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Münster

Check-in

Münster wurde Ende des 8. Jahrhunderts von dem friesischen Missionar St. Ludger gegründet, im Rahmen der Unterwerfung der bis dahin heidnischen Sachsen durch Karl den Großen. Der Ortsname bedeutet „Kloster“, was sich auch an der lateinischen Form Monasterium ablesen lässt (vgl. englisch monastery). Bereits 805 wurde Münster Bischofssitz, 1170 erhielt es das Stadtrecht.

Münster war ein Fürstbistum, das weite Teile des heutigen Münsterlandes beherrschte. Das heißt, dass der jeweilige Bischof sowohl geistliches als auch politisches Oberhaupt sowie oberster Gerichtsherr war. Während des Mittelalters war Münster Mitglied der Hanse und wurde eine wohlhabende Handelsstadt. Dies lässt sich noch gut an den stolzen Kaufmannshäusern am Prinzipalmarkt ablesen. In den Jahren 1534/35 wurde Münster von der radikalen protestantischen Sekte der Wiedertäufer beherrscht, deren Anführer, der niederländische Prediger Jan van Leiden sich zum Priesterkönig des „Königreichs Zion“ krönte, und die das baldige Weltende erwarten. Diese Bewegung wurde aber brutal von der katholischen Kirche niedergeworfen, ihre Anführer wurden gefoltert, hingerichtet und ihre Leichen in Käfigen an der höchsten Kirchturmspitze ausgestellt (die Käfige kann man heute noch an der Lambertikirche sehen).

Welthistorische Bedeutung erlangte die Stadt durch den Westfälischen Frieden von 1648 der zeitgleich in Münster und Osnabrück ausgehandelt wurde und den Dreißigjährigen Krieg beendete. Im Rathaus von Münster wurde der Vertrag zwischen dem Kaiser und Frankreich unterzeichnet, in Osnabrück derjenige mit Schweden. Während der Verhandlung mussten Boten der verschiedenen Parteien ständig zwischen den beiden Städten hin- und herreiten. Die Stadt ist stolz auf dieses Erbe, trägt den Beinamen „Stadt des Friedens“ und verleiht den Westfälischen Friedenspreis.

Mitte des 18. Jahrhunderts war der Barockarchitekt Johann Conrad Schlaun für Clemens August von Bayern, den damaligen Fürstbischof von Münster, sowie dessen Nachfolger Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels tätig. Er entwarf vor allem das Fürstbischöfliche Schloss, aber auch den Erbdrostenhof, mehrere Kirchen und weitere Barockgebäude in Münster und Umgebung.

1815 wurde das bis dahin selbstständige Fürstbistum Münster an Preußen angeschlossen und Münster wurde Verwaltungssitz der preußischen Provinz Westfalen. Seither wurde die Stadt von Verwaltungs- und Justizbehörden, Handel und Dienstleistungssektor dominiert, während die Industrie nur eine untergeordnete Rolle spielte. Münster galt daher langezeit als tief „schwarze“, d. h. katholische und konservative Stadt, anders als die Großstädte im nahegelegenen Ruhrgebiet, die Hochburgen der Arbeiterbewegung waren.

Die Universität Münster wurde 1773 gegründet, aber unter preußischer Herrschaft 1818 wieder geschlossen, zugunsten der neugegründeten Universität in Bonn. Unter Kaiser Wilhelm II. wurde sie dann 1902 wiedererrichtet, als Westfälische Wilhelms-Universität trägt sie bis heute (umstrittenerweise) seinen Namen. Die Zahl der Studenten ist seither stark gewachsen. Universität und Fachhochschule Münster haben zusammen über 50.000 Studenten – darunter auch viele ausländische Gaststudenten – was der Stadt ein zunehmend liberales und vielfältiges Flair verleiht, das im Gegensatz zu Münsters traditionellem Image steht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt zu 90 Prozent durch Luftangriffe zerstört. Doch baute man sie nahezu gleich wieder auf, sodass die Altstadt historisch aussieht.

