Neuengland Essen & Trinken

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Party-Lokal mit großer Bar und riesiger Austern- und Muscheltheke.
Hummeressen an einfachen Holztischen unter freiem Himmel.
Das Restaurant mit authentischem Seafood wird von einer Fischerfamilie geführt.
Urgemütliches Haus im verspielten Queen-Anne-Style. Weitere Zimmer und ein Restaurant befinden sich nebenan in der ehemaligen Kirche und im eleganten Village House.
Gemütliche alte Taverne mit Terrasse auf dem Pier. Fisch und Ente vom Grill.
Bistro mit exzellenter französischer Küche.
Cooles Bistro im South End. Neue amerikanische Küche mit mediterranem Akzent. Lecker: die Rigatoni mit Fenchelwurststückchen.
Mabel’s mit Jakobsmuscheln gefüllter Hummer gilt als Lieblingsgericht von George Bush senior.
Elegante und doch entspannte Atmosphäre. Raffinierte neue amerikanische Küche.
Eins der ältesten vegetarischen Restaurants Neuenglands. Prima Quiche mit regionalen Zutaten. Nur zu Frühstück und Lunch geöffnet.
Bar mit Interieur und Stimmung wie in Altengland. Die Außenfassade ist berühmt aus der TV-Serie „Cheers“.
Spezialitäten aus Neuengland werden im historischen Hafen serviert. Livemusik!
Spezialität des Hauses ist frischer Fisch. Am Takeout Counter kannst du das Essen auch zum günstigeren Mitnahmepreis bestellen und auf den Bänken vorm Haus verzehren.
Toskanische Küche, die Nummer eins im North End. Seit 1973!
Entspannte Eleganz in einem alten Lagerhaus. Besonders empfehlenswert ist der gegrillte Hummer aus dem Ziegelofen.
Bestes Seafood, vor allem Hummer mit Knoblauchsauce, in historischem Lagerhausambiente.
Im gemütlichen Restaurant kommt abends gute Stimmung bei Livemusik auf.
Vermonter Spezialitäten in charmantem Inn.

Essen und Trinken

Neuengland ist seiner 400-jährigen Geschichte verpflichtet - auch in der Küche. Angefangen beim Hummer, der bis heute als lobster die Speisekarten entlang der Küste dominiert, bis hin zu den in ungezählten Variationen servierten, gedeckten Kuchen namens pie.

Allerdings - Gourmets seien vorgewarnt - schimmert auch in der neuenglischen Küche das puritanisch-englische Erbe durch. Kein Wunder: Essen war für die kulinarisch anspruchslosen Puritaner mehr Funktion als Genuss, und auch in der Präsentation waren sie nicht zimperlich. Dafür sind noch heute die Mengen ordentlich, und der Geschmack ist deftig - ganz wie es das harte Siedlerdasein vor 300 Jahren erforderte.

Inzwischen hat die gute alte New England Cuisine allerdings vielerorts dem Zeitgeist Tribut gezollt: Was zur Kolonialzeit auf den Tisch kam, gibt es heute nur noch im privaten Kreis und in spezialisierten Restaurants. Vor allem der Hummer hat eine erstaunliche Metamorphose hinter sich. Um 1900 galt er noch als Arme-Leute-Essen und wurde von den Bauern als Dünger verwendet. Heute ist er eine Delikatesse. Für Kreationen wie den Lobster Cocktail oder Baked Stuffed Maine Lobster muss man tief in die Tasche greifen.

Parallel zur New England Cuisine ist auch die sogenannte All American Cuisine weit verbreitet. Für Kalorienbewusste ist sie nichts, doch der Preis stimmt, und Salate, Müsli- und Pastagerichte sind jederzeit bestellbare Alternativen. Zum Frühstück gibt es Eier, und zwar scrambled (Rührei), sunny side up (Spiegelei), over-easy (überbackenes Spiegelei) oder poached (gekochtes Ei). Immer mit dabei: der unvermeidliche Toast, kleine, mit Ahornsirup (maple sirup) gesüßte Pfannkuchen (pancakes), Schinken (ham), Speck (bacon) und Bratkartoffeln (home fries). Der Kaffee wird endlos nachgeschenkt (refill). Zum Lunch gibt es oft nur einen schnellen Imbiss, meist ein Sandwich mit Thunfisch, Hühnchen, Schinken und/oder Käse. Dafür wird zum Dinner umso mehr vertilgt. Stammplätze auf jeder Speisekarte haben Steaks, Burger, Hühnchen, Schweinekoteletts und Würste. Die Beilagen bestehen meist aus Kartoffeln, entweder als Brei (mashed potatoes), Pommes frites (fries) oder gebacken (baked potatoes) serviert, und Gemüse (Karotten, Bohnen, Gurken, Tomaten). Die Bedienung zeichnet sich durch Servicedenken aus. Wie wünscht man seinen Toast, white oder brown? Welches Dressing zum Salat darf es sein? Italian, French oder Blue Cheese (mit Schimmelkäse)? Will man das Steak gut durch (well done), halb durch (medium rare) oder blutig (rare)? Den Nachtisch beherrschen Eisbecher, Kuchen und Puddings.

