Mosel Alle

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Ambiente:
Mehr
Weniger
Ausstattung:
Außenbereich:
Mehr
Weniger
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
gastronomy:
Mehr
Weniger
hotelamenities:
indoors:
Mehr
Weniger
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Klassifizierung:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
lengthOfStay:
Mehr
Weniger
location:
Mehr
Weniger
maxprice:
minprice:
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
roomfacilities:
Mehr
Weniger
Typ:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
In Bernkastel-Kues an der schönen Mosel befindet sich die historische Bonbonmacherei des Zuckerbäckermeisters Willi Maas. In seinem gemütlichen Bonbon-Laden werden leckere Bonbons und Lutscher noch…
Auf der Sonnenseite von Cochem, direkt an der Mosel gelegen, ist das Hotel zur Weinhexe zu finden. Hier können Gäste sowohl in den einladenden Gasträumen als auch auf der großen Gartenterrasse des…
Das Stadtbild von Traben-Trarbach ist von schönen Jugendstilbauten geprägt, allen voran das 1899 von Bruno Möhring gebaute Brückentorhaus. Sehenswerte Verteidigungsbauwerke sind die Stadtmauer und…
Die malerische historische Altstadt wird von der Ruine der Landsburg überragt. Die Fachwerk-Idylle findet ihren Höhepunkt am Marktplatz, in dessen Mitte der Michaelisbrunnen aus dem 17. Jh. steht.…
An symbolträchtigem Ort, dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein, ließen sich 1216 die Ritter des Deutschen Ordens nieder. 1897 wurde auf dem Platz das Kaiser-Wilhelm-Denkmal errichtet. Amerikanische…
Mitten in der Eifel liegt der "Garten Gottes". So nennen die Benediktinermönche ihr Kloster Maria Laach. Es liegt am größten Vulkansee der Eifel, dem Laacher See, und verfügt natürlich auch über…
Die Burg liegt überaus malerisch 3 km westlich von Moselkern. Wie eine Vision aus vergangener Zeit taucht sie plötzlich aus märchenhafter Einsamkeit auf. Sie thront auf einem steilen Felsen über…
Das Wahrzeichen der Stadt Trier stammt aus dem 2. Jh. und war Teil einer gewaltigen Stadtmauer. Es ist die größte noch erhaltene Torburg aus römischer Zeit nördlich der Alpen. Im 11. Jh. wurde das…
Das Wahrzeichen der Stadt erreichst du auf einem Weg durch die Weinberge. Erbaut um 1000, wurde die Anlage im pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört und im 19. Jh. nach alten Vorbildern von einem…
In dem 1000 Jahre alten Städtchen (6800 Ew.) stürzt ein knapp 20 m hoher Wasserfall in die Tiefe: Mitten in der Altstadt rauscht der Leukbach der Saar entgegen. Das Rauschen können Sie auch in…
Der malerische Fachwerkort Beilstein schmiegt sich an die von der Mosel aufsteigenden Hänge. Oft übertrifft die Zahl seiner Besucher die seiner um ein Vielfaches. Treppen führen hinauf zur barocken…
Sie haben’s eilig und wollen unbedingt zur Burg Eltz? Verschieben Sie den Besuch auf später am Tag (dann ist da auch weniger los) und machen Sie unbedingt einen Abstecher nach Münstermaifeld (3500…
Der Calmont, der „heiße Berg“, überragt die Klosterruine mit einem Gefälle von rund 70 Grad. Ein Klettersteig mit teils alpinem Schwierigkeitsgrad macht ihn für Trittsichere und Schwindelfreie…
Für die 360 m lange und bis zu 100 m hohe Hängeseilbrücke zwischen Sosberg und Mörsdorf lohnt es sich, einen Abstecher in den Hunsrück zu machen - auch wenn sie „nur“ die zweitlängste…
Sehenswert ist das ehemalige Residenzschloss der Trierer Kurfürsten (1530-43) mit Hotel Schloss Zell, Weinprobierstube und Gutsschänke.
Vom Hauptmarkt führt die Sternstraße zur Doppelkirchenanlage Dom St. Peter und Liebfrauen. Die Anlage ist ein Ergebnis von Bauepochen seit der römischen Zeit, als hier ein Kaiserpalast stand, dem…
Zwischen 305 bis 311 unter Kaiser Konstantin I. errichtet, beeindruckt der Hallenbau durch die riesigen Maße seines Innenraumes. Die Aula diente als kaiserlicher Thronsaal, war im Inneren…
Die barocken Gebäude der ehemaligen Zisterzienserabtei wurden 1802 aufgegeben. Nach einer grundlegenden Renovierung in den 1990er Jahren bieten sie mit der Klosterbrauerei, einem Ikonen- und…
Die Kaiserthermen wurden um 300 n.Chr. erbaut. Die hoch aufragenden Fensterbögen des Warmhauses beweisen, dass es sich um eine der größten Anlagen des Römischen Reichs handelte. Noch vor ihrer…
In 118 m Höhe hat man von der preußischen Festungsanlage Ehrenbreitstein einen herrlichen Blick über den Rhein. Diese wurde zwischen 1817 und 1832 erbaut und bis 1918 militärisch genutzt. Die im…

