Mecklenburgische Seenplatte

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Shoppen & Stöbern

Aus dem Rauch

Lecker und gesund ist geräucherter Fisch, von dem du dir unbedingt eine Portion mit nach Hause nehmen solltest. Aal, Maräne und andere Süßwasserfische werden überall verkauft, im Fischladen, Fischereihof oder gleich vom Boot aus. 

Nostalgisches für Daheim

Ein altes Butterfass, eine verblichene Fotografie, ein Küchenstuhl im Shabby Chic. Auf den Landflohmärkten lässt du garantiert ein paar Euro für wieder angesagten Bauern-Schnickschnack. Jeden Sonntag z. B. im Gutshaus Bobbin (Bobbin 45 | gutshausbobbin.de), wo du zu deinem ergatterten DDR-Schätzchen noch ein dickes Stück Kuchen serviert bekommst. Auch in Plau am See, Alt Schwerin, Neustrelitz oder Teterow wirst du garantiert fündig. Für Nachtbummler findet im Frühling und Herbst der Neubrandenburger Nachtflohmarkt statt. Dort kann man stöbern, kramen und feilschen von A wie Apfelkorb bis Z wie Zinkbadewanne. Aktuelle Flohmarkttermine findest du unter short.travel/mec12. 

Bio unterm Schirm

Im Sommer fallen sie überall auf  – große Schilder in knalligen Farben: Kirschen, Bio-Eier, selbst gemachte Marmelade, Äpfel und Erdbeeren. Hofläden haben, oft mit passendem Café, in vielen Dörfern eröffnet. Wo die Betreiber keine Zeit haben, den ganzen Tag neben ihren Produkten unterm Sonnenschirm zu sitzen, herrscht das Prinzip der „Kasse des Vertrauens“. 

Oranges Wunder

Die orange leuchtenden Beeren des in Norddeutschland verbreiteten Sanddorns sind echte Vitamin-C-Bomben. Auch in der Seenplatte wächst der stachelige Busch, denn er braucht die sandigen Böden, die die Eiszeit hinterlassen hat. Tolle Dinge lassen sich aus den süßsauren Beeren zaubern: Marmelade, Likör, Tee, sogar Seife und Hautcremes. 

Schauen, verlieben, kaufen

Jede Menge Kunsthandwerks- und Töpfermärkte öffnen regelmäßig ihre Tore. Die Saison beginnt mit dem Event KunstOffen zu Pfingsten: In fast jedem Dorf bekommst du Einblicke in die Ateliers der Kreativen. Im Sommer und zur Weihnachtszeit boomen die Märkte weiter: Ob in Schwerin, im Künstlerort Thomsdorf oder in der Scheune Bollewick – Töpfer, Bildhauer, Maler und Schnitzkünstler präsentieren und verkaufen ihre Werke, die oft regionale Bezüge haben oder einfach die Mecklenburger Landschaften zeigen. Ein besonderes Ereignis ist der Jahrmarkt in Klempenow. Vor der Kulisse der mittelalterlichen Burg bieten um die Sommersonnenwende 45 Kunsthandwerker aus ganz Norddeutschland ihre Produkte an und laden zum Schauen, Kaufen und Mitmachen ein. 

Mecklenburger Schnapsidee

Selbst ist der Genießer, dachte sich das Ehepaar Schnurrbusch aus Klink: Nach einem Restaurantbesuch fiel der Digestif ins Wasser, weil es keinen ansprechenden „Kräuter“ im Angebot gab. Also erfand man einfach einen eigenen. Der Schnaps Mürli (muerli.de) ist stark, lecker und ein echter Star unter seinesgleichen: Er hat schon Preise abgeräumt! Es gibt ihn in der deftigen Variante mit 35  Umdrehungen und als Eierlikör mit weniger Promille. Dank stylisher Verpackung ist er auch ein schickes Geschenk.

Essen & Trinken

Dieses Gespräch hätten Sam und Gollum aus dem „Herrn der Ringe“ auch an einem Mecklenburgischen See führen können. Denn nicht nur in Hobbingen, auch in Mecklenburg sind Kartoffeln sehr beliebt und werden als „Tüften“ bezeichnet. Mit Grünkohl oder, ganz gewagt, mit Backobst – den Kombinationsmöglichkeiten von Tüften sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Altbacken? Denkste!

