | germany.info | Subway E, M, 6 51 Street

Österreichisches Generalkonsulat

Mo–Fr 9–12 Uhr | 31 E 69th Street/zw. Madison u. Park Av. | Tel. 1 212 7 37 64 00 | austria-ny.org | Subway 6 68 Street

Schweizer Generalkonsulat

Mo–Fr 8.30–12 Uhr | 633 3rd Av./zw. 40th u. 41st Street | Tel. 1 212 5 99 57 00 | eda.admin.ch/newyork | Subway S, 4–7 Grand Central

Einreise

Für die Einreise in die Vereinigten Staaten wird ein maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten benötigt, der für die Dauer des Aufenthalts gültig ist. Vor Reiseantritt musst du online eine elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) ausfüllen. Die Beantragung kostet einmalig $ 14. Reisebüros können dabei behilflich sein. Mit dem ESTA kannst du dann zwei Jahre lang so oft in die USA reisen, wie du möchtest und jeweils maximal 90 Tage bleiben.

Währung und Geld

1 Dollar = 100 Cent. Scheine (bills) gibt es in den Stückelungen 1, 5, 10, 20, 50, 100 Dollar, Münzen (coins) als 1, 5, 10, 25, 50 Cent und 1 Dollar. Andere Bezeichnungen: penny (1 Cent), nickel (5 Cent), dime (10 Cent), quarter (25 Cent), buck (1 Dollar). Fast überall kannst du auch mit der Kreditkarte zahlen. Abheben geht mit Karte an Geldautomaten, sogenannten ATMs, die du in Banken, Delis oder Drogeriegeschäften findest.

Am besten informierst du deine Bank vor dem Abflug über die anstehende Reise (sonst wird aus Sorge vor Betrug gerne mal vorsichtshalber die Karte gesperrt). Und fragst auch gleich, ob du bei einem Partnerinstitut in den USA kostenlos Geld abheben kannst. Den aktuellen Dollarkurs findest du beispielsweise bei oanda.com/lang/de/currency/converter.

Gesundheit

Für die USA empfiehlt es sich dringend, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser (emergency room) sind grundsätzlich verpflichtet, alle Patienten zu behandeln. Durchaus üblich ist allerdings, dass vor der ärztlichen Behandlung die Vorlage einer Kreditkarte verlangt wird. Adressen deutschsprachiger Ärzte kennen die Konsulate. Eine gute erste Anlaufstelle mit Filialen in der ganzen Stadt ist CityMD, wo du ohne Termin hingehen kannst und für einen Basispreis von $ 125 behandelt wirst (citymd.com).

Internetzugang & WLAN

Die Stadt ist dabei, Tausende Internetsäulen mit schnellem, Gratis-WLANZugang, Telefonfunktion und USB-Ladedocks in allen Stadtteilen aufzustellen (link.nyc). Auch in den Bibliotheken und den meisten Parks und Museen, vielen Cafés und Hotels sowie der U-Bahn gibt es kostenloses WLAN.

Masse & Gewichte

Das metrische System ist in den USA unbekannt. Man trifft deshalb auf schwer umrechenbare Längenmaße wie mile (1,6 km), foot (30 cm) und inch (2,5 cm), auf Hohlmaße wie gallon (3,78 l), quart (0,94 l) und pint (0,47 l) sowie auf Gewichte wie pound (0,454 kg) und ounce (28,3 g). Kleidergrößen: Bei der Damenkonfektion entspricht US-Größe 4 der deutschen 34, 6 = 36, 8 = 38, 10 = 40, 12 = 42, 14 = 44. Bei den Herren ist die US-Größe 36 = 46, 38 = 48, 40 = 50, 42 = 52, 44 = 54.

Notruf

Polizei und medizinische Notfälle: 911 (kostenlos von öffentlichen Telefonen).

Öffentliche Toiletten

Öffentliche Toiletten (rest rooms) sind in New York noch immer Mangelware. Alternativen findest du in den öffentlich zugänglichen Atrien und Lobbys etlicher Wolkenkratzer und Geschäftszentren, in Hotels, Kaufhäusern, Buchläden und Filialen von Essensketten. Die schönsten und saubersten öffentlichen Toiletten der Stadt gibt es am Bryant Park.

