Marokko Essen & Trinken

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Sehr gutes Restaurant in einem schönen Hotel in der Medina, dessen Küche weithin bekannt ist. Probieren sollte man die "Pastilla"! Das Haus bietet auch empfehlenswerte Kochkurse an.
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Geballte Frauenpower: Während weltweit in den meisten Toprestaurants Männer den Kochlöffel schwingen, herrschen im mit Abstand besten Restaurant von ganz Marrakesch Frauen über Speisekarte,…
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Am Rand der Altstadt ist das kleine Café und Restaurant ein Juwel mit herrlichem Garten und schönen Innenräumen. Die Karte ist klein, aber fein. Außerdem gibt es hier kleine Ausstellungsräume und…
Sensationell ist nicht nur die Lage direkt am Strand, sondern auch die Qualität und Frische der Speisen: Fisch, "brochette", Salat.
Absolut hip ist diese In-Location! Auf einem Trümmergrundstück wurde ein kleines Restaurant im "shabby chic" mit einem geschlossenen Kaminzimmer eröffnet - die meisten Tische befinden sich Outdoor…
Kathy Kriger, eine ehemalige Angestellte des amerikanischen Konsulats in Casablanca, hat das legendäre Filmcafé aus "Casablanca" Wirklichkeit werden lassen. In einem alten Palais inmitten der Medina…
Das coole, witzig eingerichtete Café-Restaurant mit Graffiti im Innenhof, moderner Kunst und 70er-Jahre-Möbeln zieht vor allem junge Leute an – um zu chillen, einen Snack von der außergewö…
Bedienen Sie sich gern am Büfett? Dann könnte es Ihnen in diesem hippen Bistro mit seinem hervorragenden Büfett gefallen. Die italienischen, französischen und marokkanischen Gerichte haben alle…
Ein Maison d'Hôte der besonderen Art: In einem alten Kolonialhaus mit riesigem Garten wohnen Gäste in schönem und gediegenem Ambiente.
Das Restaurant bietet einen herrlich paradiesischen Garten, außerdem Ausstellungsräume und kulturelle Veranstaltungen. Dazu gutes Essen, Alkoholausschank.
In diesem schicken und modernen Café im Herzen von Guéliz gibt es den besten Café au lait der Stadt.
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Hier wird international-marokkanische Fusionsküche vom Feinsten kredenzt. Das Essen wird stilvoll im Garten unter riesigen Bäumen oder in der Villa serviert. Das Haus gehört zu den absoluten…
In diesem wunderschönen Gästehaus kann man auch speisen.
Dieses elegante Restaurant mit ausgezeichneter italienisch-marokkanischen Fusionküche ist in einem herrlichen Palast untergebracht.
Klein, fein, mit typisch marokkanischen Spezialiäten, d. h. Sie schwelgen in Couscous, Tajine und brochette und zwar in hervorragender Qualität bei unglaublich günstigen Preisen.

Essen & Trinken

Vorweg oder auch dazu gibt es Salat. Typisch marokkanisch werden Gurken und Tomaten, klein gehackt, zusammengemischt. Als Nachspeise kann es einen französischen Obstkuchen oder auch nur Obst geben. Nationalgerichte sind Tajine und Couscous. Von Tajine, einem Gericht, das in einem Tontopf ähnlich unserem Römertopf gegart wird, existieren unzählige Varianten. Mit Fisch, Schaf- und Rinderfleisch, vielleicht süß-sauer mit Backpflaumen oder ganz vegetarisch mit Gemüse. Am besten schmeckt die Tajine, wenn sie in traditionellem Tongeschirr auf Holzkohle zubereitet wird und eine gute Stunde im eigenen Saft vor sich hin brutzelt.

Couscous ist das typische Freitagsessen. Jede Woche, nach dem traditionellen Freitagsgebet in der Moschee, wartet zu Hause Couscous auf dem Tisch. Couscous wird traditionellerweise mit der Hand gegessen. Genauer gesagt mit den Fingern der rechten Hand. Dies erfordert einiges an Geschick, da aus dem Weizengrieß zusammen mit dem Gemüse kleine Kugeln geformt werden, die man so lange in die Luft wirft, bis sie nicht mehr auseinander brechen. Dies ist wahrscheinlich der Grund, weshalb heute immer mehr auf den Löffel zurück gegriffen wird, um Couscous zu essen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Hände beim Essen tabu wären – ganz im Gegenteil: Es ist absolut üblich, dass große Fleischstücke sowohl bei Tajine als auch beim Couscous mit der Hand auseinandergebrochen werden – und eine Ehre für Sie, wenn der Gastgeber ihnen dann mit seiner rechten Hand (die linke gilt als unrein) ein Stück Fleisch überreicht. Überhaupt:Sie können unbesorgt, selbst im Restaurant, wo Gabel und Messer automatisch serviert werden, bei Problemen mit Fisch oder Hühnchen die Hände mit zur Hilfe nehmen.

Wie in der ganzen Welt üblich, ist das Essen im Privathaushalt am besten, und man bekommt viele Speisen vorgesetzt, die es im Restaurant nicht gibt. Lehnen Sie also die Einladung einer marokkanischen Familie unter keinen Umständen ab, und freuen Sie sich auf die liebevoll zubereiteten Gerichte.