Doch die ländliche Kartoffel muss den Platz auf den Tellern längst mit modernen Kreationen und Sterneküchen-Zutaten teilen. Vorbei sind die Zeiten, wo nur das auf den Tisch kam, was auf den Feldern wuchs, durch den Wald huschte oder im See schwamm. Und davon möglichst viel, denn die Bauern und Fischer hatten immer Hunger. Wobei das traditionelle Obst und althergebrachte Gemüse wie Weißkraut, Rüben und Dicke Bohnen auch heute nicht völlig außen vor gelassen werden. Alte Rezepte werden jedoch neu interpretiert und mit angesagten Beilagen aufpoliert. 

Probier mal Grönen Heini

Hier und da findet man noch gutbürgerliche Wirtshäuser, wo „Gröner Heini“ serviert wird, ein Gargericht aus „Beer’n, Boh’n un Speck“, also Kochbirnen, grünen Brechbohnen und Speck. Die Tüften gehören sowieso dazu und müssen im Namen nicht extra erwähnt werden. Dieses traditionelle Gericht solltest du auf jeden Fall probieren, wenn es dir über den Weg läuft. Auch Grützwurst, warme, mit Grütze gebundene Blutwurst mit Rosinen oder Backpflaumen, kannst du kosten, denn süßsaure Kombinationen sind typisch und ursprünglich für die Region. 

Genuss aus dem Wasser

In puncto Fischgerichte ist die Seenplatte natürlich unschlagbar, denn hier schwimmen sie alle: Hecht, Maräne, Zander und Aal, um nur die leckersten unter ihnen zu nennen. Gebraten, gebacken, geräuchert oder gekocht – egal wie man’s mag, Fisch ist ein Genuss und gesund obendrein. Probier zum Beispiel „Kak’t Boors“ – klingt verdächtig, ist aber nur gekochter Barsch. Er siedet 20 Minuten in einem Gemisch aus Wasser mit Lorbeer, Möhren, Nelken und Pfeffer. Für den richtigen Pepp kommen noch ein paar getrocknete Chilischoten hinzu. Am besten schmeckt er mit zerlassener Butter und Meerrettich oder Petersiliensauce. Auch die Fischsuppen, verfeinert mit Gemüse und saurer Sahne, sind ein Hit. Und meist kommen sie in ordentlichen Portionen daher. 

Gourmet statt Gourmand

Doch immer mehr Gastronomen wagen es, sich mit einer gehobenen Küche, sowohl preislich als auch qualitativ, von der altbekannten, üppigen Hausmannskost abzusetzen. Omas Rezepte werden verfeinert, deftige Zutaten mit modernen Zubereitungsformen abgerundet und das Ganze edel angerichtet. In jeder Region wirst du mindestens ein schickes Gourmetrestaurant finden. Hier kosten die Gerichte ab 15 Euro aufwärts, doch es lohnt sich, weil alles passt: kreative Küche in stilvollem Ambiente. Dabei setzt man verstärkt auf die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte. So kommt der Ziegenkäse vom Ziegen­ hof, frischer Fisch vom Müritzfischer, Wild aus heimischen Wäldern und saisonale Salate und Gemüse oft aus Biogärtnereien. 

Mach mit!

Auch jenseits von gutbürgerlicher oder sternegekrönter Küche ist kulinarisch einiges los in der Seenplatte. So hat sich Plau am See eine besondere Mitmachaktion ausgedacht. Hier heißt es mehrmals im Jahr „Plau kocht“ (plau-kocht.de), wobei Gäste den Köchen der teilnehmenden Restaurants live über die Schulter schauen können. Mit Moderation, Showkochen und einer Kamera-Liveschaltung in die Küche wird so aus Kochkunst ein richtiges Erlebnis gemacht. 

