Alte Pinakothek

In der Alten Pinakothek findet man unter den 1400 alten Meistern zwar nicht Leonardo da Vincis "Mona Lisa", dafür aber seine "Maria mit dem Kinde" oder Lorenzo Lottos "Mystische Vermählung der heiligen Katharina". Die Alte Pinakothek zählt zu den sechs bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Ihre Werke repräsentieren alle Schulen der europäischen Malerei vom Mittelalter bis zum beginnenden 19. Jh. Die Schwerpunkte der Sammlung aber sind deutsche und niederländische Malerei des 15. und 16. Jhs., holländische und flämische Malerei des 17. Jhs., italienische Malerei des 15.-18. Jhs. sowie französische und spanische Malerei der Barockzeit. Das "Sanctissimum" - und der wohl auch wertvollste Besitz - des Hauses sind Albrecht Dürers "Die vier Apostel" von 1526, die auf listige Weise von Nürnberg nach München gerieten. Besonders sehenswert sind u.a. die altdeutschen Meister von Altdorfer bis Cranach im Obergeschoss, die Italiener des 15. und 16. Jhs., der Rubens-Saal, die Franzosen des 17. Jhs., Tiepolos "Anbetung der Könige" und Jan Brueghels d.Ä. "Großer Fischmarkt" von 1603. Liebhaber der schwäbischen Malerei finden im Erdgeschoss des Museums die Flügel des Kaisheimer Altars aus der Kaisheimer Zisterzienserklosterkirche von Hans Holbein dem Älteren. Leo von Klenze, König Ludwigs I. berühmter Hofbaumeister, verwirklichte mit dem Bau der Alten Pinakothek zu Beginn des 19. Jhs. Revolutionäre architektonische Ideen: Er installierte nicht nur die ersten sichtbaren Oberlichtkonstruktionen eines Museums, sondern führte auch eine völlig neue Raumaufteilung ein, die von verschiedenen Lichtarten und -einfallswinkeln bestimmt wurde. Klenze prägte mit seinem an der italienischen Renaissance orientierten Bauwerk den weiteren Museumsbau in ganz Europa. Die Münchner schätzen die Wiese vor dem Gebäude als Picknickort.
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