Wserossijskij wystawotschnyj zentr

Schon der Eingang zum WWZ symbolisiert sowjetische Schaffenskraft. Dort steht das Denkmal der Raumfahrt, eine Hommage an den russischen Sputnik: Die Rakete saust auf einem Feuerschweif aus poliertem Titanblech bis in 99 m Höhe. Das 200-ha-Gelände der einstigen Volkswirtschaftsausstellung der Sowjetunion selbst ist auch einen Spaziergang wert. 1939 ließ Stalin hier die Errungenschaften der Kollektivierung vorführen. Die Gäste wurden von der Statue "Arbeiter und Kolchosbäuerin" begrüßt, welche Vera Muchina für die Pariser Weltausstellung 1937 entworfen hatte. Jede Sowjetrepublik bekam ihren Pavillon mit typischen Architekturelementen. Seit 1990 wurde alles privatisiert und das Areal verwandelte sich in einen riesigen Basar. Ponyreiten, Bungeejumping und Autoskooter muntern die Kleinen nach dem Museumsbesuch wieder auf. Im Sockel des Raumfahrt-Denkmals eröffnete passend zum Thema eine überraschend große Ausstellung über die Entwicklung der russischen Raumfahrt.

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