Von der Hand in den Mund

In Güstrow und Schwerin setzt man dagegen auf den Trend Streetfood. Bei der Schweriner Streetfood-Karawane kommen Leckereien aus aller Welt auf die Hand – ein Wochenend-Event für Foodlover und Feinschmecker. In Güstrow freuen sich Einheimische und Besucher über den Foodtruck auf dem Markt, wo jeden Dienstag und Donnerstag regionale Spezialitäten über die Theke gehen, vom Hackknüppel bis zu Süßkartoffel-Pommes. 

Drinks für jedes Wetter

Obwohl es natürlich auch in der Seenplatte angesagte Sommer-Mixgetränke wie Hugo oder den Hipster-Hit Tocco Rosso gibt, sind heimische Tropfen und vor allem die regionalen Biere nach wie vor angesagt. Das Lübzer ist sehr beliebt, gefolgt vom Darguner und Mecklenburger Pils. Gesund und hip sind Getränke aus orangefarbenen Beeren: Sanddornwein, Sanddornlikör und Sanddornsaft schmecken ganz besonders  – herb und zugleich fruchtig-süß. An kalten Tagen kommt ein Köm, ein klarer Kümmelschnaps, oder ein Grog gerade richtig. Nach dem Motto „Rum mutt, Zucker kann, Water bruuk nich“ wird das Glas zur Hälfte mit Rum und zwei Stück Würfelzucker gefüllt und dann mit heißem Wasser bis zum Rand aufgegossen. Bist du danach groggy, war‘s zu viel – getreu dem Mecklenburger Trinkspruch: „Wer dat letzt ut de Kann drinken will, den fölt de Deckel up de Snut.“ Wer das Letzte aus der Kanne trinken will, dem fällt der Deckel auf die Nase.

Sport

Angeln

Hecht, Aal, Zander – in den Mecklenburgischen Seen wimmeln sie alle. Doch bevor du dir ein Prachtexemplar an Land ziehst, musst du eine Angelkarte kaufen. Die gibt es in Angelläden, den Touristinformationsbüros, auf Campingplätzen oder im Onlineshop der Müritzfischer (mueritzfischer.de). Sie gilt für 70 Gewässer. Neben der Angelkarte brauchst du aber auch einen gültigen Fischereischein. Wenn du keinen besitzt und nur mal eben so in deinem Urlaub angeln willst, kannst du dir einen zeitlich befristeten Touristenfischereischein kaufen, den es auch in der Touristinformation und in Angelgeschäften gibt. Ein Antragsformular muss ausgefüllt und ein Urlaubsnachweis, z.B. eine Buchungsbestätigung, erbracht werden. Die „Urlaubslizenz“ gilt dann bis zu 28 Tage und kostet 24 Euro, eine Verlängerung 13 Euro. 

Golfen

Anfänger im Golfen können sich auf verschiedenen Plätzen im Landhotel Schloss Teschow (Teschow | Tel. 03996 1400 | schloss-teschow.arcona.de) ausprobieren. In idyllischer Umgebung kannst du auf Übungsplätzen den perfekten Abschlag trainieren – übrigens auch im Regen, im teilweise überdachten „Golfodrom“. 

Hausboote

Mieten, navigieren, anlegen – nichts ist einfacher, als mit dem Hausboot über die Mecklenburger Seen zu schippern, die Beine baumeln im Wasser, abends wird gemeinsam mit Freunden gegrillt und gechillt. Ein Führerschein – nicht nötig. Kein Wunder also, dass Hausboot- bzw. „BunBo-“, also Bungalowboot-Fahren angesagt ist. Vom kultigen Tom-Sawyer-Gefährt bis zur komfortablen Yachtversion kann man die gemütlichen Wasserfahrzeuge in allen Preisklassen vielerorts mieten, z. B. unter leboat.de oder charterpoint-mueritz.de. 

Klettern

Durchhängen? Lieber nicht! Die vielen Kletterwälder und Hochseilgärten der Seenplatte geben dir die richtige Dosis Adrenalin mit in die Höhe. Tarzanjump, Toppas oder Schwebebalken sorgen für neue Urlaubsperspektiven. Aufsteigen kannst du z.B. im Kletterwald Müritz (Kameruner Weg 14 | kletterwald-mueritz.de) in Waren oder im Hochseilgarten Havelberge (An den Havelbergen 1 | haveltourist.de/hochseilgarten) in Userin. Besonders viel Mut, Konzentration und Geschick ist beim Nachtklettern im Schweriner Kletterwald (An der Crivitzer Chaussee 15 | schweriner-kletterwald.de) gefragt, und beim Kletter-Dating kann es romantisch werden. 