Seit Westfalen Teil des Landes Nordrhein-Westfalen wurde, hat Münster die Rolle als Hauptstadt an Düsseldorf verloren. Dennoch ist die Stadt immer noch Standort verschiedener wichtiger Behörden und Gerichte, Versicherungs- und Handelsunternehmen, und insbesondere Bildungsinstitutionen. In den letzten Jahren wurde auch eine Reihe von Startups in der High-Tech-Branche gegründet. Viele Fernsehzuschauer verbinden Münster zudem mit der Tatort-Reihe um Kommissar Thiel und Professor Börne, die zu den beliebtesten Ermittlerteams dieser Serie gehören und regelmäßig für Einschaltquoten von über 30 % sorgen.

Zur Kernstadt von Münster gehören bzw. mit ihr zusammengewachsen sind die Stadtteile Innenstadt, Berg Fidel, Coerde, Gremmendorf, Gievenbeck, Kinderhaus und Mecklenbeck. Erst in den 1970er-Jahren eingemeindet wurden die Stadtteile Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Handorf, Gelmer, Hiltrup, St. Mauritz, Nienberge, Roxel, Sprakel und Wolbeck. Sie haben oftmals noch den Charakter eigenständiger Dörfer bzw. Kleinstädte.

Sehenswürdigkeiten

In der alten Bischofs- und Universitätsstadt gibt es einen romanisch-gotischen Dom zu besichtigen. Neben den vielen anderen historischen Bauten prägen v.a. Fahrräder die Stadt, deren Anzahl sogar…
Das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster begeistert mit über 800 Werken des Künstlers, darunter die Sammlung Huizinga oder Linolschnitte. Es ist das erste und bisher einzige Museum des Künstlers…
Im Sankt-Paulus-Dom aus dem Jahr 1225 finden neben Gottesdiensten auch Orgel- und Chorkonzerte statt. Besucher können zahlreiche besondere Elemente betrachten, darunter das Triumphkreuz, die…
Das historische Rathaus beherrscht mit seinem charakteristischen Giebelbau den Münsteraner Prinzipalmarkt. Die prächtige Fassade und der Bogengang aus dem 14. Jahrhundert wurden nach dem Zweiten…
Der Prinzipalmarkt gilt als die "gute Stube" und mit seinen charakteristischen Giebelhäusern und Bogengängen als das wirtschaftliche und politische Zentrum von Münster. Um den Markt herum haben…
Das liebevoll gestaltete Freilichtmuseum Mühlenhof lässt rund um eine Bockwindmühle die Dorfwelt früherer Tage auferstehen.
Informationen zum aktuellen Spielplan erhalten Sie unter der angegebenen Telefonnummer oder im Internet auf der angegebenen Homepage.

Hotels & Übernachtung

Das Hotel liegt direkt an der Promenade, die die historische Altstadt von Münster umschließt. In den Zimmern fallen die hochwertigen Materialien und die designorientierte Ausstattung angenehm ins…
Das Haus "Ringhotel Landhaus Eggert" ist besonders ruhig gelegen. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Kinder sind hier…
Das Haus "Romantik Hotel Hof Zur Linde" ist besonders ruhig gelegen. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage und Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume…
Das Haus "Akzent Wersetürm'ken" bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage und Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Das Hotel ist barrierefrei (u.a. mit…
Das Haus "Feldmann" ist besonders ruhig gelegen. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage) und ein hoteleigenes Restaurant. Im Hotel ist die Barrierefreiheit durch einen Lift…
Das Haus "Bakenhof" bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (Parkplätze), ein hoteleigenes Restaurant und Konferenzräume. Kinder sind hier gern gesehene Gäste. An Sporteinrichtungen wird ein…
Das Haus "Tryp Kongresshotel" bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Im Hotel ist die Barrierefreiheit durch einen Lift…
Das Haus "Ibis" liegt in der Nähe des Bahnhofs. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage) und eine Hotelbar. Das Hotel ist barrierefrei (u.a. mit einem Lift) ausgestattet. Kinder sind…
Das Haus "Marco Polo" liegt in der Nähe des Bahnhofs. Es bietet seinen Gästen Konferenzräume. Kinder sind hier gern gesehene Gäste. Ein WLAN-Zugang steht den Gästen im Haus kostenfrei zur Verfü…
Das Haus "Klostermann" bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (Parkplätze). Kinder sind hier gern gesehene Gäste. Hunde sind (ggf. gegen eine kleine Gebühr) erlaubt. Die insgesamt 7 Zimmer (…

