Mosel Essen & Trinken

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Essen & Trinken

Die Mosel polarisiert

In keiner Beziehung polarisiert die Mosel so sehr wie beim Essen. Urige Winzerschenken mit guter traditioneller Küche in Form von Winzersteak, Tresterbraten und Deppelappes, (einer Art Kuchen aus Kartoffeln, Zwiebeln, Speck und Mettwürstchen) und gehobene Sternerestaurants mit kreativem Pfiff treffen auf altbackene Schnitzelkönige, Biergärten mit Ballermannmusik (und -küche) sowie Con- veniencetempel. Mit der glücklicherweise steigenden Zahl von qualitätsorientierten, empfehlenswerten Restaurants und Winzerschenken ist auch das Ambiente beim Essen und Trinken längst nicht mehr so plüschig und rustikal, wie sich die sogenannte Winzerromantik noch vor wenigen Jahren darstellte. Vielerorts glänzen die Restaurants und Weinstuben mit mediterraner Helle, mit großstädtischem Flair oder puristischer Eleganz. Auch wenn die regionaltypischen Accessoires wie Weinflaschen, künstliche Reben, Kork oder Gemälde und Fotografien mit Weinmotiven natürlich nicht fehlen dürfen.

Zwischen Moselklassikern & französischem Einfluss

Neben den deftigen Fleischklassikern kamen in der moseltypischen Küche auch Moselfische wie Aal oder Wels oder ein Fischgulasch aus Zander auf den Tisch. Wegen der noch aus früheren Jahrzehnten stammenden Belastung des Flusswassers etwa mit Schwermetallen aus Lothringen landen in den Restaurants, die solche Gerichte anbieten, daher heute in der Regel Tiere aus anderen Regionen auf den Tellern.

Die junge Generation von Köchen steht für eine leichte und raffinierte Küche. Sie interpretieren die traditionellen Gerichte neu, sind experimentierfreudig und nehmen gern Inspirationen aus dem nahen Frankreich auf. Selbst Burgundertrüffel wird es dank eines neu angepflanzten Stieleichenhains bei Nittel an der Obermosel bald vor Ort geben. Der Muschelkalkboden, auf dem auch die Rebsorte Elbling wächst, ist für die Bäume und den sie begleitenden Edelpilz ideal. Allerbeste Voraussetzungen also für eine Küche auf höchstem Niveau: In der Moselregion sind immerhin acht Sterneköche beheimatet; Christian Bau in Perl und Clemens Rambichler in Dreis gehören mit je drei Michelinsternen sogar zur Elite der europäischen Küchenchefs.

Auch Vegetarier finden mehr und mehr Lokale, in denen das Portfolio an Fleischlosem über die Portion Pommes mit Salat hinausgeht. Mediterran interpretierte Flammkuchenvariationen, deftige Pilzgerichte oder schlichte Bratkartoffeln mit Spiegeleiern und Salat sowie regionale Frischkäsekreationen wie Grupfter oder Spundekäs stehen vielerorts auf der Karte. Nur für Veganer sieht es oftmals ziemlich schlecht aus. Nur nicht in der einzigen hundertprozentig veganen Weinstube der Mosel in Zeltingen-Rachtig.

Aber bitte mit Riesling

Wer gutbürgerlich essen möchte, wird um den Riesling kaum herumkommen. Er verfeinert sogar manche Konfitüre und begleitet die Einheimischen so nicht selten durch den Tag. Denn Trinken heißt an der Mosel mit großer Selbstverständlichkeit Weingenuss – auch tagsüber. Eine Landschaft, die weltberühmte Lagen wie „Bernkasteler Doctor“ oder „Wehlener Sonnenuhr“ hervorbringt, kann gar nicht anders. Eine weltweite Rarität, die aufgrund des Klimas an der Mosel besonders gut erzeugt werden kann, ist der edelsüße Eiswein. Anhaltende Temperaturen von –7 Grad und eine Ernte in aller Herrgottsfrühe sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass aus den noch im gefrorenen Zustand gepressten Rieslingtrauben ein intensiv süßer und hoch konzentrierter Wein wird.

