Fraukirch

Ist die Genovevasage nun ein Märchen? In der Fraukirch (6 km nordöstlich von Mayen) kommst du garantiert ins Grübeln. Die romantisch gelegene Wallfahrtskirche aus dem 13. Jh., eine der ältesten in der Eifel, wurde der Legende nach von Graf Siegfried zum Dank für die Errettung seiner Gattin durch die Gottesmutter Maria erbaut. Im Innern stößt du auf eine Grabplatte mit der Darstellung eines Ritters und seiner Frau, bei denen es sich um Siegfried und Genoveva handeln soll. Daneben steht das Golokreuz, benannt nach Siegfrieds schurkischem Statthalter. Auf dem Altaraufsatz von 1664 sind die Highlights der Genovevasage zu sehen, darunter auch die Vierteilung des bösen Golo. Und in einer Wandnische gibt es ein Kästchen mit der Aufschrift „Schrein mit Knochenfragmenten einer weiblichen Person“ - angeblich von Genoveva. Also doch kein Märchen? Wenn du dir genug den Kopf darüber zerbrochen hast, kehr nebenan im Fraukircher Hof ein. Hier kannst du deine Verwirrung im Biergarten bei einem halben Liter Bit zum sagenhaften Preis von 1,80 Euro vergessen.
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