Mecklenburgische Seenplatte

Mecklenburgische Seenplatte Essen & Trinken

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Ambiente:
Mehr
Weniger
Ausstattung:
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
gastronomy:
Mehr
Weniger
hotelamenities:
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Klassifizierung:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
Live-Programm:
Mehr
Weniger
location:
Mehr
Weniger
maxprice:
Mehr
Weniger
minprice:
Mehr
Weniger
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
Zielgruppe:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Frischer Fisch in allen Variationen, direkt aus dem Wasser oder dem Rauch, dazu Brot aus dem Lehmbackofen. In der hauseigenen "Räucherschule" lernt man alles über das Heiß- und Kalträuchern sowie…
Durchgestyltes Wohnzimmerflair trifft auf originelle heimische Küche - Wild, natürlich selbst gejagt, ist besonders angesagt. Der Biergarten im Innenhof ist daher mit Hirschgeweihen und Bocksgehö…
Was morgens gefangen wird, befindet sich mittags bereits in der Pfanne. Der eigene Fang der Fischerei garantiert Frische. Es bietet sich an, einen kleinen Bummel über das Gelände zu unternehmen und…
Einfache, aber schmackhafte Mecklenburger Gerichte und frischer Fisch zu annehmbaren Preisen gibt es in dieser Gaststätte.
Das ganze Jahr über werden hausgebackene Kuchen und Torten serviert. In der warmen Jahreszeit kann im romantischen Kaffeegarten im Innenhof gesessen werden.
Das Café bei Wredenhagen ist eine Institution. Hier spielen internationale und nationale Künstler, stellen Maler, Fotografen, Bildhauer und Schmuckdesigner ihre Arbeiten aus, im Kino sind besondere…
Romantik pur: leuchtende Fackeln auf der Terrasse mit Blick auf Elde und Hubbrücke. Dazu eine nette Frischeküche mit einfallsreichen und ambitionierten Gerichten.
Hier sind die Tische liebevoll mit Leinentüchern eingedeckt, es gibt Kuchen und Eintopf zu essen und zahlreiche Mitbringsel zu kaufen, von Honig über Töpferwaren bis hin zu derben Wollsachen.
Auf zwei Etagen findet man liebevoll eingerichtete kleine Räume in einem historischen Wiekhaus. Die Karte bietet pikante Kleinigkeiten sowie gutbürgerliche Mecklenburger Fleisch- und Fischgerichte.…
Ungewöhnliches wird in der ehemaligen Dorfschule geboten: Asiatisches Flair vermischt mit Regionalem. Der Inhaber lebte einige Jahre in Japan und seine Erfahrungen fließen in die Philosophie des…
Wie in Omas Wohnzimmer: rotes Sofa und alte Stühle, kleine Deckchen und allerlei Schnickschnack. Im sanierten Forsthaus von 1912 kommen nur heimische Ökoprodukte auf den Tisch. Im kleinen Hofladen l…
Dieses Café überzeugt mit köstlichen Leckereien: Reutertorte, Ivenacker Baumkuchen, auch als Geschenk "in der Reuterkiste" mit Eichellikör, Biopralinen und Marzipan.
Tortenkreationen wie Buttercremetorte nach Uromas Rezept, Schmandtorte mit Sanddorn oder einfach Streuselkuchen - alles wird hier handgefertigt, frisch und lecker.
Das Softeis aus eigener Produktion schmeckt schon seit über 50 Jahren. "Ostalgische" Flair mit kleinen Tischen und Sesseln.
Früher wurde hier die Wäsche des Herzogs gewaschen, heute kann man hier stilvoll speisen, bei schönem Wetter auch auf der Gartenterrasse.
Kleines Biobistro mit vegetarischen Gerichten aus der Region. Jeden Tag wechselt das Menü und wird frisch mit Zutaten von zertifizierten Biobauern gekocht.
Stylisches Restaurant im alten Bahnhof. Die rostrote Klinkerfassade bildet einen farbintensiven Kontrast zum modernen Türkis der Inneneinrichtung. Kreative saisonale Küche (Zander mit Birnen, Bohnen…
Solche Burger finden Sie nicht an jeder Ecke. Super saftig und in vielen Variationen. Unbedingt den „Zündstoff“ probieren! Und sogar vegetarische Burger und Fritten gibt’s auf der „…