Essen & Trinken

Die Mosel polarisiert

In keiner Beziehung polarisiert die Mosel so sehr wie beim Essen. Urige Winzerschenken mit guter traditioneller Küche in Form von Winzersteak, Tresterbraten und Deppelappes, (einer Art Kuchen aus Kartoffeln, Zwiebeln, Speck und Mettwürstchen) und gehobene Sternerestaurants mit kreativem Pfiff treffen auf altbackene Schnitzelkönige, Biergärten mit Ballermannmusik (und -küche) sowie Con- veniencetempel. Mit der glücklicherweise steigenden Zahl von qualitätsorientierten, empfehlenswerten Restaurants und Winzerschenken ist auch das Ambiente beim Essen und Trinken längst nicht mehr so plüschig und rustikal, wie sich die sogenannte Winzerromantik noch vor wenigen Jahren darstellte. Vielerorts glänzen die Restaurants und Weinstuben mit mediterraner Helle, mit großstädtischem Flair oder puristischer Eleganz. Auch wenn die regionaltypischen Accessoires wie Weinflaschen, künstliche Reben, Kork oder Gemälde und Fotografien mit Weinmotiven natürlich nicht fehlen dürfen.

Zwischen Moselklassikern & französischem Einfluss

Neben den deftigen Fleischklassikern kamen in der moseltypischen Küche auch Moselfische wie Aal oder Wels oder ein Fischgulasch aus Zander auf den Tisch. Wegen der noch aus früheren Jahrzehnten stammenden Belastung des Flusswassers etwa mit Schwermetallen aus Lothringen landen in den Restaurants, die solche Gerichte anbieten, daher heute in der Regel Tiere aus anderen Regionen auf den Tellern.

Die junge Generation von Köchen steht für eine leichte und raffinierte Küche. Sie interpretieren die traditionellen Gerichte neu, sind experimentierfreudig und nehmen gern Inspirationen aus dem nahen Frankreich auf. Selbst Burgundertrüffel wird es dank eines neu angepflanzten Stieleichenhains bei Nittel an der Obermosel bald vor Ort geben. Der Muschelkalkboden, auf dem auch die Rebsorte Elbling wächst, ist für die Bäume und den sie begleitenden Edelpilz ideal. Allerbeste Voraussetzungen also für eine Küche auf höchstem Niveau: In der Moselregion sind immerhin acht Sterneköche beheimatet; Christian Bau in Perl und Clemens Rambichler in Dreis gehören mit je drei Michelinsternen sogar zur Elite der europäischen Küchenchefs.

Auch Vegetarier finden mehr und mehr Lokale, in denen das Portfolio an Fleischlosem über die Portion Pommes mit Salat hinausgeht. Mediterran interpretierte Flammkuchenvariationen, deftige Pilzgerichte oder schlichte Bratkartoffeln mit Spiegeleiern und Salat sowie regionale Frischkäsekreationen wie Grupfter oder Spundekäs stehen vielerorts auf der Karte. Nur für Veganer sieht es oftmals ziemlich schlecht aus. Nur nicht in der einzigen hundertprozentig veganen Weinstube der Mosel in Zeltingen-Rachtig.

