Moskau Essen & Trinken

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Im Taras Bulba sieht es aus wie in einer original ukrainischen Dorfgaststube. Das Personal steckt in Trachten und serviert Teigtaschen und Speck in zahllosen Variationen.
Gestylt wie eine ukrainische Dorfgaststube ist dieses Lokal, sogar das Personal steckt in Trachten. Auf der Karte stehen zahllose Varianten von Teigtaschen und Speck.
Dieses Lokal ist wie eine ukrainische Dorfgaststube eingerichtet, auch das Personal steckt in Trachten. Es gibt zig Varianten von Teigtaschen und Speck.
Der holzgetäfelte Saal im Adelspalast beflügelt die Phantasie: Im "Zentralen Haus der Schriftsteller", in dem auch Szenen von Tolstois "Krieg und Frieden" spielen, tagte einst eine Freimaurerloge.…
Gestylt nach dem gleichnamigen sowjetischen Kultfilm bietet das Restaurant gute mittelasiatische und arabische Küche und abends den dazugehörigen Bauchtanz. Im Innenhof stolziert ein Pfau.
So reizvoll wie die georgische Speisekarte ist auch das Interieur nach Motiven einer weinrebenumrankten Altstadtgasse in Tiflis. Im Sommer kann man es sich auf der Terrasse bequem machen.
Das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium war stets überfüllt. Deshalb bekam es schon sechs Ableger. Hier gibt es Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten,…
Weil das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium immer voll war, wurden schon mehrere Filialen eröffnet. Hier kann man Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten,…
Weil das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium immer überfüllt war, bekam es schon sechs Ableger. Hier gibt es Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten, Salaten…
Das Moskauer In-Lokal. Hier treffen sich Schöne und Reiche. Chefkoch Wladimir Muchin hat „Borschtsch in den Adern“, wie er selbst sagt. Er kocht russisch und das so gut, dass sein Restaurant zu…
Viele deutsche Wirtschaftsvertreter sind Stammgäste im Puschkin mit seiner Atmosphäre aus der Blütezeit des russischen Imperiums, der ausgezeichneten russischen Küche und den guten Weinen.…
Im GUM, mit Blick auf den Roten Platz und direkt gegenüber dem Lenin-Mausoleum, wird bester italienischer Wein zu 1A-Pasta gereicht. Im Sommer darf alles auch draußen genossen werden.
Hier feiert man die Stadt Odessa, deren Bewohner sie liebevoll „Mama“ nennen. Wie die Küche der ukrainischen Hafenstadt im 19. Jh. prägen jüdische Gerichte das Menü (mit großer Auswahl für…
Die besten Pelmeschki der Welt bestehen nur aus natürlichen Zutaten und Hackfleisch, das garantiert nicht eingefroren wurde. Neben 20 schwarzen, gelben, weißen und orangenen Pelmeni-Variationen…
Jeder Gast erhält am Eingang einen nostalgischen Wecker mit symbolischem Charakter; die Ankunftszeit wird notiert. Denn der Kaffee kostet nicht pro Tasse, sondern pro Stunde. Die ersten zwei kosten…
Suppen sind Kult in Russland. Und wer dem Kellner dort zur Mittagszeit die magischen Worte „Sup-Assorti“ zuflüstert, der bekommt für rund vier Euro einen Korb mit drei Suppen, dazu Brot und eine…
Das größte traditionelle armenische Restaurant Moskaus. Kaukasische Küche und Weine genießen Sie im Sommer unter alten Bäumen im grünen Innenhof mit Blick auf ein Stalin-Hochhaus.
Wie in Zeiten der Planwirtschaft: gediegene Empiremöbel, rote Läufer und Sowjetfahnen, Dauerkino mit Sowjetfilmen, Bibliothekszimmer. Auf der Speisekarte gute europäische Gerichte, aber auch…

Essen & Trinken

Aus der kulinarischen Wüste des sowjetischen Moskau ist ein internationaler Gourmet-Treffpunkt geworden. Die russische Hauptstadt ist Anziehungspunkt für ehrgeizige Küchenchefs und Restaurantbetreiber, da hier der Rubel rollt und nicht nur der Wodka in Strömen fließt. Schon lange haben die über 120 Nationalitäten Russlands ihre Küchen hierher mitgebracht – und sind dabei durchaus stolz und qualitätsbewusst. Gab es zu Sowjetzeiten nur wenige und schlechte Lokale, kommen heute zu den vielen guten fast täglich neue hinzu. Und auch wenn Café auf dem Schild steht, ist oft ein Restaurant drin.