Öffentliche Verkehrsmittel

In New York kommst du am allerbesten zu Fuß voran – oder mit Bus oder U-Bahn, meist Subway genannt. Der Preis für eine einmalige Fahrt jeglicher Länge beträgt $ 2,75. Zutritt bekommst du mit einer Magnetkarte, der Metrocard. Ihre Vorteile: kostenloses Umsteigen zwischen U-Bahn und Bus, Mengenrabatt und die für Touristen besonders empfehlenswerte Wochenkarte zum Preis von $ 34 – falls Du so lange bleibst. Alle Fahrkarten bekommst du an Automaten in den Subway-Stationen. Besonderheiten des Systems: Express trains halten nicht an jeder Station, local trains schon. Manche U-Bahnhöfe haben getrennte Eingänge für Züge nach Uptown (Norden) und Downtown (Süden), meist auf der passenden Straßenseite.

Im Bus kann man auch bar bezahlen, aber Achtung: Das geht nur mit $ 2,75 in Münzen abgezählt! Das Subway-Netz wird ständig repariert, Umleitungen und temporäre Ausfälle sind an der Tagesordnung – v. a. am Wochenende. Infos: mta.info oder an den Stationen.

Oder schnapp‘ dir ein Yellow Cab auf der Straße, das Taxifahren ist in New York relativ günstig – und inzwischen auch mit der App Curb steuerbar. Die Grundgebühr für die erste Drittelmeile beträgt $ 2,50, für jede weitere Fünftelmeile $ 0,50. 25 Blocks kosten ungefähr $ 10 zzgl. Trinkgeld (20 Prozent). Nachtaufschlag 20–6 Uhr $ 0,50, wochentags zwischen 16 und 20 Uhr $ 1 Zuschlag. Brücken- und Tunnelmaut (toll) kommen hinzu.

In Konkurrenz zu den herkömmlichen Angeboten gibt es eine Vielzahl an nicht-öffentlichen ride-hailing-Apps wie Uber, Lyft, Juno oder Via. Besonders bei schönem Wetter ist das Fähren- Netzwerk eine tolle Alternative, das derzeit stark ausgebaut und immer attraktiver wird (ferry.nyc).

Post

Ein Postamt in deiner Nähe findest du unter usps.com. Briefmarken gibt es dort auch an Automaten, aber auch in vielen Souvenirläden oder Delis. Eine Postkarte nach Europa kostet $ 1,15. Briefkästen stehen an vielen Straßenecken und sind blau.

Stadtrundfahrten

Du kannst die Stadt gut mit dem Bus erkunden, etwa mit New York Sightseeing (Visitor Center: 42nd Street | Nordflügel des Busbahnhofs Port Authority | zw. 8th und 9th Av. | Tel. 1 212 4 45 08 48 | newyorksightseeing.com): Um die 20 verschiedene Touren sind hier im Angebot, auch auf Deutsch und auch ins Umland, z. B. nach Washington oder ins Woodbury Outlet (ab $ 32). Zusteigen kannst du in der ganzen Stadt.

Harlem Spirituals (690 8th Av./zw. 43rd und 44th Street | Tel. 1 212 3 91 09 00 | harlemspirituals.com | Subway A, C, E 42 Street-Port Authority) bietet Rundfahrten durch Harlem sonntagmorgens mit Besuch einer Baptistenkirche an ($ 65, mit Brunch $115). Montag- und donnerstagsabends steht ein Jazzclubbesuch auf dem Programm; zwei Cocktails und Dinner sind im Preis enthalten ($ 175).

Du willst lieber in die Luft gehen? Liberty Helicopters (Pier 6, links von der Staten Island Ferry | Tel. 1 800 5 42 99 33 | libertyhelicopters.com | Subway N, R Whitehall Street) bietet Flüge über die Skyline an: 12–15 Min. $ 224/ Person, 18–20 Min. $ 309/ Person, ein Privathubschrauber für 18–20 Min. kostet $ 1795 für fünf Personen. Fast identische Preise hat HeliNY (Tel. 1 212 3 55 08 01 | heliny.com) am selben Pier.