Aber bitte mit Riesling

Wer gutbürgerlich essen möchte, wird um den Riesling kaum herumkommen. Er verfeinert sogar manche Konfitüre und begleitet die Einheimischen so nicht selten durch den Tag. Denn Trinken heißt an der Mosel mit großer Selbstverständlichkeit Weingenuss – auch tagsüber. Eine Landschaft, die weltberühmte Lagen wie „Bernkasteler Doctor“ oder „Wehlener Sonnenuhr“ hervorbringt, kann gar nicht anders. Eine weltweite Rarität, die aufgrund des Klimas an der Mosel besonders gut erzeugt werden kann, ist der edelsüße Eiswein. Anhaltende Temperaturen von –7 Grad und eine Ernte in aller Herrgottsfrühe sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass aus den noch im gefrorenen Zustand gepressten Rieslingtrauben ein intensiv süßer und hoch konzentrierter Wein wird.

Alkoholfrei oder hochprozentig?

Rebsaft als Traubensaftschorle ist das alkoholfreie „Nationalgetränk“ an der Mosel. Als Aperitif dient meist der Weinbergpfirsichlikör, auch mit Sekt gemischt. Sekt wird in vielen Weingütern selbst erzeugt: Wein wird mit etwas Zucker und Hefe in dickwandige Flaschen gefüllt. Bei der Gärung in der Flasche entstehen Kohlensäure und Alkohol. Nach mindestens neun Monaten Lagerung werden die Flaschen kopfüber in ein Holzpult gesteckt und täglich ein Stück gedreht. So sammelt sich die Hefe im Flaschenhals. Nach mehreren Wochen „Rütteln“ wird der Hefepfropf entfernt und die Flasche verkorkt – der Winzersekt ist fertig.

Den Magen stimmt zum Menüabschluss ein etwa 40-prozentiger Tresterschnaps gnädig, ein Destillat aus den Rückständen der Weinmaische. Die edlen und goldgelben Versionen dieser Schnäpse werden mindestens drei Jahre lang im Eichenfass gelagert. Viele Weingüter an der Mosel haben Brennrechte und dürfen selbst Trester oder auch Obstbrände herstellen.

Selten, aber doch moseltypisch ist der mit Honig und Traubensaft abgerundete Walnusstrinkessig. Er wird auch als Digestif genossen.

Bierbrauereien im Weinland?

Im Moselland sind übrigens auch Bierbrauereien zu Hause, die Königsbacher Brauerei in Koblenz und die kleinen Brauhäuser im Kloster Machern, in Trier und in Mannebach z. B. Eine Alternative zum Wein ist auch der Viez, also ein Apfelwein, der dank zahlreicher Streuobstwiesen entsteht. Er ist gesund, erfrischend und enthält deutlich weniger Alkohol als Wein, wirkt allerdings auch abführend. Der sauerste Viez ist der Särkower, der Saargauer, aus Äpfeln, die süßeste Version wird aus Birnen gemacht.

Der rote Weinbergpfirsich

Man kommt an ihm im Moselland nicht vorbei: Der Rote Weinbergpfirsich begegnet einem allerorten: zu Likör, Konfitüre, Obstbrand, Dessertwein und Kompott verarbeitet oder eingelegt als Dessertzutat. Die Früchte sind kleiner, mit einer pelzigeren Schale ummantelt und deutlich weniger süß als die gängigen Sorten aus dem Supermarktregal. Die Pfirsichbäumchen wurden traditionell in Weinbergen angebaut, um Insekten anzuziehen, und schützen heute brachliegende Parzellen vor der Verbuschung.

Shoppen & Stöbern

Kalorien für zu Hause

Wein, (Trester-)Schnaps und im Herbst Federweißen können direkt bei den Winzern erworben werden – von der einzelnen Flasche bis zur Jahresration. Wer Orientierung und Beratung sucht, ist in der Vinothek des Weinmuseums in Bernkastel-Kues an der richtigen Adresse.

