Schloss Nymphenburg

Man schenkte vornehm zu Kurfürst Ferdinand Marias Zeiten: Mitte des 17. Jhs. bescherte ihm Henriette Adelaide den ersehnten künftigen Thronfolger Max Emanuel. Dafür revanchierte sich der stolze Vater und beehrte sie mit dem Schloss Nymphenburg. An die 700 m, also dreimal so lang wie das ganze Olympiastadion, ist die Front dieser barocken Schlossanlage, deren Bau von 1664 bis 1757 dauerte. Sie diente den bayerischen Herrschern als Sommerresidenz, und wer durch all die prächtigen Gemächer flaniert, kann erahnen, wie nobel es zur Glanzzeit des bayerischen Hofes zugegangen sein muss. Neben dem Mittelbau mit seinem prunkvollen steinernen Saal und der Schönheitengalerie locken das Marstallmuseum mit der weltweit bedeutendsten Sammlung an Wagen, Schlitten und Pferdegeschirren und das Porzellanmuseum mit Preziosen der namensgleichen Manufaktur. Einen Besuch wert sind außerdem der Schlosspark mit den Gewächshäusern, die Amalienburg als ein Paradebeispiel höfischen Rokokos, die Badenburg mit ihren chinesischen Papiertapeten, die Pagodenburg mit ihrer in der damaligen Zeit als schick empfundenen chinoisen Ausschmückung und die Magdalenenklause, die sich Kurfürst Max Emanuel im hohen Alter als Meditationskapelle bauen ließ.
Lage
Park
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http://www.schloss-nymphenburg.de
sgvnymphenburg@bsv.bayern.de
Schloss Nymphenburg 80638 München Deutschland

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