Menorca Essen & Trinken

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Hier kann man in guter, britischer Atmosphäre gemütlich zu Abend essen.
Hier wird erlesene Autorenküche nach traditionell menorquinischen Vorlagen zelebriert. Untergebracht ist das Lokal im Herzen von Ciutadella in einem alten, dreistöckigen Stadthaus: Tapas gibt es im…
Bei den Urlaubern beliebt ist dieses Restaurant, in dem laut Besitzer regionale Hausmacherküche gepflegt wird, und zwar schmackhaft bis deftig. Fleischgerichte bilden das Gros des Speiseplans.
Das Klosterrestaurant bietet gute Menorca-Küche, große Portionen und ein preiswertes Mittagsmenü.
Untergebracht in einem Haus mit kleinem Patio im alten Stadtkern serviert dieses Restaurant schmackhafte Fusionsküche mit asiatischen Nuancen. An den freigelegten Kalksteinmauern wird moderne Kunst…
Hier werden nicht nur exzellente Hausmacher-Gerichte mediterraner Küche in großzügigen Portionen serviert, hier stimmt auch der Service. Oft kommt der Koch selbst an den Tisch, um sich der…
Der britische Hausherr und seine Frau zaubern allen Vorurteilen gegenüber englischer Kochkunst zum Trotz mediterrane Gaumenfreuden auf den Tisch, die auch echten Menorquinern Bewunderung abringen.
Direkt in den Fels der Bucht gebaut und halb in eine Küstengrotte gebettet, liegt dieses kleine Bar-Restaurant mit traumhaft romantischen Sonnenuntergängen bei Kerzenschein, guten Tapas und…
Hier beginnen die Einheimischen gerne den Start in die Nacht mit einem herzhaften "pa amb oli", dem typischen Balearen-Landbrot mit Olivenöl, Tomate und Knoblauch sowie Belag nach Geschmack.
Auf der Terrasse der netten Bar Es Grau kann man sich mit leckeren Tagesgerichten, Salaten oder bocadillos stärken.
Gute, aber teure Adresse für Fischgenießer. Das Lokal genießt nicht nur für ausgezeichnetes Seafood, sondern auch für den soliden Service einen guten Ruf.
Hier bekommst du traditionelle, teilweise deftige Menorca-Küche noch zu vernünftigen Preisen. So kann man z. B. Schweinerippchen nach Menorquiner Art oder den Stachelrochen mit Kapern kosten.…
Dieses Restaurant bietet zwar keine kulinarischen Highlights, aber solide spanische Küche zu fairen Preisen. Die Tagesmenüs lohnen eine Blick.
Trotz einfacher Ausstattung ein guter Tipp für alle, die authentische Menorca-Küche genießen wollen. Das Restaurant ist in einer schönen, 300 Jahre alten Mühle untergebracht.
Das kleine Hafenrestaurant hat auch unter Menorquinern einen guten Ruf, v.a. für frischen Fisch und Meeresfrüchte.
Dieses Restaurant ist in einem traditionellen Menorca-Haus, mit spektakulärer Terrasse mitten im Grünen untergebracht. Aber auch die inneren Werte stimmen: Besonders die Fleischgerichte sind…
Eigenwillige Mischung aus Kunst und Gastronomie mit wechselnden Menüs und Ausstellungen. Wer kreatives Ambiente sucht, ist hier richtig.
Restaurant mit gemütlicher Terrasse und Meerblick.

Essen & Trinken

Menorcas Küche ist einfach und herzhaft, im Zweifelsfall kalorienreich und in jedem Fall schmackhaft. Im Kochtopf vermischen sich Kulturen, die in der Geschichte unvereinbar blieben. Arabische und katalanische Grundrezepte erhalten einen britischen touch oder werden um eine feine französische Note bereichert.

Regional statt international

Gegessen wird, was die Felder und das Meer hergeben: typische Gemüse wie Tomaten, Artischocken, Erbsen, Bohnen, Zwiebeln, Kartoffeln, Möhren und Kohl, dazu Wild, Lamm, Kalb, Schwein und viel frischer Fisch und andere Meeresfrüchte – alles bevorzugt zubereitet mit Knoblauch, Olivenöl und den aromatischen Kräutern der Insel, wie Thymian und Rosmarin. Natürlich gibt es auch etliche Lokale mit „internationaler“ Küche, meist reine Ferienbetriebe, die mit Saisonende schließen. Sie servieren Beefsteak, Chicken und Burger, gelegentlich Fisch, meist mit einer großzügigen Portion Pommes frites und etwas Salat. Wer das einmal probiert hat, weiß, wie es überall schmeckt und kehrt zu den greixoneres und olles (Tonschüsseln und -töpfen) der Insel zurück.

Caldereta - das I-Tüpfelchen der Menorca-Küche

Als Menorca-Menü der gehobenen Klasse bietet sich die caldereta an: Languste in zarter Gemüsebrühe (ein Grundrezept: Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, Tomate, Lauch, abgeschmeckt mit zwei Esslöffeln Kognak und etwas Petersilie). Um die 80 Euro kostet die Portion; für diesen stolzen Preis darf der Gast eine lebende Languste verlangen, die im Kochtopf zur kulinarischen Köstlichkeit wird.