Die Speisekarten der Restaurants unterscheiden sich deutlich voneinander – abhängig davon, wo und wie Sie essen. In den gängigen kleinen Restaurants, die vorwiegend von Einheimischen aufgesucht werden oder die sich um touristische Zentren erstrecken, gibt es in der Regel Tajines, Fleischspießchen (brochettes), gebratene Hähnchen, seltener Leber oder Lammkoteletts (immer mit Pommes frites und einem kleinen Salat). In den guten und gehobenen Restaurants kann sich durch mehrere Gänge schlemmen und die wahre Vielfalt der marokkanischen Küche genießen. In kleinerem Umfang ist dies auch in gut geführten Riads möglich, wo es fast immer diverse Vorspeisen gibt, gefolgt von Tajines, Couscous oder gegrilltem Fleisch (Maschawi). Die Auswahl an internationalen Restaurants ist vor allem in den Städten groß und gut. Entlang der Atlantik- und Mittelmeerküste bekommt man immer frischen Fisch. Im Sommer stehen mancherorts an Badestränden kleine Garküchen, die frisch gegrillte Sardinen anbieten – mit Zwiebeln und klein gehacktem Koriander ein unbedingtes Muss. Sie sind von mittags bis spätabends geöffnet und bereiten auf Wunsch auch verschiedene Salate zu. Überhaupt sollte sich niemand scheuen, in den kleinen Restaurants zu essen, von denen es in jedem Ort unzählige gibt. Sie sind sehr gut und billig.

Wer ein Unterhaltungsprogramm zum Essen wünscht, für den gibt es in Marrakech und Fès zahlreiche Gelegenheiten. Bei einem mondänen Dinner in den Restaurants der Medina, von denen manche fürstlichen Hallen im orientalischen Design gleichen, steht Bauchtanz als Dessert auf dem Programm. Marrakech gilt neben Casablanca als Gourmetzentrum, wo Sie sehr gute internationale Restaurants finden, vor allen Dingen gehobene französische Küche. Im Norden Marokkos bekommen Sie Paella oder auch eine Tortilla aus Kartoffeln. In den Bars in Tanger und Tetouan wird, selbst über 50 Jahre nach der Unabhängigkeit, die spanische Tradition der Tapas gepflegt. Auf der Straße wird Caliente (die Warme), eine Art Fladenpizza aus Maismehl, von mobilen Ständen aus verkauft.

Marokkanische Weine sind sehr gut und passen zu jeder Gelegenheit. Besonders empfehlenswert sind Cabernet President Rouge oder auch ein eiskalter Ksar Rosé in der Sommerhitze Marokkos. Die lokalen Biere Flag und Storck ähneln stark den deutschen Bieren. Gläubige Marokkaner halten sich an das islamische Alkoholverbot und trinken Cola oder Limonade zum Essen. Als Mineralwasser gibt es Oulmes mit, Sidi Ali und Sidi Herazem ohne Kohlensäure. Wichtiges Getränk ist thé à la menthe, der zum Essen oder im Café getrunken wird. In den Cafés treffen sich meist nur Männer, die nach der Arbeit oder am Sonntagvormittag über Politik oder andere Dinge diskutieren. Unverzichtbar dabei ist, neben dem Pfefferminztee, der café au lait (Milchkaffee) und der café noir (Espresso).

Spezialitäten

Beghrir

Pfannkuchenartige Fladen, bevorzugt zum Frühstück mit Honig, Butter oder Amlou (Mischung aus Honig, Mandeln und Argannüssen)

Briouats

Kleine, gefüllte und frittierte Teigtaschen mit Hackfleisch und/oder Käse und/oder Gemüse

Brochette

Fleischspießchen aus Lamm, Rind, Hähnchen oder Hack

Couscous

Hartweizengrieß mit sieben Gemüsen, wahlweise mit Rindfleisch, Lamm oder Huhn, seltener mit Fisch. Der süße Couscous wird mit Rosinen und gedünsteten Zwiebeln serviert, meist mit Hühnerfleisch

Café au lait

Starker Espressokaffee, mit geschäumter Milch aufgegossen

Harrira

Die Suppe, mit der man im Fastenmonat Ramadan nach Sonnenuntergang das Fasten bricht. Eine sehr reichhaltige Speise, basierend auf kleinen Linsen und Kichererbsen. Wahlweise mit Schaf- oder Rindfleisch, manchmal auch mit Reis und Tomatenmark zubereitet

Kefta

Hackfleisch gibt es als Spießchen, die über Holzkohle gegrillt, oder als Bällchen, in Butter oder Öl gebraten

Mechoui

Das marokkanische Festtagsgericht. Ein gebratener Hammel (oder Lamm), für den ein spezieller Ofen aus Lehm erbaut wird. Der Ofen wird mit Holz gefüllt, das bis zur Glut herunterbrennt. Wenn der Ofen heiß genug ist, wird das Lamm im Ganzen eingehängt und je nach Größe drei bis fünf Stunden gegart. Köstlich!

Pastilla

In Blätterteig gefülltes Tauben-, Hühner- oder Hackfleisch, mit Puderzucker und Zimt bestreut

Tajine

Schaffleisch, Fisch oder Rind mit Gemüse, Oliven oder Backpflaumen, im Tontopf gekocht und serviert

Thé à la menthe

Grüner Tee mit frischen Pfefferminzblättern