Auch mit dem Boot kannst du den Big Apple kennenlernen. Besonders beliebt sind die dreistündigen Rundfahrten um Manhattan mit Circle Line Sightseeing Cruises (Mitte April–Okt. tgl. 10–15.30 Uhr, im Winter einmal tgl. | Pier 83/W 42nd Street/Hudson River u. Pier 16/South Street Seaport | Preis $ 44 | Tel. 1 212 5 63 32 00 | circleline42.com | Subway A, C, E 42 Street- Port Authority). Eindrücklich sind auch die Rundfahrten bei Nacht (Harbour Lights | ab $ 41) vor der Kulisse der leuchtenden Skyline von Manhattan.

Essen steht bei Dinner Cruises wie Bateaux Dinner Cruise (tgl., Bordgang 18.15 Uhr | Pier 61, Chelsea Piers | ab $ 149,90 | Tel. 1 212 3 52 13 66 | bateauxnewyork.com | Subway C, E, 1, N, M, F, R or 6 to 23rd Street) im Mittelpunkt. Besonders lohnend ist es, wenn man beim abendlichen Schlemmen auf dem vollverglasten Schiff den Mond über der Freiheitsstatue bewundern kann.

Günstige oder sogar kostenlose Stadtführungen zu Fuß bieten beispielsweise die Big Apple Greeter (bigapplegreeter.org) und Free Tours by Foot (freetoursbyfoot.com).

Strom

Adapter Typ A

110 Volt/60 Hertz, Adapter.

Telefon & Handy

In New York ist der area code (Vorwahl) immer Bestandteil der Telefonnummer, zuvor ist noch eine 1 zu wählen (die Nummern in diesem Band sind daran bereits angepasst). Bei Anrufen aus dem Ausland wählst du die Vorwahl 00. Auskunft: Tel. 4 11 (*) ($ 0,50 pro Anfrage) und 411.com. Vorwahlen: USA 001, Deutschland 011–49, Österreich 011– 43, Schweiz 011–41, dann die Ortsnetzkennzahl ohne 0 und die Nummer.

Telefonate mit eigenem Handy (in den USA mobile von mobile phone) sind meist problemlos möglich, da moderne Smartphones auch die in den USA üblichen, eher ungewöhnlichen, Frequenzbereiche abdecken. Um hohe Roaminggebühren zu vermeiden, lohnen sich auch Prepaid-Sim-Karten örtlicher Netzbetreiber wie AT&T und T-Mobile US (diese beiden unterstützen die Frequenzbereiche europäischer Handys). In New York verkaufen Kioske und Supermärkte die prepaid cards. Du kannst dir aber auch eine Sim-Karte für die USA bereits zu Hause besorgen, etwa bei Cellion (cellion.de) oder bei Tourisim (tourisim.de). Angeboten werden verschiedene Tarife mitunterschiedlichen Flatrates und Datenpaketen fürs Roaming.

Hotels haben oft horrende Aufschläge für Ferngespräche. Telefonate nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kosten vom Privatanschluss zzt. $ 0,10 bis $ 1,50/ Min. Besser ist es, mit entsprechenden Apps (Skype, WhatsApp) per WLAN nach Europa zu telefonieren.

Tickets

Telefonische Bestellungen sind über die Kassen (box offices) möglich, oft sind Veranstaltungen aber ausgebucht. Ticketservices schlagen auf den Kartenpreis auf und sind 24 Std. erreichbar: Telecharge (Tel. 1 212 2 39 62 00 | telecharge.com) und Ticketmaster (Tel. 1 800 7 45 30 00 | ticketmaster.com).

Oft hilft aber auch ein guter Hotelconcierge bei der Jagd nach Karten. Denk an das Trinkgeld nach vollbrachter Leistung! Karten zum stark reduzierten Preis für Vorstellungen vom selben Tag gibt es bei: TKTS (tgl. 15–20 Uhr, Karten für Nachmittagsvorstellungen Mi und Sa 10–14 Uhr, So 11–15 Uhr | zzgl. $ 2 service charge | tdf.org | Broadway/47th Street).

