Neuengland Alle

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Das Tal der Franconia Notch bietet den Blick auf einen dramatisch geformten Einschnitt in die White Mountains.
Im einzigen Nationalpark Neuenglands treffen Land und Meer in besonders reizvollen Kontrasten aufeinander.
Dieser durch eine rote Linie auf dem Gehweg markierte, 4 km lange Pfad führt zu allen Stätten, die in der Amerikanischen Revolution eine Rolle spielten. Ausgangspunkt ist der Common, der Stadtpark,…
Im Peabody, einem der besten Museen der Ostküste, sind vor allem Schätze aus dem Chinahandel der Stadt zu sehen, darunter filigran verzierte Stoßzähne. Zum 1799 gegründeten Museum gehören 24…
Wie ein krummer Kleiderhaken ragt die Halbinsel vor Massachusetts rund 100 km weit in den Atlantik hinaus.
Eine Verfilmung des „Großen Gatsby“ könnte gut vor der Kulisse von Newport spielen. Das alte Seebad in Rhode Island, ca. 40 km südlich von Bedford gelegen, verkörpert das Flair der eleganten…
1998 investierten diese auch 140 Mio. Dollar in den Bau des nahe gelegenen Mashantucket Pequot Museum. Das den Ureinwohnern Nordamerikas gewidmete Museum besticht durch spannende Ausstellungen und…
Ein Bostoner Kaufmann namens Mayhew kaufte 1660 die 330 km2 große Insel. Seine Söhne missionierten die Wampanoag-Indianer, deren Nachfahren noch heute in Gay Head am Westende der Insel leben.
Nantucket, etwa halb so groß wie die Nachbarinsel Martha’s Vineyard,aber doppelt so weit vom Festland entfernt, bedeutet in der Indianersprache „weit entfernte Insel“.
Auf der 13 km langen Mt. Washington Auto Road geht es in engen Serpentinen auf den Gipfel.
Das größte und modernste Skigebiet östlich der Rocky Mountains (700 Ew.) ist wegen seiner schwierigen Buckelpisten bei Hardcore-Skifans als Beast of the East berühmt-berüchtigt. Die Killington…
Der verschachtelte, alte Walfängerhafen (3500 Ew.) liegt zwischen hohen Sanddünen und gilt als liberalste Gemeinde östlich von San Francisco. Kein Wunder, zieht er seit 1900 Künstler und…
Die Mount Washington Cog Railway schnauft seit 1869 auf steilen Schienen (37 Prozent Steigung!) den Berg hinauf. Als Ausgangspunkte für Touren eignen sich die Örtchen Bretton Woods, Conway und North…
Rekonstruktion eines kompletten Küstenorts aus dem 19. Jh. – mit rund 60 Gebäuden, Museen und dem letzten schwimmenden Walfangschiff der Welt.
35 Bauwerke, die in verschiedenen Teilen von Neuengland gerettet und hier wieder aufgebaut wurden, darunter eine überdachte Brücke, ein Zirkusgebäude und der Raddampfer „Ticonderoga“.
Performances, riesige Skulpturen, Installationen und Livekonzerte: Ein aufgelassenes Fabrikgelände beherbergt Amerikas größtes Zentrum für Avantgardekunst.
Richtige Schlösser stehen hier entlang des Cliff Walk in beherrschender Lage am Atlantik, erbaut vom Geldadel Amerikas: Die Vanderbilts, die Morgans, die Astors verbrachten hier ihre Sommer.
Die 10 km lange, hügelige Insel erreichst du per Fähre von New London in Connecticut, Montauk Point auf Long Island sowie von Newport, Providence und Galileein Rhode Island. In Old Harbor gibt es…

Essen und Trinken

Neuengland ist seiner 400-jährigen Geschichte verpflichtet - auch in der Küche. Angefangen beim Hummer, der bis heute als lobster die Speisekarten entlang der Küste dominiert, bis hin zu den in ungezählten Variationen servierten, gedeckten Kuchen namens pie.