Restaurants

Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen…
Das Café "Café Grotemeyer" bietet auch draußen Sitzgelegenheiten. Die im Café angebotenen Backwaren stammen aus eigener Herstellung. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert. Mo - Fr: 09:30 Uhr…
Das Restaurant "Kleiner Kiepenkerl" liegt mitten in der Altstadt. Es ist gemütlich eingerichtet. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Hunde sind im Haus erlaubt. Es…
Das Restaurant "Parkhotel Schloss Hohenfeld" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt…
Das Restaurant "Chesa Rössli" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt…
Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 6.00 und EUR 14.00. Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC-…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 6.00 und EUR 17.00,…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Hunde sind im Haus erlaubt. Für Übernachtungen stehen Gästezimmer bereit. Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse…

MARCO POLO Reiseführer

MARCO POLO Freizeitkarte Münsterland, Emsland 1:110 000
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Kurzbeschreibung

Münster ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die Universitätsstadt und Hauptstadt des Münsterlandes gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. In keiner deutschen Großstadt werden einem so viele Fahrradfahrer begegnen wie hier. Neben der Fahrradfreundlichkeit hat Münster auch einiges an Freizeit- und Kulturangeboten zu bieten, zum einen den sehr alten Stadtkern, aber auch die einmaligen Naherholungsmöglichkeiten am und um den Aasee.

Praktische Hinweise

Die Münsteraner sprechen größtenteils dialektfreies Hochdeutsch. Teilweise haben es aber einige Wörter aus dem Masematte, einem örtlichen Soziolekt, der im 19. Jahrhundert in den Elendsvierteln Münsters entstanden ist, in den allgemeinen Sprachgebrauch der Stadt geschafft. Einige Beispiele sind:

  • jovel: gut (auch: schön, angenehm, hübsch)
  • Koten: Kleine(r), Kind
  • Leeze: Fahrrad
  • Patte: Geldbörse
  • Schickermann: Betrunkener
  • schofel oder schovel: schlecht (auch: mies, gering, übel, niedrig)

Anreise

Mit dem Flugzeug
  • Flughafen Münster Osnabrück (IATA: FMO), Airportallee 1, 48268 Greven. Tel.: +49 (0)2571 94 33 60, Fax: +49 (0)2571 94 15 19, E-Mail: info@fmo.de. Der „internationale“ Flughafen Münster Osnabrück befindet sich ca. 25 km nördlich von Münster auf dem Stadtgebiet von Greven. Von der Größe und den Verbindungen handelt es sich aber eher um einen Regionalflughafen. Vom Flughafen fahren regelmäßig Shuttlebusse (Linien S50 (Schnellbus), D50 sowie R51) zum Hauptbahnhof in Münster. Sonntags fährt etwa ein Bus pro Stunde, werktags mehr. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten und kostet 7,70 €.
  • Flughafen Dortmund (IATA: DTM), Flughafenring 24, 4319 Dortmund. Tel.: +49 (0)231 92 13 01, Fax: +49 (0)231 921 31 25, E-Mail: service@dortmund-airport.de. Ebenfalls in Betracht kommt eine Anreise über den 55 km südlich gelegenen Flughafen Dortmund. Mit Shuttlebus zum nahegelegenen Bahnhof Holzwickede und dann direktem Regionalexpress braucht man etwas über eine Stunde nach Münster.
  • Flughafen Düsseldorf (IATA: DUS), Flughafenstraße 105. Tel.: +49 (0)211 42 10, Fax: +49 (0)211 421 66 66, E-Mail: customerservice@dus.com. Der nächste bedeutendere Flughafen mit internationalen Verbindungen ist der etwa 120 km südwestlich gelegene Flughafen Düsseldorf. Vom dortigen Flughafenbahnhof fahren bequemerweise Regionalexpress-Züge direkt nach Münster (Fahrtzeit 1:40 Std.).
Mit der Bahn