Paddeln & Rudern

Kanus, Kajaks und Ruderboote (mit und ohne Motor) findet ihr überall im Verleih. Die Region rund um Mirow ist aufgrund der vielen miteinander verbundenen Seen für längere Paddelausflüge besonders geeignet. Lust auf eine geführte Tour, ein paar Stunden oder gleich das volle Abenteuer über mehrere Tage? Es gibt verschiedene Anbieter, die tolle Touren in petto haben, egal ob in der Neustrelitzer Kleinseenplatte, an der Müritz oder anderswo, beispielsweise der Kanuverleih Paddel-Paul (Schillersdorf 1 | Mirow | paddel-paul.de) oder Müritz-Kanu (Boeker Mühle | mueritzkanu.de). 

Radfahren

Flaches Land, weite Natur, einsame und gut ausgebaute Radwege – schöner als durch die Mecklenburgische Seenplatte kannst du kaum radeln. Die Infrastruktur ist perfekt, einen Fahrradverleih gibt es in jedem Städtchen, auch Kinderräder oder Fahrradanhänger werden meist mit angeboten. Und mit E-Bikes macht das Fahren übers flache Land gar keine Mühe mehr – gibt‘s auch als Tourpaket z. B. beim Fahrradverleih Plau am See (Dammstr. 1 | fahrradverleih-plau.de) oder im Warener Fahrradhotel Radlon (Kietzstr. 13a | radlon.de). Eine Übersicht über Ladestationen bekommst du vom Verleih. 

Reiten

Fury und Flicka lassen grüßen: Genießt die Freiheit auf dem Rücken der Pferde! Fantastische Gestüte verteilen sich über die gesamte Seenplatte. Egal ob Anfänger oder Profi, im Pferdehof Zislow (Alter Forsthof 5 | Zislow | pferdehof-zislow.de) bei Malchow gibt es Kurse für alle Level, Reitausbildung, und das Ganze ohne Sattel. Bei Kutschfahrten erkundet ihr die Seenlandschaft völlig entspannt. Das Gestüt Ganschow (Ganschow | gestuetganschow.de) bei Güstrow ist das größte Gestüt in Mecklenburg-Vorpommern. Reiten durchs Wasser, durch Wälder und über sandige Wege, Reitlehrgänge und -ausbildung in der Reithalle – alles ist hier möglich. Wunderschön ist auch der Gutshof Peeneland (Hof Peeneland 143 | Meesiger | hof-peeneland.de) in der Mecklenburgischen Schweiz. Inmitten unberührter Natur mit Blick auf den Kummerower See wohnt ihr zwischen Pferdegewieher und Hufgetrappel. 

SUP & Windsurfen

Stand-up-Paddling, kurz SUP, ist die Trendsportart auf fast jedem mecklenburgischen See, Verleihstationen gibt es z. B. am Schweriner See, am Kummerower See oder in Untergöhren am Fleesensee. Entspannung und Nervenkitzel liegen bei dem Balanceakt auf dem Brett dicht beieinander. Auch viele Campingplätze verleihen die Boards, z. B. der am Bolter Ufer an der Müritz: Surfmühle (Am Müritzufer 2a | Boeker Mühle | surfmuehle.de). Windsurfen ist ebenfalls weit verbreitet. So betreibt die Surfmühle auch eine Surfschule mit Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene. 

Tauchen

Ob Schnuppertaucher oder Profi – das Tauchcenter Feldberg (Strelitzer Str. 18 | tauchcenter-feldberg.de) hat viele Ausflüge im Programm und kennt tolle Tauchplätze mit riesigen Felsbrocken und ins Wasser gestürzten Bäumen. Hier lernst du die Feldberger Seen von der anderen Seite kennen. Ganztagestouren und Tauchkurse sind möglich. Auch in Plau am See gibt es eine Tauchbasis. Bei Abenteuer & Wassersport (Schulstraße 58 | nitrokids.de) dürfen sogar Kinder ab acht Jahren mit von der Tauchpartie sein. Das Programm ist vielfältig: Man kann Ausrüstung leihen, geführte Tauchgänge werden angeboten, und – besonders spannend – Nachttauchgänge sind möglich. 