Allerdings - Gourmets seien vorgewarnt - schimmert auch in der neuenglischen Küche das puritanisch-englische Erbe durch. Kein Wunder: Essen war für die kulinarisch anspruchslosen Puritaner mehr Funktion als Genuss, und auch in der Präsentation waren sie nicht zimperlich. Dafür sind noch heute die Mengen ordentlich, und der Geschmack ist deftig - ganz wie es das harte Siedlerdasein vor 300 Jahren erforderte.

Inzwischen hat die gute alte New England Cuisine allerdings vielerorts dem Zeitgeist Tribut gezollt: Was zur Kolonialzeit auf den Tisch kam, gibt es heute nur noch im privaten Kreis und in spezialisierten Restaurants. Vor allem der Hummer hat eine erstaunliche Metamorphose hinter sich. Um 1900 galt er noch als Arme-Leute-Essen und wurde von den Bauern als Dünger verwendet. Heute ist er eine Delikatesse. Für Kreationen wie den Lobster Cocktail oder Baked Stuffed Maine Lobster muss man tief in die Tasche greifen.

Parallel zur New England Cuisine ist auch die sogenannte All American Cuisine weit verbreitet. Für Kalorienbewusste ist sie nichts, doch der Preis stimmt, und Salate, Müsli- und Pastagerichte sind jederzeit bestellbare Alternativen. Zum Frühstück gibt es Eier, und zwar scrambled (Rührei), sunny side up (Spiegelei), over-easy (überbackenes Spiegelei) oder poached (gekochtes Ei). Immer mit dabei: der unvermeidliche Toast, kleine, mit Ahornsirup (maple sirup) gesüßte Pfannkuchen (pancakes), Schinken (ham), Speck (bacon) und Bratkartoffeln (home fries). Der Kaffee wird endlos nachgeschenkt (refill). Zum Lunch gibt es oft nur einen schnellen Imbiss, meist ein Sandwich mit Thunfisch, Hühnchen, Schinken und/oder Käse. Dafür wird zum Dinner umso mehr vertilgt. Stammplätze auf jeder Speisekarte haben Steaks, Burger, Hühnchen, Schweinekoteletts und Würste. Die Beilagen bestehen meist aus Kartoffeln, entweder als Brei (mashed potatoes), Pommes frites (fries) oder gebacken (baked potatoes) serviert, und Gemüse (Karotten, Bohnen, Gurken, Tomaten). Die Bedienung zeichnet sich durch Servicedenken aus. Wie wünscht man seinen Toast, white oder brown? Welches Dressing zum Salat darf es sein? Italian, French oder Blue Cheese (mit Schimmelkäse)? Will man das Steak gut durch (well done), halb durch (medium rare) oder blutig (rare)? Den Nachtisch beherrschen Eisbecher, Kuchen und Puddings.

Die All American Cuisine dominiert vor allem das preiswerte Segment der Fastfoodimbisse, Pubs, Diner und Family Restaurants. Als Alternative bieten sich die oft hervorragenden ethnischen Spezialitätenrestaurants an. Die bis heute anhaltende Gesundheits- und Fitnesswelle und die Entdeckung organisch angebauter Produkte aus der eigenen Region taten ein Übriges, um die anspruchslose Esskultur der Amerikaner auf ein höheres Niveau zu bringen. So wurden während der letzten 20 Jahre vor allem in Boston, Newport, Providence, den White Mountains und in den Berkshire Hills Restaurants eröffnet, die sich der Fusion verschiedenster Küchentraditionen verschrieben haben.