Viele Winzer gehen aber nicht nur mit edlen Tropfen kreativ um, sondern auch mit anderen erlesenen Zutaten. In Cochem findet sich in der Genussmanufaktur und seiner Senfmühle garantiert ein Mitbringsel für Feinschmecker. Aber auch bei vielen Direktvermarktern oder in kleinen Lädchen andernorts gibt es ausgefallene Konfitüren, Gelees und Aufstriche, Saucen und Gewürzmischungen.

Weinbergpfirsiche, Nüsse, heimisches Obst und Kräuter werden zu unverwechselbaren Kreationen, die es nur beim jeweiligen Weingut gibt.

Natürlich wird auch bio an der Mosel großgeschrieben. Wer Wert auf gesunde Ernährung legt und die Produkte der Region probieren möchte, ist bei den vielen Ökoweingütern und Bauernhofläden genau richtig. Viele davon sind beim Portal bioeinkaufen. rlp.de gelistet.

Reben - auch als Patenschaft

Den Lieblingsmoselwein als Rebstock – das gibt es bei vielen Winzern zu kaufen. Wer einen grünen Daumen, winzerisches Können und ein sonniges Plätzchen daheim besitzt, kann damit später rein theoretisch bis zu zwei Flaschen Wein im Jahr selbst erzeugen. Noch nachhaltiger ist eine Rebstockpatenschaft. Das Slow- Food-Projekt aus Traben- Trarbach setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt und Kulturlandschaft der Steillagen an der Mosel ein. Infos unter: slowfood.de/was-wirtun/rebstock_patenschaften.

Moselfränkisches

Wer sich im Moselland sprachlich orientieren will, ist mit einem Wörterbuch gut bedient: „Trierisch – meine ersten 270 Wörter“ bringt Dialektunkundigen Erhellung. Auch das Kochbuch „Kochen aus der Lamäng“ erweitert die Kompetenzen buchstäblich mundartlich.

Gleiches gilt für den Film „Freck langsam“ (hochdeutsch: Stirb langsam), den es noch ganz klassisch auf DVD zu kaufen gibt (Kostprobe auf Youtube und Facebook). Alles zu haben u. a. bei der Trierer Touristinformation an der Porta Nigra.

Junge Mode

Die renommierte Fachhochschule Trier ist bekannt für die Ausbildung von Modedesignern. Einige von ihnen haben sich mit ihren Ateliers in der Region niedergelassen. Bereits fertig Genähtes gibt es in den Ateliers auch – sogar zu reduzierten Preisen, wenn es sich um Musterexemplare von Modenschauen handelt.

Wer shoppt bei wem?

Das luxemburgische Steuerrecht machte die Obermosel einst attraktiv für „Kaffeefahrten“. In den Städtchen Wasserbillig, Mertert und Grevenmacher sind Kaffee, Benzin, Alkohol und Zigaretten zwar deutlich preiswerter als nebenan in Deutschland, ansonsten ist das Preisniveau beider Länder jedoch gleich. Und so verirren sich auch die Luxemburger gerne mal zum Einkaufen nach Trier. Vorsicht: Beim Shoppen in Luxemburg dürfen nur Mengen für den persönlichen Gebrauch in den Kofferraum. Wo die Grenzwerte liegen, verrät die Rubrik „Reisen innerhalb der EU“ auf zoll.de.

Sport

Flugsport

Hoch hinaus und wieder tief hinab geht’s im Fallschirmsportclub Trier. Vom Flugplatz Föhren aus wirst du (sofern du unter 90 kg wiegst) auf 3500 m Höhe geflogen, um dich dann zusammen mit einem versierten Fallschirmspringer in die Tiefe stürzen zu können (Sa–So 10–19 Uhr | 200 Euro pro Flug | Tel. 06502 49 99 | fallschirmsportclub-trier.de).

Startplätze fürs Paragliding und Drachenfliegen gibt es aufgrund der idealen thermischen Voraussetzungen viele, u. a. in Zeltingen-Rachtig oder in Klüsserath. Näher informiert der Drachenfliegerclub Trier (Tel. 06781 2 18 23 44 | dfc-trier.de) oder der Drachenfliegerclub Moselfalken (moselfalken.de).