Münster Hauptbahnhof, Berliner Platz 25, 48143 Münster. liegt an der wichtigen Bahnstrecke von Hamburg ins Ruhrgebiet. Stündlich halten hier direkte Intercitys aus Hamburg (Fahrtzeit 2:15 Std.), Bremen (1:15 Std.), Essen (50 Minuten), Köln (1:55 Std.) und Mainz (3½ Std.); zweistündlich aus Frankfurt a. M. (4:10 Std.) und Stuttgart (5:45 Std.). Ebenfalls im Zweistundentakt gibt es IC-Verbindungen aus Emden (1:55 Std.) und dem Emsland (Papenburg: 1:25 Std.), auf dieser Strecke ist der IC aber kaum schneller als die Regionalzüge.

Nur je einmal am Tag hält ein ICE aus München (6½ Std.), Stuttgart (4:05 Std.) und Frankfurt-Flughafen (2:45 Std.) bzw. Wien (11 Std.) und Nürnberg (6½ Std.).

Eine kostengünstige Alternative zur Anreise aus Richtung Hamburg oder Köln ist der private Flixtrain. Er ist ähnlich schnell wie der IC, die Fahrt aber wesentlich kostengünstiger. Der Zug bietet bis zu 6 Abfahrten täglich.

Aus Richtung Berlin und Hannover kommend, muss man meist in Hamm umsteigen.

Mit Regionalexpress oder Regionalbahn kann man Münster aus den Richtungen Düsseldorf/Krefeld/Essen, Dortmund, Köln/Wuppertal/Hagen/Hamm, Paderborn, Bielefeld/Gütersloh, Osnabrück, Emden/Papenburg/Rheine, Enschede (Niederlande) sowie Coesfeld erreichen.

Abgesehen vom Hauptbahnhof bestehen weitere Haltepunkte in Münster-Zentrum Nord (an der Strecke Münster–Rheine bzw. –Gronau), Münster-Hiltrup (Strecke Münster–Hamm), -Albachten (Strecke nach Gelsenkirchen), -Amelsbüren (Strecke nach Dortmund), -Häger (Strecke nach Gronau) und Sprakel (Strecke nach Rheine).

Mit dem Bus

Münster wird durch nationale und internationale Fernbuslinien angefahren. Fernbushaltestelle Münster, Bremer Platz, 48155 Münster (auf der östlichen Seite des Hauptbahnhofes (Ein/Ausgang Bremer Platz)). Die Fernbushaltestelle wird durch die Fernbusse der Unternehmen Flixbus, Eurolines (Deutsche Touring) und BlaBlaBus angefahren. Die Online-Portale Fernbusguide.de und Busliniensuche.de dienen als Navigationshilfe.

Auf der Straße
In Münster (Westfalen) wurden Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Ohne entsprechende Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone ein Bußgeld in Höhe von 80 €. Dies gilt auch für ausländische Verkehrsteilnehmer. Einfahrtverbot für Fahrzeuge der Schadstoffgruppen 1+2+3 (Info Umweltbundesamt)

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, nach Münster mit dem Auto zu gelangen. Die wichtigsten sind:

Aus Norden: Über die A1 (Hansalinie) aus Richtung Osnabrück/Bremen. In nordwestlicher Richtung führt die B54 (Steinfurter Str.) von Gronau/ Enschede (NL) aus nach Münster.