Die immer häufiger regional cuisine genannte neue Küche kennt nur zwei Gesetze: Was auf den Teller kommt, muss appetitanregend aussehen und gut schmecken. Dabei kombinieren ideenreiche Küchenchefs asiatische Gewürze mit der kalifornischen Vorliebe für Zitrusfrüchte und Anleihen aus der französischen Nouvelle cuisine. Und verfeinern damit Wildbret, Fisch, Hummer, Obst und Gemüse aus der Region. Das New England Culinary Institute bei Burlington (Vermont) unterstützt mit der Ausbildung der besten amerikanischen Nachwuchsköche diese Entwicklung. Auch beim Alkohol hat sich viel getan. Die Dünnbierzeiten sind vorbei. Viele Kleinbrauereien (micro breweries) haben den Megabrauereien Marktanteile abgejagt. Fragen Sie im Restaurant nach dem local brew. Das legale drinking age beginnt mit 21 Jahren. Es wird kontrolliert! Manche Restaurants sind Byobs (Bring your own bottle) - Wein muss der Gast selbst mitbringen. Please wait to be seated heißt das Zauberwort beim Eintreten in ein Restaurant. Anstatt gleich auf einen Tisch loszustürmen, lässt man sich von der hostess führen.

Einkaufen

Mega-Malls und Riesenkaufhäuser, die Symbole der amerikanischen Konsumgesellschaft, gibt es natürlich auch im Nordosten des Landes. Allerdings wäre Neuengland nicht Neuengland, hätte es dem wichtigsten Grundbedürfnis der Amerikaner nicht seinen ureigenen Stempel aufgedrückt. Denn noch lieber als in den glitzernden Konsumpalästen kaufen die Neuengländer in übersichtlichen kleinen Läden ein.

General Stores

Shopping ist nicht komplett ohne einen Besuch in einem general store. Diese Tante-Emma-Läden bilden als Postamt, Tankstelle, Bäckerei und Supermarkt im ländlichen Neuengland seit vielen Generationen den sozialen Mittelpunkt eines Dorfes. Hier bekommen Sie außer den leckeren selbst gebackenen Biscuits oft regional produzierten Ahornsirup.

Kunst

Künstlerkolonien blicken in Neuengland auf eine lange Tradition zurück. In Städtchen wie Provincetown (Massachusetts), Rockport (Maine) und Ogunquit (Maine) trafen sich Amerikas Kreative. Bis heute sind hier die meisten Kunstgalerien versammelt - allein in Provincetown zwei Dutzend. Viele Gemeinden veranstalten an Sommerwochenenden art walks: Werke neuengländischer Künstler werden dann nicht nur in Galerien, sondern auf Bürgersteigen gezeigt - mit der Chance, dem Schöpfer eines ins Auge gefassten Werkes zu begegnen.

Outlet-Malls

Aus tristen Verkaufshallen, in denen die Hersteller mit dem Verkauf ab Fabrik anfingen, sind längst Wohlfühlbiotope geworden - mitunter auch riesige Malls. Neuengland ist ein Outlet-Paradies, und Maine die Outlet-Kapitale. In Kittery säumen gleich Dutzende berühmter Markennamen den Highway 1, allein die Maine Kittery Outlets beherbergen 120 Outlet-Stores. Die Mutter aller Outlets ist jedoch Freeport. Die gesamte Stadt ist eine einzige Outlet-Mall, mit 170 Outlet-Stores, Designerläden und Restaurants. Weitere Outlet-Malls gibt es u.a. in North Conway (New Hampshire), Lee (Massachusetts), Manchester (Vermont), Mystic (Connecticut) und Wrentham (Rhode Island). Eine amerikanische Institution ist der 1912 gegründete Outdoor-Ausstatter L. L. Bean (www.llbean.com). Er betreibt insgesamt 15 mit allem zum Leben und Überleben in der Wildnis eingedeckte Outlet-Stores in Neuengland, vier davon allein in Maine. Der größte Laden ist in Freeport - und rund um die Uhr geöffnet.