Bald an jeder Straßenecke im Zentrum eröffnen japanische Sushi-Bars, in denen die neue Moskauer Mittelschicht ihren kulinarischen Nachholbedarf kalorienbewusst befriedigt. In Frühstückscafés, die es bis vor wenigen Jahren noch gar nicht gab, brunchen an Sonntagen ganze Kleinfamilien. Dank WLAN und Notebook lässt sich zwischendurch auch im Café ganz lässig der eine oder andere Job erledigen. Wer mittelasiatisches Ambiente und Plow (oder Pilaw – Reistopf mit Fleisch und Gemüse) genießen will, muss nicht nach Taschkent reisen, sondern kann in szenisch gestalteten Luxusrestaurants speisen und dazu Bauchtanz live erleben. Und selbst ein Moosbeerendrink mit Polarkreisatmosphäre ist gleich in Kremlnähe zu bekommen.

In georgischen, aserbaidschanischen und armenischen Restaurants wird an Feiertagen manchmal ohrenbetäubend laute Livemusik für Tanzlustige gespielt, denn ein Restaurantbesuch ist für viele ein Vergnügen, bei dem es nicht allein ums Essen geht.

Zu einer russischen oder kaukasischen Festtafel gehören unbedingt unzählige Vorspeisen, kalte Platten mit Fisch und Fleisch, Pfannkuchen mit Kaviar, Pilzen und Eingelegtem. Darauf folgt – noch vor dem Hauptgang – eine Suppe, zu der es (wie zu fast allem) Brot oder auch Piroggen gibt. Wer nach dem Hauptgericht auch noch den Nachtisch geschafft hat, darf zum krönenden Abschluss Marmelade zum Tee löffeln.

Wenn Sie in Moskau einen Kaffee bestellen, wird immer ein Mokka oder Espresso gebracht, sollten Sie nicht ausdrücklich „Café Americano“ sagen. Die Maßeinheit für Getränke ist Gramm, die Standardmenge für einen Wodka 100 g, also 0,1 l. Es gehört sich nicht, Alkohol ohne Speisen zu trinken – und ohne Trinkspruch. Inzwischen gibt es sehr gute russische Brauereien, die auch deutsches Bier in Lizenz produzieren. Weine gibt es aus nahezu aller Welt. Wenig Alkohol enthält Medowucha (Honigwein). Serviert werden auch alkoholfreie Traditionsgetränke wie Kwas (aus Brot hergestellt), Mors (Beerensaft) oder Mineralwasser aus dem Kaukasus.

Moskauer Lokale haben in der Regel keine Ruhetage und sind oft von mittags bis Mitternacht geöffnet. Cafés öffnen meist vormittags – Ketten und Frühstückscafés wochentags schon frühmorgens – und servieren Speisen häufig bis spätabends.

Spezialitäten

Bliny

kleine Pfannkuchen, die am besten zu Lachs, rotem oder schwarzem Kaviar schmecken. Oder ganz einfach pur mit saurer Sahne (Smetana)

Borschtsch

eine Suppe aus Roter Bete, Kartoffeln, Weißkohl und Rindfleisch. Dazu passt ein Löffel dicker saurer Sahne.

Chatschapuri

hat zusammen mit dem Schaschlik aus Georgien kommend Moskau erobert. Dick mit Käse überbackene Teigfladen

Pelmeni

kommen wie die artverwandten Ravioli aus dem Osten. Gekochte Teigtaschen mit Fleischfüllung. Und dazu – Smetana!

Piroggi

gebratene oder gebackene Teigtaschen gefüllt mit Kohl, Kartoffeln, Pilzen, Fleisch oder Fisch. Eine gute Beilage zu Suppen

Sakusski

die russischen Vorspeisen sind oft dermaßen opulent, dass viele bereits an ihnen scheitern: geräucherter Stör, gesalzener Lachs, Kaviarhäppchen, Hering mit Zwiebeln, Zunge mit Meerrettich, Bratenscheiben, eingelegte Pilzchen, marinierter Knoblauch oder Bärlauch

Soljanka

dicke Eintopfsuppe aus Fisch oder Fleisch, Pilzen, Gemüse, Salzgurken, Kapern, Kräutern und Smetana

Ucha

eine dünne, aber köstliche Suppe aus drei oder mehr Fischsorten mit ein wenig Kartoffeln. Damit bewirtete schon Fürst Dolgoruki seine Gäste.

Wareniki

stammen eher aus der Ukraine. Maultaschen mit meist süßer Füllung zum Nachtisch: Kirschen, Quark oder auch Pilze. Mit Smetana

Wobla

nicht jedermanns Sache, aber urrussisch: luftgetrockneter Fisch, der am Tisch gesäubert, zerlegt und zum Bier geknabbert wird. Russische Chips. Ohne Smetana!