Neuseeland Essen & Trinken

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In diesem Café kann man auf der Sonnenterrasse leckeres Frühstück, Brunch oder hausgemachte Pralinen genießen.
Eine tolle Terrasse auf dem Strand, ideal für alle Mahlzeiten des Tages.
Dieses hübsche Terrassencafé ist in einer alten Bootshütte untergebracht.
Bands testen neue Songs, Künstler stellen ihre Werke aus und wer Lust hat, setzt sich spontan ans Klavier. Die Café-Bar mit kleiner Bühne, alten Ledersofas und Bücherregalen ist ein…
Direkt am Yachthafen liegt das beliebte Fischlokal.
Superfood-Smoothies, Halloumi-Salat und Biocappuccino: In dem hellen, puristisch eingerichteten Lokal dreht sich alles um positive eating. Alle Zutaten stammen aus der Region und sind 100 % bio. Zum…
Ein gutes Restaurant in einem ehemaligen Umkleidehaus direkt am See mit toller Kaffeeterrasse.
Das angenehme Bay House Café befindet sich in der Nähe der Robbenkolonie.
Fast Food steht in Neuseeland hoch im Kurs, aber weil dicke Kiwis nicht so klasse sind, zog der Food Truck mit einem Starkoch plus Kamera über Land, um die Nation kulinarisch zu bekehren – frisches…
In dem hellen Lokal voll junger Leute aus aller Welt schmeckt das Essen so gut, wie es aussieht (Müsli mit Blütendeko!). Und dann ist es noch megagesund, denn die Zutaten für Halloumi-Burger und…
Idyllisch am Waitangi Reserve gelegen, werden in diesem Café täglich Frühstück und Lunch serviert.
Spezialität in diesem urigen tollen Fischrestaurant mit eigener Räucherei ist "Muttonbird" (Sturmtaucher), eine Delikatesse der Maori.
In diesem Lokal auf einem Weingut bekommt man ein hervorragendes Mittagessen.
Von diesem Restaurant eines Weinguts hat man einen herrlichen Blick über die Bucht. Hier sollte man zu Mittag essen.
In diesem Restaurant genießt man in toller Atmosphäre Speisen aus lokalen Produkten.
Hier genießen die Einheimischen gerne knusperige Fish & Chips.
Hier genießt man Fischspezialitäten in historischem Ambiente.
Dieses empfehlenswerte Restaurant in einem alten Postamt bietet eine große Auswahl an Weinen.

Essen & Trinken

Die neuseeländische Küche hat reichlich Geschmack bekommen, nicht zuletzt dank der Entwicklungshilfe zahlreicher ausländischer Küchenchefs. Die heimischen Grundnahrungsmittel sind von hervorragender Qualität. Was lässt sich nicht alles aus zartem Lammfleisch kreieren? Rindfleisch wird oft und gerne als Steak verspeist: Filet, Rump- und sirloin steak unterscheiden sich in Zartheit und Preis. Besonders saftig bleibt das marmorierte rib eye filet. Die tellergroßen T-Bone-Steaks eignen sich für den Bärenhunger. Venison ist Fleisch vom neuseeländischen Wild, das, ob Reh oder Hirsch, fast zahm hinter den Zäunen von Farmen gehalten wird. Und tatsächlich fehlt den Fleischgerichten deshalb auch der typische Wildgeschmack. Ganz wild sind die Neuseeländer auf chicken, ob als gebratene Hühnerbrust oder panierte Hähnchenschenkel. Um die Mittagszeit füllt chicken, gut sortiert, die Vitrinen der Selbstbedienungstheken in kleinen Imbissen und Coffee Shops. Im Angebot sind auch phantasievoll zubereitete Häppchen wie Sandwiches, rolls (Brötchen) und pies (kleine herzhafte Kuchen).

Morgens gibt's nur eines: English Breakfast, das Frühstück zum Sattwerden mit Eiern und Schinken, Würstchen und/oder Fisch und hash browns, knusprigen, kleinen Bratkartoffeln. Mittags (lunch) isst man kalt, und zwar – mit allerhand Grünzeug und Sprossen – gesund! Viele Neuseeländer sind wahre Gesundheitsfanatiker.

Einwanderer aus aller Herren Länder haben die gastronomische Vielfalt vergrößert: Kleine, feine chinesische Restaurants findet man fast überall; die Italiener wagen sich inzwischen mit mehr auf den Tisch als Lasagne und Cannelloni; französisch kochen in der Regel die Gourmettempel; den zahlreichen japanischen Touristen huldigen vor allem Sushibars mit ihren rohen Fischhappen.

In den Fischgeschäften liegen blue cod (Kabeljau), red snapper oder heimischer hoki kopflos und schon filetiert aus. Derart präpariert, schwimmen sie hier auch schnell im Frittierfett und landen anschließend mit Pommes frites in einer Papiertüte, wenn Fish & Chips als take away (zum Mitnehmen) bestellt wurden.