Shakermöbel

Originalmöbel aus den Werkstätten der Shakergemeinden sind heute unbezahlbar. Günstiger bekommen Sie die beliebten Klassiker - etwa Kommoden, Tische und Stühle - in den auf Shakermöbel spezialisierten Tischlerwerkstätten. Gute Adressen sind z.B. Ian Ingersoll Cabinetmakers (www.ianingersoll.com) und C. H. Becksvoort Furniture Maker (www.chbecksvoort.com).

Kunsthandwerk

Als weather vanes (Wetterfahnen) können Sie nicht nur Hähne, sondern Wale, Seeschlangen und Lokomotiven erstehen. Wunderschön sind die oft noch handgearbeiteten quilts, Patchworkdecken mit traditionellen Applikationen. Neuer Beliebtheit erfreuen sich die stencils genannten Schablonen, die einst in Ermangelung von Tapeten dazu dienten, Wände mit oft traditionellen Mustern zu verschönern. Zu kaufen gibt es dies und mehr in Galerien und Tante-Emma-Läden am Straßenrand sowie auf den zahlreichen Arts and Craft Fairs.

Yard Sales

Im Sommer werden Sie vor allem in kleineren Orten am Straßenrand Yard Sales bzw. Tag Sales begegnen. Dabei handelt es sich um privat organisierte, in Garageneinfahrten, Vorgärten oder Hinterhöfen stattfindende Kleinstflohmärkte, auf denen interessanter Trödel und manchmal sogar wertvolle Antiquitäten zum Vorschein kommen.

Sport und Aktivitäten

Die erste Bekanntschaft mit dem amerikanischen Breitensport werden Sie spätestens im Hotel machen: Während Sie einchecken, zeigen mindestens sechs Bildschirme über der Theke Football und/oder Basketball.

Die Neuengländer gucken allerdings nicht nur zu. Sie treiben auch selber Sport. Hiking (Spazierengehen und Wandern), Jogging, Mountainbiking und Radwandern sind die beliebtesten Aktivitäten zu Lande. Kajakfahren, Kanuwandern und Segeln gehören zu den Topsportarten auf dem Wasser. Auch als Wintersportziel wird Neuengland allmählich immer beliebter: Einige der Wintersportzentren mit olympiareifen Abfahrten und Loipensystemen entsprechen durchaus europäischen Erwartungen.

Hiking

Mit den White und den Green Mountains in New Hampshire und Vermont bietet Neuengland gleich zwei grandiose Hikerparadiese. Etliche Trails unterschiedlichster Längen und Schwierigkeitsgrade ziehen hier wie dort durch die Wildnis. Die Palette reicht vom nur wenige Hundert Meter langen Spaziergang zum Biberdamm bis zu mehrtägigen Hikes durch menschenleeres, raues Hinterland, wo in einfachen Unterständen, primitiven Zeltplätzen oder bewirtschafteten Hütten genächtigt wird. Legendäre Wanderwege sind der rund 3500 km lange, von Georgia heraufziehende Appalachian Trail, der sich durch die White Mountains bis nach Maine arbeitet (Appalachian Mountain Club - AMC Main Office | 5 Joy St. | Boston | MA 02108 | Tel. 617/523-0636 | Fax 523/0722 | www.outdoors.org), und der sich 400 km längs durch Vermont ziehende Long Trail (Green Mountain Club | 4711 Waterbury - Stowe Rd. | Waterbury Center | VT 05677 | Tel. 802/244-7037 | Fax 244/5867 | www.greenmountainclub.org). Ein Hikerdorado ist auch der Acadia National Park in Maine mit einem Netz von 200 km Wanderwegen (Hulls Cove Visitor Center | am Parkeingang 5 km nordwestlich von Bar Harbor | Mai-Juni und Oktober tgl. 8-16.30, Juli und August 8-18, September 8-17 Uhr | www.nps.gov/acad/index.htm). Die schönsten, längsten Strandspaziergänge können Sie von Provincetown auf Cape Cod aus unternehmen.