Essen & Trinken

Dieses Gespräch hätten Sam und Gollum aus dem „Herrn der Ringe“ auch an einem Mecklenburgischen See führen können. Denn nicht nur in Hobbingen, auch in Mecklenburg sind Kartoffeln sehr beliebt und werden als „Tüften“ bezeichnet. Mit Grünkohl oder, ganz gewagt, mit Backobst – den Kombinationsmöglichkeiten von Tüften sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Altbacken? Denkste!

Doch die ländliche Kartoffel muss den Platz auf den Tellern längst mit modernen Kreationen und Sterneküchen-Zutaten teilen. Vorbei sind die Zeiten, wo nur das auf den Tisch kam, was auf den Feldern wuchs, durch den Wald huschte oder im See schwamm. Und davon möglichst viel, denn die Bauern und Fischer hatten immer Hunger. Wobei das traditionelle Obst und althergebrachte Gemüse wie Weißkraut, Rüben und Dicke Bohnen auch heute nicht völlig außen vor gelassen werden. Alte Rezepte werden jedoch neu interpretiert und mit angesagten Beilagen aufpoliert. 

Probier mal Grönen Heini

Hier und da findet man noch gutbürgerliche Wirtshäuser, wo „Gröner Heini“ serviert wird, ein Gargericht aus „Beer’n, Boh’n un Speck“, also Kochbirnen, grünen Brechbohnen und Speck. Die Tüften gehören sowieso dazu und müssen im Namen nicht extra erwähnt werden. Dieses traditionelle Gericht solltest du auf jeden Fall probieren, wenn es dir über den Weg läuft. Auch Grützwurst, warme, mit Grütze gebundene Blutwurst mit Rosinen oder Backpflaumen, kannst du kosten, denn süßsaure Kombinationen sind typisch und ursprünglich für die Region. 

Genuss aus dem Wasser

In puncto Fischgerichte ist die Seenplatte natürlich unschlagbar, denn hier schwimmen sie alle: Hecht, Maräne, Zander und Aal, um nur die leckersten unter ihnen zu nennen. Gebraten, gebacken, geräuchert oder gekocht – egal wie man’s mag, Fisch ist ein Genuss und gesund obendrein. Probier zum Beispiel „Kak’t Boors“ – klingt verdächtig, ist aber nur gekochter Barsch. Er siedet 20 Minuten in einem Gemisch aus Wasser mit Lorbeer, Möhren, Nelken und Pfeffer. Für den richtigen Pepp kommen noch ein paar getrocknete Chilischoten hinzu. Am besten schmeckt er mit zerlassener Butter und Meerrettich oder Petersiliensauce. Auch die Fischsuppen, verfeinert mit Gemüse und saurer Sahne, sind ein Hit. Und meist kommen sie in ordentlichen Portionen daher. 

Gourmet statt Gourmand

Doch immer mehr Gastronomen wagen es, sich mit einer gehobenen Küche, sowohl preislich als auch qualitativ, von der altbekannten, üppigen Hausmannskost abzusetzen. Omas Rezepte werden verfeinert, deftige Zutaten mit modernen Zubereitungsformen abgerundet und das Ganze edel angerichtet. In jeder Region wirst du mindestens ein schickes Gourmetrestaurant finden. Hier kosten die Gerichte ab 15 Euro aufwärts, doch es lohnt sich, weil alles passt: kreative Küche in stilvollem Ambiente. Dabei setzt man verstärkt auf die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte. So kommt der Ziegenkäse vom Ziegen­ hof, frischer Fisch vom Müritzfischer, Wild aus heimischen Wäldern und saisonale Salate und Gemüse oft aus Biogärtnereien. 

Mach mit!