Trinkgeld

Vorweg: Nicht knausern, in den USA gehört ein gutes Trinkgeld einfach dazu. In Restaurants gilt die Faustregel: Verdoppele die Steuer (tax) auf der Rechnung. Wenn du mit Karte zahlst, kannst du das Trinkgeld auf der Rechnung eintragen oder separat in bar auf dem Tisch lassen. Rechnung genau angucken: Manche Lokale fürchten, Ausländer geben keinen tip, und schlagen deshalb direkt gratuity auf – damit entfällt das Trinkgeld.

Oberkellner und maître de table erwarten für besondere Dienste (z. B. die Vergabe eines Tischs am Fenster) mindestens $ 10, in erstklassigen Restaurants durchaus auch $ 20. In Hotels rechnen Gepäckträger (bell boys) mit $ 1 pro Gepäckstück, in Häusern der ersten Klasse mit insgesamt wenigstens $ 5. Zimmermädchen bekommen mindestens $ 5, bei längerem Aufenthalt solltest du $ 1 pro Tag geben. Sonderleistungen des Concierge (z. B. das Buchen von Tickets oder Restauranttischen) sind mit mindestens $ 10 zu honorieren. Taxifahrer erwarten 15 Prozent Trinkgeld.

Veranstaltungstipps

Veranstaltungshinweise findest du in der New York Times (nytimes.com), in der New York Post (nypost.com) und Daily News (nydailynews.com). Im New York Magazine (nymag.com) sind Kultur, Sport und andere Termine aufgeführt. The New Yorker (newyorker.com) enthält einen Überblick über die Programme der Clubs, Kinos und mehr. Time Out (timeout.com) bietet außerdem die ausführlichsten und aktuellsten Infos über Clubs und Konzerte (music venues). Die Village Voice (villagevoice.com) bringt Kritiken und listet Veranstaltungen zu Kultur und Politik auf. Eine gute Vorauswahl trifft auchflavorpill.com.

Zeit

– 6 Stunden Zeitverschiebung

Achtung: Europa stellt zu etwas anderen Terminen auf Winterund Sommerzeit um, daher beträgt der Zeitunterschied im Frühjahr und Herbst kurzzeitig nur fünf Stunden.

Zoll

Pflanzen, frische Lebensmittel und Konserven dürfen nicht eingeführt werden. Erlaubt sind 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1 l Spirituosen, außerdem Geschenke bis $ 100.

In die EU eingeführt werden dürfen: 1 l Spirituosen über 22 Prozent, 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 50 g Parfum und andere Artikel (ausgenommen Gold) im Gesamtwert von 430 Euro (zoll.de).

In die Schweiz eingeführt werden dürfen: 5 l Spirituosen bis 18, 1 l Spirituosen über 18 Prozent, Waren für 300 Franken und 250 Zigaretten (ezv.admin.ch).

Fahrradverleih

Über viele Gegenden von New York verteilt findest du die blauen Stationen von Citi Bike (citibikenyc.com). Eine Fahrt von 30 Minuten kostet $ 3, für $ 12 kannst du innerhalb von 24 Stunden so oft jeweils 30 Minuten lang strampeln, wie du magst. Inzwischen gehören auch E-Bikes zum Angebot. Aber bitte sei vorsichtig: Fahrradfahrer sind in New York immer noch eine Minderheit und werden von Fußgängern und Autofahrern häufig nicht beachtet.

Mietwagen

Wer von New York mit dem Auto weiterreisen will, sollte den Wagen am Flughafen mieten: Dort ist es billiger (ab $ 50/ Tag). Noch preiswerter ist es allerdings, wenn du bereits in Europa reservierst. Parken in Manhattan ist praktisch unmöglich: Es gibt viel zu wenig Parkplätze und die nicht zu unterschätzende Einbruch- und Diebstahlgefahr sprechen für ein Parkhaus, die allerdings sehr teuer sind (Tagesgebühr etwa $ 50). Mietwagen mit Chauffeur heißen limo oder town car ab $ 80 pro Stunde bei 1,5 Stunden Minimum plus 20 Prozent Trinkgeld und Steuer), es gibt sie z. B. bei Farrell Limousine Service (Tel. 1 212 9 88 44 41 | farrellslimousine.com).