Jogging

In Boston sind der Common und der angrenzende Public Garden das bevorzugte Revier der Jogger. Im April treffen sich alljährlich Läufer aus aller Welt zum berühmten Boston Marathon (www.bostonmarathon.org). Auf dem Land bieten sich die stillen byways (Seitenstraßen) an: Das Personal der Country Inns kennt in der Regel die besten Laufstrecken. Besonders schöne Joggingtrails liegen rund um Stowe (Vermont).

Kajak, Kanu, Rafting

Wo Wasser ist, wird gepaddelt, gerudert, gesegelt. Am besten geht das am Meer. In allen Badeorten gibt es Kajakverleihe. Besonders schöne Kajakreviere gibt es in Bar Harbor, Provincetown, Nantucket, Martha's Vineyard und Newport.

Die Flüsse im Norden Neuenglands sind interessante Kanureviere. Vor allem der Norden Vermonts bietet mit den Flüssen Lamoille, Battenkill und Winooski gutes ein- und mehrtägiges Kanutripping. Wilder geht es im kaum besiedelten Norden von Maine zu. Von Greenville am Südufer des Lake Moosehead brechen Kanuwanderer und Wildwasserfahrer (Rafter) zu mehrtägigen Trips auf den Flüssen Allagash und Kennebec auf.

Ein profilierter Anbieter für Kanuwanderer in Vermont ist Battenkill Canoe (6328 Historic Rte. 7a | Arlington | VT 05250 | Tel. 802/362-2800 | Fax 362/0159 | www.battenkill.com). Rafting in Maine: Northern Outdoors | PO Box 100, 1771 Rte. 201 - The Forks | ME 04985 | Tel. 208/663-4466.

Mountainbiking

Skireviere wie Killington, Stowe und Jay Peak (alle Vermont) sind im Sommer selbst für die verwöhnten Single-Track-Spezialisten aus Kalifornien, die Künstler der schmalen Spur, ein Leckerbissen. Mehr über den Sport der zerschrammten Beine erfahren Sie bei der NEMBA (New England Mountainbike Association | P.O. Box 2221 | Acton | MA 01720-6221 | Tel. 1/800-576-3622 | www.nemba.org). Die Mountainbikerschule in Mt. Snow in Südvermont bietet mehrtägige Kurse auf einem anspruchsvollen Trailnetz von 300 km Länge (Mt. Snow Mountainbike School | c/o Mt. Snow Ski Resort, Rte. 100 | West Dover | Tel. 802/464-4040).

Radwandern

Auf Neuenglands wenig befahrenen Landstraßen werden Sie immer wieder Pulks von Radwanderern begegnen. Vor allem Vermont, der Westen von Massachusetts und Connecticuts Nordwestecke bieten sich als Radlerparadiese an: hügelig, aber nicht zu anstrengend, malerisch und fotogen. In Cape Cod weht Dünensand über die Trails: Dort begleitet der Atlantik die Radwege bis nach Provincetown.

Touren entlang der Küste von Maine, auf Cape Cod, Nantucket und Martha's Vineyard: Bike Riders, P.O. Box 130254, Boston, MA 02113 | Tel. 617/723-2354 | Fax 723/2355 | www.bikeriderstours.com

Mehrtägige Touren durch Süd- und Nordvermont sowie durch den Acadia National Park: Vermont Bicycle Touring | 614 Monkton Rd. | Bristol | VT 05443-0711 | Tel. 802/457-3553 | www.vbt.com

Segeln

Der Anblick des blauen, von weißen Segeln gesprenkelten Atlantiks gehört zu Neuengland wie Hummer und Boston Beans. Wer über die notwendigen Kenntnisse verfügt, kann sich ein Segelboot ausleihen und selbst auslaufen. Chartergesellschaften entlang der Küste vermieten Boote der verschiedensten Klassen (z.B. Bay Island Inc. | Sharp's Point South | 75 Mechanic St. | Rockland | Maine 04841 | Tel. 207/831-8425 | www.sailme.com). Wer Ruderpinne oder Steuerrad lieber einem Profi überlässt, kann einen Platz auf einem der vielen historischen Segelschiffe, die hier nur Windjammer heißen, buchen. Angeboten werden dreistündige bis sechstägige Exkursionen (z.B. Maine Windjammer Cruises | P.O. Box 617 | Camden | Maine 04843 | Tel. 207/236-2938 | www.mainewindjammercruises.com).

