Meknès- مكناس

Miknās

Die kleinste der vier Königsstädte bleibt von Touristen häufig unbeachtet. Zu Unrecht, denn in der Stadt, die im 12. Jh. gegründet und im 14. Jh. zur Hauptstadt des Landes wurde, findet man unverfälschtes marokkanisches Leben und eine zauberhafte, nahezu unberührte Altstadt. Außerdem befindet sich hier das schönste Stadttor Marokkos sowie das Mausoleum von Moulay Isma'il, dem maghrebinischen Sonnenkönig. Er war es, der die landesweit größten Stallungen bauen lies, 30.000 Sklaven hatte und 500 Frauen ehelichte, nachdem ihn Marie Anne de Bourbon, die Tochter von Ludwig XIV., nicht heiraten wollte. Diese Verschwendungssucht des Herrschers brachte dem Reich fast den Untergang - und bescherte der Stadt bombastische Bauten.
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