Golf

Golfen kann man an der Mosel auf der 18-Loch-Anlage Ensch (Ensch-Birkenheck | Tel. 06507 99 32 55 | golf-clubtrier.de) zwischen Bekond und Leiwen sowie auf der Anlage Ediger-Eller (Am Kellerborn 2 | Ediger-Eller | Tel. 02675 91 15 11 | golfcochem.eu) auf dem Hochplateau bei Cochem auf einem 9- und einem 18-Loch-Platz.

Klettern

Baumkronen oder Felswände – an der Mosel haben Kletterfans die Wahl. Kletterparks gibt es u. a. in Cochem, in Taben-Rodt im Saargau, in Trier (palaisev.de) und in Traben-Trarbach (adventureforest.de). Klettersteige in den Weinbergen wie bei Riol und Mehring, am Bremmer Calmont oder am Erdener Treppchen haben teils alpine Schwierigkeitsgrade, sind mit Stahlseilen gesichert und nur etwas für trittsichere und geübte Bergsteiger.

Paddeln

Die Mosel ist eine ausgezeichnete Wasserwanderroute, sowohl für Tagestouren als auch für mehrtägige Paddelabenteuer. Überall gibt es Verleihstationen für Kanus, beispielsweise Fun-Time (Boot/Tag 48 Euro, Transferpauschale 20 Euro | Raiffeisenstr. 15 | Ober Kostenz | Tel. 06763 6 71 40 42 I funtime-kanuvermietung.de) im Moselabschnitt zwischen Wolf und Neef. Und inzwischen haben auch die Moselaner den auf den Seen und an den Küsten der Republik längst etablierten Paddelbrettsport für sich entdeckt. Dass das auf der Mosel entlang der grün bewachsenen Steilfelsen viel mehr Spaß macht, als auf dem Badesee im Kreis zu paddeln, stellen sowohl Neulinge als auch eingefleischte Fans fest. Zum Beispiel in Winningen (Fährstr. 1 | Tel. 0171 3 10 07 25), wo man Boards ausleihen, aber auch bei Kursen die ersten Versuche auf dem Brett wagen kann. Ein Glück, dass die Mosel auch in Sachen Fließgeschwindigkeit den entspannten „Hang Loose“ raushängen lässt.

Radfahren

Mit dem Moselradweg und den angeschlossenen Routen, die Abstecher in die Eifel- und Hunsrückhöhen erlauben, ist das Moselland bestens auf Radfahrer eingerichtet. Ob sportlicher Rennradler oder gemütlicher Radwanderer – auf dem Moselradweg kommen alle Fahrradfans auf ihre Kosten – und zwar gleichgültig, ob sie die ganzen 246 Kilometer von Perl bis Koblenz in einem Rutsch oder in fünf bis zehn Etappen zurücklegen. Verleihstationen, die meistens auch E-Bikes vorrätig haben, gibt es am gesamten Fluss. Wer nicht mehr weiter will, fährt einfach ein Stückchen mit dem Zug oder damit zurück zum Ausgangspunkt. Zudem haben sich etliche Restaurants und Hotels auf die besonderen Bedürfnisse von Radlern eingestellt, etwa der Zeltinger Hof in Zeltingen-Rachtig als vom ADFC empfohlener „Bed+Bike“-Gastgeber, der Räder ab 7 Euro pro Tag verleiht.

Reiten

Die das Moseltal umgebenden Eifelund Hunsrückhöhen sind ideal für geführte Ausritte. Vom Pyrmonter Hof (15–25 Euro/Std. | Pyrmonter Hof 1 | Tel. 02672 91 46 33 | reiten-und-urlaub.net) in Roes auf der Eifelseite geht es durch dicht bewaldete und zerklüftete Wildbachtäler hoch ins Maifeld und mit grandiosen Ausblicken zurück. Auch der Hochwald mit seinem See bei Kell lässt sich auf dem Rücken eines Pferds entdecken. Los geht‘s beim Gestüt Fronhof (40 Euro/2 Std. | Kell am See | Tel. 06589 12 77 | gestuet-fronhof.de).

Schwimmen

Zwar eignet sich die Mosel nicht zum Schwimmen, dafür gibt es aber einige Badegelegenheiten an den Eifeler Maaren und an Nebenflüssen oder Bächen wie z. B. dem Butzerbach.