Wintersport

Von Alpinski über Langlauf bis zu romantischen Schlittenfahrten bieten die Berge im schneesicheren Norden Neuenglands die ganze Bandbreite. Die Saison beginnt Mitte Oktober und wird mancherorts mittels Schneekanonen bis Mitte Mai ausgedehnt. Die Skizentren Killington und Stowe in Vermont sowie Sugarloaf in Maine gelten als beste Wintersportreviere Neuenglands. Infos und Webcams: www.newenglandskiresorts.com

Mit Kindern unterwegs

Amerikaner sind traditionell familien- und kinderfreundlich. Das fängt bei den menus for kids in den Restaurants an und hört bei den kids under 12 stay for free - Aktionen der Hotels noch lange nicht auf. In so gut wie allen touristischen Ecken Neuenglands gibt es Themenparks mit weitläufigen Minigolfanlagen, Achterbahnen und Karussells. Auch ungewöhnliche Museen, lange Sandstrände und inspirierende Naturschauspiele werden Ihre Kinder begeistern.

Connecticut und Rhode Island

Barnum Museum

Phineas Taylor Barnum, Amerikas Showman der ersten Stunde, ist das liebevoll eingerichtete Museum in Bridgeport (Connecticut) gewidmet. Mit dem aus drei Manegen bestehenden Zirkus und Nonstop-Programm wies Barnum den Weg zum totalen Entertainment. Die Rekonstruktion des Three Ring Circus sowie etliche Zirkusmemorabilia faszinieren Jung und Alt. 820 Main St. | Di-Sa 10 bis 16.30, So 12-16.30 Uhr | Eintritt 7 $, Kinder 4-7 3 $ | www.barnum-museum.org

Massachusetts

Radeln Auf Nantucket

Eltern können den radelnden Nachwuchs mehr oder weniger sich selbst überlassen: Auf der kleinen Insel vor der Südküste von Cape Cod gibt es kaum Verkehr. Stattdessen führen von Nantucket-Stadt aus stille Wege und Pfade kreuz und quer über die von niedrigem Gehölz bestandene Insel. Sie enden an langen Sandstränden oder einsamen Leuchttümen. Oder aber im einzigen Ort der Insel. Räder ab 30 $ pro Tag | Young’s Bicycle Shop, Steamboat Wharf | Tel. 508-228-11 51 | Nantucket Bike Shops, Steamboat Wharf | Tel. 508-228-19 99

Six Flags New England

Willkommen bei den Achterbahnen von Six Flags New England! Der Superman Ride of Steel war es, der Springfield den Titel Thrill Capital of New England eingetragen hat. Tatsächlich gehört die Achterbahn, die 20 Stockwerke hoch ist und ihre Wagen mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 110 km/h Richtung Erde sausen lässt, zu den größten der USA. Andere, nicht minder haarsträubende Rides heißen Flashback, Mind Eraser und Cyclone. Natürlich kann man sich auch auf eine Bank setzen und den Anhang machen lassen. Aber wäre das denn cool? Springfield/Agawam, Rte. 159, 1623 Main St. | Eintritt 42 $, Kinder unter 1,35 m 27 $, Parken 11 $ | www.sixflags. com/parks/newengland