Aus Westen: Über die A43 aus Richtung Recklinghausen (eher Südwesten). Direkt nach dem Ende der A 43, an der Weseler Straße 401 befindet sich ein kostenloser P&R Parkplatz mit 65 Stellplätzen. Die Stadtbuslinien 15 und 16 fahren in dichter Taktfolge in die Altstadt, spätabends und nachts die Linie N84. Aus Richtung Bocholt über Landstraße und A43 ab Dülmen oder Nottuln

Aus Süden: Über die A1 (Hansalinie) aus Richtung Dortmund

Aus Osten: Über B51 (Warendorfer Str.) aus Richtung Rheda-Wiedenbrück (A2).

Park and Ride

Eine gute Wahl sind die Park-and-Ride Anlagen auf dem Münsteraner Stadtgebiet, diese ermöglichen den Umstieg in Stadtbusse oder Regionalzüge, sind zumeist kostenlos und alle durchgehend geöffnet. In Münster befinden sich Park-and-Ride Anlagen unter anderem an folgenden Haltestellen der Stadtbusse sowie an Bahnhöfen und Haltepunkten der Nahverkehrszüge:

Bus
  • P+R Nieberdingstraße, Nieberdingstraße (an der B51 von Warendorf), kostenlos – Buslinien 6, 8 (alle 10 Minuten) – Fahrtzeit in die Innenstadt ca. 10 Minuten
  • P+R Preußenstadion, Hammer Straße 300 (an der B54), kostenlos – Buslinien 1, 5, 9 (ungefähr alle 10 Minuten) – Fahrtzeit in die Innenstadt ca. 15 Minuten
  • P+R Weseler Straße, Weseler Straße 351 (am Ende der A 43 vom Kreuz Münster-Süd), kostenlos – Buslinien 15, 16 (alle 10 Minuten) – Fahrtzeit in die Innenstadt 15–20 Minuten
  • P+R Steinfurter Straße, Wilkinghege 1 (an der B 54 vom Kreuz Münster-Nord), kostenlos – Buslinie 9 (alle 20 Minuten) – Fahrtzeit in die Innenstadt ca. 20 Minuten
Bahn
  • P+R Bahnhof Münster Zentrum Nord, Albrecht-Thaer-Straße, kostenlos – Züge zum Hauptbahnhof viermal pro Stunde – Fahrzeit 3 Minuten
  • P+R Bahnhof Hiltrup, Bergiusstraße 15 (nahe der B 54 von Werne), kostenlos – Züge zum Hauptbahnhof dreimal pro Stunde – Fahrzeit 6 Minuten
  • P+R Bahnhof Münster-Sprakel, Sprakeler Straße 5 (an der B 219 aus Greven/Ibbenbüren), kostenlos – Züge zum Hauptbahnhof zweimal pro Stunde – Fahrzeit 10 Minuten
Mit dem Schiff

Münster liegt am Dortmund-Ems-Kanal. Das Angebot für Sportboote ist begrenzt. Es gibt aber Gastliegeplätze am Kreativquai im Stadthafen.

Mit dem Fahrrad

Nord-, Ost- und Südkurs der 100-Schlösser-Route beginnen und enden alle in Münster. Wer über weitere Strecken nach Münster fahren möchte, kann auf dem Europaradweg R1 von Berlin, Südniedersachsen oder Detmold bzw. Brugge, Den Haag oder Utrecht in der anderen Richtung hierher gelangen. Die „Pilgerroute“ (EuroVelo-Route EV3 bzw. Deutschland-Route D7) führt einerseits von Hamburg, Bremen und Osnabrück, andererseits von Wallonien (Belgien), Aachen, Köln und Wesel nach Münster.

