Namibia Essen & Trinken

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In dem Gourmetrestaurant, das zum Hotel Heinitzburg gehört, speisen Sie im Originaltrakt der 1914 gebauten Pri­vatburg. Auf den Teller kommt deutsch­-französische Küche mit namibischen Zutaten…
Wenn Ihnen auf Safarifahrten manchmal das Wasser im Mund zusammenläuft, sind Sie hier genau richtig. Im Nyama (Oshivambo für „Fleisch“) fliegen Ihnen die gebratenen Gnus und Zebras quasi in den…
Sie müssen etwas Geduld mitbringen – was aber nur daran liegt, dass das kleine Restaurant oft bis auf den letzten Platz mit Einheimischen besetzt ist. Auf den Tisch kommt was Gastgeber Anton…
Durch die großen Bullaugenfenster des Restaurants haben Sie das Meer, aus dem Ihre Mahlzeit kommt, bestens im Blick. Das futuristische Design des Gebäudes findet dabei eine wohldosierte Fortsetzung…
Berühmt ist Okaukuejo für sein beleuchtetes Wasserloch, das vor allem abends einen Besuch lohnt, weil es dann seltene Tiere wie Nashörner oder sogar nachtaktive Katzen anzieht. Elefanten sind…
Zwar ist die Geschichte des edlen Fischrestaurants wesentlich jünger, als der Name vorgaukelt. Doch seitdem das Swakopmunder Wahrzeichen, die Seebrücke (engl. jetty), 2010 in der jetzigen Form…
Das authentisch eingerichtete Restaurant in Katutura zeigt, dass Oshivambogerichte aus dem Norden auch auf hohem Niveau und ohne Touristennepp serviert werden können. Frittierte Mopaneraupen und…
Direkt an die Weltkulturerbestätte angrenzend liegt die große Lodge malerisch am Berg. Das Restaurant bietet neben einer normalen Karte auch ein üppiges Buffet, an dem verschiedene Fleischsorten…
Das komplett aus Holz gebaute Restaurant steht auf Stelzen in der Lagune und ist nur über einen Steg mit dem Land verbunden. Große Fenster sorgen für einen romantischen Rundumblick, ausgefallene…
Kleines Bistro, ideal für einen Zwischenstopp zum Mittag. In der Deli gibt es zudem eine gute Auswahl an padkos für die Weiterfahrt.
Dieser urdeutsche, rustikale Touristenmagnet bietet gute Küche und ist auch bei Einheimischen beliebt. Deswegen ist das Brauhaus auch oft ausgebucht. In der Saison wird hier Spargel aus dem Swakoptal…
Willkommen zu einer Zeitreise in die Welt des gepflegten Dinierens einer lang vergangenen Epoche! Seit 1905 gibt es Namibias ältestes Hotel nun, und entsprechend groß werden Stil und Tradition…
Die Milch für das Eis kommt von glücklichen Biokühen der hauseigenen Familienfarm, die daraus geschaffenen Kreationen machen auch die Konsumenten glücklich.
Das urige Restaurant liegt an der kleinen Waterfront, von der die Tourboote ablegen. Es ist berühmt für seine Calamarigerichte und seinen fangfrischen Fisch.
Hier treffen sich Einheimische und Touristen zu einem frisch gezapften Bier und zu Wildgerichten. Die Dekoration ist exzentrisch. An der Wand hängen Tierköpfe, darunter stehen reihenweise alte Jä…
Seit den 1950er-Jahren steht das Café Probst für deutsches Bäckerhandwerk in der Hafenstadt Walvis Bay. Hungrige Gäste haben die Qual der Wahl: Sie müssen sich zwischen beeindruckenden 50 Sorten…
Das Restaurant des kleinen Hotels bietet von Bratwurst mit Senf bis gegrillte Garnelen so ziemlich alles, was das Herz begehrt. In Oshakati ist es damit die beste Option, was aber in Ermangelung einer…
Man könnte den Coffee Shop als stilvolles und zugleich gemütliches Café mit gutem Mittagsangebot beschreiben, aber das wäre nur die halbe Wahrheit. Abends verwandelt er sich in eine trendige…

Essen & Trinken

Deutsch-Burische Prägung

Namibias Küche ist deutsch geprägt, und man ist stolz auf diese Tradition. Der südafrikanische, burische Einfluss lässt sich ebenfalls nicht leugnen, entsprechend viele Fleisch- und Eintopfgerichte gibt es. Am einfachsten und besten werden sie über dem offenen Feuer zubereitet, etwa im potjie, einem dreibeinigen gusseisernen Topf. Die Steaks landen auf dem braai, einem Grill über Holzfeuerglut. Altbackene Hausmannskost gibt es trotzdem kaum noch. Afrikanische Einflüsse wie scharfe Hühnergerichte und Perlhirse werden zwar nur zaghaft aufgegriffen, der Wandel zur Nouvelle Cuisine hingegen ist deutlich zu sehen und vor allem zu schmecken. Das Gemüse darf bissfest sein, statt Salzkartoffeln haben längst kleine Tagliatelletürmchen und Risottos den Teller übernommen.

Wild in Hülle und Fülle

Die Hauptzutaten allerdings bleiben namibisch, alles andere wäre bei der Fülle an Wild, Fisch und Meeresfrüchten auch purer Frevel. Springbock und Oryxantilope fehlen auf fast keiner Karte. Auch Straußenfleisch, vor 30 Jahren noch als Katzenfutter verpönt, ist wegen seines feinen Wildgeschmacks und des geringen Fett- und Cholesteringehalts beliebt. Die Variationen in der Zubereitung reichen von Gulasch über Geschnetzeltes und Steaks bis zum klassischen Filet. Steaks von Zebra, Büffel oder Eland und die Rippchen von Warzenschweinen gehören noch immer zu den exotischeren Speisen, sind aber allesamt einen Versuch wert. Sogar Krokodil aus der Zucht kommt in Namibia auf den Teller. Das Ergebnis ist, frisch und nicht zu trocken gebraten, ein hervorragendes Geschmackserlebnis.