Auch jenseits von gutbürgerlicher oder sternegekrönter Küche ist kulinarisch einiges los in der Seenplatte. So hat sich Plau am See eine besondere Mitmachaktion ausgedacht. Hier heißt es mehrmals im Jahr „Plau kocht“ (plau-kocht.de), wobei Gäste den Köchen der teilnehmenden Restaurants live über die Schulter schauen können. Mit Moderation, Showkochen und einer Kamera-Liveschaltung in die Küche wird so aus Kochkunst ein richtiges Erlebnis gemacht. 

Von der Hand in den Mund

In Güstrow und Schwerin setzt man dagegen auf den Trend Streetfood. Bei der Schweriner Streetfood-Karawane kommen Leckereien aus aller Welt auf die Hand – ein Wochenend-Event für Foodlover und Feinschmecker. In Güstrow freuen sich Einheimische und Besucher über den Foodtruck auf dem Markt, wo jeden Dienstag und Donnerstag regionale Spezialitäten über die Theke gehen, vom Hackknüppel bis zu Süßkartoffel-Pommes. 

Drinks für jedes Wetter

Obwohl es natürlich auch in der Seenplatte angesagte Sommer-Mixgetränke wie Hugo oder den Hipster-Hit Tocco Rosso gibt, sind heimische Tropfen und vor allem die regionalen Biere nach wie vor angesagt. Das Lübzer ist sehr beliebt, gefolgt vom Darguner und Mecklenburger Pils. Gesund und hip sind Getränke aus orangefarbenen Beeren: Sanddornwein, Sanddornlikör und Sanddornsaft schmecken ganz besonders  – herb und zugleich fruchtig-süß. An kalten Tagen kommt ein Köm, ein klarer Kümmelschnaps, oder ein Grog gerade richtig. Nach dem Motto „Rum mutt, Zucker kann, Water bruuk nich“ wird das Glas zur Hälfte mit Rum und zwei Stück Würfelzucker gefüllt und dann mit heißem Wasser bis zum Rand aufgegossen. Bist du danach groggy, war‘s zu viel – getreu dem Mecklenburger Trinkspruch: „Wer dat letzt ut de Kann drinken will, den fölt de Deckel up de Snut.“ Wer das Letzte aus der Kanne trinken will, dem fällt der Deckel auf die Nase.

Spezialitäten

Suppen

Tüffel un Plum 

Kartoffelsuppe mit Pflaumen und Speck

Mecklenburger Fischsuppe

Dorsch mit Kartoffeln, Weißkohl und Zwiebeln 

Fleischgerichte

Schweriner Grützwurst 

Rote Grützwurst mit Sauerkraut und Bratkartoffeln

Entenbrust 

Flugente gefüllt mit Pflaumen- oder Apfelmus, dazu Rotkohl und Klöße

Schwarzsauer

Geschmorte Schweineschulter mit Backobst und Mehlklößen, dazu ein erfrischender Gurkensalat

Gestowte Wruken 

Eintopf aus Schweinefleisch mit Steckrüben und Kartoffeln

Mecklenburger Pflaumenbraten 

Nackenrollbraten vom Schwein, süß gefüllt mit Pflaumen und Äpfeln, dazu Sauce mit etwas Pflaumenmus, Klöße und Rotkohl

Mecklenburger Rippenbraten 

Schweinerippen gefüllt mit Backpflaumen und Zimt, Zwieback, Äpfeln, geschmort in braunem Rum 

Fischgerichte

Müritzzander 

In Weißwein-Gewürz-Zitronen-Sud gedünsteter Zander mit Kartoffeln und Gemüse

Hecht in Dillsauce 

Gekochter, in Stücken servierter Hecht mit Dillsauce und Kartoffeln 

Desserts

Kalte Nasen

Warme Teigtaschen mit süßer Quarkfüllung

Rote Grütze

Eingekochte rote und blaue Beeren, serviert mit Vanillesauce 

Schwarzbrotpudding 

Brotkrumen mit warmer Milch, Zuckerei und Süßkram

Pottkauken 

Leckerer Napfkuchen, verfeinert mit Kardamom, geriebener Zitronenschale und Mandeln