Übernachten

New York ist teuer. Hotelzimmer für unter $ 100 pro Nacht sind kaum noch zu haben, der Durchschnitt liegt bei $ 300 bis 400.

Das liegt auch an den 65 Mio. Besuchern im Jahr. Deshalb unbedingt früh reservieren – am besten online, denn da gibt es die günstigsten Tarife. Die Zimmerpreise schwanken saisonal, etwas günstiger übernachtest du in den Monaten Januar, Februar, Juli und August.

Die Übernachtungspreise werden pro Zimmer angegeben und nicht pro Person. Wohnen zwei Leute in einem Raum (double), so kostet es meist nicht viel mehr als ein single. Achtung: Auf die Nettopreise werden noch Umsatz-, Mehrwert und eine Steuer der Stadt sowie $ 3,50 Zimmersteuer pro Tag aufgeschlagen. Pauschalarrangements mit Flug, die du in Europa buchst, sind oft preiswerter. Ausführliche Hotelinformationen findest du auf den Websites der Hotels selber oder auf den einschlägig bekannten Recherche- und Buchungsportalen.

Bei den stolzen Übernachtungspreisen ist es kein Wunder, dass viele Reisende Privatwohnungen oder ein Zimmer bei New Yorker Gastgebern buchen. Ein reiches Angebot an Websites bietet Unterkünfte nach Stadtgebiet und Geldbeutel sortiert. Populär sind airbnb.com, nyhabitat.com oder fewo-direkt.de.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

New Year's Day (Neujahr)

Letzter Montag im Mai

Memorial Day (Gedenktag für die gefallenen Soldaten)

4. Juli

Independence Day (Nationalfeiertag)

1. Montag im September

Labor Day (Tag der Arbeit)

4. Donnerstag im November

Thanksgiving (Erntedankfest)

25. Dezember

Christmas Day (Weihnachtsfeiertag).

Veranstaltungen

Januar

Chinese New Year: Paraden und Feuerwerk zum chinesischen Neujahrsfest vor allem in Chinatown.

New York Fashion Week (nyfw.com): die Frühjahrsausgabe der Modewoche

März

St Patrick‘s Day (nycstpatricksparade.org): Der irische Nationalheilige wird jedes Jahr am 17. März mit einer Parade auf der Fifth Avenue (und sehr viel Guinness in den Kneipen) geehrt.

April

Ostern (nycgo.com/events/easter-parade-and-easter-bonnet-festival1): In Kostümen und mit fantasievollen Hutkreationen: Am Ostersonntag zieht die Easter Parade über die Fifth Avenue

TriBeCa Film Festival (tribecafilm.com): Hollywood-Star Robert De Niro hat dieses spannende Filmfest im Südwesten Manhattans mitgegründet.

Mai

Great Saunter (shorewalkers.org/greatsaunter): einmal um Manhattan zu Fuß

Five Boro Bike Tour (bike.nyc/events/td-five-boro-bike-tour/): mit dem (Leih-)Fahrrad durch alle fünf Stadtteile strampeln.

Juni

Museum Mile Festival (museummilefestival.org): Zahlreiche Museen auf der Fifth Avenue bieten einen Abend lang freien Eintritt, dazu wird die Straße zur Partymeile.

Pride Parade (nycpride.org): Die LGBTQ-Community flaniert am Christopher Street Day in fantasievollen Kostümen durch die Stadt und feiert.

Juli

Independence Day: Zum Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli gibt es das größte Feuerwerk, entweder über dem East oder dem Hudson River.

August

Summer Streets (nyc.gov/summerstreets): An drei Samstagen im August sperrt die Stadt mehr als zehn Kilometer der großen Avenues für Autos.

September

11. September Gedenken an die Anschläge auf das World Trade Center 2001

Steuben Day Parade (germanparadenyc.org): Zu Ehren des preußischen Generals Friedrich Wilhelm von Steuben ziehen deutschstämmige Amerikaner über die Fifth Avenue.

San Gennaro (sangennaro.nyc), Little Italy wird für den Schutzheiligen von Neapel zur Party- und Futtermeile.