Wandern

Die Mecklenburgische Schweiz ist mit ihren Hügeln und Wäldern das Wander-Eldorado der Seenplatte. Überall stehen grüne Schilder, die auf einsame Wege hinweisen – selbst in der Hochsaison im Sommer trifft man dort nur wenige Menschen an. Dafür begegnest du mit etwas Glück Damwild, Bibern und Fischadlern. Ein zweiter Hotspot ist der Müritz-Nationalpark. Hier ist das Quellgebiet der Havel, die bei Ankershagen entspringt. Ein Rendezvous mit der Tierwelt ist garantiert, und immer wieder überraschen herrliche Ausblicke auf den See. Detaillierte Wanderkarten verkaufen die Touristinformationen. 

Wasserski

Auf dem Reitbahnsee in Neubrandenburg und auf der Müritz kannst du dich im Skifahren auf dem Wasser versuchen. Am Haussee von Feldberg liegt das große Wasserski-Zentrum (best-of-wasserski.de), wo verschiedene Kurse angeboten und regelmäßig auch Wasserskishows vor der Seebühne gezeigt werden. Auch Reifenracing und „Bananefahren“ sind im Programm.

Mit Kindern unterwegs

An den Mecklenburgischen Seen gibt es manches, das die Herzen des Nachwuchses erfreut, zum Beispiel Kinderfeste in vielen Orten. Oft ist es auch möglich, die Kleinen für einige Zeit der Obhut des örtlichen Kindergartens anzuvertrauen.

Sehenswertes

Gutshäuser und Burgen gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Mecklenburgischen Seenplatte. Zahlreiche dieser Sehenswürdigkeiten sind nur vom Wasser aus zu finden. Wasserschlösser und Tierreservate entdecken Sie per Kanu. Viele Ortschaften der Mecklenburgischen Seenplatte haben einen historischen Stadtkern. Diese erkunden Sie in Plau am See, Waren (Müritz) und Röbel/Müritz. Technikbegeisterte finden in den Gewässern der Seenplatte mit Schleusen, Krantürmen und Drehbrücken interessante Objekte.

Freizeit

Versuchen Sie einmal, einen Spreekahn selber zu bewegen, wenn Sie während des Urlaubs in der Mecklenburgischen Seenplatte Ihre Freizeit genießen, oder lassen Sie sich von den Fahrgastschiffen mit auf Kreuzfahrt nehmen. Wagen Sie auch eine kulinarische Reise mit den Spezialitäten der Region wie Müritzzander oder Schwarzsauer. Die Reise an die Mecklenburgische Seenplatte wird damit zum erholsamen Urlaub in der Natur.

Übernachten

Schön gelegene Ferienhäuser und Apartments laden zum Übernachten an der Mecklenburgischen Seenplatte ein. Pensionen und Bauernhöfe öffnen ihre Tore für Sie. Ein passendes Hotel an der Mecklenburgischen Seenplatte finden Sie auch in alten Schlössern. Sie können Heuhotels wählen oder Hotels mit angeschlossenen Wellnessoasen. Eine besondere Art zu übernachten verspricht der Urlaub auf dem Hausboot. Auch Campingplätze gibt es an der Mecklenburgischen Seenplatte.

Am Abend

Nach den Unternehmungen am Tag freuen Sie sich auf das abendliche Essen in den Orten an der Mecklenburgischen Seenplatte. Frische Zutaten aus der Region werden zu deftigen Gerichten und feinen Spezialitäten verarbeitet. Sie essen in Restaurants oder gemütlichen Bauernstuben in der romantischen Kulisse der Mecklenburgischen Seenplatte. Zum Ausgehen am Abend erwarten Sie hochklassige Theater- und Musikaufführungen. Bars und Clubs finden Sie in den größeren Orten.