Mobilität

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Nahverkehr in Münster

Münster verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Buslinien der Stadtwerke. Alle Buslinien verlaufen sternförmig vom Hauptbahnhof, so dass man hier mit nur einem Umstieg (wenn überhaupt) das ganze Stadtgebiet erreicht. Liniennetzpläne Münster

Die Preise für Bus- und Zugfahrscheine innerhalb des Stadtgebietes von Münster (Preisstufe 0) sind im Januar 2020:

  • 90-Minuten-Ticket: 2,20 € (Nur im Bus erhältlich bzw. elektronische Ticketkarte)
  • Einzelfahrt: 2,90 € Im Vorverkauf, 3,30 € im Bus
  • 4er Ticket: 11,60 € (4 Einzelfahrten, im Bus oder an Bahnhöfen zu entwerten).
  • 9-Uhr-Tagesticket eine Person: 5,40 € Vorverkauf 6,40 € im Bus (Gültig Montag bis Freitag ab 09 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages, Sa, So- und Feiertag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages.
  • Tagesticket: 8,00 € (Gültig Montag bis Sonntag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages).
  • 9-Uhr-Tagesticket 5 Personen: 9,80 im Vorverkauf, 12,00 € im Bus (Gültig Montag bis Freitag ab 09 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages, Sa, So- und Feiertag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages.
  • Tagesticket 5 Personen: 13,30 € im Vorverkauf, 14,50 € im Bus (Gültig Montag bis Sonntag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages).
  • ??Schöner Tag Ticket NRW: Eine Person: 30 €, zwei bis fünf Personen: 44 € (Gültig Montag bis Freitag ab 09 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages.
  • ??Schöne Fahrt NRW: (Eine Person, für eine Fahrt mit maximal zwei Stunden Dauer) 19,80 €

Fahrscheine sind an den Fahrkartenautomaten und in den Verkaufsstellen der Stadtwerke Münster erhältlich. Fahrkarten für das Stadtgebiet, auch für Busfahrten können ebenso an den Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn sowie der Westfalenbahn in den Bahnhöfen erworben werden. An einigen Kiosken in Münster werden ebenso Fahrscheine für das Stadtgebiet Münster verkauft.

Mit dem Fahrrad

Am besten eignet sich allerdings das Fahrrad, um Münster zu erkunden. Die „Fahrradhauptstadt“ Deutschlands hat schon mehrere Auszeichnungen als fahrradfreundlichste Stadt bekommen, und wer einmal die Massen an Rädern rund um den Bahnhof gesehen hat, kann ermessen, welcher Stellenwert dem Drahtesel in der Stadt zukommt. Fahrräder kann man in der Rad-Station am Hauptbahnhof mieten. Im lokalen Dialekt heißt das Rad übrigens Leeze.

Radstation Münster Hauptbahnhof, Berliner Platz 27A (direkt vor dem Haupteingang des Bahnhofs). Tel.: +49(0)251-4840170, Fax: +49(0)251-4840177. Wie es sich für eine „Fahrradhauptstadt“ wie Münster gehört, gibt es am Bahnhof eine große Tiefgarage für Fahrräder. Hier gibt es auch Fahrräder zu mieten, neben „Komforträdern“ mit 8-Gangschaltung auch E-Bikes oder Tandems. Eine Zweigstelle gibt es in der Stubengasse (Innenstadt). Geöffnet: Mo-Fr 5.30–23, Sa-So u. Feiertage 7–23 Uhr. Preis: Fahrradmiete pro (Kalender-)Tag 8 €, ab 16 Uhr 7 €, 24 Std. 12 €, 3 Tage 20 €, eine Woche 37,50 €.