Sport-, Frei- und Erlebnisbäder gibt es in der Region etliche, vom Tauris (tgl. 10–22 Uhr | Eintritt 9 Euro | tauris.net) in Mülheim-Kärlich über das Moselbad Cochem u. a. mit Freibad und Wellenbad oder das großzügige Vitelliusbad (Freibad Mo 10–20, Di–Fr 7.30–20, Sa, So 8–20 Uhr | Eintritt 4 Euro) in Wittlich bis zum Erlebnisbad Zeller- Land (Di–Fr 13–21.30, Sa/So 9–19 Uhr | Eintritt 5,60 Euro | erlebnisbad-zell.de) mit Riesenrutsche und Beachvolleyball.

Skaten

Der Moselradweg und andere ausgewiesene Radrouten sind ebenso für Inlineskater geeignet. Einen Skateund Inlinerpark gibt es in Bernkastel- Kues (Peter-Kremer-Weg 2), einen Skatepark in Trier (Pluwiger Str. | Trier-Trarforst).

Wandern

Um die landschaftliche Schönheit des Mosellands zu Fuß zu erkunden, müssen es nicht zwangsläufig die ganzen 24 Etappen und 365 Kilometer des Moselsteigs sein. Einzelne Etappen lassen sich durch die vielerorts gute Bahnanbindung leicht als Tagesausflug realisieren.

Aber auch die prämierten Rundwanderwege des Fernwanderwegs, die als „Seitensprünge“ beziehungsweise im Bereich der unteren Mosel als „Traumpfade“ bezeichnet werden, geben einen schönen Einblick in die landschaftliche Vielfalt des Mosellands.

Einige von ihnen wurden bereits vom Wandermagazin zum Wanderweg des Jahres gekürt, wie der Traumpfad Hatzenporter Laysteig im Jahr 2018 (3. Platz), der Traumpfad Pyrmonter Felsensteig 2015 oder der Traumpfad Eltzer Burgpanorama im Jahr 2013. Der Name ist also durchaus Programm.

Während es auf den Traumpfaden gerade an sonnigen Wochenenden schnell mal zu Wanderstaus kommen kann, gibt es auch noch echte Geheimtipps. Dazu zählt der Erlebnisweg Moselkrampen bei Beilstein. Oder der ebenfalls fast schon als alpin zu bezeichnende Würzlaysteig zwischen Lehmen und Löf, der parallel zum Moselsteig verläuft.

Wasserski

Auf rund zwei Dutzend Moselabschnitten ist das Wasserskifahren erlaubt, Voranmeldungen sind allerdings notwendig. Weltmeisterin Steffi Kirsch und ihre Tochter Jacky bieten in Schleich am Steg des Hotels Sonnental (Am Kraftwerk 1 | Schleich) Anfängerkurse und Runden für geübte Wasserskifahrer an (Anfängerkurs 42 Euro, 21 Euro/Runde | Tel. 06507 9 91 33 u. 0172 6 78 80 86).

In Koblenz ist Wasserskispaß auf der Mosel beim Wasserski-Club Koblenz e. V. (April–Sept. Sa/So | Anfängerkurs 40 Euro | Am Gülser Bootshafen | Koblenz- Güls | Tel. 0151 20 58 74 60 | wasserskiclub-koblenz.de) angesagt. Auskunft über die für Wasserski freigegebenen Strecken erteilt das Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz.

Mit Kindern unterwegs

Spielplätze auf Ferienweingütern gibt es en masse, Freunde finden sich dort in der Regel schnell, zudem sind etliche Events und Sehenswürdigkeiten auch auf Kinder zugeschnitten.

Koblenz & Umgebung

Kinderstadtplan

Orientierung für Kinder von Kindern gibt der Kinderstadtplan mit 500 Spiel- und Freizeittipps. Sie bekommen ihn bei den Touristinformation der Stadt im Hauptbahnhof und im Rathaus in der Altstadt.