Alkoholfrei oder hochprozentig?

Rebsaft als Traubensaftschorle ist das alkoholfreie „Nationalgetränk“ an der Mosel. Als Aperitif dient meist der Weinbergpfirsichlikör, auch mit Sekt gemischt. Sekt wird in vielen Weingütern selbst erzeugt: Wein wird mit etwas Zucker und Hefe in dickwandige Flaschen gefüllt. Bei der Gärung in der Flasche entstehen Kohlensäure und Alkohol. Nach mindestens neun Monaten Lagerung werden die Flaschen kopfüber in ein Holzpult gesteckt und täglich ein Stück gedreht. So sammelt sich die Hefe im Flaschenhals. Nach mehreren Wochen „Rütteln“ wird der Hefepfropf entfernt und die Flasche verkorkt – der Winzersekt ist fertig.

Den Magen stimmt zum Menüabschluss ein etwa 40-prozentiger Tresterschnaps gnädig, ein Destillat aus den Rückständen der Weinmaische. Die edlen und goldgelben Versionen dieser Schnäpse werden mindestens drei Jahre lang im Eichenfass gelagert. Viele Weingüter an der Mosel haben Brennrechte und dürfen selbst Trester oder auch Obstbrände herstellen.

Selten, aber doch moseltypisch ist der mit Honig und Traubensaft abgerundete Walnusstrinkessig. Er wird auch als Digestif genossen.

Bierbrauereien im Weinland?

Im Moselland sind übrigens auch Bierbrauereien zu Hause, die Königsbacher Brauerei in Koblenz und die kleinen Brauhäuser im Kloster Machern, in Trier und in Mannebach z. B. Eine Alternative zum Wein ist auch der Viez, also ein Apfelwein, der dank zahlreicher Streuobstwiesen entsteht. Er ist gesund, erfrischend und enthält deutlich weniger Alkohol als Wein, wirkt allerdings auch abführend. Der sauerste Viez ist der Särkower, der Saargauer, aus Äpfeln, die süßeste Version wird aus Birnen gemacht.

Der rote Weinbergpfirsich

Man kommt an ihm im Moselland nicht vorbei: Der Rote Weinbergpfirsich begegnet einem allerorten: zu Likör, Konfitüre, Obstbrand, Dessertwein und Kompott verarbeitet oder eingelegt als Dessertzutat. Die Früchte sind kleiner, mit einer pelzigeren Schale ummantelt und deutlich weniger süß als die gängigen Sorten aus dem Supermarktregal. Die Pfirsichbäumchen wurden traditionell in Weinbergen angebaut, um Insekten anzuziehen, und schützen heute brachliegende Parzellen vor der Verbuschung.

Spezialitäten

Für den kleinen Hunger

Grupfter

Frischkäse mit Eiern, Knoblauch und Butter geknetet

Winzerbrot mit frischer Butter

Weizen-Roggen-Brot mit Weinlaub, Walnüssen und Riesling

Rieslingsupp

Auf Geflügelfonds und Wein basierende Cremesuppe mit Bratwurst

Spundekäs

Frischkäse mit Sahne, Sahnequark, Zwiebeln und Knoblauch

Krumperschnieden und Schales

Kartoffeln und Apfelkompott

Fleischgerichte

Äppelfleisch

Geschmortes Schweinefleisch mit Äpfeln, Trester, Riesling und Rosinen

Gebohrte

Mit Fleisch und Ei gefüllte Schmorkartoffeln

Tresterfleisch

In Wein und Trester eingelegtes Schweinegulasch

Weingräwes

Rieslingsauerkraut mit Schweinerippchen und Mettwurst

Desserts

Rieslinggelee mit Vanillesauce 
Nonnefürz und Mäusjer

In Öl gebackene, mit Zucker bestreute Teigbällchen

Getränke

Crémant

Sekt aus Flaschengärung aus Riesling, Elbling und Burgundersorten

Federweisser

Most aus weißen Trauben, dessen Gärung begonnen hat

Trester

Destillat aus Traubenkernen und -schalen