Süßes und pikantes Gebäck

Schon am Flughafen begegnet man wahren Gebirgen von ensaïmadas, jenem schneckenförmigen, luftigen Hefegebäck, das in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Füllungen, z. B. cabello de ángel (Kürbiskonfitüre), crema (Pudding) und nata (Schlagsahne), in fast allen Bäckereien der Insel zu finden ist. Wichtig bei der Zubereitung: Die echte ensaïmada wird in ausgelassenem Schweineschmalz (daher auch ihr Name: „Geschmalzene“) gebacken. Crespells, ebenfalls süß und mit Puderzucker bestreut, sind dagegen trocken und krümeln leicht. Ebenso wie die rubiolls werden sie aus einem soliden Weizenmehlteig hergestellt. Letztere walzt der Bäcker aus und faltete sie zu einer Tasche, die mit Kürbiskonfitüre oder mit einer süßen, weißlichen Creme gefüllt sein kann. Schließlich gibt es noch die bunyols. Dabei handelt es sich um Kringel (ähnlich kleinen, handgemachten Donuts) aus einem halbflüssigen Teig aus Mehl oder Kartoffelmehl, die in siedendem Öl ausgebacken werden. Empanadas, Teigtaschen, die mit Gemüse, Schweine- oder Lammfleisch oder auch mit einer Fleisch-Gemüse-Mischung gefüllt werden, sind dann etwas für den herzhaften Geschmack.

Es geht um die Wurst ...

Bei den Wurstwaren der Insel steht die sobrasada, eine Streichwurst aus Schweinefleisch, die durch rote Paprika ihre charakteristische Rotfärbung erhält, an erster Stelle. Sie wird gern auch in Scheiben geschnitten und gebraten und sogar mit Honig oder ensaïmadas kombiniert. Auch butifarrones (Blutwürste) und carn i xulla (vergleichbar mit einer groben Salami mit Pfeffer) werden überall angeboten.

... und den Käse

Außerhalb Spaniens ist er wenig bekannt, dabei heimst er bei den World Cheese Awards manchen Preis ein. Queso El Mahón, „der aus Maó“, heißt so, weil er von hier verschifft wird. Er hat einen leicht pikanten, herzhaften Geschmack, was viel mit dem Weidegras zu tun hat: Befeuchtet wird es von Regen, der – bevor er vom Tramuntana- Wind landeinwärts getrieben wird – bei seinem langen Weg übers Meer Salz und dessen Mineralien aufgenommen hat. Um die Würze des Käses abzurunden, darf dem Mahón Schafsmilch beigemischt werden – allerdings nicht mehr als fünf Prozent. Queso El Mahón gibt es in mehreren Reifegraden: Als junger (tierno) schmeckt er buttrig-zart, als halbstarker (semicurado) nussig und als reifer (curado) ziemlich pikant.

Scharfes Kraut

So sicher der Gin mit den Engländern nach Menorca kam, so sicher ist auch, dass die Menorquiner an der Spirituose, die ihnen als gin geläufig ist, Geschmack gefunden haben. Eine Brennerei stellt ihn nach alten Rezepten im Hafen von Maó her. Eine junge Generation von Schnapsbrennern experimentiert heute mit neuen, typisch menorquinischen Geschmacksrichtungen: Gin Glop z. B. ist mit Thymian und Kiefern gewürzt und schmeckt herrlich fruchtig. Ein beliebter Inselcocktail erfrischt unter dem Namen pellofa mit Gin, der durch einen guten Spritzer Soda auf Trinkstärke verdünnt ist und mit Zitronenschale serviert wird. Besonders an Festtagen wird auch reichlich der pomada zugesprochen, einem Mix aus Gin und Limonade. Der herbes (spanisch hierbas, „Kräuter“) kommt ursprünglich von der weiter westlich gelegenen Baleareninsel Ibiza, doch bekommt man auch auf Menorca hervorragende Exemplare dieses süßen, gelblichen Kräuterlikörs. Zwei regionale Besonderheiten sind dagegen der typisch menorquinische Kamillenlikör sowie der palo, ein Likör aus den Früchten des Johannisbrotbaums.

Spezialitäten

Vorspeisen

Oli i aigua

Gemüsesuppe auf Tomatenbasis, serviert in der Tonschale mit dünnen Brotscheiben

Pilotes

Fleischbällchen in Mandelsoße

Coca de verdura

Hefeteigplatten, mit Gemüse belegt

Albergínies al forn

mit Brot, Ei, Gewürzen und Auberginenfleisch gefüllte, im Ofen gebackene Auberginenhälften

Hauptgerichte

Calamar farcit

geschmorter Tintenfisch, gefüllt mit einer Farce aus Petersilie, Knoblauch, Ei und Pinienkernen

Peix en es forn

Rotbarsch, im Ofen gebacken mit Kartoffeln, Rosinen, Pinienkernen, Spinat und Tomaten

Conill amb cebes

Kaninchen mit Zwiebeln, Langusten und anderen Meeresfrüchten, in der Tonpfanne gegart

Llom amb col

Kohl-Fleisch-Eintopf, im Tontopf mit Weißwein, Speck, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Thymian gegart

Desserts

Greixonera de brossat

im Tontopf mit Zitrone und Zimt gebackener, cremig-leichter Schichtkäse

Figues al forn 

im Ofen gegarte Feigen

Llet frita 

panierte, in Fett ausgebackene Puddingcreme

Getränke

Pellofa

Gin mit Soda, serviert mit Zitronenschale

Palo

Likör aus den Früchten des Johannisbrotbaums

Licor de manzanilla

Kamillenlikör mit weiteren Kräutern