Oberwerth-Freibad

Das Freibad liegt direkt am Rhein und hat eine über 100 m lange Wasserrutsche, ein riesiges Planschbecken für die Kleinsten und für Wagemutige, die sich bis zu 10 m in die Tiefe stürzen wollen, einen Sprungturm. Mai-Anfang Sept. tgl. 8-20 Uhr | Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,70 Euro | Haydnstr.

Tolli-Park

Das Spaß-Highlight für Kids in der Region Koblenz ist der Tolli-Park in Mayen, für Spiele draußen ebenso wie drinnen. Die Kinder können mit "Ikarus" in 10 m Höhe 200 m weit fliegen, Zirkus und Puppentheater anschauen, im Fahrsimulator üben oder im Kleinkinder-Trampolin springen, die Piratenkletterburg erobern oder auf einem riesigen Wasserspielplatz für Nachschub für die Waschmaschine sorgen. Und einen Streichelzoo gibt es auch. Mo-Fr 14-19, Sa/So 10.30-19 Uhr | Erwachsene 6,90 Euro, Kinder (2-17 Jahre) 9,50 Euro | Nikolaus-Otto-Straße | Mayen | www.tolli-park.de

Terrassenmosel

Erlebnishof Arche

Zwischen den Burgen Eltz und Pyrmont geht es tierisch zu: Auf dem Erlebnishof Arche bei Naunheim im Maifeld können Kinder einen Bauernhof wie aus dem Bilderbuch erleben. Hier sind seltene Nutztierrassen zu Hause, aber auch Katzen, Ponys und Meerschweinchen zum Streicheln. Sie können auch übernachten und einen Landurlaub im Erlebnishof verbringen. Voranmeldung nötig. Tgl. 9-18 Uhr | 3 Std. 6 Euro | Antoniushof | Naunheim | Tel. 02654 7914 | www.hof-arche.de

Hochseilgarten Cochem

Mitten im Wald oberhalb des Cochemer Stadtteils Cond können selbst die Kleinsten klettern: Für Vorschulkinder gibt es im Hochseilgarten eine Bambini-Route, die in Höhen von bis zu einem Meter über dem Erdboden von Baum zu Baum führt. Für etwas ältere Kinder sind drei verschiedene Strecken maßgeschneidert. Mitte April bis in den Herbst Mi, Fr-So 11-19 Uhr (Infos zu wetterbedingten Änderungen der Öffnungszeiten unter Tel. 02607 9630760) | Kletterparcours: Erwachsene 19 Euro, Jugendliche 15 Euro, Bambini-Route 10 Euro | www.hochseilgarten-cochem.de

Interaktive Reichsburg-Führung

Auf der Reichsburg gibt es eine Entdeckungstour für Ritter und Burgfräulein von vier bis zehn Jahren. Nachdem alle Kinder ein perfektes Mittelalter-Outfit bekommen haben, geht es los: Die interaktive Kinderführung spürt die Geheimnisse von Verliesen und Kräutergärten auf. Selbst die Ritterwaffen dürfen angefasst werden. Erwachsene 5,50 Euro, Kinder 4 Euro | Dauer ca. 75 Min. | mindestens 15 Personen, daher Voranmeldung notwendig | Schlossstr. 36 | Tel. 02671 255 | www.reichsburg-cochem.de

Mittelmosel

Outdoor-Buggys

Mit 4-5 PS geht es im Erlebnis-Ländchen Kröver Berg rasant zu für Kids, die mindestens sechs Jahre alt sind. Im Offroad-Buggy können sie auf einer kurvigen, 800 m langen Rennstrecke ihr Fahrgeschick testen. April-Dez. tgl. 10-19 Uhr | 7,50 Euro/10 Min. | Sportzentrum Kröver Berg | Kröv | Tel. 06541 70040 | www.kroeverberg.de

Paddlerglück Im Familienpack

Spaß auf dem Wasser haben Kids und Jugendliche beim Kanu- und Kajakfahren. 14-Jährige und Ältere dürfen allein loslegen, ansonsten müssen die Eltern mit ins Boot. Schwimmen können sollte jeder, der sich auf das Wasser traut, auch wenn jeder Bootsverleiher Schwimmwesten mitgibt. Nach einer Einweisung in die Paddeltechnik und in die Regeln, die auf der Mosel zu beachten sind, kann es losgehen. Vom Mosel-Kanuverleih (www.moselkanuverleih.de) in Reil etwa können Sie nach Kröv paddeln. Ein halber Tag im 1er- oder 2er-Kanu kostet 15 Euro ohne Transport, Kinder unter zehn Jahren paddeln kostenlos mit.