Whydah Museum

1717 sank in einem Sturm vor Cape Cod die Whydah, das Schiff des berüchtigten Piraten Black Sam Bellamy. Der aus Provincetown stammende Barry Clifford ortete 1983 ihr Wrack und hob es innerhalb mehrerer Jahre fast vollständig - als erstes Piratenschiff überhaupt. In einem kleinen Museum auf der MacMillan Wharf in Provincetown hat Clifford die schönsten Stücke, darunter chinesisches Porzellan und spanische Goldmünzen, ausgestellt. Hochinteressant auch die Erkenntnisse über das Piratenleben vor 300 Jahren: Danach waren Bellamy & Co. Keine grausamen Halsabschneider, sondern kühl kalkulierende Geschäftsleute mit einem Faible für die Demokratie. Denn die Whydah war in einer Zeit, als Menschenrechte noch ein Fremdwort waren, mit schwarzen Offizieren und einer Besatzung aus aller Welt eine Art schwimmende UN-Versammlung. MacMillan Wharf, Provincetown | Mai-Okt. tgl. 10-17, Juni-Aug 10-20 Uhr | Eintritt 10 $, Kinder 6-12 8 $ | www.whydah.com

Vermont und New Hampshire

Montshire Museum of Science

Wie erzeugt man künstlich Nebel oder konstruiert ein Gehäuse, in dem ein rohes Ei unversehrt zu Boden fallen kann? Dieses herrliche, am Ufer des Connecticut River in Norwich gelegene Museum beantwortet mit interaktiven Ausstellungen all jene Fragen, vor denen Eltern oft kapitulieren. Zum Museum gehört der weitläufige Science Park mit schönen Spazierwegen. 1 Montshire Rd. | tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 10 $, Kinder 2-17 8 $ | www.montshire.net

Mt. Washington Cog Railway

Kinder finden es irre spannend. Dagegen hat so mancher Erwachsene Mühe, die Fassung zu bewahren. Denn wie die Mt. Washington Cog Railway, die seit fast 140 Jahren mit Dampfkraft ihren bunt bemalten Waggon auf das Dach Neuenglands schiebt, die bis zu 37 Grad messenden Steigungen bewältigt, kann es Empfindlichen durchaus den Magen umdrehen. Der Bremser erklärt Kindern gern den Zahnradmechanismus, an dem das Leben der Passagiere hängt. Marshfield, Base Station, Bretton Woods, Rte. 302 | Mai-Okt. tgl. 9-17 Uhr (wetterabhängig) | Eintritt 59 $, Kinder 4-12 39 $ | www.thecog.com

Maine

Bar Harbor Whale Whatching

Bar Harbor ist ein guter Ausgangspunkt für Whale-Watching-Touren. Walzeit ist von Anfang Juni bis Oktober, zu sehen sind vor allem Grau-, Finn- und Buckelwale, hinzu kommen die kleineren Minkwale, Tümmler und Delphine. Welche Atemfontäne welcher Art gehört, erklärt ein Biologe an Bord der speziell zur Walbeobachtung eingerichteten Schiffe. Wie nahe die sanften Riesen kommen, hängt von deren Neugierde ab. Mit etwas Glück tauchen sie genau neben dem Schiff auf. Den Skippern ist es verboten, Wale fürs Erinnerungsfoto zu verfolgen. Bar Harbor Whale Watch Company, 1 West St. | Ticket 53 $, Kinder 6-14 26 $ | Tel. 207-288-98 00

Popham Beach State Park

Zugegeben: Das Wasser am Strand wird hier nie wärmer als 19 Grad. Dafür gibt es selbst im Juli und August reichlich Ellbogenfreiheit. Popham Beach, als State Park vor Bebauung und Kommerzialisierung geschützt, ist mit seinem viele Kilometer langen Sandstrand und der vorgelagerten Felseninsel, die bei Ebbe zu Fuß zu erreichen ist, ein Paradies für Kinder - und für Eltern. 22 km auf der Rte. 209 südlich von Bath | tgl. Mitte April-Okt.