Die All American Cuisine dominiert vor allem das preiswerte Segment der Fastfoodimbisse, Pubs, Diner und Family Restaurants. Als Alternative bieten sich die oft hervorragenden ethnischen Spezialitätenrestaurants an. Die bis heute anhaltende Gesundheits- und Fitnesswelle und die Entdeckung organisch angebauter Produkte aus der eigenen Region taten ein Übriges, um die anspruchslose Esskultur der Amerikaner auf ein höheres Niveau zu bringen. So wurden während der letzten 20 Jahre vor allem in Boston, Newport, Providence, den White Mountains und in den Berkshire Hills Restaurants eröffnet, die sich der Fusion verschiedenster Küchentraditionen verschrieben haben.

Die immer häufiger regional cuisine genannte neue Küche kennt nur zwei Gesetze: Was auf den Teller kommt, muss appetitanregend aussehen und gut schmecken. Dabei kombinieren ideenreiche Küchenchefs asiatische Gewürze mit der kalifornischen Vorliebe für Zitrusfrüchte und Anleihen aus der französischen Nouvelle cuisine. Und verfeinern damit Wildbret, Fisch, Hummer, Obst und Gemüse aus der Region. Das New England Culinary Institute bei Burlington (Vermont) unterstützt mit der Ausbildung der besten amerikanischen Nachwuchsköche diese Entwicklung. Auch beim Alkohol hat sich viel getan. Die Dünnbierzeiten sind vorbei. Viele Kleinbrauereien (micro breweries) haben den Megabrauereien Marktanteile abgejagt. Fragen Sie im Restaurant nach dem local brew. Das legale drinking age beginnt mit 21 Jahren. Es wird kontrolliert! Manche Restaurants sind Byobs (Bring your own bottle) - Wein muss der Gast selbst mitbringen. Please wait to be seated heißt das Zauberwort beim Eintreten in ein Restaurant. Anstatt gleich auf einen Tisch loszustürmen, lässt man sich von der hostess führen.

Spezialitäten

Baked Stuffed Maine Lobster

mit Seafood und Fisch gefüllter Hummer, der mit Käse überbacken wird

Bay Scallops

die Kammmuscheln aus der Cape Cod Bay sind eine Delikatesse

Boston Baked Beans

das Rezept für die braunen, langsam in Melasse oder in Ahornsirup und Speck ziehenden Bohnen stammt von den Ureinwohnern

Clam Chowder

dicke, weißliche Suppe aus Zwiebeln, Knoblauch, Mehl, Milch, Kartoffeln, Muscheln oder Fisch

Clams

Venusmuscheln, in Knoblauchsaft zubereitet und mit Weißwein und Pommes frites serviert, sind in der jugendlichen Bistroszene beliebt

Indian Pudding

warmer Nachtisch aus Maismehl, Melasse und Zimt

Lobster Roll

Hummerfleisch mit Butter und Mayonnaise auf frischem Brötchen

Maine Boiled Lobster

das klassische Hummergericht der Küste, erhältlich in allen Hummerimbissen (Lobster Shacks oder Lobster Pounds) an der Straße. Der gepanzerte Rambo kocht in einem Sud aus Wasser, Zitronensaft, Petersilie und Thymian. Serviert mit Butter und Weißwein

New England Boiled Dinner

Schmortopfgericht aus Rindfleisch, Gewürzen und Gemüsen aus Siedlertagen, das traditionell am Montag zubereitet wurde

Pies

gedeckter Mürbteigkuchen, wahlweise mit Zimt und Apfelmus (apple pie), Kirschen (cherry pie), Blaubeeren (blueberry pie) usw. Die berühmte, mit Schokoladenstreusel verzierte Boston Cream Pie ist eine Sünde aus Eiercreme und Vanillesoße

Swordfish, Tuna, Bass, Halibut

die beliebtesten Speisefische aus dem Atlantik kommen fangfrisch auf den Tisch. Gebraten oder gebacken, werden sie höchstens mit etwas Zitrone angemacht