Reiten auf Islandponys

Auf den Höhen über Zell, in Panzweiler, finden Kinder das Glück der Erde auf dem Rücken von Islandponys. Möglich sind begleitetes Kinderreiten, Kutschfahrten oder auch Reitstunden. Der Isländerhof Mittelmosel (Preise auf Anfrage unter Tel. 06545 911883 | Hauptstr. 1 | Panzweiler | www.islandpferdehof.eu) ist auch eine ausgewiesene Wanderreitstation.

Trier & Umgebung

Spielzeugmuseum

Kinder und Junggebliebene finden in der Trierer Altstadt ein echtes Paradies: Das Spielzeugmuseum zeigt mehr als 500 Exponate - von Blechspielzeug über Plüschtiere und Eisenbahnen bis hin zu Puppen. Eine Attraktion ist "Edmunds Tiergarten" vom Anfang des 20. Jhs. Di-So 11-18 Uhr | Erwachsene 4,50 Euro, Kinder 2 Euro, Familienkarte 12 Euro | Dietrichstr. 51 | www.spielzeugmuseum-trier.de

Spurensuche mit Stadtrallye

Clevere Kids ab zehn Jahren können sich in Trier auf Spurensuche begeben: Die Stadtrallye mit 27 kniffligen Fragen lüftet die Geheimnisse der antiken Stätten. Das dazugehörige Heft ist für 3 Euro bei der Touristinfo an der Porta Nigra zu haben oder unter www.trier.de.

Wildfreigehege Weisshauswald

Ihrer Tier- und Naturliebe können Kinder in diesem Freigehege nachgehen. Auf rund 5 ha leben etwa 100 Tiere verschiedener Arten wie Hirsche, Wildschweine, Fasane oder Kaninchen. Und füttern ist erlaubt! Daneben gibt es einen Waldlehrpfad und einen robusten Holz-Spielplatz. Frei zugänglich | Stuckradweg 5

Sehenswertes

Es gibt einige interessante Sehenswürdigkeiten entlang der Mosel. Eine davon ist natürlich der Fluss selbst, der mit seinen Weinbergen sogar zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. Sie entspringt der Moselquelle, die eine der größeren Sehenswürdigkeiten der Mosel ist. Von hier aus läuft sie durch Trier mit der Porta Nigra und der Römerbrücke bis ans Deutsche Eck in Koblenz.

Freizeit

Die Mosel ist eine hervorragende Region, um dort die Freizeit zu verbringen. Insbesondere in der warmen Jahreszeit kann man bei einer Reise an die Mosel viel unternehmen. Dazu gehören zum Beispiel romantische Bootsfahrten auf dem Fluss, aber auch Ausflüge in Städte wie Trier, Metz und Luxemburg, der Besuch von Zoos, Übungsrunden auf den umliegenden Golfplätzen und vieles mehr.

Übernachten

Es gibt eine große Auswahl an Möglichkeiten für das Übernachten bei einem Urlaub an der Mosel: In allen größeren Städten entscheidet man mit Blick auf die Mosel für das romantische Hotel oder die angenehme Pension, aber auch sehr gemütliche Ferienhäuser werden hier geboten. Exklusive Unterkünfte sind vor allem in Trier, Koblenz und Luxemburg zu finden, den bedeutendsten Städten, die entlang des Flusses liegen.

Am Abend

Man kann bei einem Aufenthalt an der Mosel gut essen gehen. Berühmt ist die Region natürlich für ihre Weine. Deshalb gibt es in nahezu jedem Ort kleinere Weinstuben, die man zum Ausgehen am Abend nutzen kann. Eine beliebte Spezialität an der Mosel ist auch der eigentlich aus Frankreich kommende Flammkuchen, den man traditionell im Spätsommer mit einem Glas Federweißer verzehrt.