Rind und Lamm

Noch größeren Wert legen die Namibier jedoch auf ihr hochqualitatives Rindfleisch und ihre sensationellen Lammkoteletts. Siegel für artgerechte Haltung wirst du im Südwesten Afrikas nicht finden. Sie sind auch gar nicht nötig. Es gibt wohl nicht viele Länder auf der Erde, in denen das Vieh so viel Auslauf hat, so viel natürliche Nahrung und Freiheit genießt – und genau das schmeckt man. Wie die Lammkoteletts kommt auch das Rindfleisch mit Vorliebe auf den Grill. In Windhoeks Township Katutura werden halbe Bullen an Straßenständen zerlegt, ihr Fleisch in kleine Streifen geschnitten und dann über Holzkohle gegrillt. Mit Chilisalz bestreut heißt das kapana – und ist unbedingt einen Versuch wert. Zumal die Streetfood-Stände zugleich Mittagskantine der halben Stadt sind.

Spargel aus der Wüste

Gemüse wächst nur spärlich in der Wüste, weshalb reichlich aus Südafrika importiert wird – zu entsprechend gesalzenen Preisen landet es in den Supermärkten. Einige einheimische Ausnahmen gibt es aber. So versorgt ein unterirdisches Wasserreservoir nahe Stampriet in der Kalahari ein kleines Gemüseanbauzentrum und im Swakoptal gedeiht in der Saison köstlicher Spargel.

Termiten züchten Pilze

Ähnlich ergeht es den wild wachsenden Pilzen des Landes: Nur nach Regengüssen sind sie zu bekommen, meist regional begrenzt. Der unterirdisch wachsende Kalaharitrüffel ist längst nicht so stark im Aroma wie seine Verwandten aus Europa, er entfaltet aber einen angenehm erdigen Geschmack. Und der omajova, ein Schirmpilz, den Termiten auf ihren Hügeln förmlich kultivieren, wird oft wie ein Schnitzel paniert verzehrt.

Luxuriöses aus dem Meer

Bekannter sind die kulinarischen Genüsse aus dem Wasser vor Namibias Küste. Das Fleisch des Adlerfischs ähnelt mit etwas Phantasie dem des Kabeljaus, was seinen heimischen Namen kabeljou erklären dürfte. Noch delikater sind Meerbrasse (steenbras) oder galjoen, der König der Fischspeisekarte. Auch der Seeteufel (monkfish) und geräucherte Seehechte (snoek) gehören zu den Spezialitäten. Übertroffen werden sie alle nur vom crayfish, der namibischen Langustenart, die in Deutschland so sehr geschätzt wird, dass sie nicht als Lebensmittel, sondern als Luxusgut besteuert wird. In Namibia bekommst du die Krustentiere frisch aus dem Meer und wesentlich günstiger. Gefragt sind auch die vor Lüderitz gezüchteten Austern.

Zu guter Letzt

Zu einem namibischen Menü – in den Lodges gibt es fast immer drei Gänge – gehört eine Kalorienbombe zum Nachtisch. Südafrikanisch beeinflusst sind schmackhafte Kreationen aus viel Sahne, Schokolade und Eiscreme, manchmal mit etwas Alibiobst, häufiger mit einem guten Schuss Hochprozentigem. Die herrlichen altdeutschen Kuchen, die es in Namibia gibt, tauchen bei den Desserts kaum auf, sondern landen eher auf dem Kaffeetisch.

Wüsten-Brand

Feine Tropfen sind in Namibia rar, doch gebraut, gekeltert und destilliert wird mehr denn je. Die nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebrauten Biere der Namibia Breweries (nambrew.com) sind längst Exportschlager. Fünf Weingüter gibt es – am Fluss Oranje wachsen Tafeltrauben. Und seit Kurzem stellt Naute Kristall (naute-kristall.com) sogar exquisite Obstbrände her, die schon jetzt die eine oder andere Hotelbar ein Stück namibischer machen.

Spezialitäten

Snacks vorweg

Biltong

Trockenfleisch als Barsnack, meist aus Rindfleisch, mitunter auch aus Wild wie Strauß oder Kudu

Mopaneraupen

frittierte Raupen von Mopanebäumen

Hauptgerichte

Boerwors

würzige, grobe Grillwürste

Gegrillte Ziegenrippen

fettarme Spezialität auf dem braai

Mahangu Pap

fester Brei aus gekochter Perlhirse, serviert mit Fleisch-, Fisch- oder Gemüsesaucen

Smiley

im gusseisernen Topf langsam gekochter und dann im Ofen gebackener Schafs- oder Ziegenkopf

Smoked Catfish

geräucherte Meerbarbe

Desserts

Malva Pudding

schwammiger, saftiger Kuchen mit Aprikosenmarmelade

Chocolate Brownie

Schokoladenkuchen

Milk Tart

Blätterteiggebäck mit Vanille-Zimt-Cremefüllung

Getränke

Rock Shandy

Nationalgetränk aus Sprudel, Sprite, Zitronensaft und einem Schuss Angostura

Mahangubier

Unvergorenes Gebräu aus Perlhirse

Cider

Apfelbier, perfekt als Sundowner