1 kg Pazifikaustern im Plastikschälchen ist bei einer Oyster Farm in der Bay of Islands für rund 9 Euro zu haben. Die Bluff oysters, benannt nach der Stadt auf der Südinsel, gibt's meist nur Ende März bis August. Noch günstiger, in der Plastiktüte, sind greenshell mussels (oder auch green lipped mussels – Grünlippenmuscheln), ähnlich den Miesmuscheln, nur fast doppelt so groß. Schalenlos, haltbar geräuchert und unterschiedlich gewürzt, stillen die Muscheln den kleinen Hunger zwischendurch. Auch mit kleinem Geldbeutel muss man nicht auf Langusten (crayfish) verzichten. Meist werden die Tiere knallrot, weil schon gekocht und damit verzehrbereit, in unterschiedlichen Größen verkauft. Gute Adressen sind die kleinen Verkaufsstände um Kaikoura sowie in Whitianga (Coromandel-Halbinsel). Wenn die Neuseeländer kleine Fische backen, packen sie white bait, winzige, ganz junge, durchsichtige Hechtlinge, in der Pfanne in ein Omelett ein – ein eher fade schmeckendes Gericht.

Praktisch von der Hand in den Mund ernährt man sich aus dem reich gefüllten Obstkorb Neuseelands. Außer verschiedenen Apfel- und Birnensorten locken nashis, saftige Kreuzung von Birne und Apfel, und preiswerte Avocados und Kiwis. Appetit auf einen süßen Erdapfel? Die kumara, die Süßkartoffel, wurde schon von den alten Maori im Erdofen zubereitet. Eine Garmethode, die für Touristen beim Hangi in Rotorua regelmäßig zelebriert wird.

Weil Bienenvölker an der Fülle blühender Vegetation ihre wahre Freude haben, liefern sie eilfertig delikate Honigsorten. Ebenso lecker wie gesund ist Manuka Honey (aus der Blüte der gleichnamigen Staude und mit dem Begriff UMF bzw. MGO klassifiziert), dem wissenschaftliche Studien (bei äußerer Anwendung) sogar eine antibakterielle Wirkung bescheinigen – ein Hoffnungsträger im Kampf gegen antibiotika-resistente Bakterien.

Riesling, Chardonnay, Cabernet-Sauvignon und Müller-Thurgau sind Rebsorten, die auch auf neuseeländischem Boden gedeihen. Dry oder medium dry – richtig populär als ordentlicher Tischwein ist der günstige „Cask“-Wine im Minicontainer (3 l). Sparkling wine brut (trockener Sekt) hat Klasse bekommen. Die Hawke Bay und die Auckland-Region sind bekannt für gute Rotweine, Marlborough mehr für ausgezeichnete Weißweine. Kosten Sie auch Kiwi-Wein!

Biertrinker sollten trotz Deutsch klingender Marken keine falschen Hoffnungen hegen. Die Gläser kommen wie in England randvoll und ohne Schaum auf die Theke. Sehr beliebt sind die vielen kleinen Boutique-Brauereien, auch Mikro-Brauereien genannt, die Sie zuverlässig über die Internetseite www.beertourist.co.nz finden. Riesengroß ist die Auswahl bei Fruchtsäften, die aufgrund der Apfelschwemme gern über eine apple base von bis zu 75 Prozent verfügen, d. h. auch Orangen- und Kirschsaft sind zu drei Vierteln mit Apfelsaft versetzt.

Nicht zuletzt den italienischen Immigranten ist es zu verdanken, dass sich in der Nation eine regelrechte Kaffeekultur etabliert hat. Heute beherrscht die/der Barrista die Klaviatur an der Espressomaschine. Eine gefragte Fachkraft, die mehr können muss als bloß Kaffee kochen, denn Cappuccino & Co. lassen sich die Kiwis gerne zelebrieren.

Spezialitäten

afternoon tea

nachmittägliche Teepause, zu der süße Brötchen (scone) mit Marmelade und Sahne gereicht werden

blt

Speck (bacon), Salat (lettuce) und Tomate (tomato) verbergen sich hinter der Abkürzung, mit der Hamburger garniert werden oder die für entsprechend belegte Sandwichs steht

latte

populärer Milchkaffee (ein Drittel Espresso, aufgefüllt mit zwei Drittel heiß aufgeschäumter Milch), oft in Pappbechern „to go“

muffin

warmes Gebäck für zwischendurch, entweder herzhaft-würzig oder fruchtig-süß

mussel patty

in Panade gebackene Grünschalenmuscheln

oaky

Bezeichnung für Weine, die in kleinen Eichenfässern gereift sind. Den Barriqueweinen aus Europa ähnlich

oysters kilpatrick

mit Speckwürfeln überbackene Austern

pavlova

zuckersüßes Dessert, das dem steifen Tutu der gleichnamigen russischen Primaballerina ähnelt

pumpkin

ohne Kürbis brodelt im Spätsommer und Herbst kaum eine Suppenküche in Neuseeland. Doch er schmeckt jedes Mal anders, dank unterschiedlichster Rezepte aus Ost und West

sandwich

der traditionell englische Imbiss hat down under die Phantasie angeregt und wird heute mit (fast) allem belegt, was zwischen zwei Weißbrotscheiben passt – gerne getoastet und diagonal in handgerechte Happen geschnitten

seafood chowder

eine helle, sämige Meeresfrüchtesuppe zum Sattwerden

silverbeet

Mangold, schon lange von den Maori angebaut

steak & kidney pie

mit Hackfleisch und Nierenklein gefüllte Pastete, mehr ein deftiger Snack auf die Hand als ein Gaumenkitzler für Gourmets

tuatua fritters

bei den Maori beliebtes frittiertes Muschelgericht, das heute nur noch selten auf den Speisekarten zu finden ist