New York Fashion Week (nyfw.com): die Herbstausgabe der Modewoche UN-Vollversammlung (www.gadebate.un.org): Generaldebatte der Vereinten Nationen mit Staats- und Regierungschefs aus aller Welt

New York Film Festival (filmlinc.org)

Oktober

Halloween (halloween-nyc.com): Trick or treat – und eine Gruselparade durchs Greenwich Village

November

New York Marathon (tcsnycmarathon.org)

Thanksgiving Day Parade: Die Parade zieht von Central Park West und 77th Street bis zum Kaufhaus Macy‘s.

Rockefeller Tree Lighting (rockefellercenter.com): Die Weihnachtszeit beginnt mit dem Anzünden der Lichter am größten Baum der Stadt.

Dezember

Park Avenue Christmas Tree Lighting: weniger Lichter, aber stimmungsvoll.

Silvester (timessquarenyc.org/timessquare-new-years-eve): Musikstars, Liveübertragung, ball drop, Konfetti – die Silvesterparty am Times Square ist ein Riesenspektakel.

Bloss nicht!

Ohne Ausweis ausgehen

Bei einigen Sehenswürdigkeiten und den meisten Bars werden konsequent die Ausweise gecheckt, auch wenn du deutlich älter als 21 bist. Am besten immer einen Pass, Personalausweis oder Führerschein dabei haben.

Dem Jetlag nachgeben

Wenn du nachmittags in der Stadt ankommst, am besten kurz frisch machen und dann direkt reinstürzen ins Gewimmel. Und wenn du trotzdem ganz früh aufwachst? Ausnutzen und in einem 24-Stunden-Diner ausgiebig frühstücken.

Beim Trinkgeld knausern

„Gib‘ Trinkgeld wie Frank Sinatra“, raten Amerikaner einem gerne. Fürstlich soll es also sein, denn in den USA gehören tips einfach dazu – und führen häufig zu netten Gesprächen mit guten Stadtentdeckungs-Tipps.

In falsche Taxis steigen

An Flughäfen und vor Hotels bieten Fahrer ohne Lizenz mit dem Wort „Taxi“ ihre Dienste an. Sie sind selten versichert und verlangen überhöhte Preise ebenso wie Wagen, die man in der Stadt heranwinkt und die sich als Limousinenservice anbieten. New Yorker benutzen solche gypsy cabs, aber sie wissen, welcher Preis auszuhandeln ist.

Denken, dass niemand Deutsch versteht

Viel mehr New Yorker, als man vielleicht meinen könnte, tun es eben doch. Weil sie in Deutschland gearbeitet oder deutsche Vorfahren haben. Lautes Lästern in der U-Bahn oder im Café ist deswegen keine so gute Idee.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Here is New York

Rund 70 Jahre alt und knapp 50 Seiten lang ist dieser Liebesbrief von E. B. White an New York – besser hat es bisher niemand auf den Punkt gebracht.

Open City

Eines der besten neueren Bücher über die Metropole von 2011. Der nigerianisch- amerikanische Autor Teju Cole beschreibt darin die Stadtstreifzüge von Julius, einem nigerianischen Einwanderer, der sein Psychologie- Studium beendet und sich gerade von seiner Freundin getrennt hat. Atmosphärisch und bereichernd.

Filme

Der Hausbesitzer

Kultkomödie aus dem Jahr 1970 des Regisseurs Hal Ashby über die ganz frühen Anfänge der Gentrifizierung in Brooklyns Park Slope.

The marvelous Mrs. Maisel

Hauptsächlich auf der Upper West Side gedreht, erzählt diese frisch-freche Serie beim Amazon-Streamingdienst die Geschichte von Miriam Maisel: Die jüdische Hausfrau und Mutter erfindet sich, nachdem sie ihr Mann verlassen hat, im New York der 1950er-Jahre als Stand-up-Comedian neu.

-2-6 °C
4 h/Tag
6 °C

Fakten

Einwohner 8.398.748
Fläche 1.214 km²
Strom 120 V, 60 Hz
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 22:59 Uhr
Zeitverschiebung -6 h (zu MEZ)

Anreise

8h 40min
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