Lernen

Münster ist eine Studentenstadt. 60.000 Studenten besuchen die Universität und die weiteren Hochschulen der 310.000-Einwohner-Stadt. Die Westfälische Wilhelms-Universität ist eine der größten Universitäten Deutschlands mit mehr als 40.000 Studenten. Die Institute und Einrichtungen der Universität liegen verstreut über ganz Münster, die zentrale Verwaltung befindet sich im Schloss. Die Fachhochschule Münster liegt etwas außerhalb im Norden der Stadt.

Weblinks

  • https://www.muenster.de/ – Offizielle Webseite von Münster

Sicherheit

Kehrseite der guten Fahrradinfrastruktur ist, dass viele Radfahrer sehr selbstbewusst, manche sogar aggressiv fahren. Keinesfalls sollte man als Fußgänger den Fauxpas begehen, auf einem Radweg zu gehen oder zu stehen, sonst wird man ungeduldig aus dem Weg geklingelt. Beim Überqueren von Straßen muss man nicht nur darauf achten, ob die eigentliche Fahrbahn frei ist, sondern immer auch, ob kein Fahrrad kommt. Insbesondere beim Ein- und Aussteigen vom Bus ist große Vorsicht geboten. Viele Radfahrer fahren auch am haltenden Bus einfach vorbei, sodass ein Zusammenstoß mit den Busfahrgästen vielfach nur beinahe abgewendet werden kann.

Ausflüge

Im Umland von Münster – dem Münsterland – findet man viele Burgen. Es gibt in verschiedenen Touristinformationen Hefte mit ganzen Fahrradtouren zu den Burgen, u.a. die „100-Schlösser-Route“. Wegen der flachen Landschaft eignen sich die Strecken auch für weniger trainierte Radler und sind ohne größere Anstrenungen befahrbar.

Richtung Westen
  • Burg Hülshoff, Havixbeck, Schonebeck 6 (zwischen Münster-Roxel und Havixbeck, ca. 10 km westlich von Münster-Innenstadt, am besten mit dem Fahrrad erreichbar). Romantische, spätmittelalterliche Wasserburg. Geburtsort der Dichterin Anette von Droste-Hülshoff. E-Bike-Aufladestation. Der Ausflug lässt sich gut mit einem Besuch vom ebenfalls westlich von Münster gelegenen Haus Rüschhaus, dem Alterswohnsitz Droste-Hülshoffs, kombinieren.
  • Haus Stapel, Havixbeck, Gennerich 18 (2 km nördlich des Ortskerns Havixbeck, ca. 18 km westlich von Münster-Innenstadt, am besten mit dem Fahrrad erreichbar). Eines der größten Wasserschlösser Westfalens – klassizistisches Haupthaus, barocke Vorburg.
  • Billerbeck (26 km westlich, halbe Stunde mit der Bahn, RB im Stundentakt) – Die „Perle der Baumberge“ mit historischer Innenstadt, Ludgerus-Dom, Johanniskirche und der etwas weiter westlich (Richtung Coesfeld) gelegenen neoromanischen Benediktinerabtei Gerleve
  • Horstmar (27 km nordwestlich, 35 Minuten mit dem Bus, Linie S70 im Stundentakt) – Haus Alst (Renaissance-Burgmannshof)
Richtung Osten
  • Telgte (11 km nordöstlich, mit dem Fahrrad, oder 12 Minuten mit der Bahn, RB im Stundentakt) – Hübsche, ruhige Altstadt. Die achteckige barocke Marienkapelle ist das wichtigste katholische Wallfahrtsziel in Norddeutschland. Museum für religiöse Kultur (Krippenmuseum), Kornbrennereimuseum; mehrere historische Gebäude aus Renaissance und Barock; verschiedene kleine Läden und Gaststätten.
  • Warendorf (26 km östlich, halbe Stunde mit der Bahn, RB im Stundentakt) – Zentrum des münsterländischen Pferdesports; romanische Stiftskirche St. Bonifatius im OT Freckenhorst
Richtung Süden
  • Haus Borg, Drensteinfurt OT Rinkerode, Altendorf 51 (2,5 km westlich des Bahnhofs Rinkerode, ca. 14 km südlich von Münster-Innenstadt). Wasserschloss (ehemaliges Rittergut), teils im Renaissance-, teils im Barockstil. Umgeben von einer großen Parkanlage. Privatbesitz, kann nur von außen besichtigt werden.
  • Senden (17 km südwestlich, 25 min mit dem Bus, Linie S90 im Halbstundentakt)
  • Schloss Westerwinkel, Ascheberg, Horn-Westerwinkel 1 (27 km südlich von Münster, 3 km östlich vom Bahnhof Capelle). Eine der schönsten Schlossanlagen im Münsterland. Empfehlenswerte Radtour durch das Naturschutzgebiet Davert.
  • Lüdinghausen (29 km südwestlich, 40 Minuten mit dem Bus, Linie S90 im Halbstundentakt) – Dreiburgenstadt mit Burg Vischering (malerische Renaissance-Wasserburg), Burg Lüdinghausen und Burg Wolfsberg.
  • Schloss Nordkirchen, Nordkirchen, Schloss 1 (30 km südlich von Münster, 9 km von Lüdinghausen, 6 km vom Bahnhof Capelle). Das „westfälische Versailles“ – prächtiges barockes Wasserschloss, umgeben von ausgedehnter Gartenanlage.
  • Dülmen (30 km südwestlich, 20 Minuten mit der Bahn, RE im Halbstundentakt) – größtenteils nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut, aber einige historische Bauwerke und ausgedehnter englischer Landschaftsgarten.
  • Hamm (38 km südöstlich) – Großstadt und Verkehrsknoten am Rand des Ruhrgebiets mit Maximilianpark (großer Freizeitpark auf dem Gelände einer ehemaligen Steinkohlenzeche); größter hinduistischer Tempel in Deutschland.
  • Recklinghausen (ca. 60 km südwestlich; 40 min mit der Bahn, RE im Halbstundentakt) – Tor zum Ruhrgebiet; im Vergleich zu den anderen Ruhrgebietsstädten nur wenig im Krieg zerstört, daher recht gut erhaltene Innenstadt. Ort der Ruhrfestspiele.
Richtung Norden
  • Emsdetten (26 km nordwestlich, 15 Minuten mit der Bahn, RE im Halbstundentakt)
  • Steinfurt (30 km nordwestlich, halbe Stunde mit der Bahn, RB im Stundentakt) – historische Altstadt im OT Burgsteinfurt mit Wasserschloss und Hoher Schule (Renaissance), Parkanlage Bagno, katholische Pfarrkirche St. Nikomedes im OT mit hochmittelalterlichem Borghorster Stiftskreuz.
  • Tecklenburg (40 km nördlich) – Einstiger Grafensitz, bekannt für seine Freilichtfestspiele. Im umliegenden Tecklenburger Land gibt es weitere Ausflugsziele (z. B. Lengericher „Canyon“).
  • Rheine (41 km nordwestlich, halbe Stunde mit der Bahn, RE im Halbstundentakt) – 1000-jährige Saline, mittelalterliches Kloster Bentlage, Kirchen, karolingische Villa Reni
  • Osnabrück (ca. 60 km nordöstlich, 35 Minuten mit der Bahn, RB im Stundentakt) – neben Münster die zweite Stadt des Westfälischen Friedens; sehenswerte Altstadt mit historischem Rathaus, Barockschloss, spätromanischem Dom, gotischer Pfarrkirche St. Marien und Überresten der Stadtbefestigung. Münster und Osnabrück sind über den 79 km langen Radwanderweg „Friedensroute“ verbunden, man kann also z. B. an einem Tag mit dem Fahrrad hin- und mit der Bahn wieder zurückfahren.

Fakten

Einwohner 314.319
Fläche 302 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 14:27 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

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